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  1. #1
    tobarne ist gerade online addict
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    Standard Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Vom Thema Druck angeregt, komme ich drauf.
    Hier war jetzt einige Zeit Stress, weil Tochter weder für's Diktat, noch für den Mathetest üben wollte. Nach längeren Diskussionen, haben wir nun beschlossen sie machen zu lassen. Nur so kann sie ja einschätzen lernen, wieviel sie tun muss. Und ggf. zu merken wie es ist, mal kein gutes Ergebnis zu haben.

    Bei den Hausaufgaben gab es auch schon Diskussionen - jedenfalls wenn die Oma da ist. Die lässt nur ordentliche, fehlerfreie Schrift und Zahlen durchgehen. Ich bin da etwas lockerer. Richtig muss es schon sein, aber nicht unbedingt in Schönschrift. Nicht wenige Klassenkamenraden machen das eher nach unerer Omavariante und müssen ggf nochmal schreiben.

    Kriegt man wirklich nur so eine schöne Handschrift?

    Wie ist das bei euch bzw euren Kindern?
    tobarne mit maggi *2006 und knut *2011

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Zitat Zitat von tobarne Beitrag anzeigen

    Kriegt man wirklich nur so eine schöne Handschrift?

    Wie ist das bei euch bzw euren Kindern?
    Meine Kinder besuchen/besuchten eine recht freie Schule, da gab es keinen Stress, wegen der Schrift.
    Es hat sich gezeigt, dass die Schrift sich im laufe der Jahre vor alleine entwickelt hat.
    Bei meiner großen Tochter erst jetzt in der 5.Klasse, weil sie feststellen musste, dass ihr Fehler angestrichen wurde aufgrund der Unleserlichkeit ihrer Buchstaben

    Bei der 06er Tochter kommt das von ganz alleine, die Übung macht es einfach, also es wurde besser, um so mehr sie geschrieben hat-schreiben musste.

    Übern für Tests/Arbeiten gibts hier nicht in der GS.

  3. #3
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
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    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Ich bin ja selbst Lehrerin und lasse auch einiges durchgehen. Nur, wenn ich merke, dass das Kind das wirklich nur hin gekliert hat, muss es ab und an noch mal ran.

    Ich fand es als Kind ganz schrecklich, wenn ich einen Text noch mal komplett abschreiben musste, wenn ich auch nur einen Fehler gemacht habe. Das möchte ich meinen Kindern und meinen Schülern ersparen.

    Eher zeige ich den Kindern, was ich von ihnen erwarte bei der Heftführung - Datum, Überschrift, mit Lineal unterstreichen, nicht über den Rand schreiben. Wenn Kinder Schwierigkeiten haben in den Linien zu schreiben, merke ich das an. Es gibt ja auch Formnoten - die sind dann eben nicht so prickelnd bei den Schmierfinken. Manche Kinder ärgern sich darüber und bemühen sich um ein sauberes Schriftbild. Anderen ist das weiterhin Wurscht.

    Ich möchte das Geschriebene lesen können - es gibt auch mal Punkte Abzug, wenn ich etwas nicht lesen kann oder eine Zahl wie eine andere oder wie ein kryptisches Zeichen aussieht.

    Solche Dinge bringen die Kinder viel eher dazu, den Sinn sauberen Arbeitens einzusehen als wenn man sie zwiebelt. Sauberes Arbeiten hat doch keinen Selbstzweck.

    Meine eigenen Kinder haben eine halbwegs saubere Heftführung, weil die Lehrerin da jeweils recht streng sind. Ich finde das in Ordnung, denn sie müssen trotzdem keine Texte hundert Mal abschreiben, nur, weil ein Fehler drin ist. Die Schrift meiner Tochter ist erst im vergangenen Jahr sauberer geworden. Vorher war es feinmotorisch vielleicht einfach noch nicht so weit. Sie hatte Schwierigkeiten mit einer schönen Schreibschrift und war selbst unzufrieden mit sich. Mein Sohn hat eine schönere, aber typische Jungshandschrift.

    Lernen für Arbeiten war hier auch ein Thema. Meine Tochter ist jetzt in der 4. Klasse und nach wie vor entscheidet sie selbst, ob und wie viel sie für eine Arbeit lernen möchte. Wir erinnern sie an Arbeiten, von denen wir wissen und bieten unsere Hilfe an, aber es bringt nichts, sie zu überreden oder zu zwingen. Ihre Noten sind im 1er- und 2er-Bereich - von daher habe ich den Eindruck, dass sie selbst einschätzen kann, wann Lernen angebracht ist und wann nicht.

    Bei meinem Sohn (2. Klasse) merken wir schon, dass er auch mal 3er fängt, wenn er die Lernwörter nicht übt. Er übt nicht freiwillig. Bisher lassen wir ihn auch machen und selbst entscheiden. Würde sich das Ganze im Dreierbereich einpegeln, würde ich mehr Nachdruck beim Üben rein legen.
    In Mathematik muss er wirklich nicht üben. Das kann er im Halbschlaf.
    Geändert von Sonnennebel (17.02.2014 um 20:51 Uhr)

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Zitat Zitat von tobarne Beitrag anzeigen
    Vom Thema Druck angeregt, komme ich drauf.
    Hier war jetzt einige Zeit Stress, weil Tochter weder für's Diktat, noch für den Mathetest üben wollte. Nach längeren Diskussionen, haben wir nun beschlossen sie machen zu lassen. Nur so kann sie ja einschätzen lernen, wieviel sie tun muss. Und ggf. zu merken wie es ist, mal kein gutes Ergebnis zu haben.

    Bei den Hausaufgaben gab es auch schon Diskussionen - jedenfalls wenn die Oma da ist. Die lässt nur ordentliche, fehlerfreie Schrift und Zahlen durchgehen. Ich bin da etwas lockerer. Richtig muss es schon sein, aber nicht unbedingt in Schönschrift. Nicht wenige Klassenkamenraden machen das eher nach unerer Omavariante und müssen ggf nochmal schreiben.

    Kriegt man wirklich nur so eine schöne Handschrift?

    Wie ist das bei euch bzw euren Kindern?
    Meine 06erin hat eine wirklich schöne Handschrift - ohne dass sie das meines Wissens irgendwie besonders geübt hat. Bei eventuellen Hausaufgaben spielt bei uns die Form eine untergeordnete Rolle. Im Zeugnis gibt's allerdings eine Note für Schrift - da geht es aber vor allem darum, ob die Schrift leserlich ist und die Buchstaben korrekt geschrieben werden.

  5. #5
    Avatar von SofieAmundsen
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    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Zitat Zitat von tobarne Beitrag anzeigen
    Vom Thema Druck angeregt, komme ich drauf.
    Hier war jetzt einige Zeit Stress, weil Tochter weder für's Diktat, noch für den Mathetest üben wollte. Nach längeren Diskussionen, haben wir nun beschlossen sie machen zu lassen. Nur so kann sie ja einschätzen lernen, wieviel sie tun muss. Und ggf. zu merken wie es ist, mal kein gutes Ergebnis zu haben.
    Das kann funktionieren - oder auch nicht Meine (großen) Kinder haben nie geübt (in der Grundschule weil sie nicht mussten, in der weiterführenden weil sie nicht wollten). Schlechte Ergebnisse hatten keinerlei Auswirkung auf den Grad des Übens. *Klick* hat es in einigen Fächern frühestens ab Klasse 9 / 10 gemacht.

    Zitat Zitat von tobarne Beitrag anzeigen
    Bei den Hausaufgaben gab es auch schon Diskussionen - jedenfalls wenn die Oma da ist. Die lässt nur ordentliche, fehlerfreie Schrift und Zahlen durchgehen. Ich bin da etwas lockerer. Richtig muss es schon sein, aber nicht unbedingt in Schönschrift. Nicht wenige Klassenkamenraden machen das eher nach unerer Omavariante und müssen ggf nochmal schreiben.

    Kriegt man wirklich nur so eine schöne Handschrift?

    Wie ist das bei euch bzw euren Kindern?
    Ich denke schon, dass eine gut lesbare (schön ist ja realtiv) Handschrift eine Frage der Übung ist.

    Ich schaue mir die Hausaufgaben von Sohn 3 mittlerweile nicht mehr täglich an, aber wenn es hingerotzt ist, darf Sohn das durchaus nochmal machen. Wobei wir ja nicht von 3 DIN-A4 seiten sprechen, sondern von vielleicht 2 Zeilen oder einigen Wörtern, die schwer lesbar sind. Seine KL empfindet seine Schrift übrigens als "klar gegliedert".

    Er übt übrigens durchaus, und das sogar freiwillig: er neigt nämlich dazu, im Test Aufgaben zu übersehen oder sicherheitshalber gar nichts hin zuschreiben, wenn er sich nicht 100% sicher ist, wie die Aufgabe gemeint ist (Z.B. sollten sie neulich einen Rechenweg hinschreiben, den er nicht wusste, also hat er die Ergebnisse -die er durchaus wussste- dann eben auch mal nicht hingeschrieben )
    Wir üben also, alle Aufgaben zu beachten und ALLES hinzuschreiben, was man weiß

  6. #6
    Avatar von ayla.auel
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    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Hausaufgaben sind Sohns Angelegenheit, sowohl was die Richtigkeit als auch die Lesbarkeit angeht. Sollte es in irgendeiner Hinsicht nicht passen, soll die Lehrerin das mit ihm klären. Auf Diskussionen hinsichtlich Hausaufgaben habe ich keine Lust und bisher (2. Klasse) leben wir damit sehr sehr gut.

    Hinsichtlich des Übens vor Arbeiten kann ich nur sagen, dass wir Sohn ein Üben anbieten, er das aber bisher nur einmal angenommen hat. Seine Ergebnisse sind durchweg positiv, sodass ich für uns keinen Handlungsbedarf sehe. Sohn kann es derzeit sehr gut einschätzen, ob er zusätzliche Übung benötigt oder nicht, also lassen wir ihn machen.
    Das Lächeln eines Kindes ist kostenlos aber unbezahlbar. Du mußt es Dir nur verdienen.

    - Alle Texte und Bilder sind mein. Wer damit etwas anstellen will, sollte fragen. -

  7. #7
    tobarne ist gerade online addict
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    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Zitat Zitat von marmot Beitrag anzeigen

    Bei der 06er Tochter kommt das von ganz alleine, die Übung macht es einfach, also es wurde besser, um so mehr sie geschrieben hat-schreiben musste.
    Das stimmt hier auch so. Insgesamt hat sich ihr Schriftbild verbessert seit der ersten Klasse.

    Übern für Tests/Arbeiten gibts hier nicht in der GS.
    Ich werde das mal beim Elternsprechtag erfragen, wie das hier so gedacht ist...
    tobarne mit maggi *2006 und knut *2011

  8. #8
    tobarne ist gerade online addict
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    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Zitat Zitat von Sonnennebel Beitrag anzeigen
    Ich bin ja selbst Lehrerin und lasse auch einiges durchgehen. Nur, wenn ich merke, dass das Kind das wirklich nur hin gekliert hat, muss es ab und an noch mal ran.

    Ich fand es als Kind ganz schrecklich, wenn ich einen Text noch mal komplett abschreiben musste, wenn ich auch nur einen Fehler gemacht habe. Das möchte ich meinen Kindern und meinen Schülern ersparen.

    Eher zeige ich den Kindern, was ich von ihnen erwarte bei der Heftführung - Datum, Überschrift, mit Lineal unterstreichen, nicht über den Rand schreiben. Wenn Kinder Schwierigkeiten haben in den Linien zu schreiben, merke ich das an. Es gibt ja auch Formnoten - die sind dann eben nicht so prickelnd bei den Schmierfinken. Manche Kinder ärgern sich darüber und bemühen sich um ein sauberes Schriftbild. Anderen ist das weiterhin Wurscht.

    Ich möchte das Geschriebene lesen können - es gibt auch mal Punkte Abzug, wenn ich etwas nicht lesen kann oder eine Zahl wie eine andere oder wie ein kryptisches Zeichen aussieht.
    So schlimm ist es zum Glück noch nicht
    Solche Dinge bringen die Kinder viel eher dazu, den Sinn sauberen Arbeitens einzusehen als wenn man sie zwiebelt. Sauberes Arbeiten hat doch keinen Selbstzweck.

    Meine eigenen Kinder haben eine halbwegs saubere Heftführung, weil die Lehrerin da jeweils recht streng sind. Ich finde das in Ordnung, denn sie müssen trotzdem keine Texte hundert Mal abschreiben, nur, weil ein Fehler drin ist. Die Schrift meiner Tochter ist erst im vergangenen Jahr sauberer geworden. Vorher war es feinmotorisch vielleicht einfach noch nicht so weit. Sie hatte Schwierigkeiten mit einer schönen Schreibschrift und war selbst unzufrieden mit sich. Mein Sohn hat eine schönere, aber typische Jungshandschrift.

    Lernen für Arbeiten war hier auch ein Thema. Meine Tochter ist jetzt in der 4. Klasse und nach wie vor entscheidet sie selbst, ob und wie viel sie für eine Arbeit lernen möchte. Wir erinnern sie an Arbeiten, von denen wir wissen und bieten unsere Hilfe an, aber es bringt nichts, sie zu überreden oder zu zwingen. Ihre Noten sind im 1er- und 2er-Bereich - von daher habe ich den Eindruck, dass sie selbst einschätzen kann, wann Lernen angebracht ist und wann nicht.

    Bei meinem Sohn (2. Klasse) merken wir schon, dass er auch mal 3er fängt, wenn er die Lernwörter nicht übt. Er übt nicht freiwillig. Bisher lassen wir ihn auch machen und selbst entscheiden. Würde sich das Ganze im Dreierbereich einpegeln, würde ich mehr Nachdruck beim Üben rein legen.
    In Mathematik muss er wirklich nicht üben. Das kann er im Halbschlaf.
    Hier war das nicht üben zumindest in Mathe auch nicht schädlich und sie hat 0 Fehler gemacht. Im Diktat hat sie 3 gemacht (auf 5-6 Sätze) und meint, dass sie auch mit Üben nicht besser gewesen wäre - es seien eben schwierige Wörter, das habe auch die Lehrerin gesagt
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  9. #9
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    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Zitat Zitat von Babette267 Beitrag anzeigen
    Dieser Inhalt wurde gelöscht
    Ich glaube so eine Note gibt es hier bisher nicht... Mir geht ja es vorallem auch darum, dass sie richtig und leserlich schreibt. Und bei auch nur einer leisen Kritik ist sie da seeeeeeeeeeeeeeehr empfindlich...
    tobarne mit maggi *2006 und knut *2011

  10. #10
    tobarne ist gerade online addict
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    Standard Re: Üben für Tests und sauberes Arbeiten bei Hausaufgaben

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Das kann funktionieren - oder auch nicht Meine (großen) Kinder haben nie geübt (in der Grundschule weil sie nicht mussten, in der weiterführenden weil sie nicht wollten). Schlechte Ergebnisse hatten keinerlei Auswirkung auf den Grad des Übens. *Klick* hat es in einigen Fächern frühestens ab Klasse 9 / 10 gemacht.



    Ich denke schon, dass eine gut lesbare (schön ist ja realtiv) Handschrift eine Frage der Übung ist. Das stimmt schon. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich da auf jeden Fall was verändert. Da hat die "Übung" sicherlich ihren Anteil.

    Ich schaue mir die Hausaufgaben von Sohn 3 mittlerweile nicht mehr täglich an, aber wenn es hingerotzt ist, darf Sohn das durchaus nochmal machen. Wobei wir ja nicht von 3 DIN-A4 seiten sprechen, sondern von vielleicht 2 Zeilen oder einigen Wörtern, die schwer lesbar sind. Seine KL empfindet seine Schrift übrigens als "klar gegliedert".

    Er übt übrigens durchaus, und das sogar freiwillig: er neigt nämlich dazu, im Test Aufgaben zu übersehen oder sicherheitshalber gar nichts hin zuschreiben, wenn er sich nicht 100% sicher ist, wie die Aufgabe gemeint ist (Z.B. sollten sie neulich einen Rechenweg hinschreiben, den er nicht wusste, also hat er die Ergebnisse -die er durchaus wussste- dann eben auch mal nicht hingeschrieben )
    Wir üben also, alle Aufgaben zu beachten und ALLES hinzuschreiben, was man weiß
    Schwierig ist es hier immer, wenn ich sie auf Rechtschreibfehler hinweise. Sie reagiert dann sehr empfindlich und denkt sich ggf. Begründungen für ihre Schreibweise aus.
    Neulich schrieb sie "Kamma des shrekens" an die Wand. Nach meinem Hinweis folgte ihre Begründung, dass es Zaubererschrift sei
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