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  1. #1
    smaila ist offline Member
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    Standard Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Vor ein paar Wochen hatte meine Tochter eine seltsame und beunruhigende Krankheit: Sie hat sich aus dem Schlaf heraus erbrochen. Zunächst nur einmal pro Nacht, dann sooft, bis nichts mehr "drin" war. Tagsüber war alles ok, sie hat auch normal gegessen, kein Fieber, keine anderen Symptome. Nach Magen-Darm sah es also nicht aus. Die Nächte waren super anstrengend, da ich ihr Bett, meist auch Schlafsack und Schlafanzug neu anziehen musste, Kind war dann natürlich wach und quakig, Mutter auch...
    Viel schlimmer war die Sorge: was steckt dahinter? Ich konnte mir keinen Reim drauf machen, und der (Vertretungs-)KiA auch nicht. Erstmal beobachten. Na toll. Aber was soll man auch tun? Tochtermaus hat weitergespuckt. Unser eigener KiA hat nach seinem Urlaub dann ein MRT machen wollen, um einen Hirntumor auszuschließen. Wiederholtes Erbrechen, das nicht mit der Ernährung zusammenhängt, kann seine Ursache im Hirn haben.
    Scheiss Gefühl! Auf einen Termin mussten wir dann auch noch warten, während die Nächte weiterhin quasi schlaffrei waren. Krankenhaus und KiA haben sich dann doch erstmal auf Kopf-US verständigt, da MRT erstens teuer und zweitens in dem Alter nur unter Vollnarkose gemacht wird. Ob man bei dem Ultraschall überhaupt noch was durch die inzwischen schon ziemlich dicke Schädeldecke sehen kann, war dann auch fraglich. Naja, war mir allemal lieber als Vollnarkose und stationärer Aufenthalt, schließlich habe ich noch ein weiteres Kind zu versorgen.
    Der US blieb ohne Befund. Auch wenn der Arzt sagte, dass er einen Hirntumor nicht 100% ausschließen könne, war ich doch ein Stückweit beruhigt.
    Aber woher rührte die Spuckerei dann??
    Der Alptraum hörte einfach auf (Nach insgesamt knapp 3 Wochen nächtlichem Spucken). Klar, war mir das liebste so, aber ich hätte schon gerne gewusst, was das war.
    Als ich das nächste Mal wegen ner Impfe vom Großen beim KiA war, kamen wir nochmals auf die mysteriöse Erkrankung von der Maus. Und siehe da: wir waren nur die ersten! In der Praxis kamen dann noch zwei Kinder mit dem selben Phänomen (die dann nicht mehr zum US oder gar MRT mussten). Ob's nun ein Virus war oder was auch immer...
    Ich dachte, ich beschreib's hier mal, falls euch so eine Erkrankung mal den Schlaf raubt. (Google hatte mir bei meinen Suchen nämlich nicht helfen können, und auch die beiden behandelnden KiAs hatten davon ja noch nix gehört.
    Knopf 9/2008
    Muckelmaus 7/2010

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Zitat Zitat von smaila Beitrag anzeigen
    Vor ein paar Wochen hatte meine Tochter eine seltsame und beunruhigende Krankheit: Sie hat sich aus dem Schlaf heraus erbrochen. Zunächst nur einmal pro Nacht, dann sooft, bis nichts mehr "drin" war. Tagsüber war alles ok, sie hat auch normal gegessen, kein Fieber, keine anderen Symptome. Nach Magen-Darm sah es also nicht aus. Die Nächte waren super anstrengend, da ich ihr Bett, meist auch Schlafsack und Schlafanzug neu anziehen musste, Kind war dann natürlich wach und quakig, Mutter auch...
    Viel schlimmer war die Sorge: was steckt dahinter? Ich konnte mir keinen Reim drauf machen, und der (Vertretungs-)KiA auch nicht. Erstmal beobachten. Na toll. Aber was soll man auch tun? Tochtermaus hat weitergespuckt. Unser eigener KiA hat nach seinem Urlaub dann ein MRT machen wollen, um einen Hirntumor auszuschließen. Wiederholtes Erbrechen, das nicht mit der Ernährung zusammenhängt, kann seine Ursache im Hirn haben.
    Scheiss Gefühl! Auf einen Termin mussten wir dann auch noch warten, während die Nächte weiterhin quasi schlaffrei waren. Krankenhaus und KiA haben sich dann doch erstmal auf Kopf-US verständigt, da MRT erstens teuer und zweitens in dem Alter nur unter Vollnarkose gemacht wird. Ob man bei dem Ultraschall überhaupt noch was durch die inzwischen schon ziemlich dicke Schädeldecke sehen kann, war dann auch fraglich. Naja, war mir allemal lieber als Vollnarkose und stationärer Aufenthalt, schließlich habe ich noch ein weiteres Kind zu versorgen.
    Der US blieb ohne Befund. Auch wenn der Arzt sagte, dass er einen Hirntumor nicht 100% ausschließen könne, war ich doch ein Stückweit beruhigt.
    Aber woher rührte die Spuckerei dann??
    Der Alptraum hörte einfach auf (Nach insgesamt knapp 3 Wochen nächtlichem Spucken). Klar, war mir das liebste so, aber ich hätte schon gerne gewusst, was das war.
    Als ich das nächste Mal wegen ner Impfe vom Großen beim KiA war, kamen wir nochmals auf die mysteriöse Erkrankung von der Maus. Und siehe da: wir waren nur die ersten! In der Praxis kamen dann noch zwei Kinder mit dem selben Phänomen (die dann nicht mehr zum US oder gar MRT mussten). Ob's nun ein Virus war oder was auch immer...
    Ich dachte, ich beschreib's hier mal, falls euch so eine Erkrankung mal den Schlaf raubt. (Google hatte mir bei meinen Suchen nämlich nicht helfen können, und auch die beiden behandelnden KiAs hatten davon ja noch nix gehört.
    geht es ihr jetzt wieder besser?

  3. #3
    Koalabaer2004 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    erbrach sie auch tagsüber während des mittagschlafs?

  4. #4
    smaila ist offline Member
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    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Ja, jetzt geht es ihr wieder besser, alles ganz normal.
    Nein, während des Mittagsschlafs hat sie sich nicht erbrochen. Aber sie macht auch kaum noch Mittagsschlaf, manchmal reicht ihr ne halbe Stunde. Und das nächtliche Spucken kam immer aus dem Tiefschlaf. Sie ging normal gegen 19.30 ins Bett und es ging erst nach Mitternacht los mit der Kotzerei.
    Seltsam, ne?
    Knopf 9/2008
    Muckelmaus 7/2010

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    sehr komisch, ja.

    ein verspäteter reflux isses nicht?

  6. #6
    smaila ist offline Member
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    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Denke nein. Hatte sie vorher nicht, und warum sollte das nur nachts und nur für diese knapp 3 Wochen auftreten...
    Der KiA hatte auch von Anfang an gesagt: "kann sein, dass das einfach wieder weggeht". Aber wenn man mitten drin steckt, dann ist es echt hart, weil man sich halt nicht vorstellen kann, was die Ursache ist und dass das einfach wieder weggeht.
    Knopf 9/2008
    Muckelmaus 7/2010

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Zitat Zitat von smaila Beitrag anzeigen
    Denke nein. Hatte sie vorher nicht, und warum sollte das nur nachts und nur für diese knapp 3 Wochen auftreten...
    Der KiA hatte auch von Anfang an gesagt: "kann sein, dass das einfach wieder weggeht". Aber wenn man mitten drin steckt, dann ist es echt hart, weil man sich halt nicht vorstellen kann, was die Ursache ist und dass das einfach wieder weggeht.
    schon ziemlich Besorgniserregend finde ich...

  8. #8
    smaila ist offline Member
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    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Zitat Zitat von naay Beitrag anzeigen
    schon ziemlich Besorgniserregend finde ich...
    eben... als ich auf der Überweisung zum Ultraschall "Verdacht auf zerebrale Raumforderung" gelesen hab, war ich echt fertig und hab gebetet, dass unsere L. verschont bleibt.
    Hätte ich vorher die Aussage von dem KiA gekriegt: "ach, dieses Phänomen haben auch andere Kleinkinder derzeit" hätte ich mir die ganzen Sorgen sparen können.
    Deswegen hab ich das hier aufgeschrieben, vielleicht ergoogelt es irgendwann mal eine andere ratlose Mama...
    Knopf 9/2008
    Muckelmaus 7/2010

  9. #9
    Avatar von Herzkirsche
    Herzkirsche ist offline müde...aber glücklich
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    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Zitat Zitat von smaila Beitrag anzeigen
    eben... als ich auf der Überweisung zum Ultraschall "Verdacht auf zerebrale Raumforderung" gelesen hab, war ich echt fertig und hab gebetet, dass unsere L. verschont bleibt.
    Hätte ich vorher die Aussage von dem KiA gekriegt: "ach, dieses Phänomen haben auch andere Kleinkinder derzeit" hätte ich mir die ganzen Sorgen sparen können.
    Deswegen hab ich das hier aufgeschrieben, vielleicht ergoogelt es irgendwann mal eine andere ratlose Mama...
    hallo smaila,

    bin eben durch zufall auf deinen beitrag gestoßen.
    die tochter (5jahre) einer freundin hatte eben dieses von dir beschriebene nächtliche erbrechen ebenfalls, auch über wochen. kia war ebenfalls ratlos. sie wurde dann stationär ins kh aufgenommen, für weitere untersuchungen. heraus kam die diagnose "speiseröhrenentzündung". die kleine musste ein paar tage tabletten schlucken, seither ist der spuk vorbei. wie diese entzündung nun genau mit dem erbechen zusammenhängt weiß ich leider nicht mehr ...
    wurde deine tochter daraufhin untersucht??
    - Die Herzkirsche mit dem 2007-er Früchtchen
    und dem 2011er Pflänzchen -

  10. #10
    smaila ist offline Member
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    Standard Re: Nächtliches Erbrechen- wen's interessiert

    Zitat Zitat von Herzkirsche Beitrag anzeigen
    heraus kam die diagnose "speiseröhrenentzündung". wurde deine tochter daraufhin untersucht??
    hallo,
    nein, daraufhin wurde sie nicht untersucht. wie gesagt, sie ist jetzt ja auch wieder ganz gesund. das ganze war im Januar.
    Warum eine gereizte Speiseröhre nur in der Nacht zum Erbrechen führt, leuchtet mir irgendwie nicht ein...
    Aber wer weiss, vielleicht hatte meine Maus das auch und dann ist die Entzündung nach 3 Wochen von selber abgeklungen
    Knopf 9/2008
    Muckelmaus 7/2010

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