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Thema: Elvanse

  1. #31
    PhilOdendron ist offline Gesperrt

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    Standard Re: Elvanse

    @Fairie
    Meines Wissens bekommt man immer noch keine Diagnose, wenn es offenbar Probleme in der Familie gibt.
    Das stimmt natürlich überhaupt nicht. Familienprobleme werden entweder gar nicht erkannt, oder sie werden als Folge von ADHS missgedeutet. Ein treffliches Beispiel lieferst Du gleich selber: Elly:
    Einnässen kommt sehr häufig vor bei ADHS-lern...
    Einnässen kommt fast immer bei psychologischen Problemen in der Familie vor. Wer behauptet, es sei alles ADHS, ignoriert die psychologischen Probleme.
    P.S.: Wurde bei Euch denn auch die Mutter psychologisch untersucht?
    Geändert von PhilOdendron (31.10.2013 um 13:25 Uhr)

  2. #32
    PhilOdendron ist offline Gesperrt

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    Standard Re: Elvanse

    @elly8
    Woher weißt du, dass wir alles andere Vernachlässigen?
    Weil Du darüber nichts mitteilst.

  3. #33
    elly8 ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Elvanse

    Zitat Zitat von PhilOdendron Beitrag anzeigen
    @elly8
    Weil Du darüber nichts mitteilst.
    Oh, entschuldige, ich wußte nicht, dass ich hier erst unsere ganze Lebensgeschichte ausbreiten muss.

    Aber wenn du dass meinst, fang doch mal bei dir an. In deinen 70 Beiträgen kann ich dazu nichts finden, außer wenig fundierte Aussagen.
    Also wie Alt bist du? Wieviele Kinder mit ADHS hast du mit welchem Schweregrad und wie ist es diagnostiziert worden. Welche Behandlung wurde durchgeführt? Auf welche Schule gehen deine Kinder? in welchen sozialen Umfeld lebst du? Hast du dein Wissen aus Büchern oder übers Internet oder hast du Medizin und Psychologie studiert? usw. usw?

    Also ich bin gespannt auf deine "WAHRE" Lebensgeschichte.
    orfanos, Martha74 und Mimi5 gefällt dies.
    Viele Grüße

    Elly

  4. #34
    Fairie ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Elvanse

    Zitat Zitat von elly8 Beitrag anzeigen
    Oh, entschuldige, ich wußte nicht, dass ich hier erst unsere ganze Lebensgeschichte ausbreiten muss.

    Aber wenn du dass meinst, fang doch mal bei dir an. In deinen 70 Beiträgen kann ich dazu nichts finden, außer wenig fundierte Aussagen.
    Also wie Alt bist du? Wieviele Kinder mit ADHS hast du mit welchem Schweregrad und wie ist es diagnostiziert worden. Welche Behandlung wurde durchgeführt? Auf welche Schule gehen deine Kinder? in welchen sozialen Umfeld lebst du? Hast du dein Wissen aus Büchern oder übers Internet oder hast du Medizin und Psychologie studiert? usw. usw?

    Also ich bin gespannt auf deine "WAHRE" Lebensgeschichte.
    Hier hast du den Hintergrund:

    Die Scientology-Kampagne gegen Ritalin ist Teil der Kampagne gegen die Psychiatrie
    Mimi5 gefällt dies

  5. #35
    PhilOdendron ist offline Gesperrt

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    Standard Re: Elvanse

    @Elly8
    Ich bin Diplombiologin, geschieden und habe 2 Kinder. Mein Sohn hatte als Kleinkind Entwicklungsschwierigkeiten (Innenohrprobleme, Sprachentwicklungsstörung etc.). Als später aber die Scheidungskrise dazukam, hatte er zusätzliche Schulleistungsschwierigkeiten und Verhaltensprobleme, bekam dann erstmal die Diagnose Asperger, dann noch ADHS dazu. Ich hatte bis dato von diesen Krankheiten (vor allem von ADHS) nichts Genaues gehört und mich dann bis heute sachkundig gemacht, mit Vorträgen, FachkollegInnen, Literatur, Symposien etc. Ich musste erkennen, dass diese Diagnosen aboluter Unsinn waren und nur davon ablenkten, dass unser Sohn aufgrund seiner körperlich begründeten Entwicklungsschwierigkeiten auf die Scheidungskrise besonders sensibel reagierte. Das hatte damals kein einziger Fachmann einkalkuliert. Ich finde das bis heute einen absoluten Skandal, vor allem, weil ich seither eine Menge andere Eltern kennengelernt habe, die dieselbe bittere Erfahrung mit ADHS machen mussten. Nachdem mein Mann und ich unsere Scheidungskrise (auch mithilfe einer psychotherapeutischen Trennungsberatung) bearbeitet hatte, verschwanden die Verhaltensprobleme unseres Sohnes ziemlich rasch. Ritalin hat er ohnedies nie schlucken müssen, das habe ich verhindert. Die anderen Therapien in Bezug auf die Entwicklungsprobleme haben mittlerweile auch gut angeschlagen, so dass es unserem Sohn nunmehr recht gut geht.
    Und welche Familienprobleme spielten bei Dir eine Rolle?

    @Fairie:
    Wenn Du nicht aufhörst, mich zu verleumden, werde ich dafür sorgen, dass Dich die Moderation hier endlich rausschmeißt!

  6. #36
    Mimi5 ist offline Veteran

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    Standard Re: Elvanse

    Hallo Philo,

    ja sowas aber auch. Vor ein paar Beiträgen war dein Sohn doch noch Kanner-Autist und es war ihm sooooo wichtig, dass er keine zweite Diagnose dazu bekommt.

    https://www.eltern.de/foren/ads-mode...sperger-3.html

    Und jetzt ist der Kannerautismus verschwunden?

    Da geschehen dann wirklich noch Zeichen und Wunder.

    Oder hast du ein Kind mit Kanner, das ganz entsetzlich unter einer zweiten Diagnose leiden würde, obwohl es sie wahrscheinlich nicht einmal mitbekommen würde und ein zweites, bei dem ausgerechnet Schwerhörigkeit mit ADS verwechselt wurde? Aber Philo, nenn und den Wunderdoktor, der so etwas verwechselt doch bitte mal - nur damit keiner versehentlich dort landet.

    Esther



    Zitat Zitat von PhilOdendron Beitrag anzeigen
    @Elly8
    Ich bin Diplombiologin, geschieden und habe 2 Kinder. Mein Sohn hatte als Kleinkind Entwicklungsschwierigkeiten (Innenohrprobleme, Sprachentwicklungsstörung etc.). Als später aber die Scheidungskrise dazukam, hatte er zusätzliche Schulleistungsschwierigkeiten und Verhaltensprobleme, bekam dann erstmal die Diagnose Asperger, dann noch ADHS dazu. Ich hatte bis dato von diesen Krankheiten (vor allem von ADHS) nichts Genaues gehört und mich dann bis heute sachkundig gemacht, mit Vorträgen, FachkollegInnen, Literatur, Symposien etc. Ich musste erkennen, dass diese Diagnosen aboluter Unsinn waren und nur davon ablenkten, dass unser Sohn aufgrund seiner körperlich begründeten Entwicklungsschwierigkeiten auf die Scheidungskrise besonders sensibel reagierte. Das hatte damals kein einziger Fachmann einkalkuliert. Ich finde das bis heute einen absoluten Skandal, vor allem, weil ich seither eine Menge andere Eltern kennengelernt habe, die dieselbe bittere Erfahrung mit ADHS machen mussten. Nachdem mein Mann und ich unsere Scheidungskrise (auch mithilfe einer psychotherapeutischen Trennungsberatung) bearbeitet hatte, verschwanden die Verhaltensprobleme unseres Sohnes ziemlich rasch. Ritalin hat er ohnedies nie schlucken müssen, das habe ich verhindert. Die anderen Therapien in Bezug auf die Entwicklungsprobleme haben mittlerweile auch gut angeschlagen, so dass es unserem Sohn nunmehr recht gut geht.
    Und welche Familienprobleme spielten bei Dir eine Rolle?

    @Fairie:
    Wenn Du nicht aufhörst, mich zu verleumden, werde ich dafür sorgen, dass Dich die Moderation hier endlich rausschmeißt!
    Geändert von Mimi5 (01.11.2013 um 13:33 Uhr) Grund: Rechschreibung

  7. #37
    PhilOdendron ist offline Gesperrt

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    Standard Re: Elvanse

    Was mir in diesem Forum stark auffällt ist, dass sehr gerne über Psychopharmaka gesprochen wird, aber nie über eine psychotherapeutische Gesamtstrategie, in die laut verbindlichen ärztlichen Leitlinien eine Psychopharmaka-Gabe ja immer eingebettet sein muss. Psychopharmaka müssen ja immer nachrangig sein, vorrangig ist Psychotherapie/Psychoedukation etc. Warum wird dies hier völlig ausgeblendet? Wer berichtet mal, welche psychosozialen-familiären Probleme eine Rolle gespielt haben bei den Verhaltensproblemen des Kindes? Und wie man die angegangen ist bzw. was es dabei für Schwierigkeiten oder Misserfolge gab und woran das dann vermutlich lag? Denn es muss ja immer dabei etwas schiefgegangen sein, sonst würde man ja laut Leitlinien gar keine Psychopharmaka brauchen?

  8. #38
    Marcie12 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Elvanse

    Keine, sorry damit kann ich nicht dienen.

    Die einzigen Schwierigkeiten die aufgekommen sind waren Folgen der ADHS.

    Jetzt wissen wir wieso und warum und haben Strategien an die Hand bekommen .

    Auf jeden Fall ist am allerwichtigsten zu erkennen das es Leute gibt , da lohnt es sich nicht sich Gedanken zu machen.

    Aber es ist ja eine beliebte Theorie das Scheidungskinder ADHS entwickeln.
    Darum wird ja in allen Fragebogen nach der Dauer und dem Auftreten gefragt.


    Also bist Du Schuld, weil Du Dich hast scheiden lassen????

    Das ist genau die Schuldfalle in die man Eltern treibt um sie dann mit Kursen zu " heilen".

    Glaube versetzt Berge.

    Wenns Dir hilft.
    Also schaffen wir nicht nur Ärzte, sondern auch Scheidungsanwälte ab, dann gibts kein ADHS mehr.

    orfanos gefällt dies

  9. #39
    elly8 ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Elvanse

    Hallo,

    danke, dass du etwas über dich geschrieben hast.

    Aber ich muss sagen, es gibt nicht nur den einen oder den anderen Weg, sondern es gibt auch noch viele andere Wege und abzweigungen.

    Bei uns ist es so, dass wir keine familiären Probleme haben.(Du wirst warscheinlich sagen, wenn man anfängt zu suchen wird man auch welche finden.)
    Die motorische Unruhe und das anders sein waren schon früh zu erkennen. Er und auch wir haben schon viel Unterstützung bekommen. Angefangen mit KG, dann Frühförderung und I-Kind im Kindergarten. Seit 2 Jahren bekommt er Ergo, da wird mit einem Verhaltenstherapeutischen Ansatzt gearbeitet. Ich bin bei jeder Stunde dabei. Hier haben wir schon viele Tipps und Hilfen bekommen. Dazu kommen natürlich noch regelmäßige Termine beim Kinderartz und beim Facharzt.

    Natürlich kann es viele Dinge geben, die wie ADHS aussehen, aber andere Ursachen haben und da helfen dann auch keine ADHS Medikamente sondern andere Therapien.
    Aber es gibt auch die Kinder die wirklich ADHS haben und bei denen die Medikamente wirken und bei denen daduch Therapien erst richtig greifen können. Diese Erfhrung haben wir selbst schon gemacht.

    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die die hier im Forum schreiben und sich für die Medikamentengabe entschieden haben, dieses nicht leichtfertig getan haben. Des Weiteren möchte nicht jeder im WWW seine gesamte Lebensgeschichte niederschreiben. Und die Entscheidung für Medikamente ist nicht gleichzeitig die Entscheidung gegen Therapien welcher Art auch immer. Auch bei den Therapien gibt es viele gute Ansätze und auch hier gilt, nicht jede Therapie ist für jedes Kind oder jede Familie geeignet. Die richtige Mischung macht´s.

    Also es gibt nicht nur schwarz oder weiß, sondern auch viele Schattierungen dazwischen. Jeder muss für sich und für sein Kind entscheiden welche Mischung die Richtige ist. Ob wir die richtige Mischung gefunden haben, werden wir erst wissen, wenn unsere Kinder glückliche Erwachsene geworden sind.

    Vielleicht unterhalten wir uns ja in 20 Jahren im Seniorenforum darüber.




    Zitat Zitat von PhilOdendron Beitrag anzeigen
    @Elly8
    Ich bin Diplombiologin, geschieden und habe 2 Kinder. Mein Sohn hatte als Kleinkind Entwicklungsschwierigkeiten (Innenohrprobleme, Sprachentwicklungsstörung etc.). Als später aber die Scheidungskrise dazukam, hatte er zusätzliche Schulleistungsschwierigkeiten und Verhaltensprobleme, bekam dann erstmal die Diagnose Asperger, dann noch ADHS dazu. Ich hatte bis dato von diesen Krankheiten (vor allem von ADHS) nichts Genaues gehört und mich dann bis heute sachkundig gemacht, mit Vorträgen, FachkollegInnen, Literatur, Symposien etc. Ich musste erkennen, dass diese Diagnosen aboluter Unsinn waren und nur davon ablenkten, dass unser Sohn aufgrund seiner körperlich begründeten Entwicklungsschwierigkeiten auf die Scheidungskrise besonders sensibel reagierte. Das hatte damals kein einziger Fachmann einkalkuliert. Ich finde das bis heute einen absoluten Skandal, vor allem, weil ich seither eine Menge andere Eltern kennengelernt habe, die dieselbe bittere Erfahrung mit ADHS machen mussten. Nachdem mein Mann und ich unsere Scheidungskrise (auch mithilfe einer psychotherapeutischen Trennungsberatung) bearbeitet hatte, verschwanden die Verhaltensprobleme unseres Sohnes ziemlich rasch. Ritalin hat er ohnedies nie schlucken müssen, das habe ich verhindert. Die anderen Therapien in Bezug auf die Entwicklungsprobleme haben mittlerweile auch gut angeschlagen, so dass es unserem Sohn nunmehr recht gut geht.
    Und welche Familienprobleme spielten bei Dir eine Rolle?
    Viele Grüße

    Elly

  10. #40
    Fairie ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Elvanse

    Zitat Zitat von PhilOdendron Beitrag anzeigen
    @Elly8
    @Fairie:
    Wenn Du nicht aufhörst, mich zu verleumden, werde ich dafür sorgen, dass Dich die Moderation hier endlich rausschmeißt!
    Ach? Vielleicht solltest du dir lieber mal überlegen, warum ihr nach Anordnung eurer högsten Bosse nicht mehr zugeben dürft, welchen "Club" ihr angehört.

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