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Thema: Kind mit ADHS

  1. #11
    Marcie12 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Kind mit ADHS

    80 Prozent der AD(H)Sler haben eine zweite Erkrankung und ca. 60 Prozent sind mit einer dritten beschenkt.

    Angststörungen Zwänge Depressionen.

    Das verwächst sich nicht. Dein Kind braucht nicht nur für ein paar Jährchen Kraft, das sind Jahrzehnte- hoffentlich.

    Ich habs im ere geschrieben - bei Sohn 1 sind die NW das fehlende Hungergefühl während der Wirkdauer, und nach längerer MedikamentenPause bei dem Wiedereinstieg leichte Kopfschmerzen. Was ihn nervt sind die regelmäßigen Bluttests und die Termine bei der Kipsy.

    Wie sähe das aus wenn er keine Medikation bekommen würde?
    Tja, unsere Familie war am auseinanderbrechen, wir am durchdrehen, er dabei alles zu verweigern, der kleine Bruder hat still gelitten und wurde von seinem Bruder gern als Blitzableiter benutzt.

    Lehrerin wollte ihn loswerden, die Freunde wurden immer weniger, dafür hat er sich anderen "Problemkindern" angeschlossen ......
    Selbstwert, Freude, Zuversicht- praktisch nicht mehr vorhanden.



    Wir waren verzweifelt, am Ende, und da war er noch keine 9 Jahre.

    Im Moment geht es uns so gut dass es schon fast unheimlich ist.

    Pubertät fängt an , aber wir haben es geschafft in den Jahren vorher wieder ein liebevolles miteinander zu etablieren das eine gute Basis für alles weitere bietet.

    M

  2. #12
    Fairie ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Kind mit ADHS

    Kommt mir bekannt vor, Marcie. Woran ich auch noch gedacht habe - ich hatte vorher gesagt, für die Noten macht es oft nicht so einen grossen Unterschied. Dafür macht es einen Unterschied insofern als dass unmedizinierte Kinder sehr häufig die Schule abbrechen. Ich kenne da leider eine ganze Reihe ohne Schulabschluss. Gut, es kommt auch bei ADHS-lern mit Medizin vor. Entweder dass sie bewusst abbrechen, oder dass sie die Schule plötzlich verweigern, ohne dass sie eigentlich den Plan haben ganz aufzuhören. Aber dann ist es schwer, zurück zu kommen. Mein Sohn hat auch Jahre gebraucht. D.h. er hatte die 10. Klasse fertig, aber keine Ausbildung. Und hat dann auch nur eine "kurze" Ausbildung gemacht, die ihm bis jetzt auch noch nix gebracht hat. Aber er arbeitet seit einigen Monaten und versucht sich hochzuarbeiten.

    Dass es nicht besser wird.... ich hatte selbst in der Schule kaum Probleme. Die Probleme fingen vor allem im Berufsleben an. Da sind die Ansprüche halt höher als in der Schule.

  3. #13
    knuffi1981 ist offline Legende

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    Standard Re: Kind mit ADHS

    Zitat Zitat von spacemaeuschen Beitrag anzeigen
    Hallo Fairie,

    Ich denke nicht das ich naiv bin. Leider wird viel zu schnell Medikamente verschrieben. Ich habe die Erfahrung gemacht, seit dem ich Glutamat usw. Weggelassen habe, dass er wirklich ruhiger geworden ist auch in der Schule, also muss ja was daran sein. Das ganze kann man auch unter Naehrstofftherapie nachlesen. Schulische Defiziete versuchen wir spielerisch aufzufangen. Ich brauche keinen Spitzenschueler, wenn das nur mit Medikamenten geht. Ich moechte lieber keine Medikamente und habe lieber einen 3er Kantidaten, als die ganzen Nebenwirkungen für den Kinder Körper in Kauf zu nehmen.

    Ich werde wieder berichten, wie es bei uns so weiter geht.

    Gruss spacemaeuschen
    Habt ihr mal einen Allergietest machen lassen?
    lg Sonja

  4. #14
    Avatar von mel.on
    mel.on ist offline Stranger

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    Standard Re: Kind mit ADHS

    Zitat Zitat von Fairie Beitrag anzeigen
    Spitzenschüler? Mit einem IQ von 90? Sorry, aber der wird zu kämpfen haben. Mit oder ohne ADHS. Ich hab viele Schüler mit ADHS gehabt. Die meisten unmediziniert. Ich glaube nicht, dass Medizin einen grossen Unterschied macht, was Noten angeht. Ich hab selbst ADHS und hab gute Noten gehabt. Hab mein Abi mit 2,0 gemacht. Ohne Medizin natürlich. Aber Schule ist nicht alles. Mein grösstes Problem war das Soziale, d.h. der Kontakt mit Gleichaltrigen. Schulisch war ich prima. Und ich hab es wie gesagt auch bei Schülern gesehen: die begabteren hatten ganz gute Noten, mit oder ohne Medis. Aber spätestens in der Pubertät kommen andere Probleme. Kriminalität, Drogen und ähnliches. Oder bei den mehr passiven Typen Depressionen, Esstörungen (vor allem bei Mädchen). Meine Tochter bekam erst mit 16 die Diagnose und Medizin. Und die Ärztin sagte, hätte sie früher Behandlung für ihr ADHS bekommen, dann hätte sie nie die Magersucht bekommen. Gute Noten hat sie auch vorher gehabt.

    Und bei den nicht Was schulische Defizite auffangen angeht - mein Ex-Mann und ich sind beide Lehrer. Die Lehrer meines Ältesten haben immer gesagt, er wusste einiges über die Themen, die behandelt wurden, aber nicht das, was in der Schule durchgenommen wurde. Wir haben wirklich aufgefangen, was irgendwie ging. Aber er konnte nicht mal mit den anderen Kindern in einem Raum sein. Sicher, er ist auch ein schwerer Fall. Eine richtige Ausbildung hat er bis heute nicht. Trotz überdurchschnittlichem IQ, Medizin ab etwa 9 Jahre (früher bekam er es nicht). Ausserdem hab ich bei ihm eine Art "home schooling" gemacht, anders ging es nicht das letzte halbe Jahr. Aber zumindest hat er nix mit Drogen oder Kriminalität zu tun.

    Ja, ich finde du bist naiv. Aber du hast halt nicht Jugendlichen gesehen wie die mit denen ich arbeite. Da sind auch viele dabei, die nicht wirklich Hilfe bekommen haben und irgendwann hatten sie dann wirklich massive Probleme.

    "Die ganzen Nebenwirkungen"? Frag mal wer hier Nebenwirkungen hat und wer nicht! Ich hab keine, mein Sohn hat keine, Tochter hatte angeblich anfangs. Gut, Sohn und ich hatten auch ein paar mehr Tics und Sohn war die ersten Tage etwas schlecht drauf.
    Dem schließe ich mich voll an. Ich wollte meinem Großen auch lange nicht die Medikamente "zumuten". Heute könnte ich mir deswegen selbst in den Allerwertesten treten, das wir erst so spät (11 Jahre) damit angefangen haben. Ich hätte es ihm wesentlich leichter machen können. Meiner hatte auch immer gute Noten, die haben sich durch die Medis nicht geändert. Aber er ist viel umgänglicher in der Schule, es fällt im leichter sich zu konzentrieren und nicht den Unterricht ständig zu stören. Er selbst sagt, er möchte die Medis nicht mehr missen (ist jetzt 13) da es ihm hilft "normaler" zu sein. Seine Wortwahl nicht meine. Und dafür nimmt er auch die Appetitlosigkeit während der Wirkungsphase gerne in Kauf. Er frühstückt halt vorher immer gut. Hat dann nur nen kleinen Snack am Mittag und schlägt dann Abends beim Essen wieder richtig zu.
    Unser Arzt hier sagte, nem Ad(H)S´ler die notwendige Therapie nicht zu geben, ist wie nem Kurzsichtigen die Brille nicht zu geben. Beide können dann nicht mehr ihr volles Potenzial erreichen. Vielleicht hinkt der Vergleich etwas, aber mir tut es immer noch Leid das ich solange gewartet habe.

    lg
    Mel

  5. #15
    Fairie ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Kind mit ADHS

    Zitat Zitat von mel.on Beitrag anzeigen
    Dem schließe ich mich voll an. Ich wollte meinem Großen auch lange nicht die Medikamente "zumuten". Heute könnte ich mir deswegen selbst in den Allerwertesten treten, das wir erst so spät (11 Jahre) damit angefangen haben. Ich hätte es ihm wesentlich leichter machen können. Meiner hatte auch immer gute Noten, die haben sich durch die Medis nicht geändert. Aber er ist viel umgänglicher in der Schule, es fällt im leichter sich zu konzentrieren und nicht den Unterricht ständig zu stören. Er selbst sagt, er möchte die Medis nicht mehr missen (ist jetzt 13) da es ihm hilft "normaler" zu sein. Seine Wortwahl nicht meine. Und dafür nimmt er auch die Appetitlosigkeit während der Wirkungsphase gerne in Kauf. Er frühstückt halt vorher immer gut. Hat dann nur nen kleinen Snack am Mittag und schlägt dann Abends beim Essen wieder richtig zu.
    Unser Arzt hier sagte, nem Ad(H)S´ler die notwendige Therapie nicht zu geben, ist wie nem Kurzsichtigen die Brille nicht zu geben. Beide können dann nicht mehr ihr volles Potenzial erreichen. Vielleicht hinkt der Vergleich etwas, aber mir tut es immer noch Leid das ich solange gewartet habe.

    lg
    Mel
    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen - ich denke jetzt an den Vergleich mit dem Kurzsichtigen und der Brille. So schlecht ist der Vergleich gar nicht. Ich fing erst mit ungefähr 35 Jahren an mit Medizin und das war ganz merkwürdig. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich vieles verpasst habe. Und da denke ich jetzt nicht an schulische oder berufliche Möglichkeiten oder andere komplexe Dinge, sondern ganz konkret. Z.B. wenn ich mit meinen Kindern irgendwo draussen war - ich kriegte viel mehr Einzelheiten mit, von dem was um mich herum passierte. Wahrscheinlich auch dadurch, dass ich dann auch besser das herausfiltern konnte, was störende Momente waren. Und mit der Erkenntnis wie viel ich verpasst hatte, fiel ich auch erst mal in ein Loch, sozusagen, d.h. Depression. Passiert offensichtlich vielen.

  6. #16
    PiddyPlatsch ist offline Stranger

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    Standard Re: Kind mit ADHS

    Hallo,wir haben am freitag die Diagnose adhs bekommen und als der arzt die liste sah was wir in den letzten acht Jahren machten (krankengymnastik,atlas,logo,frühföderung,heilpäda gogischer kiga,sprachheil kiga,sprachheil klasse volltegieren,Cheerleader,joggen ausgedehnte tages aktionen 20km Fahrrad Tour(ohne Erschöpfung),Homöopathie,tagesgruppe)sagte er das wir doch so schnell wie möglich mit Medikamenten anfangen sollten da sie auch schon ohne die tests eindeutige adhs hat und ihr jetzt geholfen werden soll.damit sie überhaupt nen abschluss erreicht.er möchte nun erst mit strattera anfangen.ich muss dazu sagen wir haben noch ein sohn der 6 ist und genauso anfängt wie unsere Tochter weil sie ja die ganze Aufmerksamkeit bekommt.es ist nicht einfach aba zu wissen wasit dem kind nun los ist ist eine erleichterung

  7. #17
    Knoblix Gast

    Standard Re: Kind mit ADHS

    wie niedlich

    Zitat Zitat von spacemaeuschen Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Im Kindergarten gab es in jedem Jahr ca. 1 Monat wo mein Kind sich selbst bestraft hat, wenn ihm was nicht gepasst hat oder er sich nicht wertig gefüllt hat. Ich dachte damals das ist nur eine Phase, weil es danach wieder weg war. Malen mochte er z.B. gar nicht, also kümmerte ich mich darum, dass er eine Ergotherapie macht. Die brachte auch erfolge, weil er wenigstens heute malt und schreibt, was vorher undenkbar gewesen ist.

    Als er in die Schule kommen sollte freute er sich überhaupt nicht, aber die erste Woche lief super. Wahrscheinlich weil alles neu war. Ab der zweiten Schulwoche fing er wieder an sich selbst zu bestrafen in dem er seinen Kopf gegen die Wand haut oder sich mit der Pfaust gegen den Kopf haut oder ganz dolle in die Beine zwickt. Man muss dazu sagen, dass mein Kind von der zweiten Woche an soviel Hausaufgaben aufbekam, dass er mit der Menge nicht zurecht kam, natürlich auch weil er im Unterricht nicht aupasste. Das heißt er hatte kein Wochenende oder Ferien ohne Hausaufgaben und das hat ihn überfordert. Nun gut ich habe mir das eine Weile angeschaut und ihm so gut ich konnte geholfen. Die Lehrerin (die selber überfordert ist und jeden Tag in der Klasse von 26 Kindern mit 18 Jungs schreit) gab mir dann den Tipp ich solle mich mal an die Caritas wenden, wegen einer Erziehungsberatung. Ok das habe ich dann gemacht. Letzendlich haben wir da nur den Tipp bekommen wir sollen uns noch mehr um unseren Sohn kümmern, was wir schon mehr als genug vorhher gemacht haben. Das hieß für uns, keine Zeit mehr für die Eltern und solange wie das Kind wach war nur noch mit dem Kind spielen. Ich durfte in dieser Zeit keine Hausarbeit mehr machen usw. und man muss dazu erwähnen ich bon Vollberufstätig und kann mir keine Halbtagsstelle leisten. Nun gut ich habe trotzdem ein paar andere gute Tipps im Umgang mit meinem Kind bekommen was ich auch umgesetzt habe. Später sagte die Dame von der Caritas und unsere Kinderärztin, dass wir doch einen Termin im SPZ Stuttgart (Sozialpädiatrischen Zentrum) machen sollen. Normal wartet man da 2-3 Monate auf einen Termin, aber bei uns hatte jemand abgesagt, sodass wir nach ca. 3 Wochen schon einen Termin hatten.

    Also wurde bei meinem Sohn 8 Jahre vor ca. 6 Wochen ADHS von SPZ Stuttgart diagnostiziert. Es wurde einmal ein Intelligenztest (IQ 90) und 4-5 Konzentrationstest (Langzeit-, Ablenkungs-, normale, und noch zwei andere Konzentrationtests) gemacht. Das Ergebnis war bei gerade mal 10% Konzentration. Ok es war ein Schlag ins Gesicht, aber ich musste mich jetzt damit abfinden und meinem Kind helfen.

    Als Tipp bekam ich letzendlich:

    - mein Kind soll eine Ergotherapie machen
    - zum Pycholgen gehen (Verhaltenstherapie) und Medikamente geben
    - Schule für Erziehungshilfe

    Das ganze hat mich überfordert, weil mein Kind nicht aus der Schule will zumal das meistens nur für ein Jahr ist, nicht so wie bei einer Förderschule.

    Wir haben dann ein Gespräch mit der Caritas gehabt die uns eine Jugendgruppe bei uns vorgeschlagen hatte. Das wird über das Jugendamt finanziert. Ich gebe zu ich hatte echt Angst mit dem Jugendamt jemals in Verbindung zu kommen, weil man ja immer wieder mal was schlechtes hört, aber ich war von der Dame sehr angetan, weil sie uns zughört hat und wirklich versucht hat im Sinne des Kindes zu handeln. Das heißt, die oberen Tipps machen wir erstmal nicht, sondern unser Sohn geht jetzt in eine Jugendgruppe wo ca. 8 Kinder und 3 Sozialpädagogen sich um die Kinder mit ADS und ADHS bzw. andere Verhaltensauffälligkeiten kümmern. Und Ihr werdet es mir nicht glauben, aber als mein Kind in der Gruppe einen Probetag gemacht hatte, kam er so glücklich raus ich hätte heulen können so hat mich das gefreut. Das habe ich in der ganzen Schulzeit noch nicht erlebt.

    Ich hole ihn jetzt von der Schule und fahre ihn in die Gruppe wo er Mittagessen bekommt, Hausi macht (die klappen sogar dort) und er spielen kann (spezielle Angebote werden gemacht). Er geht sehr gerne hin und freut sich auf die Kinder die auch gerne mit ihm spielen.

    Eine Mami mit einem ADHS Kind (bekommt Medikamente) stellt jetzt auch die Lebensmittel um, sie versucht ohne Glutamat und irgendwelche Zusatzstoffe das Essen zu machen und zu kaufen, weil sie von den Medikamenten runterkommen möchte.
    Ich habe das mit dem Essen auch versucht und zu Hause in Verbindung mit der Gruppe läuft es besser.
    In der Schule hat er mal gute und schlechte Tage, aber das ist nun mal so.


    Fazit bis jetzt ohne Medikamente:


    Zuhause läuft es besser und ich sehe gleich ein Veränderung, wenn er mal süßes mit Farbstoff gegessen hat (wie jetzt beim Fasching). Das sind Ausnahmen und das ist OK.

    Wie es in der Schule auf dauer läuft, müssen wir jetzt abwarten, aber versucht sich Mühe zu geben nicht den Unterricht zu stören.

    Ich und mein Mann sind total gegen Medikamente, deswegen versuchen wir es solange wie möglich rauszuzögern. Und wenn mein Kind nur einen Hauptschulabschluss machen sollte (alle ohne Medikamente), dann ist es halt so. Ich verstehe seit der Diagnose mein Kind besser und versuche mich besser auf mein Kind einzustellen.

    So es war jetzt viel Text, aber ich wollte mal meine Erfahrung mit meinem Kind Euch mitteilen.

    Gruß
    spacemaeuschen

  8. #18
    Knoblix Gast

    Standard Re: Kind mit ADHS

    doch doch die gibt es, gerade im Stuttgarter Raum kenne ich mich gut aus aber ehrlich ? Du würdest nicht zu uns passen weil wir unseren Kindern helfen wollen und nicht um teufel komm raus unseren willen durchsetzen möchten.

    Wer auf Traubenzucker setzt und daran glaub wenn Kind Farbstoffe zu sich nimmt und da schon das Verhalten ändert ist bei Zuckerkügelchen geber besser aufgehoben.



    Zitat Zitat von spacemaeuschen Beitrag anzeigen
    Hallo Esther, das kann schon sein mit dem Jugendamt. Bisher haben wir gute Erfahrungen gemacht, kann sich ja noch andern. Wir haben ja erst den Bewillingstermin in 2 Wochen. Die Dame vom Jugendamt hat ja vorgeschlagen wir sollen nicht alles auf einmal machen, sondern wir probieren jetzt ersteinmal die Gruppe und stellen einen Therapieplan auf. Es gibt ja verschiedene Arten von ADHS bei jedem kann es anders sein. Ich kann seit Ende Januar nur folgendes feststellen seit dem ich die Ernährung (kein Glutamat, Hefeextrakt und Farbstoffe E Nummern) umgestellt habe, das mein Sohn (zu mindestens zu Hause) ruhiger geworden ist. Für die Schule gebe ich ihm gerade DextroEnergie Traubenzucker mit die er vor dem Unterricht und in der ersten Pause nimmt. Ich habe ihm gesagt er soll mal testen, ob er sich damit besser konzentrieren kann. Nach 2 Wochen Schule ohne Ferien, sagt er zu mir, dass es ihm hilft. In zwei Wochen erfahre ich, was die Lehrerin sagt wie es in letzter Zeit mit ihm war. Die weiss von dem Test von uns nichts. Wenn er glaubt es gehe damit besser, ist es doch schon super (Placebo Effekt nenne ich das).

    Ich möchte Medikamente wirklich nur als allerletzte Möglichkeit nutzen.
    Selbsthilfegruppen gibt es bei mir im Landkreis nicht, leider. Ich kenne aber eine ADHS Mama die ihrem Kind bisher Medikamente gegeben hatte und jetzt davon weggeht und seit dem sie beim Heilpraktiker ist und der Sohne Mann Globulies bekommt geht es auch ohne Medikamente. Der Junge war extrem, als Anmerkung.

    Das zeigt mir, dass man nicht immer zu Medikamenten (Ritalin usw.) greifen muss.

    Wenn ich all das was der Arzt gesagt hat machen wurde, dann hatte mein Sohn keine freie Minute mehr und ich denke dass ich da mehr Schaden anrichte als wie ich es jetzt gerade versuche. Mit sanften Mitteln. Und er ist sehr sehr glücklich in der Gruppe.

    Danke trotzdem, dass ihr mir schreibt. Vielleicht lasse ich mich irgendwann eines besseren belehren, aber solange hoffe ich noch, dass wir es auf so eine Weise hin bekommen.

    Lieben Gruss
    Spacemaeuschen

  9. #19
    Knoblix Gast

    Standard Re: Kind mit ADHS

    wenn ich lese lieber keine Medikamente weiss ich das ich engstirnige Menschen vor mir habe.

    einem Diabetiker würdest du auch lieber das Insulin verweiger weil lieber keine Medikamente ?

    Einem Kind mit Sehfehler die Brille verweigern weil die auch künstlich ist ? Nee lieber lässt du dein Kind hinter seinen Fähigkeiten zurück als ihm zu helfen.


    Zitat Zitat von spacemaeuschen Beitrag anzeigen
    Hallo Fairie,

    Ich denke nicht das ich naiv bin. Leider wird viel zu schnell Medikamente verschrieben. Ich habe die Erfahrung gemacht, seit dem ich Glutamat usw. Weggelassen habe, dass er wirklich ruhiger geworden ist auch in der Schule, also muss ja was daran sein. Das ganze kann man auch unter Naehrstofftherapie nachlesen. Schulische Defiziete versuchen wir spielerisch aufzufangen. Ich brauche keinen Spitzenschueler, wenn das nur mit Medikamenten geht. Ich moechte lieber keine Medikamente und habe lieber einen 3er Kantidaten, als die ganzen Nebenwirkungen für den Kinder Körper in Kauf zu nehmen.

    Ich werde wieder berichten, wie es bei uns so weiter geht.

    Gruss spacemaeuschen

  10. #20
    Knoblix Gast

    Standard Re: Kind mit ADHS

    ?
    Strattera ist keines falls das erste Mittel was an einem Kind ausprobiert werden soll.
    Wie alt ist sie den ?

    Und sorry kein Kind fängt plötzlich mit 6 Jahren an, es ist von geburt an anders

    Zitat Zitat von PiddyPlatsch Beitrag anzeigen
    Hallo,wir haben am freitag die Diagnose adhs bekommen und als der arzt die liste sah was wir in den letzten acht Jahren machten (krankengymnastik,atlas,logo,frühföderung,heilpäda gogischer kiga,sprachheil kiga,sprachheil klasse volltegieren,Cheerleader,joggen ausgedehnte tages aktionen 20km Fahrrad Tour(ohne Erschöpfung),Homöopathie,tagesgruppe)sagte er das wir doch so schnell wie möglich mit Medikamenten anfangen sollten da sie auch schon ohne die tests eindeutige adhs hat und ihr jetzt geholfen werden soll.damit sie überhaupt nen abschluss erreicht.er möchte nun erst mit strattera anfangen.ich muss dazu sagen wir haben noch ein sohn der 6 ist und genauso anfängt wie unsere Tochter weil sie ja die ganze Aufmerksamkeit bekommt.es ist nicht einfach aba zu wissen wasit dem kind nun los ist ist eine erleichterung

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