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  1. #1
    linke_spur ist offline Stranger
    Registriert seit
    23.11.2014
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    1

    Standard Nach Trennung nur Probleme - Schilderung aus der Sicht des Mannes

    Hallo zusammen,

    es wird wohl ein längerer Beitrag werden... Kurz vorab möchte ich sagen, das ich mit meiner (mittlerweile) Ex-Lebensgefährtin (wir waren nicht verheiratet) einen mittlerweile fast 10 Monate alten Sohn habe.

    Ich war vorübergehend aus der gemeinsamen Mietwohnung ausgezogen und in dieser Zeit hat sich meine damalige Lebensgefährtin eine neue Wohnung gesucht. Über den Zeitraum von 2,5 Monaten verblieb meine damalige Lebensgefährtin noch in der damals gemeinsamen Wohnung. In dieser Zeit habe ich die Kosten für Miete, Nebenkosten natürlich weitergetragen (ich habe sie natürlich nicht mit unserem Sohn der Wohnung verwiesen). Ebenso habe ich ihr in dieser Zeit mein privates KFZ überlassen, damit sie Einkäufe, Arztbesuche und dergleichen tätigen konnte.

    Nach den 2,5 Monaten ist sie dann mit unserem gemeinsamen Sohn ausgezogen, ich habe die Wohnung dann wieder übernommen bzw. bin dort wieder eingezogen.

    Jetzt fangen natürlich schon die ersten Probleme an:

    - Thema Umgangsrecht / Durchführung der Umgangskontakte:

    Meine Ex-Lebensgefährtin ist ca. 175km weit entfernt von unserer (jetzt meiner) Wohnung weggezogen. Sprich: Für die Durchführung eines Umgangskontaktes steht eine Entfernung von 350km an.
    Dieses haben wir auch in Eigenregie durchgeführt. Leider kam es von insgesamt 6 Umgangskontakten 3 Mal zu Streitereien und Diskussionen. Diese Streitereien arteten von Seiten meiner Ex-Lebensgefährtin recht heftig aus. Das dieses dem Kindeswohl (unser kleiner Sohn war ja auch anwesend) sicherlich nicht entspricht, brauche ich wohl nicht näher zu erläutern. Ich habe daraufhin den Vorschlag gemacht, das ich keinen Umgang mehr in der Wohnung wünsche, jedoch gerne bereit bin mit unserem Kurzen Spazieren zu gehen oder wie auch immer die Zeit im Freien verbringe. Für mich wäre es auch kein Thema gewesen, das ich für 1-1,5 Stunden einen Spaziergang mache und unseren Sohn dann wieder bei der Mama abliefere. Dieses wurde jedoch so nicht gewünscht, Aussage "Ich vertraue Dir nicht und ich vertraue Dir auch unseren Sohn nicht alleine an".
    Da hier kein Weiterkommen möglich war, habe ich die Umgangskontakte vorerst eingestellt. Dieses schreibt sich recht leicht und emotionslos, so ist es aber bei Weitem nicht. Natürlich habe ich mich immer sehr gefreut, unseren Kurzen zu sehen. Leider wurde dieses aber durch die zum Teil doch recht heftigen Streitereien und Ausbrüche zunichte gemacht. Aus Sicht des Kindeswohls habe ich wohl richtig gehandelt, in dem ich die Umgangskontakte einstelle. Mein eigenes Wohl lasse ich mal ganz hinten angestellt, darum geht es ja auch nicht.

    Plötzlich bekomme ich dann ein Schreiben vom Rechtsanwalt, das meine Ex-Lebensgefährtin das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagt. Mit der Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts bin ich einverstanden gewesen, mit dem alleinigen Sorgerecht nicht. Wir sprechen hier über ein Wunschkind von beiden Seiten, da sollte dem Vater der Sorgerechtsanteil nicht entzogen werden (meine Meinung).

    Es kam also zur Gerichtsverhandlung mit vorigem Termin (Elterngespräch) beim Jugendamt, welche natürlich auch alle am Wohnort der Ex Lebensgefährtin stattfanden. Also wieder 350km zum Elterngespräch, nochmal 350km für die Gerichtsverhandlung.

    Vor ca. 1 Woche dann ein erneuter Versuch eines Umgangskontaktes an einem öffentlichen Ort. Hier auch wieder: Der reine Umgangskontakt war super. Es endete natürlich wieder in Streitereien und Vorwürfen (wie bereits bekannt). Also wieder 350km für eine Menge Stress und Ärgernis....

    Die Unterhaltsberechnung für meinen Sohn ist mittlerweile durch. Nun weiß ich auch endgültig, welchen Betrag ich zu zahlen habe. Unterhaltszahlung ist natürlich selbstverständlich, da gibt es nichts zu diskutieren.

    Allerdings sehe ich arge finanzielle Probleme. Ich habe bisher ja alles geschafft und bin auch überall irgendwie wieder rausgekommen. Nur reißt mir ehrlich gesagt diese Trennung den Boden derart unter den Füßen weg, was ich so noch nicht gekannt habe. Und das Problem, welches sehr erschwerend hinzukommt: Ich bin ein Mann und laufe bei den Ämtern wirklich vor geschlossene Türen.

    Ich bin seit 18 Jahren berufstätig und stehe nun mehr oder minder vor dem finanziellen Ruin. Der Selbstbehalt bleibt mir, das ist klar. Aber das reicht nicht, obwohl ich kein Leben in Saus und Braus führe.
    Hier die Aufstellung der folgenden Punkte:
    - Die Wohnung (wurde durch mich komplett renoviert), inkl. Einbau einer Küche
    - Mietkosten und alles was dazugehört
    - laufende Verpflichtungen (welche noch aus Zeiten vor dem Bekanntwerden der Schwangerschaft stammen)
    - Telefon, Fernsehen, Internet (das ist der einzige "Luxus" den ich mir leiste / leisten kann)
    - Auto (brauche ich ja alleine schon für die Umgangskontakte, aber auch zum Einkaufen usw).
    - Versicherungen (habe ich nur das Nötigste)
    - bevorstehende Anwaltskosten wegen der Verhandlung mit meiner Ex-Lebensgefährtin
    - anstehende Fahrtkosten für Umgang, Elterngespräche, Elternberatung, Gericht (jedesmal 350km)

    Für mich nicht mehr zu stemmen... Mir bleiben (aufgrund etwas schwankenden Einkommen) im Schnitt monatlich ca. 250 Euro. Davon muss ich Lebensmittel kaufen (diese sind noch nicht eingerechnet) und es dürfen keinerlei außerplanmässigen Kosten auftauchen (Auto, Reparaturen, usw.)
    Werden die Lebensmittel von den 250 Euro abgezogen, dann müssen von dem Rest sämtliche Umgangskontakte oder aber die Teilnahme an der Elternberatung finanziert werden (jedesmal 350km).
    Den Kauf einer Waschmaschine oder eines Trockners? Kann ich vergessen, wovon??

    Ich gehe unterm Strich jeden Monat mit einem Minus heraus. Dieses habe ich auch versucht den Ämtern klarzumachen und kann dieses auch belegen. Aber es interessiert niemanden. Ich höre nur noch:
    - Du musst Unterhalt zahlen
    - Du musst den Umgang wahrnehmen
    - Du musst Deinem Sohn Spielsachen kaufen
    - Du musst Deinem Sohn Anziehsachen kaufen

    Wie dieses aber finanzierbar und durchführbar sein soll, das kann mir niemand sagen. Dafür interessiert sich aber auch niemand. Ich sehe jedenfalls schwarz, tiefschwarz für die Zukunft. Das nagt auch recht stark an der Gesundheit und auch an der Psyche. Wenn hier wenigstens etwas Licht am Horizont sichtbar wäre, dann sähe die ganze Angelegenheit ja schon etwas besser aus.

    Ich habe auch noch keinen anderen Papa gefunden, der in einer ähnlichen Situation steckt, wobei ich sicherlich nicht der einzige Mann bin, dem es so ergeht.


    Dieses mal geschrieben aus der Sicht eines Mannes, der schon gerne einen vernünftigen Umgang hätte und der auch bereit ist das zu leisten, was er leisten kann. Aber das Thema "Leben und Leben lassen" sollte man nicht aus den Augen verlieren, leider ist das bei mir passiert.

  2. #2
    EleanorAbernathy ist offline Carpal Tunnel
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    4.583

    Standard Re: Nach Trennung nur Probleme - Schilderung aus der Sicht des Mannes

    Kleidung und Spielsachen sind von der Mutter über den Unterhalt abgedeckt.
    Dafür muß sie sorgen, nicht Du.

    Du mußt auch nicht den Umgang wahrnehmen, wirst das aber wohl wollen.

    Ich wundere mich ja da etwas über Deinen Anwalt - der hätte durchaus rausschlagen können, dass die Mutter, die ja die Entfernung geschaffen hat, da ebenfalls in die Pflicht genommen wird.

    Warum hast Du keine Prozesskostenhilfe beantragt, wenn Du doch so wenig Geld hast?
    Die Wohnung scheint ja auch zu teuer zu sein, wäre da nicht was günstigeres oder gar ein WG-Zimmer besser gewesen?

    Zitat Zitat von linke_spur Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    es wird wohl ein längerer Beitrag werden... Kurz vorab möchte ich sagen, das ich mit meiner (mittlerweile) Ex-Lebensgefährtin (wir waren nicht verheiratet) einen mittlerweile fast 10 Monate alten Sohn habe.

    Ich war vorübergehend aus der gemeinsamen Mietwohnung ausgezogen und in dieser Zeit hat sich meine damalige Lebensgefährtin eine neue Wohnung gesucht. Über den Zeitraum von 2,5 Monaten verblieb meine damalige Lebensgefährtin noch in der damals gemeinsamen Wohnung. In dieser Zeit habe ich die Kosten für Miete, Nebenkosten natürlich weitergetragen (ich habe sie natürlich nicht mit unserem Sohn der Wohnung verwiesen). Ebenso habe ich ihr in dieser Zeit mein privates KFZ überlassen, damit sie Einkäufe, Arztbesuche und dergleichen tätigen konnte.

    Nach den 2,5 Monaten ist sie dann mit unserem gemeinsamen Sohn ausgezogen, ich habe die Wohnung dann wieder übernommen bzw. bin dort wieder eingezogen.

    Jetzt fangen natürlich schon die ersten Probleme an:

    - Thema Umgangsrecht / Durchführung der Umgangskontakte:

    Meine Ex-Lebensgefährtin ist ca. 175km weit entfernt von unserer (jetzt meiner) Wohnung weggezogen. Sprich: Für die Durchführung eines Umgangskontaktes steht eine Entfernung von 350km an.
    Dieses haben wir auch in Eigenregie durchgeführt. Leider kam es von insgesamt 6 Umgangskontakten 3 Mal zu Streitereien und Diskussionen. Diese Streitereien arteten von Seiten meiner Ex-Lebensgefährtin recht heftig aus. Das dieses dem Kindeswohl (unser kleiner Sohn war ja auch anwesend) sicherlich nicht entspricht, brauche ich wohl nicht näher zu erläutern. Ich habe daraufhin den Vorschlag gemacht, das ich keinen Umgang mehr in der Wohnung wünsche, jedoch gerne bereit bin mit unserem Kurzen Spazieren zu gehen oder wie auch immer die Zeit im Freien verbringe. Für mich wäre es auch kein Thema gewesen, das ich für 1-1,5 Stunden einen Spaziergang mache und unseren Sohn dann wieder bei der Mama abliefere. Dieses wurde jedoch so nicht gewünscht, Aussage "Ich vertraue Dir nicht und ich vertraue Dir auch unseren Sohn nicht alleine an".
    Da hier kein Weiterkommen möglich war, habe ich die Umgangskontakte vorerst eingestellt. Dieses schreibt sich recht leicht und emotionslos, so ist es aber bei Weitem nicht. Natürlich habe ich mich immer sehr gefreut, unseren Kurzen zu sehen. Leider wurde dieses aber durch die zum Teil doch recht heftigen Streitereien und Ausbrüche zunichte gemacht. Aus Sicht des Kindeswohls habe ich wohl richtig gehandelt, in dem ich die Umgangskontakte einstelle. Mein eigenes Wohl lasse ich mal ganz hinten angestellt, darum geht es ja auch nicht.

    Plötzlich bekomme ich dann ein Schreiben vom Rechtsanwalt, das meine Ex-Lebensgefährtin das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagt. Mit der Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts bin ich einverstanden gewesen, mit dem alleinigen Sorgerecht nicht. Wir sprechen hier über ein Wunschkind von beiden Seiten, da sollte dem Vater der Sorgerechtsanteil nicht entzogen werden (meine Meinung).

    Es kam also zur Gerichtsverhandlung mit vorigem Termin (Elterngespräch) beim Jugendamt, welche natürlich auch alle am Wohnort der Ex Lebensgefährtin stattfanden. Also wieder 350km zum Elterngespräch, nochmal 350km für die Gerichtsverhandlung.

    Vor ca. 1 Woche dann ein erneuter Versuch eines Umgangskontaktes an einem öffentlichen Ort. Hier auch wieder: Der reine Umgangskontakt war super. Es endete natürlich wieder in Streitereien und Vorwürfen (wie bereits bekannt). Also wieder 350km für eine Menge Stress und Ärgernis....

    Die Unterhaltsberechnung für meinen Sohn ist mittlerweile durch. Nun weiß ich auch endgültig, welchen Betrag ich zu zahlen habe. Unterhaltszahlung ist natürlich selbstverständlich, da gibt es nichts zu diskutieren.

    Allerdings sehe ich arge finanzielle Probleme. Ich habe bisher ja alles geschafft und bin auch überall irgendwie wieder rausgekommen. Nur reißt mir ehrlich gesagt diese Trennung den Boden derart unter den Füßen weg, was ich so noch nicht gekannt habe. Und das Problem, welches sehr erschwerend hinzukommt: Ich bin ein Mann und laufe bei den Ämtern wirklich vor geschlossene Türen.

    Ich bin seit 18 Jahren berufstätig und stehe nun mehr oder minder vor dem finanziellen Ruin. Der Selbstbehalt bleibt mir, das ist klar. Aber das reicht nicht, obwohl ich kein Leben in Saus und Braus führe.
    Hier die Aufstellung der folgenden Punkte:
    - Die Wohnung (wurde durch mich komplett renoviert), inkl. Einbau einer Küche
    - Mietkosten und alles was dazugehört
    - laufende Verpflichtungen (welche noch aus Zeiten vor dem Bekanntwerden der Schwangerschaft stammen)
    - Telefon, Fernsehen, Internet (das ist der einzige "Luxus" den ich mir leiste / leisten kann)
    - Auto (brauche ich ja alleine schon für die Umgangskontakte, aber auch zum Einkaufen usw).
    - Versicherungen (habe ich nur das Nötigste)
    - bevorstehende Anwaltskosten wegen der Verhandlung mit meiner Ex-Lebensgefährtin
    - anstehende Fahrtkosten für Umgang, Elterngespräche, Elternberatung, Gericht (jedesmal 350km)

    Für mich nicht mehr zu stemmen... Mir bleiben (aufgrund etwas schwankenden Einkommen) im Schnitt monatlich ca. 250 Euro. Davon muss ich Lebensmittel kaufen (diese sind noch nicht eingerechnet) und es dürfen keinerlei außerplanmässigen Kosten auftauchen (Auto, Reparaturen, usw.)
    Werden die Lebensmittel von den 250 Euro abgezogen, dann müssen von dem Rest sämtliche Umgangskontakte oder aber die Teilnahme an der Elternberatung finanziert werden (jedesmal 350km).
    Den Kauf einer Waschmaschine oder eines Trockners? Kann ich vergessen, wovon??

    Ich gehe unterm Strich jeden Monat mit einem Minus heraus. Dieses habe ich auch versucht den Ämtern klarzumachen und kann dieses auch belegen. Aber es interessiert niemanden. Ich höre nur noch:
    - Du musst Unterhalt zahlen
    - Du musst den Umgang wahrnehmen
    - Du musst Deinem Sohn Spielsachen kaufen
    - Du musst Deinem Sohn Anziehsachen kaufen

    Wie dieses aber finanzierbar und durchführbar sein soll, das kann mir niemand sagen. Dafür interessiert sich aber auch niemand. Ich sehe jedenfalls schwarz, tiefschwarz für die Zukunft. Das nagt auch recht stark an der Gesundheit und auch an der Psyche. Wenn hier wenigstens etwas Licht am Horizont sichtbar wäre, dann sähe die ganze Angelegenheit ja schon etwas besser aus.

    Ich habe auch noch keinen anderen Papa gefunden, der in einer ähnlichen Situation steckt, wobei ich sicherlich nicht der einzige Mann bin, dem es so ergeht.


    Dieses mal geschrieben aus der Sicht eines Mannes, der schon gerne einen vernünftigen Umgang hätte und der auch bereit ist das zu leisten, was er leisten kann. Aber das Thema "Leben und Leben lassen" sollte man nicht aus den Augen verlieren, leider ist das bei mir passiert.
    Sie hat das Internet erzürnt!
    Das Internet kommt, uns zu holen!

  3. #3
    Koenigin.Esther ist offline old hand
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    15.06.2013
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    Standard Re: Nach Trennung nur Probleme - Schilderung aus der Sicht des Mannes

    Das klingt alles nicht gut :-(

    Spielzeug und Kleidung muss deine Ex kaufen, dafür zahlst du Unterhalt.

    Wenn sie so weit weg zieht ist es vielleicht möglich sie an den Fahrtkosten zu beteiligen. Das musst du mit dem Anwalt besprechen.

    Dir steht ein Selbstbehalt zu - damit solltest du leben können, ohne selbst zum Amt zu müssen, aber große Sprünge kannst du damit nicht machen.

    Um-den-heißen-Brei-schleichen hilft dir leider nicht: Dir stehen ein paar sehr unangenehme Veränderungen bevor, :-( Wenn die Wohnung für dich allein zu groß und zu teuer ist musst du umziehen :-( Das ist - leider - alternativlos. Wenn du dir ein Auto nicht leisten kannst musst du auch darauf verzichten :-( Für den Weg zur Arbeit brauchst du es ja Gott sei Dank nicht.

    Der Zirkus, der mit den Beuschen verbunden ist kann schwerlich gut sein. Da könnte ein betreuter Umgang weiterhelfen. Das kann man vielleicht auch so einrichten, dass du nicht den gesamten Weg zurücklegen musst.

    Esther

  4. #4
    Ulli19831983 ist offline newbie
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    Standard Re: Nach Trennung nur Probleme - Schilderung aus der Sicht des Mannes

    danke für Einsicht

  5. #5
    AMATURRAHMAN ist offline Stranger
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    02.07.2015
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    Standard Re: Nach Trennung nur Probleme - Schilderung aus der Sicht des Mannes

    Hallo, es gibt die Möglichkeit, die Kostenübernahme beim Jobcenter für Umgangskosten zu beantragen.

    Ich würde da hingehen und nachfragen, wie das zu beantragen ist. Nicht auf die hören, wenn die versuchen, Dich abzuwimmeln. Dann würde ich von denen eine Faxnummer verlangen und dorthin sofort formlos einen Antrag auf Übernahme der Umgangskosten stellen mit Fristsetzung bis wann die antworten sollen. Da die sehr langsam arbeiten würde ich denen mal aus dem Bauch raus 3 Wochen geben. Mach das Ganze konkret: Spritkosten, Kilometergeld + Bedarfskosten für das Kind (ich würd auch versuchen Eintritt, Eis essen etc. alles reinhauen), wenn es Dir zu anstrengend ist zu fahren, steht Dir gewiss auch ein ganz normales IC-Ticket zu.

    Wenn die nicht reagieren, einen Anwalt einschalten.

    Rechtsgrundlage: § 21 Abs. 6 SGB II

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