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  1. #1
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin
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    Standard Mein Bauch gehört mir

    Die Älteren unter uns werden sich an den Spruch noch erinnern, der vor Jahren von den Abtreibungsbefürworterinnen vehement ins Feld geführt wurde. Mein Bauch gehört mir - ob ich das Kind abtreibe oder nicht, entscheide ICH.

    Da ging es allerdings meistens darum, das Kind abzutreiben und nicht es zu bekommen.

    Inwieweit ist Eurer Meinung nach der Erzeuger des Kindes (und ich nenne das jetzt bewusst so, denn bis zum Zeitpunkt der Geburt war die Leistung des späteren Vaters ja bisher nur eine Ejakulation zum passenden Zeitung -> Zeugung) gleichberechtigt in der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, sprich: kann ER entscheiden, dass das Kind abgetrieben wird, auch wenn die Mutter es nicht will? Oder dass sie es austrägt gegen ihren Willen?


    Für MICH wäre das nicht so. Eine Frau entwickelt (meiner eigenen Beobachtung durch meine Schwangerschaften nach) deutlich eher einen Bezug zu dem Kind, weil sie es in sich weiß, es fühlt und auch mit ihm kommuniziert. Der Erzeuger dagegen hat erstmal nur eine Diagnose: schwanger. Er merkt vielleicht, dass sich die Frau verändert, aber bis auf ein paar Stöße gegen die Bauchdecke und ein Schneegestöberbild vom Ultraschall ist das Kind für ihn nicht greifbar.

    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Worauf willst Du warten?

  2. #2
    Sascha ist offline Urgestein
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    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Die Älteren unter uns werden sich an den Spruch noch erinnern, der vor Jahren von den Abtreibungsbefürworterinnen vehement ins Feld geführt wurde. Mein Bauch gehört mir - ob ich das Kind abtreibe oder nicht, entscheide ICH.

    Da ging es allerdings meistens darum, das Kind abzutreiben und nicht es zu bekommen.

    Inwieweit ist Eurer Meinung nach der Erzeuger des Kindes (und ich nenne das jetzt bewusst so, denn bis zum Zeitpunkt der Geburt war die Leistung des späteren Vaters ja bisher nur eine Ejakulation zum passenden Zeitung -> Zeugung) gleichberechtigt in der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, sprich: kann ER entscheiden, dass das Kind abgetrieben wird, auch wenn die Mutter es nicht will? Oder dass sie es austrägt gegen ihren Willen?


    Für MICH wäre das nicht so. Eine Frau entwickelt (meiner eigenen Beobachtung durch meine Schwangerschaften nach) deutlich eher einen Bezug zu dem Kind, weil sie es in sich weiß, es fühlt und auch mit ihm kommuniziert. Der Erzeuger dagegen hat erstmal nur eine Diagnose: schwanger. Er merkt vielleicht, dass sich die Frau verändert, aber bis auf ein paar Stöße gegen die Bauchdecke und ein Schneegestöberbild vom Ultraschall ist das Kind für ihn nicht greifbar.

    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Tja, rein technisch ist es halt so, dass ich die letzte Entscheidung fälle.
    Ich halte es aber schon für normal, dass der Vater eine Meinung dazu haben darf.
    Sascha
    das war ja wohl individualtaktischer Nonsens

    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

  3. #3
    Avatar von Stulle
    Stulle ist offline Legende
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    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Die Älteren unter uns werden sich an den Spruch noch erinnern, der vor Jahren von den Abtreibungsbefürworterinnen vehement ins Feld geführt wurde. Mein Bauch gehört mir - ob ich das Kind abtreibe oder nicht, entscheide ICH.

    Da ging es allerdings meistens darum, das Kind abzutreiben und nicht es zu bekommen.

    Inwieweit ist Eurer Meinung nach der Erzeuger des Kindes (und ich nenne das jetzt bewusst so, denn bis zum Zeitpunkt der Geburt war die Leistung des späteren Vaters ja bisher nur eine Ejakulation zum passenden Zeitung -> Zeugung) gleichberechtigt in der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, sprich: kann ER entscheiden, dass das Kind abgetrieben wird, auch wenn die Mutter es nicht will? Oder dass sie es austrägt gegen ihren Willen?


    Für MICH wäre das nicht so. Eine Frau entwickelt (meiner eigenen Beobachtung durch meine Schwangerschaften nach) deutlich eher einen Bezug zu dem Kind, weil sie es in sich weiß, es fühlt und auch mit ihm kommuniziert. Der Erzeuger dagegen hat erstmal nur eine Diagnose: schwanger. Er merkt vielleicht, dass sich die Frau verändert, aber bis auf ein paar Stöße gegen die Bauchdecke und ein Schneegestöberbild vom Ultraschall ist das Kind für ihn nicht greifbar.

    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Das sehe ich ganz genau wie du. Da er das Kind nicht austragen kann, kann er auch nicht bestimmen, dass ein Kind ausgetragen wird oder auch nicht.

  4. #4
    Avatar von Maybe
    Maybe ist offline just ME ;-)
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    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen




    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Genau SO!

    Ich war in der Situation und habe gegen seinen Willen entschieden.

    Und würde immer wieder nach MEINEM Gefühl handeln. Mitsprache, ja..mehr nicht.
    Viele Grüße Maybe
    mit den Mädels ´99 und ´03
    sowie dem Minimann ´06
    :D

    http://www.sloganizer.net/style2,Maybe.png


  5. #5
    Avatar von Kicki
    Kicki ist offline Urgestein
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    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Die Älteren unter uns werden sich an den Spruch noch erinnern, der vor Jahren von den Abtreibungsbefürworterinnen vehement ins Feld geführt wurde. Mein Bauch gehört mir - ob ich das Kind abtreibe oder nicht, entscheide ICH.

    Da ging es allerdings meistens darum, das Kind abzutreiben und nicht es zu bekommen.

    Inwieweit ist Eurer Meinung nach der Erzeuger des Kindes (und ich nenne das jetzt bewusst so, denn bis zum Zeitpunkt der Geburt war die Leistung des späteren Vaters ja bisher nur eine Ejakulation zum passenden Zeitung -> Zeugung) gleichberechtigt in der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, sprich: kann ER entscheiden, dass das Kind abgetrieben wird, auch wenn die Mutter es nicht will? Oder dass sie es austrägt gegen ihren Willen?


    Für MICH wäre das nicht so. Eine Frau entwickelt (meiner eigenen Beobachtung durch meine Schwangerschaften nach) deutlich eher einen Bezug zu dem Kind, weil sie es in sich weiß, es fühlt und auch mit ihm kommuniziert. Der Erzeuger dagegen hat erstmal nur eine Diagnose: schwanger. Er merkt vielleicht, dass sich die Frau verändert, aber bis auf ein paar Stöße gegen die Bauchdecke und ein Schneegestöberbild vom Ultraschall ist das Kind für ihn nicht greifbar.

    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Ich sehe es wie Du.

    Ich kann ihn nach seiner Meinung fragen, er darf sie auch äussern *gnâdigbin*, aber ICH entscheide, was passiert.

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Die Älteren unter uns werden sich an den Spruch noch erinnern, der vor Jahren von den Abtreibungsbefürworterinnen vehement ins Feld geführt wurde. Mein Bauch gehört mir - ob ich das Kind abtreibe oder nicht, entscheide ICH.

    Da ging es allerdings meistens darum, das Kind abzutreiben und nicht es zu bekommen.

    Inwieweit ist Eurer Meinung nach der Erzeuger des Kindes (und ich nenne das jetzt bewusst so, denn bis zum Zeitpunkt der Geburt war die Leistung des späteren Vaters ja bisher nur eine Ejakulation zum passenden Zeitung -> Zeugung) gleichberechtigt in der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, sprich: kann ER entscheiden, dass das Kind abgetrieben wird, auch wenn die Mutter es nicht will? Oder dass sie es austrägt gegen ihren Willen?


    Für MICH wäre das nicht so. Eine Frau entwickelt (meiner eigenen Beobachtung durch meine Schwangerschaften nach) deutlich eher einen Bezug zu dem Kind, weil sie es in sich weiß, es fühlt und auch mit ihm kommuniziert. Der Erzeuger dagegen hat erstmal nur eine Diagnose: schwanger. Er merkt vielleicht, dass sich die Frau verändert, aber bis auf ein paar Stöße gegen die Bauchdecke und ein Schneegestöberbild vom Ultraschall ist das Kind für ihn nicht greifbar.

    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Ich hätte meine Meinung, und würde die kundtun. Inwieweit diese mit ihrer deckungsgleich ist... keine Ahnung.
    Die Entscheidung kann nur sie treffen.

    Ich behalte mir aber eine egoistische Reaktion auf Grundlage ihrer Entscheidung durchaus vor.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Die Älteren unter uns werden sich an den Spruch noch erinnern, der vor Jahren von den Abtreibungsbefürworterinnen vehement ins Feld geführt wurde. Mein Bauch gehört mir - ob ich das Kind abtreibe oder nicht, entscheide ICH.

    Da ging es allerdings meistens darum, das Kind abzutreiben und nicht es zu bekommen.

    Inwieweit ist Eurer Meinung nach der Erzeuger des Kindes (und ich nenne das jetzt bewusst so, denn bis zum Zeitpunkt der Geburt war die Leistung des späteren Vaters ja bisher nur eine Ejakulation zum passenden Zeitung -> Zeugung) gleichberechtigt in der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, sprich: kann ER entscheiden, dass das Kind abgetrieben wird, auch wenn die Mutter es nicht will? Oder dass sie es austrägt gegen ihren Willen?


    Für MICH wäre das nicht so. Eine Frau entwickelt (meiner eigenen Beobachtung durch meine Schwangerschaften nach) deutlich eher einen Bezug zu dem Kind, weil sie es in sich weiß, es fühlt und auch mit ihm kommuniziert. Der Erzeuger dagegen hat erstmal nur eine Diagnose: schwanger. Er merkt vielleicht, dass sich die Frau verändert, aber bis auf ein paar Stöße gegen die Bauchdecke und ein Schneegestöberbild vom Ultraschall ist das Kind für ihn nicht greifbar.

    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Seh ich auch so.
    Denn letzten Endes hat auch die frau die Schmerzen und weh wehchen die mit einer Schwangerschaft einhergehen und sie ist vermutlich dann die erste Person die sich kümmern wird/muss.
    Der Erzeuger hat ja NIX um eine Ss.
    Er hat kurz ejakuliert und fertig.

  8. #8
    Avatar von Kicki
    Kicki ist offline Urgestein
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    Standard Re: Mein Bauch gehört mir


  9. #9
    Gast

    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Der Erzeuger kann keine Abtreibung erzwingen- weil er sie nicht selber vornimmt- um es mal hart auszudrücken.

    Er kann sie psychisch unter Druck setzen - ja- aber die endgültige Entscheidung trifft die schwangere Frau und trägt die damit verbundenen Konsequenzen inkl. der möglichen Trennung, weil die Partnerschaft eben einen Knacks bekommen hat bzw. die Werte sich einseitig verändert haben.

    Es gibt auch Frauen, die sich von ihren Kindern emotional lösen und sie bei den Vätern lassen und sich nicht mehr melden.

    Ich bin der Meinung ein Kind hat es verdient zwei Elternteile zu haben, die es annehmen und lieben.

    Aber eine lebenslange Garantie gibt es nicht und Beziehungen gehen oft schon weger "banaleren" Gründen kaputt.

  10. #10
    Registriert seit
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    Standard Re: Mein Bauch gehört mir

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen

    Daher würde ICH immer der Frau die letzte Entscheidung lassen. Er hat ein Mitspracherecht. Aber die Frau überstimmen, das geht nicht.


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nie in der Situation war und wohl auch nie da hin komme .
    Das unterschreibe ich.
    Frau kann gegen ihren Willen ein Kind weder abtreiben noch austragen.
    Mitspracherecht hat er natürlich. Und schlimmstenfalls kann er die Konsequenz ziehen, wenn es keine Einigung gibt.
    LG
    Schlüsselsucherin



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