Ergebnis 1 bis 9 von 9
Like Tree4gefällt dies
  • 2 Post By SofieAmundsen
  • 2 Post By rastamamma

Thema: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

  1. #1
    Isarauen ist offline newbie
    Registriert seit
    20.05.2013
    Beiträge
    36

    Standard Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Hallo,
    unser gemeinsames Kind ist 6. Seit 2/2014 gibt es eine Umgangsregelung zwischen Vater und Sohn. Sie hatten dieses Jahr bis jetzt terminlich genau festgelegt 7 Treffen, erst je 4 Stunden, nun sind es 7-8 Stunden. Ab November soll es einen ersten Übernachtungsbesuch beim Vater geben. Von Ende 2011 bis dann 2/2014 gab es keinen Kontakt zwischen den beiden.

    Nun überrascht mich mein Kind nach einem Nachmittag mit seinem Vater, dass Papi mit ihm Skifahren will. Ich frage per SMS nach und bekomme eine positive Anwort des Vaters. Meine Reaktion: Ich habe dafür kein Geld und (du) der Kindsvater ja auch nicht (Kindsvater zahlt trotz Urteil und Gerichtsvollzieher kein Unterhalt, rechnet sich arm, lebt bei seiner Freundin und empfängt GV in einer winzigen Mietwohnung, seiner Meldeadresse). Reaktion, ich solle mir darum keine Gedanken machen, es gäbe Menschen, die es sinnvoll fänden, dass er in einem Urlaub eine Vater-Sohn-Beziehung aufbaut und das finanziell unterstützen.
    Ok, ich reagiere zurückhaltend, da mein Kind erst einmal nur einen Tag in den Urlaub wollte. Da wir im Norden wohnen, geht 1 Tag nicht, also meinte mein Kind, dann zwei ... nun sind wir bei drei.
    Das übermittelte ich dem Vater auch. Der rumpelte gleich los und will das nun wieder beim Familiengericht klären lassen. Ich blieb gelassen und sagte, er solle doch erst einmal das Kind bei sich im November übernachten lassen und dann sieht man eben weiter ... Schritt für Schritt eben.

    Und dann kam es ganz dick ...
    Hintergrund: Ich bin selbständig und musste nach der Trennung vom Kindsvater für nur einige Monate ALG II beziehen. Damals lebte ich in einem großen gemieteten Haus. Das war auch alles offen und transparent. Zum nächst möglichen Kündigungstermin bin ich dann in etwas Bezahlbareres umgezogen. Also kein Gemauschel.

    Und trotzdem meint der Kindsvater eine SMS loslassen zu müssen: Weiß das Amt von deinem Sozialbetrug und das Du in dem Haus wohntest? Wenn nicht, werde ich dafür sorgen.
    Ich wünschte ihm nur viel Spaß dabei ... Aber die ganze Art ärgert mich ungemein.

    Nun ist im Moment auch noch die Diskussion um das gemeinsame Sorgerecht vor Gericht anhängig. Ich bin echt versucht, dem Gericht über diese dokumentierte SMS die Art der Kommunikaton mit dem Vater zu demonstrieren. Druck machen, ängstigen usw, das war schon immer seine Art. Er hat mich auch in der Beziehungszeit einige Male geschlagen, auch gewürgt und das vor den Kindern bzw. einmal umgeschupst und geschlagen, als ich schwanger war. Seine große Tochter, damals 12, musste ihn mal anschreien, damit er aufhört, mich am Hals zu würgen und hochzuziehen. Danach hat er dann den Kontakt zu seiner Tochter komplett eingestellt.

    Was meint Ihr? Karten auf den Tisch?

    Herzliche Grüße
    Isa

  2. #2
    EleanorAbernathy ist offline Carpal Tunnel
    Registriert seit
    17.05.2013
    Beiträge
    4.583

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Auf alle Fälle Karten auf den Tisch.
    Auch die Gewalt sollte erwähnt werden.

    Ich fürchte nur, das alles wird nichts nutzen, da er nicht gegen das Kind gewaltätig war.
    Da wird er wohl die gemeinsame Sorge erhalten.

    Zitat Zitat von Isarauen Beitrag anzeigen
    Hallo,
    unser gemeinsames Kind ist 6. Seit 2/2014 gibt es eine Umgangsregelung zwischen Vater und Sohn. Sie hatten dieses Jahr bis jetzt terminlich genau festgelegt 7 Treffen, erst je 4 Stunden, nun sind es 7-8 Stunden. Ab November soll es einen ersten Übernachtungsbesuch beim Vater geben. Von Ende 2011 bis dann 2/2014 gab es keinen Kontakt zwischen den beiden.

    Nun überrascht mich mein Kind nach einem Nachmittag mit seinem Vater, dass Papi mit ihm Skifahren will. Ich frage per SMS nach und bekomme eine positive Anwort des Vaters. Meine Reaktion: Ich habe dafür kein Geld und (du) der Kindsvater ja auch nicht (Kindsvater zahlt trotz Urteil und Gerichtsvollzieher kein Unterhalt, rechnet sich arm, lebt bei seiner Freundin und empfängt GV in einer winzigen Mietwohnung, seiner Meldeadresse). Reaktion, ich solle mir darum keine Gedanken machen, es gäbe Menschen, die es sinnvoll fänden, dass er in einem Urlaub eine Vater-Sohn-Beziehung aufbaut und das finanziell unterstützen.
    Ok, ich reagiere zurückhaltend, da mein Kind erst einmal nur einen Tag in den Urlaub wollte. Da wir im Norden wohnen, geht 1 Tag nicht, also meinte mein Kind, dann zwei ... nun sind wir bei drei.
    Das übermittelte ich dem Vater auch. Der rumpelte gleich los und will das nun wieder beim Familiengericht klären lassen. Ich blieb gelassen und sagte, er solle doch erst einmal das Kind bei sich im November übernachten lassen und dann sieht man eben weiter ... Schritt für Schritt eben.

    Und dann kam es ganz dick ...
    Hintergrund: Ich bin selbständig und musste nach der Trennung vom Kindsvater für nur einige Monate ALG II beziehen. Damals lebte ich in einem großen gemieteten Haus. Das war auch alles offen und transparent. Zum nächst möglichen Kündigungstermin bin ich dann in etwas Bezahlbareres umgezogen. Also kein Gemauschel.

    Und trotzdem meint der Kindsvater eine SMS loslassen zu müssen: Weiß das Amt von deinem Sozialbetrug und das Du in dem Haus wohntest? Wenn nicht, werde ich dafür sorgen.
    Ich wünschte ihm nur viel Spaß dabei ... Aber die ganze Art ärgert mich ungemein.

    Nun ist im Moment auch noch die Diskussion um das gemeinsame Sorgerecht vor Gericht anhängig. Ich bin echt versucht, dem Gericht über diese dokumentierte SMS die Art der Kommunikaton mit dem Vater zu demonstrieren. Druck machen, ängstigen usw, das war schon immer seine Art. Er hat mich auch in der Beziehungszeit einige Male geschlagen, auch gewürgt und das vor den Kindern bzw. einmal umgeschupst und geschlagen, als ich schwanger war. Seine große Tochter, damals 12, musste ihn mal anschreien, damit er aufhört, mich am Hals zu würgen und hochzuziehen. Danach hat er dann den Kontakt zu seiner Tochter komplett eingestellt.

    Was meint Ihr? Karten auf den Tisch?

    Herzliche Grüße
    Isa

  3. #3
    Habibi007 ist offline Veteran
    Registriert seit
    21.09.2011
    Beiträge
    1.529

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    wieso lassen Frauen sich körperlich Mißhandeln ? Das werde ich wohl nie verstehen.
    Wovor hast du so eine Angst ? So lange er dem Kind nichts tut wird kein gericht ihm dieen Urlaub verwehren, willst du da den nächsten Kriegskampfplatz aufmachen ?

    Und unter Druck kann er dich nur setzen wenn du dies auch zu lässt.

    Was zwischen dir und dem Vater war intressiert das Gericht wenig wenn es ums Kind geht solange das Kind nicht direkt z.B. durch Gewalt betroffen war. Das Kind also nicht geschlagen wurde.

    Das gemeinsame Sorgerecht ist nun mal sein Recht und stelle dich lieber darauf ein das er es auch bekommt.

    Ich hoffe du hast dir rechtliche Hilfe duch einen Anwalt geholt.

    Zitat Zitat von Isarauen Beitrag anzeigen
    Hallo,
    unser gemeinsames Kind ist 6. Seit 2/2014 gibt es eine Umgangsregelung zwischen Vater und Sohn. Sie hatten dieses Jahr bis jetzt terminlich genau festgelegt 7 Treffen, erst je 4 Stunden, nun sind es 7-8 Stunden. Ab November soll es einen ersten Übernachtungsbesuch beim Vater geben. Von Ende 2011 bis dann 2/2014 gab es keinen Kontakt zwischen den beiden.

    Nun überrascht mich mein Kind nach einem Nachmittag mit seinem Vater, dass Papi mit ihm Skifahren will. Ich frage per SMS nach und bekomme eine positive Anwort des Vaters. Meine Reaktion: Ich habe dafür kein Geld und (du) der Kindsvater ja auch nicht (Kindsvater zahlt trotz Urteil und Gerichtsvollzieher kein Unterhalt, rechnet sich arm, lebt bei seiner Freundin und empfängt GV in einer winzigen Mietwohnung, seiner Meldeadresse). Reaktion, ich solle mir darum keine Gedanken machen, es gäbe Menschen, die es sinnvoll fänden, dass er in einem Urlaub eine Vater-Sohn-Beziehung aufbaut und das finanziell unterstützen.
    Ok, ich reagiere zurückhaltend, da mein Kind erst einmal nur einen Tag in den Urlaub wollte. Da wir im Norden wohnen, geht 1 Tag nicht, also meinte mein Kind, dann zwei ... nun sind wir bei drei.
    Das übermittelte ich dem Vater auch. Der rumpelte gleich los und will das nun wieder beim Familiengericht klären lassen. Ich blieb gelassen und sagte, er solle doch erst einmal das Kind bei sich im November übernachten lassen und dann sieht man eben weiter ... Schritt für Schritt eben.

    Und dann kam es ganz dick ...
    Hintergrund: Ich bin selbständig und musste nach der Trennung vom Kindsvater für nur einige Monate ALG II beziehen. Damals lebte ich in einem großen gemieteten Haus. Das war auch alles offen und transparent. Zum nächst möglichen Kündigungstermin bin ich dann in etwas Bezahlbareres umgezogen. Also kein Gemauschel.

    Und trotzdem meint der Kindsvater eine SMS loslassen zu müssen: Weiß das Amt von deinem Sozialbetrug und das Du in dem Haus wohntest? Wenn nicht, werde ich dafür sorgen.
    Ich wünschte ihm nur viel Spaß dabei ... Aber die ganze Art ärgert mich ungemein.

    Nun ist im Moment auch noch die Diskussion um das gemeinsame Sorgerecht vor Gericht anhängig. Ich bin echt versucht, dem Gericht über diese dokumentierte SMS die Art der Kommunikaton mit dem Vater zu demonstrieren. Druck machen, ängstigen usw, das war schon immer seine Art. Er hat mich auch in der Beziehungszeit einige Male geschlagen, auch gewürgt und das vor den Kindern bzw. einmal umgeschupst und geschlagen, als ich schwanger war. Seine große Tochter, damals 12, musste ihn mal anschreien, damit er aufhört, mich am Hals zu würgen und hochzuziehen. Danach hat er dann den Kontakt zu seiner Tochter komplett eingestellt.

    Was meint Ihr? Karten auf den Tisch?

    Herzliche Grüße
    Isa

  4. #4
    Isarauen ist offline newbie
    Registriert seit
    20.05.2013
    Beiträge
    36

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Guten Morgen,

    nein, geschlagen hat er seine Kinder nie. Aber verbal hat er bereits auch seinen Sohn geschlagen.

    So hat er wegen einer Kleinigkeit vor drei Jahren zu unserem Sohn gesagt: ich will dich nie mehr im Leben wieder sehen. Ich musste unser Kind damals sofort von ihm abholen. Das hat meinen Sohn sehr lange beschäftigt. Sogar im Kindergarten hat man mich darauf angesprochen, ob das wahr sein kann, was mein Kind erzählt hat über seinen Vater. Als Folge war mein Sohn sehr lange extrem anhänglich, hat sehr lange sehr große Verlustängste gehabt.

    Und natürlich war es auch für die große Tochter ein schwerer Schlag, als der Vater ohne Angabe von Gründen den Kontakt zu ihr abbrach. Damals war sie zwölf. In Folge ist die Tochter in eine Therapie gegangen.

    Das habe ich auch dem Gericht erst einmal schriftlich geschildert.

    Würde es grundsätzlich eine positive Kommunikation zwischen dem Vater und mir geben, hätte ich mit überhaupt nichts ein Problem.
    Urlaub ist ebenfalls kein Problem. Aber da die Beziehung zwischen Vater und Sohn im Moment gerade überhaupt erst wieder ganz frisch ist, schlage ich eben vor, der Vater beziehungsweise unser Sohn sollen erst einmal sehen, wie es mit dem Übernachtungsbesuch läuft.

    Und warum der Vater jetzt überhaupt das Sorgerecht will, finde ich eh fraglich. Alle relevanten Entscheidungen sind bereits getroffen. Die einzige, die dann noch käme, wäre die nächste Schule ab der fünften Klasse. Bisher hat er sich für nichts interessiert.

    Aber überhaupt Kommunikation ist eben nicht möglich. Und zwar gerade dann nicht, wenn es um das Kindeswohl geht. Und deshalb überlege ich, dem Gericht diesen Erpressungsversuch ebenfalls vorzulegen.

    Aber ganz ehrlich, mich ärgert es natürlich auch, dass unser Sohn Jahr für Jahr Unterhalt von seinem Vater nicht bekommt. Für dieses Jahr sind es auch wieder 3.500€ weniger im Geldbeutel. Wenn er Leute hat, die ihm einen Ski Urlaub finanzieren wollen, damit er eine gute Vater-Sohn-Beziehung aufbaut, dann sollte er diese Leute vielleicht auch fragen, ob sie in die gute Vatersohnbeziehung investieren, indem er zum täglichen Lebensunterhalt des Kindes bei trägt.
    Aber das Finanzielle ist natürlich auch ein anderes Thema, es schwingt trotzdem bei mir auch immer wieder mit. Ich werde aber diese Tatsachen dem Jugendamt beziehungsweise der Rechtsbeistandschaft übermitteln. Sollen die sehen, was die daraus machen.

    Danke fürs Lesen, habt einen schönen Tag.

    Isa

  5. #5
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
    Registriert seit
    19.08.2004
    Beiträge
    60.731

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Guten Morgen,

    nun ja, jeder argumentiert aus seiner eigenen Perspektive.

    Meine Kinder haben durchaus eine recht gute Vater-Sohn-Beziehung (auch wenn sie sich mit ihm schlechter verstehen als mit mir), obwohl der nie Unterhalt gezahlt hat. Und andere Kinder haben eine schlechte Beziehung, obwohl Unterhalt gezahlt wird. daher verstehe ich diese Aussage nicht.

    Zitat Zitat von Isarauen Beitrag anzeigen
    Wenn er Leute hat, die ihm einen Ski Urlaub finanzieren wollen, damit er eine gute Vater-Sohn-Beziehung aufbaut, dann sollte er diese Leute vielleicht auch fragen, ob sie in die gute Vatersohnbeziehung investieren, indem er zum täglichen Lebensunterhalt des Kindes bei trägt.
    Natürlich ist es sein gutes Recht, vor dem Familiengericht die Frage des Urlaubs klären zu lassen, wenn er befürchtet, du verweigerst ihm da was.
    Ich habe das Gefühl, ihr nehmt euch da beide nix mit Drohungen und Gegendrohungen. Behaltet mal das Kind im Auge. Und wenn einer das versäumt, sollte es wenigstens der andere tun.
    Devise ist: "Was tut dem Kind gut?" - und nicht "Wie kann ich dem anderen am besten eins reinwürgen?"




    Zitat Zitat von Isarauen Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    nein, geschlagen hat er seine Kinder nie. Aber verbal hat er bereits auch seinen Sohn geschlagen.

    So hat er wegen einer Kleinigkeit vor drei Jahren zu unserem Sohn gesagt: ich will dich nie mehr im Leben wieder sehen. Ich musste unser Kind damals sofort von ihm abholen. Das hat meinen Sohn sehr lange beschäftigt. Sogar im Kindergarten hat man mich darauf angesprochen, ob das wahr sein kann, was mein Kind erzählt hat über seinen Vater. Als Folge war mein Sohn sehr lange extrem anhänglich, hat sehr lange sehr große Verlustängste gehabt.

    Und natürlich war es auch für die große Tochter ein schwerer Schlag, als der Vater ohne Angabe von Gründen den Kontakt zu ihr abbrach. Damals war sie zwölf. In Folge ist die Tochter in eine Therapie gegangen.

    Das habe ich auch dem Gericht erst einmal schriftlich geschildert.

    Würde es grundsätzlich eine positive Kommunikation zwischen dem Vater und mir geben, hätte ich mit überhaupt nichts ein Problem.
    Urlaub ist ebenfalls kein Problem. Aber da die Beziehung zwischen Vater und Sohn im Moment gerade überhaupt erst wieder ganz frisch ist, schlage ich eben vor, der Vater beziehungsweise unser Sohn sollen erst einmal sehen, wie es mit dem Übernachtungsbesuch läuft.

    Und warum der Vater jetzt überhaupt das Sorgerecht will, finde ich eh fraglich. Alle relevanten Entscheidungen sind bereits getroffen. Die einzige, die dann noch käme, wäre die nächste Schule ab der fünften Klasse. Bisher hat er sich für nichts interessiert.

    Aber überhaupt Kommunikation ist eben nicht möglich. Und zwar gerade dann nicht, wenn es um das Kindeswohl geht. Und deshalb überlege ich, dem Gericht diesen Erpressungsversuch ebenfalls vorzulegen.

    Aber ganz ehrlich, mich ärgert es natürlich auch, dass unser Sohn Jahr für Jahr Unterhalt von seinem Vater nicht bekommt. Für dieses Jahr sind es auch wieder 3.500€ weniger im Geldbeutel. Wenn er Leute hat, die ihm einen Ski Urlaub finanzieren wollen, damit er eine gute Vater-Sohn-Beziehung aufbaut, dann sollte er diese Leute vielleicht auch fragen, ob sie in die gute Vatersohnbeziehung investieren, indem er zum täglichen Lebensunterhalt des Kindes bei trägt.
    Aber das Finanzielle ist natürlich auch ein anderes Thema, es schwingt trotzdem bei mir auch immer wieder mit. Ich werde aber diese Tatsachen dem Jugendamt beziehungsweise der Rechtsbeistandschaft übermitteln. Sollen die sehen, was die daraus machen.

    Danke fürs Lesen, habt einen schönen Tag.

    Isa
    Julchen2307 und Habibi007 gefällt dies.
    Liebe Grüße

    Sofie

  6. #6
    Habibi007 ist offline Veteran
    Registriert seit
    21.09.2011
    Beiträge
    1.529

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Dann lerne zum Wohl des KIndes das nicht mit schwingen zu lassen, Unterhaltsfragen dürfen in solche Überlegungen nicht einfliesen. Lerne dringend damit klar zu kommen, du hast die Pflicht den Umgang zu fördern nicht nur von gesetzseiten her sondern auch zum Wohle des gemeinsamen Kindes.
    Zitat Zitat von Isarauen Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    nein, geschlagen hat er seine Kinder nie. Aber verbal hat er bereits auch seinen Sohn geschlagen.

    So hat er wegen einer Kleinigkeit vor drei Jahren zu unserem Sohn gesagt: ich will dich nie mehr im Leben wieder sehen. Ich musste unser Kind damals sofort von ihm abholen. Das hat meinen Sohn sehr lange beschäftigt. Sogar im Kindergarten hat man mich darauf angesprochen, ob das wahr sein kann, was mein Kind erzählt hat über seinen Vater. Als Folge war mein Sohn sehr lange extrem anhänglich, hat sehr lange sehr große Verlustängste gehabt.

    Und natürlich war es auch für die große Tochter ein schwerer Schlag, als der Vater ohne Angabe von Gründen den Kontakt zu ihr abbrach. Damals war sie zwölf. In Folge ist die Tochter in eine Therapie gegangen.

    Das habe ich auch dem Gericht erst einmal schriftlich geschildert.

    Würde es grundsätzlich eine positive Kommunikation zwischen dem Vater und mir geben, hätte ich mit überhaupt nichts ein Problem.
    Urlaub ist ebenfalls kein Problem. Aber da die Beziehung zwischen Vater und Sohn im Moment gerade überhaupt erst wieder ganz frisch ist, schlage ich eben vor, der Vater beziehungsweise unser Sohn sollen erst einmal sehen, wie es mit dem Übernachtungsbesuch läuft.

    Und warum der Vater jetzt überhaupt das Sorgerecht will, finde ich eh fraglich. Alle relevanten Entscheidungen sind bereits getroffen. Die einzige, die dann noch käme, wäre die nächste Schule ab der fünften Klasse. Bisher hat er sich für nichts interessiert.

    Aber überhaupt Kommunikation ist eben nicht möglich. Und zwar gerade dann nicht, wenn es um das Kindeswohl geht. Und deshalb überlege ich, dem Gericht diesen Erpressungsversuch ebenfalls vorzulegen.

    Aber ganz ehrlich, mich ärgert es natürlich auch, dass unser Sohn Jahr für Jahr Unterhalt von seinem Vater nicht bekommt. Für dieses Jahr sind es auch wieder 3.500€ weniger im Geldbeutel. Wenn er Leute hat, die ihm einen Ski Urlaub finanzieren wollen, damit er eine gute Vater-Sohn-Beziehung aufbaut, dann sollte er diese Leute vielleicht auch fragen, ob sie in die gute Vatersohnbeziehung investieren, indem er zum täglichen Lebensunterhalt des Kindes bei trägt.
    Aber das Finanzielle ist natürlich auch ein anderes Thema, es schwingt trotzdem bei mir auch immer wieder mit. Ich werde aber diese Tatsachen dem Jugendamt beziehungsweise der Rechtsbeistandschaft übermitteln. Sollen die sehen, was die daraus machen.

    Danke fürs Lesen, habt einen schönen Tag.

    Isa

  7. #7
    rastamamma ist gerade online Urgestein
    Registriert seit
    10.05.2003
    Beiträge
    96.442

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Zitat Zitat von Habibi007 Beitrag anzeigen
    Dann lerne zum Wohl des KIndes das nicht mit schwingen zu lassen, Unterhaltsfragen dürfen in solche Überlegungen nicht einfliesen. Lerne dringend damit klar zu kommen, du hast die Pflicht den Umgang zu fördern nicht nur von gesetzseiten her sondern auch zum Wohle des gemeinsamen Kindes.
    Sie hat aber nicht die Pflicht, irgendwelchen Umgangsregelungsänderungen einfach zuzustimmen. Und wenn der Vater als Umgang 8 Stunden, mit baldiger Übernachtung hat, dann kann er da nicht einfach mehrtägigen Ski-Urlaub drausmachen. Er will das beim Familiengericht klären lassen, das ist sein gutes Recht. Und sie will Unterhalt fürs Kind, das kann sie dann ebenfalls bei Gericht klären lassen (oder übers Jugendamt, und denen kann sie sehr wohl sagen, dass er scheinbar Geld für den Urlaub mit dem Kind hat, aber keines fürs Leben).

    Ich neige ja dazu, Kindern zuzutrauen, irgendwann zu erkennen, wer wirklich dafür gesorgt hat, dass sie Wohnung, Essen, Kleidung und Spaß haben. Mein Sohn, 13, verkündet mittlerweile, wenn ihm sein Vater alle drei Monate 20 Euro schenkt: "Mama, jetzt machen wir Party!", weil er genau weiß, dass er monatlich 65 Euro vom Vater haben könnte, die der aber nicht bezahlt (und Sohn ist nicht blöd, der weiß, was Miete, Strom und Co kosten, der kann rechnen).

  8. #8
    EleanorAbernathy ist offline Carpal Tunnel
    Registriert seit
    17.05.2013
    Beiträge
    4.583

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Zitat Zitat von Isarauen Beitrag anzeigen
    So hat er wegen einer Kleinigkeit vor drei Jahren zu unserem Sohn gesagt: ich will dich nie mehr im Leben wieder sehen. Ich musste unser Kind damals sofort von ihm abholen. Das hat meinen Sohn sehr lange beschäftigt. Sogar im Kindergarten hat man mich darauf angesprochen, ob das wahr sein kann, was mein Kind erzählt hat über seinen Vater. Als Folge war mein Sohn sehr lange extrem anhänglich, hat sehr lange sehr große Verlustängste gehabt.
    Ich kann Dich verstehen, da würde ich den Umgang auch sehr sehr kritisch sehen.
    Gibt keine Garantier, dass er das nicht wieder macht.


    Und natürlich war es auch für die große Tochter ein schwerer Schlag, als der Vater ohne Angabe von Gründen den Kontakt zu ihr abbrach. Damals war sie zwölf. In Folge ist die Tochter in eine Therapie gegangen.

    Das habe ich auch dem Gericht erst einmal schriftlich geschildert.

    Würde es grundsätzlich eine positive Kommunikation zwischen dem Vater und mir geben, hätte ich mit überhaupt nichts ein Problem.
    Urlaub ist ebenfalls kein Problem. Aber da die Beziehung zwischen Vater und Sohn im Moment gerade überhaupt erst wieder ganz frisch ist, schlage ich eben vor, der Vater beziehungsweise unser Sohn sollen erst einmal sehen, wie es mit dem Übernachtungsbesuch läuft.

    Und warum der Vater jetzt überhaupt das Sorgerecht will, finde ich eh fraglich. Alle relevanten Entscheidungen sind bereits getroffen. Die einzige, die dann noch käme, wäre die nächste Schule ab der fünften Klasse. Bisher hat er sich für nichts interessiert.

    Aber überhaupt Kommunikation ist eben nicht möglich. Und zwar gerade dann nicht, wenn es um das Kindeswohl geht. Und deshalb überlege ich, dem Gericht diesen Erpressungsversuch ebenfalls vorzulegen.

    Aber ganz ehrlich, mich ärgert es natürlich auch, dass unser Sohn Jahr für Jahr Unterhalt von seinem Vater nicht bekommt. Für dieses Jahr sind es auch wieder 3.500€ weniger im Geldbeutel. Wenn er Leute hat, die ihm einen Ski Urlaub finanzieren wollen, damit er eine gute Vater-Sohn-Beziehung aufbaut, dann sollte er diese Leute vielleicht auch fragen, ob sie in die gute Vatersohnbeziehung investieren, indem er zum täglichen Lebensunterhalt des Kindes bei trägt.
    Aber das Finanzielle ist natürlich auch ein anderes Thema, es schwingt trotzdem bei mir auch immer wieder mit. Ich werde aber diese Tatsachen dem Jugendamt beziehungsweise der Rechtsbeistandschaft übermitteln. Sollen die sehen, was die daraus machen.

    Danke fürs Lesen, habt einen schönen Tag.

    Isa

    Das Sorgerecht wird er wohl (leider) bekommen.

    Du weißt aber, dass die gemeinsame Sorge es nicht zulässt, dass er in euren Alltag eingreift?

  9. #9
    Isarauen ist offline newbie
    Registriert seit
    20.05.2013
    Beiträge
    36

    Standard Re: Vater will gemeinsamen Urlaub mit Kind erpressen!

    Hallo,
    danke für alle Tipps und Antworten.
    Ich habe mich jetzt selber entschlossen, dem Vater das Sorgerecht zu übertragen. Das tue ich nur für mein Kind. Der sollte nämlich sowohl bei einer Sozialpädagogin als auch bei einer Anwältin zu einem Gespräch. Da hätte man ihm auch gesagt, dass seine Eltern vor Gericht streiten. Nein, das wollte ich meinem Kind nicht antun.

    Darüber hinaus weiß ich eh nicht, wie es vor Gericht gelaufen wäre. In einem gemeinsamen Pflichtgespräch mit der Erziehungsberaterin gab der Vater das Lämmchen, blubberte genau die richtigen Worthülsen, auf die die SP ansprang. Sprach etwa von "er hätte sich in der gerichtlich bei der Umgangsregelung angeordneten Erziehungsberatung supervidieren lassen", was die SP sehr sorgfältig mit SV und unterstrichen in ihrem Protokoll notierte .... jeder hier, der vom Fach ist, weiß, dass das komplett falsch ist .... und mein Ex ist auch halbwegs vom Fach und weiß genau, welche Happen er hinwerfen muss. Und so ging es lustig weiter. Er wäre auch gerne in die Entscheidung eingebunden, dass unser Sohn getauft wird ... die SP ignorierte einfach meinen Hinweis, dass der Taufpate der beste Freund meines Ex sei und bereits von meinem Ex vor vielen Jahren gefragt wurde, ob er das sein wolle ... Lüge an Lüge mit Tränchen im Auge. Ich wies auch darauf hin, dass seine Tochter, da er ohne Gründe den Kontakt sowie Unterhaltszahlungen eingestellt hat sowie wegen anderer Vorkommnisse in der Tochter-Vater-Beziehung mehrere Jahre in Therapie gewesen sei und ich erst mal sicherstellen wollte, dass der Vater für den Sohn stabil da sei .... und außerdem erzählte ich auch, dass er mich in Anwesenheit seiner Tochter sowie meines Sohnes geschlagen habe, selbiges hatte auch die Mutter seiner Tochter von ihm berichtet und ich sicherstellen wollte, dass die aktuelle Beziehung des Ex nicht von Gewalt geprägt sei. Da musste ich mir tatsächlih von der SP anhören, dass sein Vergangenheit, jetzt geht es um die Zukunft. Na toll. Und der Vater sprang empört auf und meinte, er würde mich wegen dieser Falschaussage anzeigen. Worauf ich meinte, dass er dann wirklich die Kinder in den Zeugenstand zwingen würde??? Was er bejahte und dann einen sehr dramatischen Abgang hinlegte "ich kann das Gespräch jetzt nicht weiter führen" ....
    Na gut, ich werden meinen Sohn zukünftig genau beobachten. Und wenn irgendetwas auch nur ansatzweise so ist, wie die großen Kinder und ich es kennen, bin ich die erste, die wieder bei der Erziehungsberatung auf der Matte steht - und diesmal mit Kind ....

    Total genervte Grüße
    Eure Isa
    Eure

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •