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  1. #11
    Rianne81 ist offline Stranger

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    tja,die sache ist nicht einfach,und ich glaub kaum das es ein experte gibt der helfen kann...
    bei DROPS gibts gesprächsgruppen,wo leute lernen über ihr konsum-verhalten zu sprechen,und heraus zu finden wo es her kommt-er muss ja wissen wieso er kifft,und weshalb das angefangen hat...
    Als mutter steht man ein wenig außen vor,da er sich nichts sagen lasen wird mit 19...Nur wie gesagt-beim DROBS wird er gleichgesinnte im gleichen alter finden... Alles gute und lieben Gruß!

  2. #12
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Zitat Zitat von Goldie Beitrag anzeigen
    wie dämlich ist diese frage denn?

    was andere machen ist mir doch völlig egal!



    es geht darum, dass ER das maß nicht findet ... dass ER sich nicht richtig einschätzen kann

    und dass ER zu all den problemen, die er eh schon hat, sich immer noch eine menge neue auflädt
    Du befürwortest Kiffen bei anderen, du findest es normal. Ich find schon diesen Ansatz relativ schräg. Sorry!

    Und das Maß nicht zu finden ist kein reines ADS-Problem. Sonst wären in Suchtkliniken nur ADSler.

    Der Junge ist 19. Klar ist es blöd zu sehen wie jemand Schxx baut, wenn er jedoch auf dein Angebot einer Therapie oder Selbsthilfegruppe nicht reagiert ist es ganz allein seine Sache.
    LG STEINLINDA WHISKAS LIKORIA HUHN

  3. #13
    fabala Gast

    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Zitat Zitat von Goldie Beitrag anzeigen
    nun habe ich das kind durch seinen realschulabluss geprügelt und er hat durch ein waaaaahnsinns glück eine lehrstelle bekommen ...
    Und bist du glücklich darüber?

    eigentlich dachte ich, dass ich nun allmählich mit meinen kämpfen durch wäre
    Hallo...er ist 19 und nicht mehr 9.
    Hör auf zu kämpfen.
    Je mehr Druck du ausübst, umso mehr Gegendruck wird er aufbauen.

    und nun beginnt dieses elend.
    Wessen Elend ist es?

    ich finde kiffen jetzt nicht soooo schlimm und kenne eine menge leute, die das an den wochenenden mehr oder weniger regelmässig machen.
    Das ist für mich eine Doppelmoral.
    Entweder toleriere ich Kiffen bei jedem oder bei keinem.
    Kennt dein Sohn diese Leute zufälligerweise auch?

    mein problem ist, dass mein sohn sich in allen dingen falsch einschätzt.
    Hatte er die Möglichkeit zu lernen, was er kann und was nicht?

    wie adhsler das nun mal eben tun ...
    Ich würde nicht alle ADHSler über einen Kamm scheren.

    und DAS ist mein problem ... er findet das maß der dinge nicht .... wieviel ist ok und wo ist die grenze
    Siehe oben - er ist 19!
    Weißt du, wo deine Grenze ist?

    und da ich nicht kiffe, WEISS ich das nicht
    Du könntest kiffen durch Essen, Alkohol, Tabletten, Computer, Glücksspiele usw. ersetzen.

    ich fürchte nur, dass diese scheissegalstimmung, die man durchs kiffen bekommt, bei ihm umso fatalere auswirkungen haben wird.
    weil sich all seine probleme, die er eh zeit seines lebens hat, nun noch verdoppeln
    Es sind seine Probleme.
    Du kannst ihm, wenn er das möchte deine Unterstützung anbieten.
    Ansonsten würde ich mich im Hintergrund halten.


    und ich habe keine argumente, um dagegen anzukommen.
    Hast du dir mit 19 alle Argumente deiner Elter angehört und gar angenommen?
    Ich nicht.

    drogenberatungsstelle halte ich für total überzogen und auch für den falschen ansprechpartner
    Finde ich nicht. Beim Kiffen geht es schließlich um Drogen.

    es müsste eine anlaufstelle für erwachsene adhsler geben ... hier im emsland ...
    irgendjemanden der das nicht total verteufelt, sondern ihm mit argumenten klar macht, was kiffen grad bei IHM und seiner problematik bewirkt
    Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass die von der Drogenberatungsstelle zu den Abhängigen sagen "du böser Junge. Du weißt, doch das Drogen schlecht sind und dass sich das nicht gehört".

  4. #14
    junimond ist offline Legende

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Zitat Zitat von Goldie Beitrag anzeigen
    es geht doch hier gar nicht um die diskussion, ob adhsler mehr kiffen als "normale" jugendliche.
    das ist mir doch soooo egal !


    glaube mir, ich habe dieses kind seit 19 jahren und seit 19 jahren kämpfe ich

    gegen kindergärtner, lehrer, ärzte, psychologen, wohlmeinende leute ...

    himmel nein ... das hat doch wohl jeder von euch mitgemacht.


    nun habe ich das kind durch seinen realschulabluss geprügelt und er hat durch ein waaaaahnsinns glück eine lehrstelle bekommen ...

    eigentlich dachte ich, dass ich nun allmählich mit meinen kämpfen durch wäre


    und nun beginnt dieses elend.


    ich finde kiffen jetzt nicht soooo schlimm und kenne eine menge leute, die das an den wochenenden mehr oder weniger regelmässig machen.
    d.h. du tolerierst "kontolliertes kiffen" ?????


    mein problem ist, dass mein sohn sich in allen dingen falsch einschätzt.

    wie adhsler das nun mal eben tun ...


    und DAS ist mein problem ... er findet das maß der dinge nicht .... wieviel ist ok und wo ist die grenze

    das ist SEIN problem. er ist 19 jahre alt (ich habe 2 jungs in diesem alter und weiß von was ich spreche....)
    ok ist mal gar kein dope.
    die grenze findet er selber raus, an einer überdosis thc ist noch keiner gestorben (ausser er setzt sich ans steuer)

    und da ich nicht kiffe, WEISS ich das nicht


    ich fürchte nur, dass diese scheissegalstimmung, die man durchs kiffen bekommt, bei ihm umso fatalere auswirkungen haben wird.
    weil sich all seine probleme, die er eh zeit seines lebens hat, nun noch verdoppeln


    und ich habe keine argumente, um dagegen anzukommen.


    drogenberatungsstelle halte ich für total überzogen und auch für den falschen ansprechpartner

    warum? meinst du die sind nur für junkies da?


    es müsste eine anlaufstelle für erwachsene adhsler geben ... hier im emsland ...
    irgendjemanden der das nicht total verteufelt, sondern ihm mit argumenten klar macht, was kiffen grad bei IHM und seiner problematik bewirkt
    kiffen ist nicht nur für adsler scheiße. habt ihr keine selbsthilfegruppe in der nähe?
    ich kenne nur diese seite, vielleicht wissen die einen ansprechpartner in eurer nähe:
    http://www.ads-ev.de/index.php?id=adsevhome

  5. #15
    Pfauchen ist offline Stranger

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich diese ältere Diskussion wieder hervorhole, ich bin neulich über Google hierauf gestoßen und habe mich angemeldet. Mein schon "erwachsener" (19 Jahre alt) Sohn, hat ADHS, er hat vor einiger Zeit Cannabis ausprobiert und meint ihm würde das extrem helfen sich zu konzentrieren. Es gibt wohl tatsächlich Fälle in denen bei ADHS Cannabis verschrieben wird, habe ich jetzt herausgefunden. Aber hilft das wirklich? Macht das nicht eher die Konzentration kaputt und ist schädlich fürs Gehirn?

  6. #16
    winterlady ist offline Gesperrt

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Hallo Pfauchen,
    der Thread ist ja schon uralt, aber klar, das Thema ist für dich gerade aktuell. Grundsätzlich scheint es so zu sein, dass ADHS oder ADS tatsächlich mit Cannabis als Medizin behandelt werden können, dazu gibt es erste Studien. Hier gibt es einen Bericht und Thesen dazu, wie sich Cannabis als ADS Medikament verhalten kann. Aber in dem Artikel wird auch richtigerweise erwähnt, dass da noch Studien zum Thema erfolgen müssen, das ist längst noch nicht ausbaldowert. Es kann ja tatsächlich die Merkfähigkeit mindern, das ist abhängig von der Dosis und anderen Faktoren.

    Was deinen Sohn angeht, wenn ich das richtig verstehe, kriegt er kein medizinisches Cannabis verschrieben, sondern hat es sich illegal besorgt und dann konsumiert? Davon würde ich dringend abraten!! Das ist keine Eigenmedikation, sondern Missbrauch, zu dem befindet sich sein Gehirn noch in der Entwicklungsphase. Wenn er das selten konsumiert, ist das nicht all zu schlimm, würde ich sagen, aber er sollte nicht denken, dass er sich selbst damit medikamentös behandeln kann. Zum einen weiß er gar nicht, wie die Inhaltsstoffe sind, welche Dosis hilfreich wäre, zum anderen kann das Zeug gestreckt sein.

    Wenn er wirklich Cannabis als ADHS Medikament nutzen will, MUSS er einen Arzt aufsuchen. Ich denke es ist wichtig, dass du ihm das bewusst machst.

  7. #17
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Zitat Zitat von Pfauchen Beitrag anzeigen
    Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich diese ältere Diskussion wieder hervorhole, ich bin neulich über Google hierauf gestoßen und habe mich angemeldet. Mein schon "erwachsener" (19 Jahre alt) Sohn, hat ADHS, er hat vor einiger Zeit Cannabis ausprobiert und meint ihm würde das extrem helfen sich zu konzentrieren. Es gibt wohl tatsächlich Fälle in denen bei ADHS Cannabis verschrieben wird, habe ich jetzt herausgefunden. Aber hilft das wirklich? Macht das nicht eher die Konzentration kaputt und ist schädlich fürs Gehirn?
    wenn du kein troll bist:

    wie wurde bislang sein adhs therapiert? wieso geht dein sohn nicht zu einem arzt und bemüht sich um eine vernünftige therapie?
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  8. #18
    MaViMa ist offline addict

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Also sei mir bitte nicht böse aber meine Schwester 28 Jahre ist adhsler und durchs kiffen voll in die Drogenszene abgerutscht!
    Ich finde es sehr schade das du gegen Ärzte usw kämpfst den ein guter Arzt will nur helfen aber du willst keine Hilfe!
    Ich an deiner Stelle würde mich an eine Drogenberatungsstelle wenden und an dem behandelten Arzt den ritalin bekommt man nur verschrieben also muss ja ein Arzt mit eingebunden sein!
    Deine Sichtweise ist verständlich und Schutz aber es ist der falsche Weg!

    Lg

  9. #19
    Pfauchen ist offline Stranger

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    wenn du kein troll bist:

    wie wurde bislang sein adhs therapiert? wieso geht dein sohn nicht zu einem arzt und bemüht sich um eine vernünftige therapie?

    Entschuldigung, wieso denkst du, dass ich ein Troll bin? Mein Sohn war in seinem Leben bei verschiedenen Ärzten, er hat u.a. Methylphenidat verschrieben bekommen, leider waren die Nebenwirkungen bei ihm sehr stark. Momentan nimmt er keine Medikamente und besucht keinen Arzt. Vielleicht war es auch falsch, hier zu fragen, ich bin nur momentan sehr verunsichert und will, dass es ihm wirklich besser geht. Vielleicht habe ich mir auch insgeheim Antworten erhofft, dass er Recht hat, weil das vieles einfacher machen würde, bzw. einen Konflikt vermeiden würde.

    @winterlady: Vielen Dank für deine Einschätzung und auch den Link. Ich werde noch mal mit ihm reden und ihm versuchen klar zu machen, dass er sich nicht selbst medikamentieren kann.

    @Mavima: Ich kämpfe nicht gegen Ärzte, wie kommst du darauf?

  10. #20
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: ADHS und kiffen ...

    Zitat Zitat von Pfauchen Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, wieso denkst du, dass ich ein Troll bin?
    weil du nicht der erste user wärst, der sich hier anmeldet, nur um das forum mit so einem thema aufzumischen.


    Zitat Zitat von Pfauchen Beitrag anzeigen
    Mein Sohn war in seinem Leben bei verschiedenen Ärzten, er hat u.a. Methylphenidat verschrieben bekommen, leider waren die Nebenwirkungen bei ihm sehr stark. Momentan nimmt er keine Medikamente und besucht keinen Arzt. Vielleicht war es auch falsch, hier zu fragen, ich bin nur momentan sehr verunsichert und will, dass es ihm wirklich besser geht. Vielleicht habe ich mir auch insgeheim Antworten erhofft, dass er Recht hat, weil das vieles einfacher machen würde, bzw. einen Konflikt vermeiden würde.
    welche nebenwirkungen? normalerweise treten nebenwirkungen bei korrekter, sprich langsamer dosisfindung nicht auf. wenn es doch nebenwirkungen gibt, verschwinden sie bei korrekter dosierung innerhalb von ein paar wochen.

    aus deiner antwort erschließt sich für mich noch nicht, wie dein sohn die letzten 10 jahre oder mehr überstanden hat, wenn er jetzt mit 19 zu drogen greift, um sich selber zu therapieren. und vor allem stellt sich für mich die frage, was du die letzten 10 jahre gemacht hast. dich in das thema einzuarbeiten war jedenfalls nicht dabei. also gestatte, daß für mich der trollvorwurf noch nicht ausgeräumt ist.
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

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