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Thema: Herbst - bzw September 2020

  1. #11
    darkelf25 ist offline old hand

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    Hallo, wie geht es allen? Die Situation ist ja drastisch unterschiedlich bei euch allen.

    @sunya: Wie laeuft es bei euch in den Ferien?
    Das hoert sich ja alles sehr positiv an. Ich wuensche weiterhin viel Erfold mit den Malkursen und hoffe ihr koennt sie anbieten.

    @rambler_rose: Danke der Nachfrage, die Anfaelle sind auf jeden Fall seltener und das erleichtert alles doch deutlich. Vll koennen wir noch etwas mehr twieken. Leider haben sich die ueblen Anfaelle auf die Nacht verlegt und wir bekommen weniger Schlaf.
    Dein Grosser scheint sich ja gut in der Schule eingelebt zu haben.
    Schade, das es mit Halloween nichts wird. Hier ist das auch abgesagt, kein Trick or Treat und kein Besuch im Haus erlaubt. Ich plane jetzt Movie und Pizza. In der Ferienwoche, die kommt koennen wir dann den Kuerbis schneiden etc.

    @uns: Wir gehen heute Nacht in den zweiten Lockdown. Schulen bleiben offen und ich werde weiter zur Arbeit muessen, weil ich gerade Experimente gestartet habe, aber auch wieder mehr von daheim arbeiten.
    Wir hatten gerade eine Art Routine mit Schule/Arbeit/Freizeit/Freunde besuchen fuer die Grosse etc. gefunden. Und nun das. 6 Wochen daheim sind irgentwie duesterer im Herbst...

  2. #12
    Avatar von Winterkaktus
    Winterkaktus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    Hallo an euch alle. Hier hatte sich auch alles ein bisschen eingespielt. Die Kinder haben alle ihre Hobbies gemacht, bei Kindern gefeiert etc. Mal gucken, wann das wieder eingeschränkt wird. Wir sind seit dem Wochenende auch Risikogebiet (wie fast ganz NRW). Fälle von Kindern gibt es hier immer noch sehr wenige, bis jetzt wurde unser Kiga und unsere Schule seit dem Ferienende nicht wieder geschlossen. Ich bin wieder mehr im Büro als im Home Office. Mal schauen, ob das wieder geändert wird, Köln liegt ja irgendwo über 100.
    Wir waren jetzt ein paar Tage in Mannheim, also in einem anderen Risikogebiet Wir hatten echt Glück mit dem Wetter und konnten morgens bis abends draußen sein und unsere Freudne treffen.
    Ich glaube, die Kindergeburtstage im November und Dezember werden ausfallen. Ich hab schon mal angefangen, die Großen darauf einzustimmen. Ich persönlich finde das ja nicht so schlimm Da mach ich lieber nächstes Jahr ein riesen Sommerfest.



  3. #13
    darkelf25 ist offline old hand

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    Hallo,

    Ich habe gerade die dt. Nachrichten gelesen. Seit ihr stark betroffen oder macht es nicht einen so grossen Unterschied? Was sagen die Kinder dazu?

    @winterkaktus: die Sommerfest -Idee ist klasse. Ich bin da ganz bei Dir, mir macht die Geburtstagsplanung bei der Grossen mit sicherem Schmuddelwetter auch nie richtig Spass.

    @sunya: Was macht ihr mit euren Malkursen? Online?

    @uns: ich geniesse die Woche Ferien mit meinen beiden. Ich habe mehr oder weniger frei genommen und es macht Spass. Bis heute hat sogar das Wetter mitgespielt und wir waren viel spazieren (Halloween Deko anschauen) und auf dem Spielplatz.
    Meine Grosse hat Angst, dass die Schulen wieder geschlossen werden und ich versuche ihr die so weit wie moeglich zu nehmen. Gar nicht so einfach, wenn bei meinem Kleinen schon ein Fall war und die Klasse in Quarantaen ist. Naechste Woche nach den Ferien hat sie ihren Gitarrenunterricht online mal schauen wie das laeuft.
    Und langsam denke ich auch an Weihnachten und dass die Familie aus Deutschland wohl nicht einreisen kann.

  4. #14
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    Hallo, wir sind frisch zurück aus dem Urlaub... Das war ja eine tüchtige Zitterpartie letzte Woche.
    Erst waren wir die erste Ferienwoche 3 Tage (bis Donnerstag Abend) in der sächsischen Schweiz, mit Freunden bei deren Verwandten.
    Dann erfuhren wir, dass die sächsische Schweiz zu der Zeit zum Risikogebiet gehörte. (Da waren das noch nicht allzuviele Gebiete hier)
    Somit hätte das Beherbergungsgebot gegolten und wir hätten in der zweiten Ferienwoche nicht wie geplant auf der Insel Fehmarn (Schleswig-Holstein), unseren Urlaub antreten dürfen.
    Unsere Freunde dagegen, die danach auf den Darß (Mecklenburg-Vorpommern) reisen wollten, hätten fahren können, denn dort war das Beherbergungsgebot ausgehebelt worden.
    Ich hatte mich dann schon damit abgefunden und an dem Freitag auch keine Wäsche gewaschen, die Kleine nachträglich im Hort angemeldet und ein Laubsägeset als Ferienbespaßung bestellt, da die Kleine derzeit sehr gern heimwerkt.
    Tja und dann kam abends 18:30 Uhr der Anruf der Quartiergeber, auch in Schleswig-Holstein sei das Beherbergungsgebot gekippt worden und wir könnten also doch kommen.
    Wir hatten uns eigentlich schon damit abgefunden gehabt, nicht zu fahren - die Kleine freute sich auf die Halloweenparty im Hort, die Große wollte eh die Ferienwoche lieber zu Hause vergammeln statt zu verreisen...
    Also so richtig gefreut haben wir uns dann gar nicht.
    Wir sind dann aber am Samstag doch gefahren und hatten einen richtig schönen Urlaub!
    Nicht nur, dass die schlechte Wetterprognose dann gar nicht zutraf und wir recht viel Sonne und gut aushaltbare 12,13 Grad hatten. Auch das Quartier war absolut spitze. 2 sehr große, gemütliche Ferienwohnungen (wir sind mit einer befreundeten Familie gemeinsam angereist), Pferde, Meerschweinchen und Katzen zugehörig und eine große Spielscheune, in der mit Strohballen gebaut werden durfte, man ins weiche Heu springen, auf dem Dachbalken balancieren, Verstecken spielen konnte etc pp.
    Der Kleinen hätte die Scheune allein gereicht, um den Urlaub attraktiv zu machen... sie war jede freie Minute dort.
    Und das alles für unter 40 Euro pro Nacht pro Ferienwohnung!
    Wir sind uns alle einig, dass wir nächsten Herbst wieder genau da hin wollen!
    Sogar die wie gesagt urlaubsunwillige Große gab zu, dass es doch ganz schön da sei.

    Für mich war es wieder schön, dass noch ein andere Familie mit war, der Mann meiner Freundin bspw hat gern und gut gekocht und ich konnte mich öfters quasi an den gedeckten Tisch setzen.
    Die Kinder haben sich auch gut verstanden, die Kleine hatte einen 8jährigen Jungen als Spielkameraden (genau ihr "Beuteschema, der eine Nachbarsjunge und ihr bester Freund sind beide ebenso alt) und die Tochter meiner Freundin ist eben 13 geworden und damit nur ein Jahr älter als meine Große.
    Das Mädchen ist zwar völlig anders gestrickt als meine Tochter (extrovertiert, fast etwas überschießend, mädchenhaft und schon sehr pubertär), aber das hat trotzdem ganz gut gepasst. (beide malen bspw gern und sind sehr tierlieb)
    Ich hab mich öfters über meine Große gefreut - sie war die Woche (wie in letzter Zeit ja sowieso so deutlich mehr) insgesamt ausgesprochen umgänglich, obwohl sie wie gesagt erst gar nicht begeistert vom anstehenden Urlaub war.
    Sie hat sich sogar an den Spielabenden beteiligt, obwohl es ihr immernoch verdammt schwer fällt, mal nicht zu gewinnen. (vor allem gegen mich zu verlieren findet sie ganz furchtbar)
    Und ansonsten fand ich sie dann im Vergleich zum 13jährigen Mädchen dann überhaupt auch ganz entspannt - die diversen leicht hysterischen Schrei- ihn Weinanfälle des anderen Mädchens im Streit mit den Eltern kenne ich so von ihr (noch?) gar nicht...
    (Tochters "Anfälle" sind jedenfalls ganz anders...)



  5. #15
    Avatar von Winterkaktus
    Winterkaktus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    @darkelf: Wie sieht es in Irland aus? Schon um einiges besser, oder?

    @rambler: Wie weit seit ihr eigentlich weggezogen? Hört sich an, als wenn ihr jetzt in einer ganz anderen Umgebung seid?!

    @sunya: Na, da hattet ihr ja noch Glück mit dem Urlaub, ist doch schön, doch noch mal rauszukommen.

    Uns hat es jetzt auch erwischt. Seit gestern sind die beiden Mädels in Quarantäne. Bis Ende nächster Woche. Natürlich, wie in den meisten Fällen, nicht durch ein anderes Kind, sondern wegen einer Mitarbeiterin (das wissen wir aber auch nur aus der Zeitung). Ich hatte noch am Tag vorher mit meinem Mann gewettet, dass es uns bestimmt noch vor Weihnachten trifft Wir können ja froh sein, dass es grade jetzt ist, wo sowieso fast alles für die Kinder gestrichen ist. Meine Arbeitgeberin war ja schon im Frühjahr sehr kulant, und auch jetzt hat sich mein Chef-Chef bei mir gemeldet und gesagt, dass ich mir keinen Kopf machen soll. Ist ja auch nur etwas mehr als 1 Woche. Das sind ja Peanuts im Vergleich zum Frühjahr.
    Bei der 14erin wütet teilweise heftig die Zahnlückenpubertät. Oft beleidigt, oft Drama. Letztens hat sie mich so derbe (in Tonlage und Wortwahl) beschimpft, da haben mir die Ohren geschlackert. Sie hat sich aber sehr schnell bei mir entschuldigt, ohne dass ich was gesagt habe. Da hat sie wohl selbst gemerkt, wie sie übers Ziel geschossen ist.
    Grade schlafen die Mädchen das erste Mal zusammen in einem Bett. Bin gespannt wie lange das gut geht.



  6. #16
    Avatar von rambler_rose
    rambler_rose ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    Hallo, ich wollte schon die ganze Zeit schreiben und komme nicht dazu.

    @Winterkaktus, ja ich bin 40km weiter gezogen an den Rand der nächsten Großstadt (die mit dem dieses Jahr nicht stattfindenden Christkindlesmarkt). In der Kleinstadt in unserem alten Viertel gibt es fast nur Einfamilienhäuser und bei den paar Mietshäusern war leider gerade nix frei. Dadurch haben wir unsere ganzen Freunde, Bekannten und Hobbies aufgeben müssen. Aber hier bin ich näher an der Arbeit und an meinen Geschwistern, hab nen Fussballverein für den Großen gefunden und der Kleine hat ja mit dem Waldkindergarten einen volltreffer.

    @Sunya, was für ein Glück mit Eurem Urlaub, das klingt so schön und erholsam.

    @uns: naja, wir hatten leider vor den Herbstferien eine Schließung der ersten und zweiten Klassen, wegen Fällen im Hort und haben damit Video-Schule gewonnen. Videokonferenzen mit 20 Erwachsenen finde ich ja schon schwierig, aber ein Rudel erstklässler und dann noch den ganzen Vormittag, richtig als Schulstunden, puh, das war heftig. Vor allem braucht mein 14er dabei Betreuung, er überhört Anweisungen, macht Quatsch, drückt aus Versehen den falschen Knopf und der Chat ist weg, ruft Kuckuck rein, weil es so lustig ist und die Lehrerin mit der Bedienung des Tools und dem Stummschalten etwas überfordert ist,... nach einer Woche hatten die ersten Lauser auch raus wie man den Bildschirm übernimmt und die Präsentation gegen den eigenen Bildschirm tauscht. Ich sag mal, technikaffin ist die Klasse jetzt :-) :-) :-) :-)
    An arbeiten war wärend der Schule nicht zu denken. Zum Glück hatten wir anfangs keine Quarantäne, da meiner keine Kontaktperson 1 war, so dass ich mich mit einer anderen Mama mit dem Home-Schooling abwechseln konnte. Leider gab es dann bei einigen Kindern positive Tests und somit haben wir die anschließenden Ferien in Quarantäne in Wohnung und Balkon verbracht. Halloween haben wir - damit wir uns auch richtig gruseln konnten - in einem Testcenter verbracht, so ein weißes Plastikzelt mit vermummten Ärzten und 4 mal desinfizieren vor jedem Schritt, ... Wie in so nem Virusapokalypsefilm. Zum Glück sind wir alle 3 negativ, Quarantäne muss leider trotzdem abgesessen werden. Meine Eltern und Schwester haben uns mit Einkäufen versorgt.
    Der Papa war sauer dass seine Umgangstage ausgefallen sind und verlangt wiedergutmachung (aber ich kann jetzt schlecht neue Ferien aus dem Ärmel schütteln). Er bekommt jetzt 2 Wochenenden in Folge. Das macht mir allerdings etwas Bauchschmerzen, denn mit dem 14er hab ich schon einige Kämpfe gerade. Wenn es bei mir nur noch Werktage mit Pflichten gibt, hab ich Sorge, dass seine Kooperation da einfach leidet und er sich um so mehr sperrt wenn ich für ihn nur noch der drill sargent bin.
    Der kleine ist ja meist gut drauf, doch gestern hat ihn im Kindergarten die Hängematte an unsere am Kischbaum in unserem alten Zuhause erinnert und er hat geweint. Wir haben den Nachmittag viel geredet, was wir alles vermissen.
    und für den großen haben wir ein Regel-Plakat gebastelt. Voll pädagogisch.
    Ein bisschen drurchschnaufen wäre jetzt gut, denn ich geb ja schon den ganzen Sommer mit Umzug und co Vollgas, vom Frühjahr Lockdown - Job + Kind brauch ich euch ja nix erzählen.
    Einfach Ferien, Berge oder Meer, mir egal, einfach mal keine Pflichten und nur Spass mit den Kindern, das wünsche ich mir so.
    Muss ich wohl noch ein bisschen durchhalten :-(
    Wir haben gestern schon die Weihnachtscds ausgepackt. Für die Stimmung. Das hat mir gut getan.

    edit: achja, in der Schule herrscht komplett Maskenpflicht und Gruppentrennung (Reli/Ethik im Klassenverband, Sport wird in dieser Klasse mit Maske durchgeführt) und im Hort auch. Den Hort (nur Gruppenzimmer, kein Mittagessen, keine Angebote) tu ich ihm allerdings ja nicht an. Mittags kommen die Kinder heim und mit dem Arbeiten jongliere ich wie blöd um es einigermaßen hinzubekommen.
    Ich hab den Überblick verloren wie das in anderen Bundesländern ist, wie läuft es bei euren 14ern?



  7. #17
    darkelf25 ist offline old hand

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    @sunya: Ich reihe miche in: Schoen, dass ihr noch wegfahren konntet. Ich bin da ein bisschen neidisch, gebe ich zu. Wir koennen noch nichtmal einen Tagesausflug machen bei einem Bewegungsradius von 5km.
    @winterkaktus: Ja, bei uns gehen die Zahlen langsam wieder runter, haben sich schon halbiert, aber die Politiker denken gar nicht daran die Regeln vor Dezember zu lockern. Solange Schule laeuft, werde ich mich aber nicht beschweren.
    Ich wuensche viele Beschaeftigungsideen fuer die Quarantaene und toll, dass die Arbeitgeber da so kulant sind. Ich schicke eine Portion Gedult fuer die Zahnlueckenpupertaet.
    @rambler_rose: Seid Ihr den aus der Quarantaene schon raus? Das hoert sich sehr sehr stressig an. 6 Stunden Zoom fuer Erstklaessler ist echt viel. Ich glaube nicht das meine Grosse das gut koennte. Klar, muss da jemand neben sitzen.
    @Schule der 14er: Bei uns im Land muessen Grundschueler keine Maske tragen, aber sind in festen Gruppen. Die Lehrer und die Schulbegleiter tragen Masken bei meinem Kleinen und alle Klassenuebergreifenden Aktivitaeten fallen aus, es gibt feste Zeiten fuer den Spielplatz fuer die einzelnen Klassen.
    Bei der Grossen (4.Klasse) gibt es gemischten Unterricht (deutsch ist ja in Muttersprachler und Fremdsprachler geteilt), aber die A und B Klassen muessen auf jeweils einer Klassenseite bleiben. Im Hort muss sie Maske tragen, wenn sie mit jemanden, der nicht in ihrer 4er Tischgruppe ist, mit Abstand drinnen spielen will.
    @uns: Ich hatte eine verdammt stessige Woche letzte Woche und diese Woche versuche ich nur das noetigste zu tun und sonst erstmal wieder “runter” zu kommen. Mich trifft der Stress immer staerker, wenn es wieder aufwaertz geht. Wir bekommen die Baeder gemacht; echt unguenstig mit Laerm, Dreck und Kontaktbeschraenkung, wenn man im Prinzip nicht aus dem Haus kann und mehr oder weniger nur in Wohnzimmer und Kueche hocken kann. Aber das war im seit Monaten geplant und die Regierung erlaubt Handwerkern zu arbeiten, auch in Privathaushalten. Da muss das jetzt halt so sein. Dann hat der Kleine sich den Kopf aufgeschlagen in der Schule. Bei einem Anfall hinten rueber gefallen und trotz Epilepsiehelm ‘ne Platzwunde am Hinterkopf. Also, erstmal Arzt und Kinderbetreuung anstatt Arbeit, die natuerlich liegen bleigt. Zwei Tage spaeter produzieren die Bauarbeiten dann ein Leck, dass mitten in der Nacht zu tropfen beginnt. Dazwischen noch dann noch ein Arzttermin fuer den Kleinen. Mir reicht es.
    Dafuer ist der Kleine richtig tapfer und so knuddelig gerade. Und die Grosse hilft viel mit, weil sie sieht wie viel zu tun ist. Sie ist aber auch gerade Traurig, weil es sich herauskristallisiert, dass die Grosseltern und Onkel zu Weihnachten nicht kommen werden koennen.

  8. #18
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    Oh darkelf, das klingt wirklich nach Stress pur. Ihr kommt eigentlich nie recht zu Atem, oder?
    Gibts bei euch eigentlich sowas wie Kuren? Mutter-Kind-Kur?
    Hier scheint das ja sehr beliebt und mittlerweile waren viele im Bekanntenkreis irgendwann schonmal bei einer Kur.
    Könntest du dir sowas auch vorstellen?

    Ich selbst überlege auch gerade, ob es jetzt ein geeigneter Zeitpunkt ist, mich mal um sowas zu bewerben.
    Bisher befand ich mich nie für bedürftig genug, außerdem hätte ich dann meine Kollegin mit über 30 Malkindern allein überlassen müssen oder es wären die je 3 Kurse 3-4x mal hintereinander ausgefallen und das hatte ich ja schon letztes Jahr mit unserer Nepal-Reise. Da wollte ich ihr das nicht schon wieder zumuten...
    Aber aktuell läuft da ja eh nicht viel.
    Ich überlege noch.

    Hier gehen die Kinder ganz normal zur Schule, Maskenpflicht im Unterricht weder bei der Großen (weiterführende Schule), noch bei der Kleinen (Grundschule). Nur in Flur und Schulgelände muss Maske getragen werden und es dürfen auch keine Eltern ins Schulhaus.
    Der Hammer ist aber, dass ab Hortzeit das dann nicht mehr gilt. Das ist im gleichen Gebäude und ab Schulschluss vermischen sich dann in sämtlichen Räumen und den Fluren munter alle 400-500 Grundschüler nach Belieben und auch die Eltern können dann überall hin. Mit Maske zwar, aber trotzdem... das fanden sicherlich andere auch befremdlich, darum gab es grad die Woche eine Doodle-Umfrage vom Hort, ob die Eltern das offene Konzept weiterhin befürworten oder die einzelnen Klassen auch im Hort mehr getrennt werden sollen.
    So schön ich das offene Konzept für mein Kind finde - sie spielt im Hort bevorzugt mit zwei Freunden aus der 2. Klasse und dem Nachbarsjungen aus der Parallelklasse - ich finde es nicht sehr sinnig, wenn vormittags andere Regeln gelten als nachmittags ...
    Die Umfrage endete aber Pro offenes Konzept, also bleibt alles wie es ist.

    Ich selbst hänge hier gerade ziemlich durch. Es ist arbeitsmäßig wenig zu tun und das tut mir nicht sonderlich gut. Ab und zu sind Sachen abzuarbeiten, aber das ist so wenig, dass es dann oft der Aufschieberitis zum Opfer fällt - im Sinne von: "och, für das bisschen lohnt sich das Anfangen gar nicht, mach ich dann später irgendwann."
    Und dann ist - schwups - schon wieder der Tag rum und ich habe das (berechtigte) Gefühl, nichts Produktives geschafft zu haben.
    Mir fehlen jetzt auch langsam die Außen-Kontakte - die Kinder gehen in die Schule und "erleben" was, haben nachmittags was zu erzählen, ich dagegen bin hier allein daheim und fühle mich auf die Hausfrau reduziert.
    Anders als im Frühling (wo ja auch die Kinder mit daheim waren), kann ich mich grad auch nicht so gut aufraffen, irgendwelche Dinge anzufassen. Projektideen und Haushaltsaufgaben (bspw sowas wie im überfüllten Keller die zahlreichen Umzugskisten voller Kindersachen und -schuhe sortieren und ggf. weiterverkaufen) hätte ich an sich genug - aber ich kann mich für sowas total schlecht motivieren...
    Und dann komme ich abends oft ewig nicht ins Bett, weil der Tag so schnell rum war und ich bevorzugt abends dann doch noch mal aktiv und kreativ werde und schlafe dann nur 5 Stunden. (Aufstehen müssen wir gegen 6 Uhr)
    Und wenn ich mal pünktlich ins Bett gehe, bin ich oft in der Nacht für 2-3 Stunden oder früh gegen 4:00/4:30 Uhr schon wach und hab dann "Gedankenkarrusell".
    Das kenn ich alles genauso noch aus der Phase, bevor ich angestellt war, da stellte sich das ja ähnlich dar - beruflich nicht ausgelastet + finanzielle Unsicherheit.
    Außerdem nervt mich der ganze Papierkram, mit dem ich derzeit immer wieder konfrontiert bin.
    Die 6 Monate sind rum seit den letzten Anträgen aus den Coronafolgen (bspw hatte ich Kinderzuschlag beantragt, das gibts für Familien mit geringem Gesamt-Haushaltseinkommen) und alles muss wieder neu beantragt werden.
    Das ist bei mir immer nicht so leicht, weil sich Einkommen aus Anstellung und aus Selbstständigkeit kombinieren. Also weder für mich, noch fürs Amt, geht das nach Schema F und es dauert immer mehrere Tage und Wochen, alles zusammenzustellen, da gehts mitunter auch mehrfach hin- und her, bis zwischen Amt und mir alles geklärt und beisammen ist. Oft brauche ich dann auch noch Dokumente/Berechnungen, womit ich meine Steuerfachfrau beauftragen muss und das dauert dann auch wieder und kostet was...
    Da ist das Problem, dass das reale Einkommen aus freier Tätigkeit aktuell gar nicht richtig kalkulierbar ist. Erst dachte ich mit Start Corona bspw, da kommt aus Freiberuflichkeit fast gar nichts, dann kam doch Einges, weil Restaurant und Reisebüro und Konzertveranstalter im Zusammenhang mit Corona diverse neue Werbe- und Infomaterialien brauchten (Infos über neue Reisebestimmungen, Abholservice für Essen, Terminänderungen Veranstaltungen usw).
    Dann sollten ja die Malkurse jetzt wieder beginnen, wir haben auch schon einige Ausgaben gehabt, um die Hygienevorschriften einhalten zu können (wir haben für jedes Kind eigenes Material angeschafft bsp), und nun können sie doch nicht stattfinden... (und zahlreiche schon überwiesene Kursbeiträge müssen zurücküberwiesen werden.)
    Dann ist jetzt gegen Jahresende eh die reguläre Steuererklärung zu beginnen, die ist wegen meiner 3 Jobs - Anstellung + freie Tätigkeit + die Malkurse (mit vielen Materialausgaben und abzurechnen gemeinsam mit der anderen Kursleiterin, wir machen das ja zu zweit ) auch immer nicht so einfach abzuarbeiten usw usf.
    Ich bin also gerade quasi nur Bürokraft (in eigener Sache) und Hausfrau.
    Beides überhaupt keine Tätigkeiten, die mir liegen oder auch nur ansatzweise Spaß machen.
    Und dann kam als "Überraschung" nach dem Urlaub noch eine Sache dazu, die ich jetzt nicht näher erläutern will, mich aber auch ärgert und stresst und wo ich jetzt ggf. einen Rechtsanwalt beauftragen muss. Hat mit einem Amt zu tun und einer Sachbearbeiterin, die mir einen unmöglichen Brief geschrieben hat und unnötig Steine in den Weg legt; laut telefonischer Beratung bei einer Anwältin der Familienberatungsstelle ohne stabile rechtliche Grundlage. Aber selbst wenn ich im Recht bin - Ärger und Arbeit macht es mir trotzdem, es ist für mich ziemlich demütigend, einem Amt bzw der Sachbearbeiterin ausgeliefert zu sein und finanzielle Nachteile habe ich dadurch aktuell auch, selbst wenn ich das später wahrscheinlich zurückbekomme... Aber Weihnachten steht JETZT an und laufende Kosten sind JETZT zu zahlen!

    Naja, dafür läuft es bei den Kindern gut. Die Kleine klagt zwar schon immermal, dass Deutsch und Mathe langweilig seien, aber sie geht insgesamt trotzdem gern hin bisher.
    Und sie ist herzig und unkompliziert wie immer.
    (allerdings veralbert sie mich neuerdings dauernd, behauptet, sie habe in der Schule was Wichtiges vergessen u.ä., nur so aus Quatsch.)
    Und sie ist recht traurig, dass die Schach-AG nicht wie geplant stattfinden kann. (Als externes Angebot, gleichwohl innerhalb des Hortes stattfindend, darf das derzeit nicht gemacht werden. Wie meine Malkurse ja auch nicht.)

    Bei der Großen scheint es irgendwie einen Sprung gegeben zu haben.
    Sie ist nicht nur körperlich total in die Höhe geschossen (ist jetzt irgendwas zwischen 155 und 160 cm groß), sondern seit Beginn der 6. Klasse auch ganz anders drauf, scherzt, albert herum, singt und tanzt manchmal daheim, wirkt gelöst und selbstbewusst, ist freundlich und offen, hilfsbereit und umgänglich und engagiert sich für die Schule.
    Sie setzt sich auch aus eigenem Antrieb hin, um zu lernen, selbst mal in den Ferien oder am Wochenende, wenn nötig, und ich muss mich da null einbringen. (Nie hätte ich meinerseits in den Ferien von ihr verlangt, sich bspw mal mit Mathe zu beschäftigen - das hat sie von sich aus gemacht. Sogar im Urlaub ein bisschen. Auch sowas wie Vokabeln lernt sie regelmäßig und von sich aus...)
    Mathe klappt jetzt auch auf einmal. (Seit Taschenrechner erlaubt ist und sie regelmäßig dafür was übt und lernt)
    Und das Beste daran - das Lernen scheint ihr jetzt meistenteils sogar Spaß zu machen!
    Ich höre kaum noch Klagen über die Schule, maximal übers frühe Aufstehen, aber da klagt auch die Kleine und ich mags auch nicht gerade.

    @rr: Wie macht(e) sich denn dein Großer in der Schule? (also als er noch in den normalen Unterricht ging) Gefiel es ihm? Hatte er schon Anschluss gefunden? Seine Kigazeit war ja nicht so erfreulich... wie ist es jetzt?
    Und wie fandest du und die Kinder den Corona-Test? Sehr unangenehm?
    Ich hoffe, ich muss sowas nie machen...
    Ich hab fast sowas wie eine HNO Phobie, kriege sofort Brechreiz, wenn mir jemand an/in den Hals will und hab da auch beim Zahnarzt manchmal Probleme, wenn mir da im Rachenraum herumhantiert wird...
    Ich hatte außerdem auch mal eine Nasenscheidenwand-OP und hab da seeeeehr unangenehme Erinnerungen an alles was sich dabei und hinterher in der Nase so abspielte.



  9. #19
    darkelf25 ist offline old hand

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    @sunya: Ja, so fuehle ich mich auch oft. Eine Kur wuerde ich sofort machen, das gibt es hier nur leider nicht. Unser Paarwochenende sollte eigentlich zum Energietanken sein, aber das ist ja leider den Corona-regelungen hier zum Ofper gefallen. Klar, wird nachgeholt...nur wann...
    Es gibt eine Moeglichkeit den Kleinen in Betreuung zu geben (theoretisch) fuer ein paar Tage, aber das moechte ich nicht und daher habe ich auch noch nie geschaut, ob es wirklich ein passendes Angebot gibt.

    Du hoerst dich gerade nicht so gut an. Es hilft wahrscheinlich nicht viel, wenn ich sage, es geht bestimmt wieder aufwaerz. Trotzdem alles gute.
    Schoen, dass es deinen beiden Maedchen so gut geht. Die Grosse hat sich ja echt gewandelt was die Schule angeht. Das ist toll.

    @uns: die Baeder sind fertig, das Haus geputzt und diese Woche ist es definitiv ruhiger! Der Kleine ist gerade sehr ausdrucksstark: Macht deutlich, dass jemand bei ihm sitzen soll und lautiert viel.

  10. #20
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Herbst - bzw September 2020

    Na, wo steckt ihr denn alle?

    @RamblerRose:
    Bist du da? Wie läuft es bei euch in der Schule? Was erzählt dein Sohn?
    Oder ist er auch so einer, der zu Hause nichts viel erzählt?
    Wenn ich mich früh beim Kindabgeben mit anderen Eltern unterhalte (derzeit meine einzige Gelegenheit mal andere Menschen zu treffen ) höre ich immer wieder, dass vor allem die Jungs daheim gar nicht groß was von der Schule erzählen...

    @darkelf:
    Das ist schade, dass es bei euch nicht solche Angebote für Kuren gibt wie in D.

    Hier geht alles seinen "normalen" Coronagang.
    Ich langweile mich daheim herum und kämpfe weiterhin mit großer Lustlosigkeit. Ich hätte an sich eine lange Liste von Dingen, die ich tun könnte und früher bei mehr Zeit gern getan hätte. Aber ich hab grad nichtmal mehr Freude an Filmen/Serien oder sowas, weil mich grad wirklich alles einfach unendlich langweilt.
    Nur am WE, wenn die Kinder da sind, ist es besser. Da bin ich nicht allein und gezwungen, irgendwas aktiv zu machen und dann klappt das auch. (letztes WE haben wir bspw Musikaufnahmen gemacht siehe unten und mit der Laubsäge was gebastelt)

    Die Große ist diese Woche zu Hause, sie fühlte sich schon am Wochenende nicht gut (Schnupfen, Halskratzen und sehr blass war sie) und wir mussten sie Dienstag vorzeitig aus der Schule abholen.
    Sicherheitshalber haben wir einen Test veranlasst, der war zum Glück negativ.
    Allerdings haben wir zeitgleich (Mittwoch) erfahren, dass der Schuldirektor, der sie am Tag zuvor ins Krankenzimmer gebracht hat, um auf uns zu warten, positiv getestet wurde.
    Jetzt heißt es also lieber trotzdem weiter Abstand halten zu den Großeltern.
    Schade - zumal sie am Samstag ihren 12. Geburtstag hat und wenn es schon keinen Kindergeburtstag gibt, wollten wir es uns wenigstens mit den Großeltern zusammen richtig nett machen. Ein paar Spiele spielen, zusammen Kuchen essen etc. Mal sehen, was davon möglich ist. Mein Vater zumindest - mehrfache Risikofaktoren - hat ziemlich viel Angst vor Corona...

    Ich hatte der Großen übrigens schon Montag Nachmittag angeboten, Dienstag zu Hause zu bleiben, aber sie wollte lieber die Englisch Klassenarbeit mitschreiben, was sie dann Dienstag früh im ersten Block auch noch geschafft hat, ehe sie sich dann doch wegen Schwindel und allgemeiner Mattheit krank meldete.
    Ganz erstaunlich fand ich, dass sie freiwillig Dienstag noch in die Schule ist - hätte ich nicht erwartet, wo sie doch bis vor Kurzem noch so sehr ungern in die Schule ging...
    Sehr gerührt war ich auch von dem Brief, den sie ganz von sich aus letzte Woche an ihre ehemalige Grundschullehrerin geschrieben hatte.
    Sie schrieb, sie habe dieser Tage bei all dem Weihnachtsschmuck mal wieder an das Weihnachtskonzert mit dem Grundschulchor gedacht (den Chor leitet diese Lehrerin) und sie und die alte Klasse dabei ein bisschen vermisst. In ihrer jetzigen Klasse sei sie aber auch recht zufrieden, habe neue Freunde gefunden und die Lehrer seien meistenteils sehr nett.
    Dazu hat sie ihr noch einen Stein mit einer Sonnenblume bemalt.

    Die Kleine geht bisher auch meist ganz gern zur Schule, spielt aber fast nur mit 1-2 der Jungs.
    Zu den Mädchen hat sie nicht so den Draht.
    Sie braucht nachmittags aber immer noch ganz viel Action, wenn ich sie hole, will sie immer noch Freunde einladen oder was basteln oder ein Gesellschaftsspiel machen etc pp.
    Das kenne ich von der Großen nicht so, dass sie da so viel Action braucht. Sie wollte nach der Schule immer lieber ihre Ruhe haben.
    Das mit den Freunden treffen geht jetzt leider ja nicht mehr.
    Das ist schade. Bisher war sie wirklich fast jeden Nachmittag entweder mit ihrem Freund oder mit den Nachbarskindern zusammen.
    Der Freund (Sohn meiner Freundin und Bruder von Großkinds bestem Freund) war ca. 2x die Woche bis abends zur Bettzeit bei uns und die Nachbarsjungs waren zuletzt auch fast täglich bei uns... Sie gingen hier ein und aus, als wohnten sie hier.
    Mein Vater möchte das aber jetzt nicht mehr, aus Angst vor Corona. Wir sollen lieber gar keinen Besuch mehr haben.
    Das werden wohl harte Winterwochen für die Kleine, so ganz ohne Spielverabredungen...
    (Und für mich auch. Mir wird vor allem das Musizieren fehlen, dazu hätte ich mich wenigstens mit der einen Freundin ganz gern weiter getroffen. Sie hat aber immer ihre 2 Kinder mit im Schlepptau... Bisher war das für alle optimal, aber jetzt ist es halt potentiell gefährlich)

    Aktuell können wir das zumindest für die Kleine noch ganz gut abfangen, die Oma bäckt und bastelt mit ihr, ich bastele oder heimwerke Weihnachtsgeschenke mit ihr zusammen, sie darf auch öfter mal ans Tablet, wo sie immer ganze scharf auf die Seite mit der Maus ist oder zurzeit auch gern Schach spielt. (Da war sie ja so enttäuscht gewesen, dass wg Corona der Kurs im Hort nicht stattfinden kann...)
    Die letzten beiden Woche hatten wir auch mit der Geige gut zu tun, da wir für die Geigenlehrerin eine Aufnahme liefern sollten für einen virtuellen musikalischen Adventskalender, wo hinter jedem Türchen dann ein anderer Geigenschüler mit 2 Weihnachtsliedern auftritt. (Vielleicht so bisschen als Ersatz für die an sich in der Zeit üblichen Weihnachtskonzerte der Musikschule gedacht... )
    Eine sehr nette Sache, aber für uns war es etwas kurzfristig. Die Lehrerin hat uns das erst Mitte November gesagt und das war für die Kleine ganz schön knapp zum Lernen von 2 Weihnachtsliedern - zumindest wenn es einigermaßen schön anzuhören sein soll. Ist ja bei Geige immer so ne Sache...
    Drum haben wir da zuletzt jeden Tag geübt, statt wie sonst nur ca. 4x die Woche.
    Am WE haben wir dadurch doch noch gerade so fristgerecht die Aufnahmen abgeliefert. (Eines der Lieder sogar zweistimmig , also Kind und ich zusammen )
    Nun ist es zum Glück mit dem Üben wieder etwas entspannter und es können auch mal 1-2 Tage ausgesetzt werden, wie bisher. Besonders für mich ist es gerade immer etwas schwer, mich dazu motivieren, mit ihr zu üben...
    Sie selbst hat zum Glück aber nach wie vor Spaß und gute Geduld beim Üben. Aber ganz alleine geht das noch nicht, da sind zu viele Sachen, auf die man da achten muss. Da muss schon jemand drauf schauen. (richtige Bogenhaltung etc)


    Weihnachten wird ja nun dieses Jahr nur im kleinen Kreis gefeiert. Also nur wir drei und die Großeltern.
    Da müssen wir uns noch was Besonderes einfallen lassen... ich denke, Musik wird trotzdem zum Abend dazugehören.
    Sonst hatten wir ja an Weihnachten immer richtig viel Hausmusik mit meinen Nichten/Neffen/Bruder+ Schwägerin. Da gabs viele Instrumente und der Bruder meiner Schwägerin hat sogar immer Stücke extra so für uns arrangiert/komponiert, dass jeder eine zum eigenen Instrument passende Stimme hatte.
    Ich werde das ziemlich vermissen, diese große Musikrunde. Ganz zu schweigen vom traditionellen Großfamilien-Spiele-Nachmitttag am 2. Feiertag...
    Auch meine eigene Musiziergruppe trifft sich ja jetzt nicht mehr. Das vermisse ich auch total. Dabei hatten wir uns schon so auf Vivaldis "Winter" gefreut. Da haben wir ein sehr schönes Arrangement für Flöte (Nachbarin), Geige (ich) und Gitarre (Freundin) - an dem haben wir letztes Jahr ganz schön geschwitzt, eh wir es endlich einigermaßen konnten.

    Ach, ich hör jetzt lieber auf an all das zu denken, was dieses Jahr fehlt.
    Muss jetzt eh schon wieder los die Kleine holen.

    Schreibt doch mal wieder etwas mehr von euch, ich brauch bissle Ablenkung...



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