Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    PerditaX. ist offline elferant

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    Standard Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Welche ist es geworden? Wie gefällt es euren Kindern dort? Was funktioniert gut, was (noch) nicht so gut? Wie sind die Lehrerinnen und Lehrer? Haben eure Kinder schon Freunde gefunden? Gab es schon die ersten Noten?

    Erzählt mal.

  2. #2
    Kara^^ ist gerade online Poweruser

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    Standard Re: Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Unser Großer ist ja noch nicht gewechselt, der ist jetzt in der Vierten.
    Ich muss sagen: Es ist sehr viel leichter, eine entspannte Läuft-doch-Muddi zu sein, wenn das Kind lauter 1er und 2er heimbringt. Jetzt zieht die Lehrerin die Zügel an und schwups sind es schon zwei Dreier Er will doch mindestens auf die Realschule. Dabei habe ich mich immer für sehr entspannt gehalten. Naja. Sie schreiben ja noch ein paar Proben.
    "Some faeries are good, some are bad, like anyone," said Kit. "But that might be too complicated for the Clave."
    "It's too complicated for most people," Ty said.
    - Cassandra Claire, Lord of Shadows

  3. #3
    PerditaX. ist offline elferant

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    Standard Re: Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Zitat Zitat von Kara^^ Beitrag anzeigen
    Unser Großer ist ja noch nicht gewechselt, der ist jetzt in der Vierten.
    Ich muss sagen: Es ist sehr viel leichter, eine entspannte Läuft-doch-Muddi zu sein, wenn das Kind lauter 1er und 2er heimbringt. Jetzt zieht die Lehrerin die Zügel an und schwups sind es schon zwei Dreier Er will doch mindestens auf die Realschule. Dabei habe ich mich immer für sehr entspannt gehalten. Naja. Sie schreiben ja noch ein paar Proben.
    Diesen Stress in der 4. Klasse kenne ich sehr gut. Hier müssen es ja fürs Gymnasium lauter Einser sein. DAS war kein lustiges erstes Halbjahr.

  4. #4
    Gast Gast

    Standard Re: Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Die Lehrkräfte sind laut Sohn alle ok. Ich kenne bisher nur die Klassenlehrerin, die wirkt sehr motiviert und zugewandt.
    Er ist mit mehreren Kindern aus der alten Klasse zusammen gekommen und auch mit den anderen kommt er wohl gut zurecht.
    Arbeiten haben sie auch schon ein paar geschrieben, Noten wie in der Grundschule.
    Die Pausen mag er nicht so, weil es keinen Platz zum Spielen gibt. Ansonsten gefällt es ihm aber bisher gut an der weiterführenden Schule.

  5. #5
    PerditaX. ist offline elferant

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    Standard Re: Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Ich schreib auch kurz mal:

    Der Seppl ist ja am Strebergymnasium gelandet. Bisher positiv:
    + kurzer Schulweg: zu Fuß ein guter Kilometer, wenn er flott geht, ist er in 12 Minuten dort. Meistens geht er flott, weil er morgens nach wie vor trödelt.
    + Kinder in der Klasse: Es scheint, bis auf die Tatsache, dass alle Mädchen nerven , eine nette Klasse zu sein. Er hat schon neue Freunde gefunden und auch schon einen neuen "besten" Freund.
    + Noten: Bisher auch wie in der Grundschule. Für Englisch muss er allerdings mehr tun, Vokabeltests und dass man dafür lernen muss, sind ein Novum für ihn. Bei Biologie und Geografie bleiben wir mal gespannt.
    + Lehrer/innen: Es hat offenbar nur nette Lehrerinnen und Lehrer erwischt. Besonders gern mag er die Mathematik-Lehrerin.

    - Selbstorganisation. Oje. Die hat aber nur bedingt mit dem Schultyp zu tun, mehr mit dem Kindertyp. Es IST auch sehr viel am Anfang. Immer dran denken, das Essen rechtzeitig zu bestellen, Vokabelhefte mit nach Hause zu nehmen, wenn ein Test ansteht, Hausübungen aufschreiben, Zettel unterschreiben lassen, in den Nebenfächern mitlernen oder zumindest in der Stunde aufpassen, Geld mitnehmen, das Geo-Dreieck im Federpennal finden, Jacken und Schuhe nicht vergessen/verlieren, Verbesserungen abgeben - die Liste ist ewig lang. Das ist halt der Seppl und ich bin unsicher, wie weit ich ihm da helfen oder selber Erfahrungen machen lassen soll. Derzeit helfe ich ihm noch, weil ich merke, dass er überfordert ist. Mein Mann neigt mehr zu "das muss er selber lernen". Schwierig.

    +/- Nachmittagsbetreuung ist ok, nicht besonders toll, aber ok.
    +/- Flügge werden: Der Seppl will gerne nach der SChule viel unterwegs sein. Das finde ich an sich auch völlig ok, er wird halt langsam selbstständig. Leider führt das ab 19.30h immer wieder zu Diskussionen, weil er dann seine Sachen für die Schule noch immer nicht gemacht hat.

    In Summe aber ein ganz gutes Resümee.

  6. #6
    Kara^^ ist gerade online Poweruser

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    Standard Re: Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Diesen Stress in der 4. Klasse kenne ich sehr gut. Hier müssen es ja fürs Gymnasium lauter Einser sein. DAS war kein lustiges erstes Halbjahr.
    Ja, das hab ich bei euch sehr ungläubig verfolgt. Sowas käme hier gar nicht infrage, weil wir dafür dermaßen viel Druck aufbauen müssten, dass keiner dabei Spaß hätte.
    Gut dass es ihm dort gefällt, da hat sich die Quälerei wenigstens rentiert.
    "Some faeries are good, some are bad, like anyone," said Kit. "But that might be too complicated for the Clave."
    "It's too complicated for most people," Ty said.
    - Cassandra Claire, Lord of Shadows

  7. #7
    Gast Gast

    Standard Re: Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen

    Der Seppl ist ja am Strebergymnasium gelandet. Bisher positiv:
    Das freut mich für Euch! Dann war der ganze Stress vorher wenigstens zu was für.

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Selbstorganisation. Oje. Die hat aber nur bedingt mit dem Schultyp zu tun, mehr mit dem Kindertyp. Es IST auch sehr viel am Anfang. Immer dran denken, das Essen rechtzeitig zu bestellen, Vokabelhefte mit nach Hause zu nehmen, wenn ein Test ansteht, Hausübungen aufschreiben, Zettel unterschreiben lassen, in den Nebenfächern mitlernen oder zumindest in der Stunde aufpassen, Geld mitnehmen, das Geo-Dreieck im Federpennal finden, Jacken und Schuhe nicht vergessen/verlieren, Verbesserungen abgeben - die Liste ist ewig lang. Das ist halt der Seppl und ich bin unsicher, wie weit ich ihm da helfen oder selber Erfahrungen machen lassen soll. Derzeit helfe ich ihm noch, weil ich merke, dass er überfordert ist. Mein Mann neigt mehr zu "das muss er selber lernen". Schwierig.
    Sohn ist ja schon immer recht sorgsam und gewissenhaft, was den Schulkram angeht. Seine Organisation sah in der Grundschule so aus, dass er einfach immer alles mitnahm. Hausaufgaben sofort machte. Jetzt ist es nicht mehr möglich, alles mitzunehmen, das passt einfach nicht in den Ranzen. Ein, zweimal hat er dann schon ein für die Hausaufgaben benötigtes Buch in der Schule vergessen. Aber mittlerweile klappt das auch.
    Allerdings guck ich schon mit, dass er morgens mitnimmt, was er benötigt. Schaue selbst in die Postmappe und guck über die Hausaufgaben. Ist mir egal, ob andere meinen, dass sei einzig Aufgabe des Kindes.

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    +/- Flügge werden: Der Seppl will gerne nach der SChule viel unterwegs sein. Das finde ich an sich auch völlig ok, er wird halt langsam selbstständig. Leider führt das ab 19.30h immer wieder zu Diskussionen, weil er dann seine Sachen für die Schule noch immer nicht gemacht hat.
    Meine Kinder machen nach der Schule direkt Hausaufgaben, weil ich will, dass sie abends Ruhe vor dem Kram haben. Je nachdem, wann Schluss ist, essen sie vorher noch zu Mittag. Aber bevor sie fort gehen, ist alles erledigt (Ausnahmen gibt es schon mal). Das läuft auch, wenn ich nicht da bin. Bei Tochter eh. Sohn schreib ich's auf. Sonst hat er es vergessen. Kein Wunder, läuft ja erst seit viereinhalb Jahren so, da ist da noch keine Routine drin

  8. #8
    Avatar von AsterixaUndObelixa
    AsterixaUndObelixa ist offline Plapperschatz von Obelixa

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    Standard Re: Wie geht es an der weiterführenden Schule?

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Welche ist es geworden? Wie gefällt es euren Kindern dort? Was funktioniert gut, was (noch) nicht so gut? Wie sind die Lehrerinnen und Lehrer? Haben eure Kinder schon Freunde gefunden? Gab es schon die ersten Noten?

    Erzählt mal.
    Hier ist es ja auch das Wunsch-Gymnasium geworden. Sie ist ganz alleine dort rüber, weil sich ihre Freundinnen aus der alten Klasse auf 2 Gymnasien verteilt haben, die meine Tochter aber an den Tagen der offenen Türen gar nicht ansprechend fand.
    Es gefällt ihr sehr, sehr gut. Sie versteht sich mit allen und findet ihre Klasse super. Ein Mädchen macht gerade zufällig mit ihr einen Kurs außerhalb der Schule. So konnten sie sich direkt besser kennenlernen. Das Mädchen hat sie jetzt auch zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen, worüber meine Tochter sich sehr gefreut hat. Mit einem anderen Mädchen hängt sie jetzt in der Schule ständig zusammen. Sie haben sich auch schon gegenseitig besucht.
    Das freut mich, dass sie so schnell Anschluss gefunden hat. War schon echt ein merkwürdiges Gefühl, dass sie so gar keinen kannte. Aber das läuft wirklich toll bisher.
    Die Lehrkräfte findet meine Tochter auch alle sehr nett.
    Aber wir wussten ja eh, dass es nur noch besser werden konnte. In der Grundschule war die Klassenlehrerin ja sehr schwierig.
    Das Lernen muss sie gerade üben. Aber da geht es im Moment noch nur um die Vokabeln. Sie macht den bilingualen Zweig.
    Am Anfang war ihr z.B. nicht bewusst, dass in Englisch die Groß- und Kleinschreibung anders als im Deutschen geregelt ist. Aber das hat sie nach dem ersten Vokabeltest verstanden.
    Es ist schon eine Umstellung. Irgendwie angezogen haben sie schon.
    Aber für sie ist es nicht so extrem, wie es mir ein Vater aus der Klasse gesagt hat. Er meinte, dass sie ja jetzt schon ordentlich angezogen hätten. Für meine Tochter fühlt sich das aber noch nicht so an. Da hat sie Glück mit ihrer Grundschule. Man munkelt, dass die Kinder, die dort waren, sich auf dem Gymnasium erst mal ein halbes Jahr ausruhen können. Scheint so, als würde das schon anteilig stimmen.
    Die Noten sind aktuell ähnlich wie auf der Grundschule.
    Kann von mir aus alles so weiter laufen!
    Meine Tochter geht gerade auch wirklich sehr gerne zur Schule.
    Sie geht in die Bläserklasse, was ihr sehr viel Spaß macht. Das hatte sie sich auch ganz besonders gewünscht.
    Zu den Hausaufgaben und zum Lernen müssen wir sie momentan aber oft ziemlich drängen.
    Hat sie einfach keine Lust drauf. Vor allem müssen die Hausaufgaben oft überhaupt nicht bis zum nächsten Tag fertig sein, weshalb sie die gerne immer wieder aufschiebt.
    In der Grundschule gab es auch schon Lernpläne, womit sie nie ein Problem hatte. Aber gerade leiser sie unter "Aufschieberitis.