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  1. #1
    Tahama ist offline Member
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    128

    Standard Geburt einleiten

    Guten Morgen

    Ich bin schon lange stille Leserin und möchte euch heute etwas fragen. Ich weiss, das Thema ist sicherlich in einem anderen Unterforum besser aufgehoben, aber hier kann ich mir sicher sein, dass ich ehrliche und unverblümte Meinungen/Erfahrungen erhalten werde.

    Bei mir wurde während der Schwangerschaft Gestationsdiabetes festgestellt. Gott sei dank waren danach aber alle Messungen immer unter den Grenzwerten. Die Beratungsstelle und Ärzte gehen davon aus, dass bei der ersten Messung ein Fehler vorlag, aber das ändert jetzt auch nichts an der Sache. Ich bin als Gestationsdiabetikerin erfasst und werde so vom Spital als eine "behandelt".

    So viel zu den Hintergrundinformationen.

    Ich hatte gestern einen Oberarzttermin im Krankenhaus und dort wurde nun besprochen, dass die Geburt (sollte er sich nicht entscheiden früher zu kommen) am Abend vor dem Termin einzuleiten.
    Nun habe ich schon viel über das Thema gelesen und gehört. Gelesen habe ich oft, wie wahnsinnig schmerzhaft die Wehen sein sollen, dass sich die ganze Sache manchmal über Tage hingezogen hat und mit einer OP endete. Persönlich hört man doch dann eher, dass alles nicht sooo schlimm ist.

    Ich hätte hier doch gerne mal gehört, ob bei jemanden von euch auch eingeleitet werden musste und wie eure Erfahrung war.

    Vielen Dank!

  2. #2
    Avatar von Despicable_Me
    Despicable_Me ist offline ...ist überglücklich...
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    1.704

    Standard Re: Geburt einleiten

    Hmm... sowas ist immer schwierig!

    Also wie ich es richtig verstanden habe, lag ein Fehler vor und deine späteren Werte waren normal...
    Ich würde dann eher NICHT zu einer Einleitung tendieren.
    Muss aber auch dazu sagen, dass ich ein gebranntes Kind bin und gesagt habe ich werde NIE wieder eine Einleitung vornehmen lassen! Wenn das Kind und dein Körper noch nicht bereit sind, ist die Chance, dass es doch in einem Kaiserschnitt endet, recht hoch.
    Ich hatte DREI Tage diese blöde Einleitung aber meine kleine hat das dann am dritten Tag nicht mehr mitgemacht (und ich war auch völlig fertig) und dann musste ein Not-KS gemacht werden :(
    ...verliebt in ihre Mädchen

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Geburt einleiten

    Zitat Zitat von Tahama Beitrag anzeigen
    Guten Morgen

    Ich bin schon lange stille Leserin und möchte euch heute etwas fragen. Ich weiss, das Thema ist sicherlich in einem anderen Unterforum besser aufgehoben, aber hier kann ich mir sicher sein, dass ich ehrliche und unverblümte Meinungen/Erfahrungen erhalten werde.

    Bei mir wurde während der Schwangerschaft Gestationsdiabetes festgestellt. Gott sei dank waren danach aber alle Messungen immer unter den Grenzwerten. Die Beratungsstelle und Ärzte gehen davon aus, dass bei der ersten Messung ein Fehler vorlag, aber das ändert jetzt auch nichts an der Sache. Ich bin als Gestationsdiabetikerin erfasst und werde so vom Spital als eine "behandelt".

    So viel zu den Hintergrundinformationen.

    Ich hatte gestern einen Oberarzttermin im Krankenhaus und dort wurde nun besprochen, dass die Geburt (sollte er sich nicht entscheiden früher zu kommen) am Abend vor dem Termin einzuleiten.
    Nun habe ich schon viel über das Thema gelesen und gehört. Gelesen habe ich oft, wie wahnsinnig schmerzhaft die Wehen sein sollen, dass sich die ganze Sache manchmal über Tage hingezogen hat und mit einer OP endete. Persönlich hört man doch dann eher, dass alles nicht sooo schlimm ist.

    Ich hätte hier doch gerne mal gehört, ob bei jemanden von euch auch eingeleitet werden musste und wie eure Erfahrung war.

    Vielen Dank!

    Die Geburt meines Mittleren musste eingeleitet werden, weil sich trotz Blasensprungs nichts tat.

    Es war nicht schwerer als beim ersten Mal, im Gegenteil. Außerdem gibt es doch heute die Möglichkeit einer PDA wenns zu heftig wird.

    Sei mal unbesorgt und hab keine Angst!

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Geburt einleiten

    Zitat Zitat von Tahama Beitrag anzeigen
    Guten Morgen

    Ich bin schon lange stille Leserin und möchte euch heute etwas fragen. Ich weiss, das Thema ist sicherlich in einem anderen Unterforum besser aufgehoben, aber hier kann ich mir sicher sein, dass ich ehrliche und unverblümte Meinungen/Erfahrungen erhalten werde.

    Bei mir wurde während der Schwangerschaft Gestationsdiabetes festgestellt. Gott sei dank waren danach aber alle Messungen immer unter den Grenzwerten. Die Beratungsstelle und Ärzte gehen davon aus, dass bei der ersten Messung ein Fehler vorlag, aber das ändert jetzt auch nichts an der Sache. Ich bin als Gestationsdiabetikerin erfasst und werde so vom Spital als eine "behandelt".

    So viel zu den Hintergrundinformationen.

    Ich hatte gestern einen Oberarzttermin im Krankenhaus und dort wurde nun besprochen, dass die Geburt (sollte er sich nicht entscheiden früher zu kommen) am Abend vor dem Termin einzuleiten.
    Nun habe ich schon viel über das Thema gelesen und gehört. Gelesen habe ich oft, wie wahnsinnig schmerzhaft die Wehen sein sollen, dass sich die ganze Sache manchmal über Tage hingezogen hat und mit einer OP endete. Persönlich hört man doch dann eher, dass alles nicht sooo schlimm ist.

    Ich hätte hier doch gerne mal gehört, ob bei jemanden von euch auch eingeleitet werden musste und wie eure Erfahrung war.

    Vielen Dank!

    meine Mittlere wurde eingeleitet - sie war 2 Stunden nachdem der Tropf gelegt wurde da.

    Bei meinem Enkel wurde eingeleitet - ohne Tropf nur mit Zäpfchen.... vormittags angefangen, ab abends hatte meine Tochter Wehen und am frühen Morgen war er dann da.

    Ich fand die Einleitung nicht so toll - weil ich von jetzt auf gleich Presswehen hatte - ohne irgendwas vorher.
    Meine Tochter fand die Entbindung "nicht schlimm"

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Geburt einleiten

    Hallo,

    glücklicherweise kam mein Kind, bei dem eine Einleitung zur Debatte stand, freiwillig am ET.

    Einer Einleitung beim 1. Kind würde ich heute nur zustimmen, wenn ich absolut von der Notwendigkeit überzeugt wäre. Statistiken besagen, dass beim 1. Kind die Gefahr sehr hoch ist, dass die Einleitung auf einen Kaiserschnitt hinausläuft.

    Es kann Dich keiner zur Einleitung zwingen. In Deinem Fall würde ich auch keine Notwendigkeit sehen, bzw. mir vom Arzt genau erläutern lassen, wieso er nicht unter engmaschiger Kontrolle abwarten will.

    LG und eine schöne Geburt
    Linda

  6. #6
    Avatar von _nieke_
    _nieke_ ist offline Legende
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    Standard Re: Geburt einleiten

    Zitat Zitat von Tahama Beitrag anzeigen
    Guten Morgen

    Ich bin schon lange stille Leserin und möchte euch heute etwas fragen. Ich weiss, das Thema ist sicherlich in einem anderen Unterforum besser aufgehoben, aber hier kann ich mir sicher sein, dass ich ehrliche und unverblümte Meinungen/Erfahrungen erhalten werde.

    Bei mir wurde während der Schwangerschaft Gestationsdiabetes festgestellt. Gott sei dank waren danach aber alle Messungen immer unter den Grenzwerten. Die Beratungsstelle und Ärzte gehen davon aus, dass bei der ersten Messung ein Fehler vorlag, aber das ändert jetzt auch nichts an der Sache. Ich bin als Gestationsdiabetikerin erfasst und werde so vom Spital als eine "behandelt".

    So viel zu den Hintergrundinformationen.

    Ich hatte gestern einen Oberarzttermin im Krankenhaus und dort wurde nun besprochen, dass die Geburt (sollte er sich nicht entscheiden früher zu kommen) am Abend vor dem Termin einzuleiten.
    Nun habe ich schon viel über das Thema gelesen und gehört. Gelesen habe ich oft, wie wahnsinnig schmerzhaft die Wehen sein sollen, dass sich die ganze Sache manchmal über Tage hingezogen hat und mit einer OP endete. Persönlich hört man doch dann eher, dass alles nicht sooo schlimm ist.

    Ich hätte hier doch gerne mal gehört, ob bei jemanden von euch auch eingeleitet werden musste und wie eure Erfahrung war.

    Vielen Dank!
    Bei mir wurde eingeleitet. Es war schmerzhaft. Allerdings habe ich keinen Vergleich weil ich noch nie "normale Wehen hatte. Ich habe ziemlich schnell eine PDA bekommen. Da war es gut ertragbar.
    herzlichst nieke

    Sehnsucht habe ich immer nach Hamburg...
    Johannes Brahms



  7. #7
    Avatar von Aoraki
    Aoraki ist gerade online Vogel Gottes
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    Standard Re: Geburt einleiten

    Erstmal vorab, wenn Du keinen Diabetes hast, Deine Werte immer im Normalbereich waren, Dein Kind normal groß und Deine Fruchtwassermenge unauffällig sind, dann würde ich mich nie und nimmer so behandeln lassen, als ob! Die können Dich doch nicht zur Einleitung zwingen...

    Aber zu Deiner Frage: bei mir wurde aus anderem Grund bei 38+irgendwas mit Gel eingeleitet. Da es meine erste Geburt war habe ich keinen Vergleich, ob es anders weniger schmerzhaft gewesen wäre. Ziemlich sicher wäre es nicht so schnell gegangen... 11 Uhr Gel bekommen, ab da ganz leichte Wehen, 17 Uhr von jetzt auf gleich sehr starke Wehen, 17.15 Uhr Blasensprung, Muttermund noch fast ganz zu, 18.40 Uhr Kind da. Das war wahrlich schmerztechnisch nicht lustig (aber effektiv...).

    Der Verlauf war sicher untypisch. Die Geschichten mit drei Tage erfolglos einleiten und dann doch Kaiserschnitt kenne ich auch. Und da ist sicher was dran. Bei mir haben auch alle gesagt, ich soll nicht zuviel erwarten, meistens braucht man mehrere Versuche usw.

    Aber nochmal: ich sehe bei Dir gar keinen Grund zur Einleitung am Termin. Von daher...

  8. #8
    Tahama ist offline Member
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    Standard Re: Geburt einleiten

    Zitat Zitat von RaeMea Beitrag anzeigen
    Es kann Dich keiner zur Einleitung zwingen. In Deinem Fall würde ich auch keine Notwendigkeit sehen, bzw. mir vom Arzt genau erläutern lassen, wieso er nicht unter engmaschiger Kontrolle abwarten will.
    Vielen Dank an alle für eure Antworten.

    Ich glaube in diesem Punkt sind die Schweizer sehr extra. Wie ich das bei meinen Freundinnen mitbekommen habe, wird in Deutschland nicht so ein Geschiss um die Zuckerwerte gemacht, nur wenn wirklich Auffälligkeiten vorliegen.
    Ich bin ja nur froh, dass meine Werte so super sind, sonst hätten die mich wohl gestern schon ohne Vorwarnung im Spital behalten

  9. #9
    Tahama ist offline Member
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    Standard Re: Geburt einleiten

    Zitat Zitat von Aoraki Beitrag anzeigen
    Erstmal vorab, wenn Du keinen Diabetes hast, Deine Werte immer im Normalbereich waren, Dein Kind normal groß und Deine Fruchtwassermenge unauffällig sind, dann würde ich mich nie und nimmer so behandeln lassen, als ob! Die können Dich doch nicht zur Einleitung zwingen...
    Die Ärztin meinte, dass bei einer Diabetes das Risiko einer Totgeburt ab der 38. Woche stark zunimmt. Das ist bei mir nicht zu befürchten. Sie hat aber wohl Rücksprache mit der leitenden Hebamme gehalten und diese besteht auch auf eine Einleitung zum Termin. Fruchtwasser uns alles andere ist aber wohl top. Gewicht ist auch im grünen Bereich.
    Da waren mein Mann und ich gestern schon der Meinung, dass das dann wohl seine Richtigkeit hat.
    Mein Mann hat zwar bereits vor mir 2 Schwangerschaften und Geburten begleitet, aber bei diesen musste nie eingeleitet werden.
    Ich habe am Dienstag noch einen Termin bei meiner "normalen" Ärztin, mit dieser werde ich das Thema noch einmal ganz genau besprechen.

  10. #10
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Geburt einleiten

    Zitat Zitat von Tahama Beitrag anzeigen
    Guten Morgen

    Ich bin schon lange stille Leserin und möchte euch heute etwas fragen. Ich weiss, das Thema ist sicherlich in einem anderen Unterforum besser aufgehoben, aber hier kann ich mir sicher sein, dass ich ehrliche und unverblümte Meinungen/Erfahrungen erhalten werde.

    Bei mir wurde während der Schwangerschaft Gestationsdiabetes festgestellt. Gott sei dank waren danach aber alle Messungen immer unter den Grenzwerten. Die Beratungsstelle und Ärzte gehen davon aus, dass bei der ersten Messung ein Fehler vorlag, aber das ändert jetzt auch nichts an der Sache. Ich bin als Gestationsdiabetikerin erfasst und werde so vom Spital als eine "behandelt".

    So viel zu den Hintergrundinformationen.

    Ich hatte gestern einen Oberarzttermin im Krankenhaus und dort wurde nun besprochen, dass die Geburt (sollte er sich nicht entscheiden früher zu kommen) am Abend vor dem Termin einzuleiten.
    Nun habe ich schon viel über das Thema gelesen und gehört. Gelesen habe ich oft, wie wahnsinnig schmerzhaft die Wehen sein sollen, dass sich die ganze Sache manchmal über Tage hingezogen hat und mit einer OP endete. Persönlich hört man doch dann eher, dass alles nicht sooo schlimm ist.

    Ich hätte hier doch gerne mal gehört, ob bei jemanden von euch auch eingeleitet werden musste und wie eure Erfahrung war.

    Vielen Dank!
    Die spinnen!!! Ich hatte auch Gestationsdiabetes, musste regelmäßig messen und auch mit dem essen vorsichtig sein. Die Werte gingen, aber ab und an war mal einer zu hoch. Mit dem Baby war aber weitgehend alles in Ordnung bis auf eine Episode 6 Wochen vor der Geburt, wo die Herzfrequenz zu hoch war (Ursache wurde nie gefunden). Von Einleitung war nie die Rede (weder bei der Frauenärztin noch im Krankenhaus) und ich war 10 !!! Tage über den Termin, dann ging es von selbst los.

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