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Thema: Einschlafritual

  1. #1
    Sepia ist offline addict
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    Standard Einschlafritual

    Hi,
    ich bin mal wieder mit meinem Mann uneins.

    Bisher läufts bei uns so: Abendessen, Zähneputzen, Windeln für die Nacht, ins eigene Bettchen (im eigenen Kinderzimmer), gefühlt drei-fünf Lieder singen (die der Kleine bewusst erfragt bzw. aus seinem Liederbuch aussucht "Da!") und dann ein Gute-Nachtlied zum Schluss.

    Bisher war es dann so dass entweder ich oder mein Mann dann geblieben sind (der andere Erwachsene geht raus), bis der Kleine eingeschlafen ist. Hat zum einen noch mit der Gewöhnung ans Kinderzimmer zutun, hat aber auch etwas damit zutun, dass unser Kind seit Krippebeginn im Januar öfters mal krank war. Oft möchte er auch noch die Hand desjenigen der bleibt halten oder zugedeckt werden oder beides. Oftmal bringt ihn das auch runter, selbst wenn er irgendwie nochmal aufgeregt ist oder angeregt "erzählt".

    Kind wird im April 2.


    Nun möchte mein Mann, dass der kleine allein einschläft. Also: Selbiger Ablauf wie oben, aber dann gehen beide raus. Er erhofft sich mehr Zeit abends für sich bzw. für sich und mich und meint, der Kleine könne das lernen.

    Ich bin der Meinung, dass unser Kind mit 2 schon sehr eigenständig ist (Zimmer allein ohne Murren, ins Bett gehen sehr häufig ohne Murren oder Weinen). Ich habe aber das Gefühl, dass es ihm Sicherheit und Halt gibt zu wissen, dass einer von uns noch da ist.

    Dazu muss man noch wissen, dass ich an einigen Wochentagen lange arbeite und abends zu kaputt bin um noch 30 Minuten am Bett vom Kleinen zu bleiben. Mein Mann arbeitet nicht (Arbeitssuchend) und übernimmt dann.

    Wie seht ihr das? Ich möchte eigentlich nicht den nächsten Kampf mit dem Kleinen ausfechten und immer die 30 Minuten dranhängen schaffe ich nicht, weil ich von der Arbeit noch recht schlapp bin.

    Bisher läuft es so, dass er (im Wissen das einer der beiden Eltern da bleibt) recht entspannt reagiert, wenn z.B. ich den Raum verlasse (bekomme dann eigenständig ein Gute-Nacht-Ksschen und ein leises fröhlihes "Na-Na mama" hinterher). Wenn er allein gelassen wird, glaube ich nicht, dass es so locker für ihn wird.

  2. #2
    Avatar von Dynah
    Dynah ist offline Stranger
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    5

    Standard Re: Einschlafritual

    Mhm also so ein langes Abendritual habe ich gar nicht erst eingeführt Bett fertig machen Schlafanzug, Pullern, Zähneputzen dann noch eine kurze Gute Nacht geschichte lesen und dann ab ins Bettchen schlafen und das auch alleine von Anfang an. Natürlich wollen sie am Anfang dann noch mal Pullern oder Trinken :) das legt sich aber schnell.

    Am Anfang wird die Umstellung vielleicht etwas schwer für den kleinen sein alleine Einzuschlafen aber Kinder gewöhnen sich schnell dran. Da ich zwei habe könnte ich gar nicht bei beiden am Bett warten bis sie schlafen.
    Eine Frau kann jederzeit hundert Männer täuschen, aber nicht eine einzige Frau.

  3. #3
    Avatar von RegenbogenMama
    RegenbogenMama ist offline valar morghulis
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    Standard Re: Einschlafritual

    Wir haben von in der Manduca in den Schlaf tragen, über am Boden vor den Bett liegend bis hin zu am Bett sitzen und Hand halten/streicheln alles durchgemacht ;-)
    Das war immer so phasenweise wo sie das "brauchte"

    Irgendwann haben wir dann angefangen, raus zu gehen aus dem Zimmer. Sprich nach dem Ritual wie Zähne putzen, Pyjama, Geschichte....wird sie noch umarmt, dann gehen wir raus. Nachtlicht bleibt an, Tür bleibt offen. Innerhalb von max. 15 Min. schläft sie dann im Regelfall. Dann wird das Licht abgedreht und die Tür geschlossen.

    Das war aber ein Lernprozess, anfangs ist sie gefühlte 1.000 mal aufgestanden und zu uns ins Wohnzimmer gekommen. Aber sie hatte das recht schnell heraussen. Sie bekam mit ca. 2,5 Jahren ein normales Bett mit Rausfallschutz, da war sie ohnehin sehr sehr stolz auf das große Bett.

    Da hat sich das mit dem alleine einschlafen dann relativ schnell eingependelt.

    Nun wird sie bald 5, und wenns ein recht actionreicher Tag war od. sie krank ist dann will sie nicht alleine einschlafen, wenn das 2x im Monat ist ists gut, und da legt sich dann einer von uns eben zu ihr dazu. Meist schläft sie dann eh rasch ein sodass der Abend für uns dann noch lange genug ist.


    Würde ihm ev. mit einem schönen Nachtlicht oder so einen "Anreiz" geben!?!? Und eben immer wieder beteuern dass ihr eh da seid.

    Oftmals habe ich mich auch unter einem "Vorwand" wie zb Küche sauber machen, Wäsche zusammen legen.... aus dem Zimmer entfernt. Habe ihr erklärt dass ich das noch machen muss bevor ich schlafen gehe, das hat sie meist immer so akzeptiert und ist dann eingeschlafen.
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  4. #4
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig
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    Standard Re: Einschlafritual

    Zitat Zitat von Sepia Beitrag anzeigen
    Hi,
    ich bin mal wieder mit meinem Mann uneins.

    Bisher läufts bei uns so: Abendessen, Zähneputzen, Windeln für die Nacht, ins eigene Bettchen (im eigenen Kinderzimmer), gefühlt drei-fünf Lieder singen (die der Kleine bewusst erfragt bzw. aus seinem Liederbuch aussucht "Da!") und dann ein Gute-Nachtlied zum Schluss.

    Bisher war es dann so dass entweder ich oder mein Mann dann geblieben sind (der andere Erwachsene geht raus), bis der Kleine eingeschlafen ist. Hat zum einen noch mit der Gewöhnung ans Kinderzimmer zutun, hat aber auch etwas damit zutun, dass unser Kind seit Krippebeginn im Januar öfters mal krank war. Oft möchte er auch noch die Hand desjenigen der bleibt halten oder zugedeckt werden oder beides. Oftmal bringt ihn das auch runter, selbst wenn er irgendwie nochmal aufgeregt ist oder angeregt "erzählt".

    Kind wird im April 2.


    Nun möchte mein Mann, dass der kleine allein einschläft. Also: Selbiger Ablauf wie oben, aber dann gehen beide raus. Er erhofft sich mehr Zeit abends für sich bzw. für sich und mich und meint, der Kleine könne das lernen.

    Ich bin der Meinung, dass unser Kind mit 2 schon sehr eigenständig ist (Zimmer allein ohne Murren, ins Bett gehen sehr häufig ohne Murren oder Weinen). Ich habe aber das Gefühl, dass es ihm Sicherheit und Halt gibt zu wissen, dass einer von uns noch da ist.

    Dazu muss man noch wissen, dass ich an einigen Wochentagen lange arbeite und abends zu kaputt bin um noch 30 Minuten am Bett vom Kleinen zu bleiben. Mein Mann arbeitet nicht (Arbeitssuchend) und übernimmt dann.

    Wie seht ihr das? Ich möchte eigentlich nicht den nächsten Kampf mit dem Kleinen ausfechten und immer die 30 Minuten dranhängen schaffe ich nicht, weil ich von der Arbeit noch recht schlapp bin.

    Bisher läuft es so, dass er (im Wissen das einer der beiden Eltern da bleibt) recht entspannt reagiert, wenn z.B. ich den Raum verlasse (bekomme dann eigenständig ein Gute-Nacht-Ksschen und ein leises fröhlihes "Na-Na mama" hinterher). Wenn er allein gelassen wird, glaube ich nicht, dass es so locker für ihn wird.
    Probiert es doch einfach mal aus. Vielleicht klappt es ja?

    Meine Große damals hat mit weit unter einem Jahr alleine einschlafen können. Sie hat sich dann immer ewig noch was erzählt (das ging machmal eine ganze Sunde lang...) und ist darüber dann einfach eingeschlafen. Ab und an gabs Phasen, wo das nicht so gut klappte, aber im Allgemeinen lief es so.
    Die Türen waren aber immer offen und sie hörte mich und ich sie.

    Die Kleine jetzt geht ja fast immer zur gleichen Zeit wie die Große ins Bett und ist also nicht "allein".
    Darum kann das eventuell gar nicht recht als Beispiel herhalten.
    Wobei sie im Winterurlaub kürzlich ohne die Große einschlief und es da fast jeden abend ohne mich klappte. Und das sogar im fremden Bett. (Da hab ich selbst gestaunt. Das war aber irgendwie auch insgesamt gerade eine sehr entspannte Phase beim Kind)

    In letzter Zeit bin ich beim zu-Bett-bringen und Vorlesen (für die Große) oft so müde geworden, dass ich dann auch ins Bett bin. Da schlief die Kleine aber meistens schon.
    Sie wird gestillt und nickt dann oft beim etwa halbstündigen Vorlesen ein. Das ist aber auch schon 21 Uhr und sie darum auch wirklich müde.
    Es kommt aber natürlich auch vor, dass ich nicht mit ins Bett gehe und da schläft sie auch schon länger problemlos ein.

    Wie wir das gemacht haben, weiß ich gar nicht. Es ging einfach irgendwann.

    Ich finde schon, man kann einem Kind angewöhnen, einschlafbegleitet zu werden. Demnach kann man es sicher meist auch wieder abgewöhnen.
    (Der Großen bester Freund - 7 - wir übrigens immernoch vom Papa einschlafbegleitet... Er macht das aber glaub auch gern.)

    Ich bin halt immer wieder raus und nur zurück gekommen, wenn Kind richtig heftig weinte. Auf Meckern habe ich nur mit Zurufen reagiert. "Ich bin doch da, ich bin gleich nebenan. Ich mache nur noch schnell xyz und komme später noch mal zu dir, ja?"
    Also ich hatte immer alle Türen offen und hab nur akustisch Kontakt zu ihr gehalten, solange es irgendwie ging.
    Wenn sie mich schon nicht rausgehen lassen wollte, habe ich gesagt, dass ich nur noch schnell xyz mache (Küche aufräumen z.B.) und dann wieder komme.
    Unsere Wohnung ist auch so klein, dass sie meine Anwesenheit hört, wenn ich eben wie z.B. die Küche aufräume der am Computer was tippe.
    Das hat eigentlich meistens geklappt.
    Ich bin aber wie gesagt auch nicht bei jedem "Pups" hingelaufen, nur wenn das Weinen wirklich verzweifelt klang.
    Ihren Unmut kann sie auch äußern, ohne dass ich direkt körperlich daneben stehe. Wichtig war mir nur immer, dass sie weiß, dass ich sie höre und da bin.
    In schwierigen Phasen, z.B. Krippeneingewöhnung etc, war ich da natürlich etwas weniger "streng". Wie gesagt - ich finde, man hört es als Mutter doch am Ton, ob wirklich Not da ist...

    Ich denke, bei einem fast 2jährigen Kind kann man das so machen. (Rausgehen - ggf. wiederkommen - wieder rausgehen etc)
    Ich würde es dem Kind aber erklären, bevor ich rausgehe, damit es versteht, warum es plötzlich anders läuft, als sonst. (Und nicht auch noch Kummer wegen der Verwirrung darüber hat)
    Ich würde sowas sagen wie:
    "Du X, ich bzw der Papa muss heute abend noch die Küche aufräumen (oder eben was anderes schlüssiges) und hat keine Zeit, jetzt noch bei dir zu bleiben. Ich macht jetzt XYZ, komme aber nachher noch mal nach dir schaun!"
    (und daran würde ich mich auch halten)
    MajaMayer und rambler_rose gefällt dies.

  5. #5
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Einschlafritual

    Zitat Zitat von Sepia Beitrag anzeigen
    Hi,
    ich bin mal wieder mit meinem Mann uneins.

    Bisher läufts bei uns so: Abendessen, Zähneputzen, Windeln für die Nacht, ins eigene Bettchen (im eigenen Kinderzimmer), gefühlt drei-fünf Lieder singen (die der Kleine bewusst erfragt bzw. aus seinem Liederbuch aussucht "Da!") und dann ein Gute-Nachtlied zum Schluss.

    Bisher war es dann so dass entweder ich oder mein Mann dann geblieben sind (der andere Erwachsene geht raus), bis der Kleine eingeschlafen ist. Hat zum einen noch mit der Gewöhnung ans Kinderzimmer zutun, hat aber auch etwas damit zutun, dass unser Kind seit Krippebeginn im Januar öfters mal krank war. Oft möchte er auch noch die Hand desjenigen der bleibt halten oder zugedeckt werden oder beides. Oftmal bringt ihn das auch runter, selbst wenn er irgendwie nochmal aufgeregt ist oder angeregt "erzählt".

    Kind wird im April 2.


    Nun möchte mein Mann, dass der kleine allein einschläft. Also: Selbiger Ablauf wie oben, aber dann gehen beide raus. Er erhofft sich mehr Zeit abends für sich bzw. für sich und mich und meint, der Kleine könne das lernen.

    Ich bin der Meinung, dass unser Kind mit 2 schon sehr eigenständig ist (Zimmer allein ohne Murren, ins Bett gehen sehr häufig ohne Murren oder Weinen). Ich habe aber das Gefühl, dass es ihm Sicherheit und Halt gibt zu wissen, dass einer von uns noch da ist.

    Dazu muss man noch wissen, dass ich an einigen Wochentagen lange arbeite und abends zu kaputt bin um noch 30 Minuten am Bett vom Kleinen zu bleiben. Mein Mann arbeitet nicht (Arbeitssuchend) und übernimmt dann.

    Wie seht ihr das? Ich möchte eigentlich nicht den nächsten Kampf mit dem Kleinen ausfechten und immer die 30 Minuten dranhängen schaffe ich nicht, weil ich von der Arbeit noch recht schlapp bin.

    Bisher läuft es so, dass er (im Wissen das einer der beiden Eltern da bleibt) recht entspannt reagiert, wenn z.B. ich den Raum verlasse (bekomme dann eigenständig ein Gute-Nacht-Ksschen und ein leises fröhlihes "Na-Na mama" hinterher). Wenn er allein gelassen wird, glaube ich nicht, dass es so locker für ihn wird.
    Warum denn gleich von 30 Minuten auf null runter? Lass doch deinen Mann das ganze Drumherum übernehmen (Ausziehen etc.) und du singst dann statt 5-6 Liedern nur noch 2 vor und gehst dann. Das kann doch nicht soo lange dauern.

  6. #6
    morgaine79 ist offline Monster-Mama
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    Standard Re: Einschlafritual

    Probiert es doch einfach aus - mit Ankündigung "ich gehe XY machen und komme danach wieder zu dir". Wenn er ganz arg weint, dann wieder hin, vielleicht erzählt er aber nur ein bisschen. Wer weiß ?

    Nr.1 konnte ab 4 Monaten (abgesehen von ein paar kurzen Phasen) alleine einschlafen.

    Nr.2 wird noch einschlafbegleitet, wenn wir beide abends daheim sind und es passt. Sie kuschelt halt so furchtbar gern und kommt tagsüber einfach z.Z. viel zu kurz. Das dauert bei ihr aber auch max. 10 Min., dann schläft sie

    Nr.3 konnte jetzt ein paar Wochen alleine einschlafen, geht aber seit ein paar Tagen (leider) nicht mehr. Mal sehen wie das jetzt weiter geht ...

  7. #7
    Avatar von rambler_rose
    rambler_rose ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Einschlafritual

    Bei uns hat der kleine Mann selbst irgendwann mal angefangen ciao zu sagen und sich umzudrehen zum schlafen. Derzeit klappt es ca 4-5 Tage die Woche,dass ich nach dem singen rausgehe (ist ähnlich wie bei euch das Ritual) an den anderen braucht er mich noch zum einschlafen.
    Ausprobieren mit Küche aufräumen, etc finde ich ne gute Idee, und bitte einfach entspannt bleiben wenn es mal klappt und mal wieder nicht. Es ist ja nicht jeder Tag gleich.
    sunya und Sepia gefällt dies.



  8. #8
    Sepia ist offline addict
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    Standard Re: Einschlafritual

    Zitat Zitat von RegenbogenMama Beitrag anzeigen
    Würde ihm ev. mit einem schönen Nachtlicht oder so einen "Anreiz" geben!?!? Und eben immer wieder beteuern dass ihr eh da seid.

    Oftmals habe ich mich auch unter einem "Vorwand" wie zb Küche sauber machen, Wäsche zusammen legen.... aus dem Zimmer entfernt. Habe ihr erklärt dass ich das noch machen muss bevor ich schlafen gehe, das hat sie meist immer so akzeptiert und ist dann eingeschlafen.
    Ein Nachtlicht (eine Cloud B-Schildkröte) hat er schon. Das mit dem Türen offenlassen muss ich probieren, da wir noch Katzen haben. Die müssen dann evtl, mal eine Weile in ein anderes Zimmer damit sich keine reinschleicht.

    Ich mache mir halt deshalb Gedanken, weil er erst seit Januar in die Krippe geht, Eingewöhnung bis Mitte Februar war mit einigen Zwischenerkrankungen. Und weil bei uns auch gerade wieder einiges chaotisch läuft (ich hab bald einen neuen Job, mein Mann sucht, deswegen gibt es auch hin und wieder Zank...da frage ich mich, ob unser Sohn diese kleine "Insel" im Moment vielleicht noch braucht).

    Im Grunde sehe ich auch keine Notwendigkeit irgendetwas zu forcieren. Mein Mann schon. Aber eher aus seinen eigenen Motiven und nicht, weil es "gut" fürs Kind wäre.

    Tagsüber ist unser Kleiner in der Krippe immer besser angekommen, wird mutiger und offener gegenüber anderen Kindern. Aber nachmittags und Wochenende kuschelt er halt auch gerne und sucht Nähe - was er vor Januar/Februar so nicht getan hat.


    Das mit dem Tür auflassen und etwas weniger Lieder probiere ich mal. Vielleicht gibt es da einen Kompromiss. Leider lebe ich mit einem männlichem Expemplar der Gattung "Es geht nur vorwärts, nicht zurück". Soll heissen: Ich würde jetzt sanft verändern aber schauen, dass ich an "schlechten" Tagen für den Kleinen Ausnahmen mache (Zahnen, Fieber, oder viel Stress). Mein Mann macht dann allerdings gerne Theater, weil er denkt, jetzt würden die großen Ausnahmen gefahren (zu Unrecht, aber den Hang hatte er schon immer Geht halt nur ganz oder gar nicht Aber das ist eine andere Geschichte).


    Danke für die Tips. Falls noch einer von euch was anderes einfällt: Gerne her damit, solange es uns voranbringt, probiere ich es gern aus.

  9. #9
    Avatar von rambler_rose
    rambler_rose ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Einschlafritual

    Hm, die Diskussion mit dem keine Ausnahmen kenne ich mit Freunden und anderen krippeneltern.
    Ehrlich gesagt finde ich sie nicht toll. Was steckt da für ein Bild dahinter, stimmt das wirklich dass Kinder keine Ausnahmen akzeptieren und wieder zur Regel übergehen? Sicher tun sich manche leichter und manche schwerer, aber es ist doch nix verloren, das ist doch kein Krieg, sondern ne Beziehung zum Kind.

    Dazu finde ich persönlich, dass schlafen und essen menschliche Bedürfnisse sind und die Rituale darum ein Teil der Familienkultur. Und eben kein Erziehungziele mit Normen und Regeln. Erziehung ist für mich mehr "wir hauen nicht, nehmen uns nix gegenseitig weg Und behandeln andere freundlich" also generelle Normen, als so individuelle dinge, wie was ich/das Kind gern esse oder wann ich/das kind mude zum schlafen bin.

    Das ist zumindest meine Ansicht. Und damit, dass ich eben gar nix erzwungen hab hat es zumindest bei meinem Sohn auch funktioniert. Mag jedes Kind anders und jede Familie anders sein, aber es gibt auch andere Wege als ganz oder garnicht.



  10. #10
    Avatar von Winterkaktus
    Winterkaktus ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Einschlafritual

    Unser Großer hatte auch eine wechselvolle Einschlafhistorie (wie wohl fast alle Kinder): Mit 8 Wochen ohne Probleme alleine, kurz danach wochenlang im Bondolino, und die schlimmste Phase so mit 1 Jahr. Da wollte er partout nicht liegen bleiben, hat sich gedreht, geweint, wenn man nur aufgestanden ist. Einer "musste" dann oft 1 Stunde daneben sitzen und ihn mit der Hand sanft festhalten. Im Nachhinein packen wir uns an den Kopf, dass wir das länger als ein paar Tage mitgemacht haben. Wir haben dann über mehrere Tage "trainiert" uns vom Bett zu entfernen. Schritt für Schritt. Und es ging.
    Der Kleinen hat mein Mann nach dem Umzug erfolgreich ANtrainiert bei ihm auf dem Arm einzuschlafen (da war sie 1 Jahr). Irgendwann hab ich gesagt, dass ich das nicht mehr möchte, und es ging auch schnell, sie wieder umzugewöhnen. Ok, sie ist abends auch wirklich todmüde.

    Ich kann Deinen Mann gut verstehen, dass er da nicht jeden Abend Lust drauf hat. Es ist ja wirklich nicht so erbauend, neben dem Bett zu sitzen und zu warten. Natürlich gibt es Ausnahmen, und wenn man als Eltern das gerne macht ist es ja auch keine Problem. Aber er scheint es ja anders zu sehen.




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