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  1. #1
    Saphir ist offline addict

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    Standard Viel, viel Ärger in der Schule

    Hallo ihr alle,
    ich bin einfach nur noch sauer. Mein Sohn, 7 Jahre, geht in die erste Klasse und hat immer wieder Probleme in der Schule. Es fing kurz nach der Einschulung an, dass er andere Kinder gehauen und gekrazt hat. Das kannte ich von ihm überhaupt nicht. Er ist zu Hause ein sehr liebevolles Kind, aber dass kennen ja die meißten ADHS-Eltern von ihren Kindern.
    Ich musste ihn zwei mal deswegen von der Schule abholen, aber immer, wenn er mir zu Hause erzählte was vorgefallen war, ging es seine Meinung nach von den anderen Kindern aus, die hätten zu erst gehauen, zuerst gekratzt und so weiter.
    Nach den Hebstferien wurde ein Smily-Heft eigeführt. Wenn in der Schule alles glatt ging, konnte er pro Tag zwei Smilystempel sammeln. So konnten wir auch zu Hause sofort sehen, wenn was nicht okay war. Bis zu den Weihnachtsferien wurde das Heft geführt, in der Zeit war alles mehr oder weniger okay. Er gab immer noch kleine Reiberein, aber nicht mehr so schlimm. Nach Weihnachten wurde das Heft nich weiter gerführt mit der Begründung, er müsse ja jetzt gelernt haben, wie man sich in der Schule benimmt und man müsse ja nicht einen Stempel für etwas geben, was eigentlich "normales Verhalten" sei. Leider hat mein ADHS-Kind das wohl nicht so gesehen.
    Es gab wieder Vorfälle, aber diesmal von anderen Schülern, die sich gerne mal an meinem Sohn ausgelassen haben. An einem Tag kam er mit einer aufgeschürften Lippe nach Hause. Er erzählte mir, das er von einem Jungen aus den Nachbarklasse so doll geschubst wurde, dass er hinfiel und sich die Lippe aufschürfte, danach hätte der Junge ihn noch ein paar mal in die Seite getreten. Mein Sohn hat dies einer Aufsichtsperson gemeldet, die nur meinte, dass sie da jetzt auch nichts tun könne. Kurze Zeit später kam er mit roten Striemen an den Armen nach Hause. Kinder aus der Nachbarklasse hätten ihn mit Stöcken geschlagen. Er hat wieder einer Aufsichtsperson bescheid gesagt, die meinte nur, dass die Jungs jetzt auf der "Feindesliste" stehen, super. Vor allem, weil mein Sohn sich gewehrt hat und zwei Tage später dafür eine Ermahnung von seiner Lehrerin bekam. Am Freitag das gleiche in grün. Mein Sohn sitzt im Schulbus und kabbelt mit seiner Freundin, er hat ihr die Mütze weggenommen, beide lachen (nach seiner Aussage), dann ging ein Zweitklässler dazwischen, riss meinem Sohn die Mütze aus der Hand und schlug ihm auf den Kopf. Mein Sohn wehrt sich, schlägt zurück, trifft leider die Nase, die anfängt zu bluten. Ich bekomme einen Anruf, ich solle meinen Sohn abholen, Montag und Dienstag bekommt er einen Schulverweis und einen Eintrag in seine Akte.
    Leider kam nicht heraus, dass der andere Junge zuerst gehauen hat, das hat mein Sohn mir erst zu Hause erzählt. So ist er leider, sehr schnell von Erwachsenen eingeschüchtert, dass er dann gerne mal die Hälfte nicht erzählt und dass der Zweitklässler es nicht gesagt hat ist klar. Fast jeden Tag, wenn er aus der Schule kommt erzählt er von dem Kind, dass ihn geschlagen hat, von dem anderen, dass ihn geschubst hat,.... Ich weiß mein Sohn ist kein Unschuldsengel, aber ich habe das Gefühl, dass ihm gar nicht mehr zugehört wied, weil er als der Böse abgestempelt ist und wir daran nichts mehr ändern können. Wir sollen jetzt zu Hause einen Vertrag schreiben, wie er sich in der Schule zu benehmen hat, aber was soll darin stehen....sowas wie, wenn ein anderes Kind mich schlägt, darf ich nicht zurück schlagen, weil mir sowieso keiner glaubt??
    Meine Mutter hat mir geraten, alles, auch noch jeden so kleinen Vorfall mir Datum aufzuschreiben, damit wir etwas in der Hand haben, wenn die Lehrerin das nächste mal mit uns spricht. Ich habe schon das Gefühl, ich müsste mit jedem blauen Fleck und Kratzer zum Kinderarz und es dokumentieren lassen, damit uns überhaupt geglaubt wird.
    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie konntet ihr euren Kindern helfen? Ich versuch meinem Sohn zuerklären, dass er sich aus solchen Situationen raushalten soll, aber soll ich sagen, er darf sich vermöbeln lassen? Er soll sich nicht wehren? Das halte ich für falsch. Wir haben sehr lange gebraucht, um ihn dazu zu bringen, dass er Vorfälle in der Pause einer Aufsichtsperson meldet, jetzt macht er es und es passiert trotzdem nichts.
    Seine Lehrerin redet schon von Klassenwechsel. Ich stehe hinter meinem Kind, ich finde, er wird ungerecht behandelt. Natürlich bin ich in der Schule nicht dabei und sehe nicht wieviel von dem was er erzählt stimmt, aber ich glaube ihm, was bleibt mir auch anderes übrig, wenn nicht mal ich ihm glauben würde, wer dann??
    Danke fürs lesen.
    Was meint ihr dazu?

  2. #2
    yggdrasil2009 Gast

    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Zitat Zitat von Saphir Beitrag anzeigen
    Hallo ihr alle,
    ich bin einfach nur noch sauer. Mein Sohn, 7 Jahre, geht in die erste Klasse und hat immer wieder Probleme in der Schule. Es fing kurz nach der Einschulung an, dass er andere Kinder gehauen und gekrazt hat. Das kannte ich von ihm überhaupt nicht. Er ist zu Hause ein sehr liebevolles Kind, aber dass kennen ja die meißten ADHS-Eltern von ihren Kindern.
    Ich musste ihn zwei mal deswegen von der Schule abholen, aber immer, wenn er mir zu Hause erzählte was vorgefallen war, ging es seine Meinung nach von den anderen Kindern aus, die hätten zu erst gehauen, zuerst gekratzt und so weiter.
    Nach den Hebstferien wurde ein Smily-Heft eigeführt. Wenn in der Schule alles glatt ging, konnte er pro Tag zwei Smilystempel sammeln. So konnten wir auch zu Hause sofort sehen, wenn was nicht okay war. Bis zu den Weihnachtsferien wurde das Heft geführt, in der Zeit war alles mehr oder weniger okay. Er gab immer noch kleine Reiberein, aber nicht mehr so schlimm. Nach Weihnachten wurde das Heft nich weiter gerführt mit der Begründung, er müsse ja jetzt gelernt haben, wie man sich in der Schule benimmt und man müsse ja nicht einen Stempel für etwas geben, was eigentlich "normales Verhalten" sei. Leider hat mein ADHS-Kind das wohl nicht so gesehen.
    Es gab wieder Vorfälle, aber diesmal von anderen Schülern, die sich gerne mal an meinem Sohn ausgelassen haben. An einem Tag kam er mit einer aufgeschürften Lippe nach Hause. Er erzählte mir, das er von einem Jungen aus den Nachbarklasse so doll geschubst wurde, dass er hinfiel und sich die Lippe aufschürfte, danach hätte der Junge ihn noch ein paar mal in die Seite getreten. Mein Sohn hat dies einer Aufsichtsperson gemeldet, die nur meinte, dass sie da jetzt auch nichts tun könne. Kurze Zeit später kam er mit roten Striemen an den Armen nach Hause. Kinder aus der Nachbarklasse hätten ihn mit Stöcken geschlagen. Er hat wieder einer Aufsichtsperson bescheid gesagt, die meinte nur, dass die Jungs jetzt auf der "Feindesliste" stehen, super. Vor allem, weil mein Sohn sich gewehrt hat und zwei Tage später dafür eine Ermahnung von seiner Lehrerin bekam. Am Freitag das gleiche in grün. Mein Sohn sitzt im Schulbus und kabbelt mit seiner Freundin, er hat ihr die Mütze weggenommen, beide lachen (nach seiner Aussage), dann ging ein Zweitklässler dazwischen, riss meinem Sohn die Mütze aus der Hand und schlug ihm auf den Kopf. Mein Sohn wehrt sich, schlägt zurück, trifft leider die Nase, die anfängt zu bluten. Ich bekomme einen Anruf, ich solle meinen Sohn abholen, Montag und Dienstag bekommt er einen Schulverweis und einen Eintrag in seine Akte.
    Leider kam nicht heraus, dass der andere Junge zuerst gehauen hat, das hat mein Sohn mir erst zu Hause erzählt. So ist er leider, sehr schnell von Erwachsenen eingeschüchtert, dass er dann gerne mal die Hälfte nicht erzählt und dass der Zweitklässler es nicht gesagt hat ist klar. Fast jeden Tag, wenn er aus der Schule kommt erzählt er von dem Kind, dass ihn geschlagen hat, von dem anderen, dass ihn geschubst hat,.... Ich weiß mein Sohn ist kein Unschuldsengel, aber ich habe das Gefühl, dass ihm gar nicht mehr zugehört wied, weil er als der Böse abgestempelt ist und wir daran nichts mehr ändern können. Wir sollen jetzt zu Hause einen Vertrag schreiben, wie er sich in der Schule zu benehmen hat, aber was soll darin stehen....sowas wie, wenn ein anderes Kind mich schlägt, darf ich nicht zurück schlagen, weil mir sowieso keiner glaubt??
    Meine Mutter hat mir geraten, alles, auch noch jeden so kleinen Vorfall mir Datum aufzuschreiben, damit wir etwas in der Hand haben, wenn die Lehrerin das nächste mal mit uns spricht. Ich habe schon das Gefühl, ich müsste mit jedem blauen Fleck und Kratzer zum Kinderarz und es dokumentieren lassen, damit uns überhaupt geglaubt wird.
    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie konntet ihr euren Kindern helfen? Ich versuch meinem Sohn zuerklären, dass er sich aus solchen Situationen raushalten soll, aber soll ich sagen, er darf sich vermöbeln lassen? Er soll sich nicht wehren? Das halte ich für falsch. Wir haben sehr lange gebraucht, um ihn dazu zu bringen, dass er Vorfälle in der Pause einer Aufsichtsperson meldet, jetzt macht er es und es passiert trotzdem nichts.
    Seine Lehrerin redet schon von Klassenwechsel. Ich stehe hinter meinem Kind, ich finde, er wird ungerecht behandelt. Natürlich bin ich in der Schule nicht dabei und sehe nicht wieviel von dem was er erzählt stimmt, aber ich glaube ihm, was bleibt mir auch anderes übrig, wenn nicht mal ich ihm glauben würde, wer dann??
    Danke fürs lesen.
    Was meint ihr dazu?
    meine erste Frage lautet

    wie wird er terapiert und ja dies ist wichtig

  3. #3
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Zitat Zitat von Saphir Beitrag anzeigen
    Natürlich bin ich in der Schule nicht dabei und sehe nicht wieviel von dem was er erzählt stimmt, aber ich glaube ihm, was bleibt mir auch anderes übrig, wenn nicht mal ich ihm glauben würde, wer dann??
    Danke fürs lesen.
    Was meint ihr dazu?
    Böse Falle! Hab ich auch mal gemacht - geglaubt, was mein Sohn sagt. Dabei hat er nicht mal absichtlich gelogen. Aber ADS-ler erleben vieles ganz anders (die meisten haben ja auch Wahrnehmungsstörungen). Und vor allem sehen sie meistens nicht ihren eigenen Anteil. Also, wenn er sagt, dass nur die anderen was gemacht haben, dann würde ich das nicht glauben.

    Und ich stelle die gleiche Frage wie meine Vorrednerin: Therapie? Medizin?

  4. #4
    Marcie12 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Was chinchilla schreibt ist wichtig!!!

    Denn genau das ist das Problem, dass Dein Kind es so meint, aber andere es ganz anders auffassen!!! Andersrum genau so, Andere machen einen Scherz- Dein Kind denkt es wird angegriffen und schon hast Du den Salat!!

    Schalte einen Schulsozialarbeiter ein- wenn es sowas bei euch gibt, und besprech das alles mit dem Psychiater- wg Medikation und/oder Verhaltenstraining!
    Auch solltest Du Dir noch jemanden neutralen zu solchen Besprechungen mitnehmen, denn man neigt dazu zusehr aufzudrehen, und dann machst Du mit den Lehrern mehr kaputt als gut.

    So nach dem Motto- bei so einer "Kampfhenne" als Mutter- da wundert einen nix.

    Da will ich Dir jetzt nix Böses unterstellen, aber ich persönlich war so drauf- und hab nicht gemerkt,dass die damalige Lehrerin dann komplett "dichtgemacht" hat.

  5. #5
    Saphir ist offline addict

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    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Er bekommt keine Medikamene. Es wurde eine Ergotherapie gemacht, bei der er 10 Einzelstunden hatte. Seit 4 Wochen hat er Gruppentherapie.
    Ich weiß, dass mein Sohn vieles anders sieht und auffasst. Das ist ein großes Problem.
    Aber wir wollten gerne versuchen das erste Schuljahr ohne Medikamente zu meistern. Hatten eure Kinder in der ersten Klasse schon Medikamente genommen?
    Ich wollte mit seiner Ergotherapeutin noch mal einen Thermin machen um zu sehen, was sie zu den Vorfällen in der Schule sagt.

  6. #6
    yggdrasil2009 Gast

    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Zitat Zitat von Saphir Beitrag anzeigen
    Aber wir wollten gerne versuchen das erste Schuljahr ohne Medikamente zu meistern. Hatten eure Kinder in der ersten Klasse schon Medikamente genommen?
    denk an dein Kind, ihr macht gerade soviel mit dieser Haltung kaputt

  7. #7
    Avatar von MajaMayer
    MajaMayer ist offline willyseine

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    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Zitat Zitat von Saphir Beitrag anzeigen
    Er bekommt keine Medikamene. Es wurde eine Ergotherapie gemacht, bei der er 10 Einzelstunden hatte. Seit 4 Wochen hat er Gruppentherapie.
    Ich weiß, dass mein Sohn vieles anders sieht und auffasst. Das ist ein großes Problem.
    Aber wir wollten gerne versuchen das erste Schuljahr ohne Medikamente zu meistern. Hatten eure Kinder in der ersten Klasse schon Medikamente genommen?
    Ich wollte mit seiner Ergotherapeutin noch mal einen Thermin machen um zu sehen, was sie zu den Vorfällen in der Schule sagt.
    Ergotherapie hilft nicht bzw. nicht ausreichend bei diesen Symptomen.

    Ich kenne viele Kinder, die in der ersten Klasse Medikamente nehmen - warum sollte man da warten, bis zur zweiten Klasse, wenn es nötig ist.

    Gerade wenn die soziale Integration so gefährdet ist, wie Du beschreibst kann das eine Indikation für eine Medikation sein.

    Ist er kinder- und jugendpsychiatrisch angebunden?
    LG
    Maja



    Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
    und der Himmel ein Opal
    weiss ich, dass das meine Zeit ist,
    weil die Welt dann wie ein Weib ist,
    und die Lust schmeckt nicht mehr schal.
    (Konstantin Wecker)


    http://www.youtube.com/watch?v=HNKvRIRBdy4&NR=1


    http://www.youtube.com/watch?v=FRLBS...eature=related

  8. #8
    Avatar von latemum
    latemum ist offline enthusiast

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    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Hallo,

    wir hatte das gleiche Problem.
    Hatten auch gedacht mit Ergo usw. würde es reichen, aber nachdem ich in den ersten zwei Schuljahren ständig in der Schule beim Lehrer vorsprechen musste, entschlossen wir ab der 3.Klasse Medikamente zu nehmen. Und das, obwohl seine Lehrerin sehr verständnisvoll war und uns unterstützte.
    Nun nimmt unser Sohn seit 1 1/2 Jahren 15mg Medikinet redard und diese Probleme haben wir nicht mehr.Er geht wieder gerne in die Schule.

    LG latemum

  9. #9
    Marcie12 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Zitat Zitat von Saphir Beitrag anzeigen
    Er bekommt keine Medikamene. Es wurde eine Ergotherapie gemacht, bei der er 10 Einzelstunden hatte. Seit 4 Wochen hat er Gruppentherapie.
    Ich weiß, dass mein Sohn vieles anders sieht und auffasst. Das ist ein großes Problem.
    Aber wir wollten gerne versuchen das erste Schuljahr ohne Medikamente zu meistern. Hatten eure Kinder in der ersten Klasse schon Medikamente genommen?
    Ich wollte mit seiner Ergotherapeutin noch mal einen Thermin machen um zu sehen, was sie zu den Vorfällen in der Schule sagt.
    Mein Sohn 1 wurde leider nicht so früh getestet, dann hab ich auch noch mit der Medikation gewartet- so wie Du .

    Wenn ich könnt würd ich mir dafür heut in den Arsch beißen.

    Da hat sich soviel schlechtes ereignet, Vermeidungshaltung, Verdrängung, Probleme mit dem Sozialverhalten, von den täglichen häuslichen Kämpfen ganz zu schweigen- lauter vertane Chancen, viel verlorene Zeit, viele Fehler, viel Streit.

    Mach den Fehler nicht.

    Je eher Du mit der Medikation anfängst, desto eher hast Du die richtige Dosis, und desto besser wirken die anderen Sachen wie z.Bsp. Ergo.


    Gruß M

  10. #10
    Saphir ist offline addict

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    Standard Re: Viel, viel Ärger in der Schule

    Zitat Zitat von Marcie12 Beitrag anzeigen
    Mein Sohn 1 wurde leider nicht so früh getestet, dann hab ich auch noch mit der Medikation gewartet- so wie Du .

    Wenn ich könnt würd ich mir dafür heut in den Arsch beißen.

    Da hat sich soviel schlechtes ereignet, Vermeidungshaltung, Verdrängung, Probleme mit dem Sozialverhalten, von den täglichen häuslichen Kämpfen ganz zu schweigen- lauter vertane Chancen, viel verlorene Zeit, viele Fehler, viel Streit.

    Mach den Fehler nicht.

    Je eher Du mit der Medikation anfängst, desto eher hast Du die richtige Dosis, und desto besser wirken die anderen Sachen wie z.Bsp. Ergo.


    Gruß M
    Es beruhigt mich, dass so viele von euch so denken. Denn wenn man mit Eltern oder allgemein mit Leute über ADHS spricht, die nicht betroffen sind, dann kann man auf Verständniss lange warten. Meine Mutter z. B. ist immernoch der Meinung, dass es einfach nur ein Erziehungsfehler war, frühre gab es sowas ja auch nicht. Da kann ich ihr noch soviel Berichte, Bücher, oder Studien vorlegen.
    Aber nachdem ich hier soviel von euch gelesen habe, werde ich wohl wieder einen Termin bei unserem Psychiater machen und mit ihm die Medikamentengabe besprechen.
    Ich dachte irgendwie immer, dass es eine Belastung für das Kind wäre, wenn es Medis nehmen muss, aber mein Sohn nimmt seit 2 Jahren ja auch Asthmamedikamente.
    Danke für eure Antworten, bin eben eine sehr leicht zu verunsichernde Mutter.

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