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  1. #1
    Avatar von Aura
    Aura ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Ich bin momentan echt in einer Zwickmühle. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was ich jetzt machen soll.

    Mein Kind lernt seit August ein Instrument. Der Musikunterricht wird in der Schule in Kooperation mit der örtlichen Musikschule angeboten und ich habe mein Kind im September angemeldet. Da ich nicht viel verdiene, wird mein Lebensunterhalt mit SGB II aufgestockt. Ich habe nun schon im September der Schule einen Antrag für Bildung und Teilhabe zum Ausfüllen gegeben und sie hat Wochen gebraucht, den Antrag ausgefüllt wieder an mich zurückzugeben - zumal ich ja erst dachte, die Schule kümmert sich dann um alles weitere, als reicht den Antrag für mich ein - und dann auch noch mit der Begründung, sie fühle sich nicht zuständig, ich soll den Antrag von der Musikschule ausfüllen lassen. Also an die Musikschule weitergegeben, wo der Antrag auch noch eine Weile rumlag. Dann zur Jobcom, die den Antrag unten an der Anmeldung annahm; zwei Tage später, also letzte Woche, lag dieser aber wieder in meinem Briefkasten, sie wären nicht zuständig, ich soll ihn an das Wohnungsamt schicken (warum reichte die Jobcom ihn nicht gleich weiter, verstehe ich nicht). Zur Erklärung, mein Kind bekommt Wohngeld, aber kein SGB II.

    So, jetzt bekomme ich ein Schreiben von der Stadt, ich soll innerhalb von 1 Woche knapp 70 Euro, plus 6 Euro Mahngebühr an die Stadt zahlen. Wenn ich nicht zahle, wird das Geld von meinem Konto zwangsabgebucht und es würden dadurch noch weitere Kosten auf mich zu kommen. Das vor Weihnachten. :( Der Musikunterricht kostet 25 Euro im Monat, dann kommt noch die Leihgebühr von dem Instrument dazu. Ich habe nicht bezahlt, weil ich annahm, dass die Schule den Antrag weiterleitet und ich dann eine Rechnung bekomme, was ja letztendlich nicht geschehen ist. Man wird echt von einem Ort zum anderen geschickt und versteht irgendwann nur noch Bahnhof und jetzt hat sich natürlich eine Summe angehäuft, die ich zahlen soll und der Antrag ist noch immer nicht eingereicht. Ich ärgere mich. Man wird nicht wirklich von der JobCom informiert, wie man genau vorzugehen hat, wo man den Antrag einreichen usw und es ist nicht meine Schuld, dass die Schule so lange gebraucht hat, zu schecken, ob sie jetzt zuständig ist oder nicht. Was mache ich denn jetzt? Das ich für den Musikunterricht meines Kindes aufkommen muss, ist klar, aber ich hoffe, dass ein Teil übernommen wird und ich habe jetzt die Befürchtung, dass das nicht rückwirkend, also ab September dieses Jahres geschieht.
    Geändert von Aura (11.12.2011 um 17:37 Uhr)

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Aura Beitrag anzeigen
    Ich bin momentan echt in einer Zwickmühle. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was ich jetzt machen soll.

    Mein Kind lernt seit August ein Instrument. Der Musikunterricht wird in der Schule in Kooperation mit der örtlichen Musikschule angeboten und ich habe mein Kind im September angemeldet. Da ich nicht viel verdiene, wird mein Lebensunterhalt mit SGB II aufgestockt. Ich habe nun schon im September der Schule einen Antrag für Bildung und Teilhabe zum Ausfüllen gegeben und sie hat Wochen gebraucht, den Antrag ausgefüllt wieder an mich zurückzugeben - zumal ich ja erst dachte, die Schule kümmert sich dann um alles weitere, als reicht den Antrag für mich ein - und dann auch noch mit der Begründung, sie fühle sich nicht zuständig, ich soll den Antrag von der Musikschule ausfüllen lassen. Also an die Musikschule weitergegeben, wo der Antrag auch noch eine Weile rumlag. Dann zur Jobcom, die den Antrag unten an der Anmeldung annahm; zwei Tage später, also letzte Woche, lag dieser aber wieder in meinem Briefkasten, sie wären nicht zuständig, ich soll ihn an das Wohnungsamt schicken (warum reichte die Jobcom ihn nicht gleich weiter, verstehe ich nicht). Zur Erklärung, mein Kind bekommt Wohngeld, aber kein SGB II.

    So, jetzt bekomme ich ein Schreiben von der Stadt, ich soll innerhalb von 1 Woche knapp 70 Euro, plus 6 Euro Mahngebühr an die Stadt zahlen. Wenn ich nicht zahle, wird das Geld von meinem Konto zwangsabgebucht und es würden dadurch noch weitere Kosten auf mich zu kommen. Das vor Weihnachten. :( Der Musikunterricht kostet 25 Euro im Monat, dann kommt noch die Leihgebühr von dem Instrument dazu. Ich habe nicht bezahlt, weil ich annahm, dass die Schule den Antrag weiterleitet und ich dann eine Rechnung bekomme, was ja letztendlich nicht geschehen ist. Man wird echt von einem Ort zum anderen geschickt und versteht irgendwann nur noch Bahnhof und jetzt hat sich natürlich eine Summe angehäuft, die ich zahlen soll und der Antrag ist noch immer nicht eingereicht. Ich ärgere mich. Man wird nicht wirklich von der JobCom informiert, wie man genau vorzugehen hat, wo man den Antrag einreichen usw und es ist nicht meine Schuld, dass die Schule so lange gebraucht hat, zu schecken, ob sie jetzt zuständig ist oder nicht. Was mache ich denn jetzt? Das ich für den Musikunterricht meines Kindes aufkommen muss, ist klar, aber ich hoffe, dass ein Teil übernommen wird und ich habe jetzt die Befürchtung, dass das nicht rückwirkend, also ab September dieses Jahres, geschieht.
    Das Jobcenter ist zuständig für den Antrag für Bildung und Teilhabe.
    Du bekommst monatl. 10,-€ für ein halbes Jahr.
    Du stellst den Antrag beim Jobcenter. Stellen die sich quer, solltest du dir einen Anwalt nehmen, der für dich den Widerspruch einreicht.
    Die kosten hier für muss die Arge auch übernehmen.
    Das einzige was du besorgen musst, ist ein Beratungsschein beim zuständ. Amtsgericht.

    Wenn du das alles in die Wege geleitet hast, dann teile das schriftl. der Stadt und der Musikschule mit, damit du nicht mit weiteren Schreiben belastet wirst. Sag dort, das du dich umgehend meldest, sobald du den endgültigen Bescheid hast.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Aura Beitrag anzeigen
    Ich bin momentan echt in einer Zwickmühle. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was ich jetzt machen soll.

    Mein Kind lernt seit August ein Instrument. Der Musikunterricht wird in der Schule in Kooperation mit der örtlichen Musikschule angeboten und ich habe mein Kind im September angemeldet. Da ich nicht viel verdiene, wird mein Lebensunterhalt mit SGB II aufgestockt. Ich habe nun schon im September der Schule einen Antrag für Bildung und Teilhabe zum Ausfüllen gegeben und sie hat Wochen gebraucht, den Antrag ausgefüllt wieder an mich zurückzugeben - zumal ich ja erst dachte, die Schule kümmert sich dann um alles weitere, als reicht den Antrag für mich ein - und dann auch noch mit der Begründung, sie fühle sich nicht zuständig, ich soll den Antrag von der Musikschule ausfüllen lassen. Also an die Musikschule weitergegeben, wo der Antrag auch noch eine Weile rumlag. Dann zur Jobcom, die den Antrag unten an der Anmeldung annahm; zwei Tage später, also letzte Woche, lag dieser aber wieder in meinem Briefkasten, sie wären nicht zuständig, ich soll ihn an das Wohnungsamt schicken (warum reichte die Jobcom ihn nicht gleich weiter, verstehe ich nicht). Zur Erklärung, mein Kind bekommt Wohngeld, aber kein SGB II.

    So, jetzt bekomme ich ein Schreiben von der Stadt, ich soll innerhalb von 1 Woche knapp 70 Euro, plus 6 Euro Mahngebühr an die Stadt zahlen. Wenn ich nicht zahle, wird das Geld von meinem Konto zwangsabgebucht und es würden dadurch noch weitere Kosten auf mich zu kommen. Das vor Weihnachten. :( Der Musikunterricht kostet 25 Euro im Monat, dann kommt noch die Leihgebühr von dem Instrument dazu. Ich habe nicht bezahlt, weil ich annahm, dass die Schule den Antrag weiterleitet und ich dann eine Rechnung bekomme, was ja letztendlich nicht geschehen ist. Man wird echt von einem Ort zum anderen geschickt und versteht irgendwann nur noch Bahnhof und jetzt hat sich natürlich eine Summe angehäuft, die ich zahlen soll und der Antrag ist noch immer nicht eingereicht. Ich ärgere mich. Man wird nicht wirklich von der JobCom informiert, wie man genau vorzugehen hat, wo man den Antrag einreichen usw und es ist nicht meine Schuld, dass die Schule so lange gebraucht hat, zu schecken, ob sie jetzt zuständig ist oder nicht. Was mache ich denn jetzt? Das ich für den Musikunterricht meines Kindes aufkommen muss, ist klar, aber ich hoffe, dass ein Teil übernommen wird und ich habe jetzt die Befürchtung, dass das nicht rückwirkend, also ab September dieses Jahres geschieht.
    Ich würde morgen dort anrufen - im Gespräch lässt sich Manches einfacher klären.
    Ev. kannst du die Zahlung auch als Ratenzahlung tätigen, oder sie warten damit, bis endgültig geklärt ist, wer wofür zuständig ist.

  4. #4
    Avatar von Pippi27
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    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Aura Beitrag anzeigen
    Ich bin momentan echt in einer Zwickmühle. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was ich jetzt machen soll.

    Mein Kind lernt seit August ein Instrument. Der Musikunterricht wird in der Schule in Kooperation mit der örtlichen Musikschule angeboten und ich habe mein Kind im September angemeldet. Da ich nicht viel verdiene, wird mein Lebensunterhalt mit SGB II aufgestockt. Ich habe nun schon im September der Schule einen Antrag für Bildung und Teilhabe zum Ausfüllen gegeben und sie hat Wochen gebraucht, den Antrag ausgefüllt wieder an mich zurückzugeben - zumal ich ja erst dachte, die Schule kümmert sich dann um alles weitere, als reicht den Antrag für mich ein - und dann auch noch mit der Begründung, sie fühle sich nicht zuständig, ich soll den Antrag von der Musikschule ausfüllen lassen. Also an die Musikschule weitergegeben, wo der Antrag auch noch eine Weile rumlag. Dann zur Jobcom, die den Antrag unten an der Anmeldung annahm; zwei Tage später, also letzte Woche, lag dieser aber wieder in meinem Briefkasten, sie wären nicht zuständig, ich soll ihn an das Wohnungsamt schicken (warum reichte die Jobcom ihn nicht gleich weiter, verstehe ich nicht). Zur Erklärung, mein Kind bekommt Wohngeld, aber kein SGB II.

    So, jetzt bekomme ich ein Schreiben von der Stadt, ich soll innerhalb von 1 Woche knapp 70 Euro, plus 6 Euro Mahngebühr an die Stadt zahlen. Wenn ich nicht zahle, wird das Geld von meinem Konto zwangsabgebucht und es würden dadurch noch weitere Kosten auf mich zu kommen. Das vor Weihnachten. :( Der Musikunterricht kostet 25 Euro im Monat, dann kommt noch die Leihgebühr von dem Instrument dazu. Ich habe nicht bezahlt, weil ich annahm, dass die Schule den Antrag weiterleitet und ich dann eine Rechnung bekomme, was ja letztendlich nicht geschehen ist. Man wird echt von einem Ort zum anderen geschickt und versteht irgendwann nur noch Bahnhof und jetzt hat sich natürlich eine Summe angehäuft, die ich zahlen soll und der Antrag ist noch immer nicht eingereicht. Ich ärgere mich. Man wird nicht wirklich von der JobCom informiert, wie man genau vorzugehen hat, wo man den Antrag einreichen usw und es ist nicht meine Schuld, dass die Schule so lange gebraucht hat, zu schecken, ob sie jetzt zuständig ist oder nicht. Was mache ich denn jetzt? Das ich für den Musikunterricht meines Kindes aufkommen muss, ist klar, aber ich hoffe, dass ein Teil übernommen wird und ich habe jetzt die Befürchtung, dass das nicht rückwirkend, also ab September dieses Jahres geschieht.
    Gezahlt wird ab Antragstellung - und die war im Dezember. Die falsche Antragstellung im Jobcenter würde gewertet, wenn du also zufällig schon im November den Antrag dort abgegeben hättest, würde auch noch der November gelten. Warum du 3 Monate gehofft hast, andere würden für dich Anträge stellen, weiß ich nicht.

    Also wie gesagt, gezahlt wird ab Dezember und zwar 10 Euro - monatlich.

  5. #5
    Avatar von Pippi27
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    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Malve1 Beitrag anzeigen
    Das Jobcenter ist zuständig für den Antrag für Bildung und Teilhabe.
    Du bekommst monatl. 10,-€ für ein halbes Jahr.
    Du stellst den Antrag beim Jobcenter. Stellen die sich quer, solltest du dir einen Anwalt nehmen, der für dich den Widerspruch einreicht.
    Die kosten hier für muss die Arge auch übernehmen.
    Das einzige was du besorgen musst, ist ein Beratungsschein beim zuständ. Amtsgericht.

    Wenn du das alles in die Wege geleitet hast, dann teile das schriftl. der Stadt und der Musikschule mit, damit du nicht mit weiteren Schreiben belastet wirst. Sag dort, das du dich umgehend meldest, sobald du den endgültigen Bescheid hast.
    Das Kind bekommt kein Geld vom Jobcenter, sondern Wohngeld, und somit ist die Wohngeldstelle zuständig!

  6. #6
    Avatar von kati1966
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    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Aura Beitrag anzeigen
    Ich bin momentan echt in einer Zwickmühle. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was ich jetzt machen soll.

    Mein Kind lernt seit August ein Instrument. Der Musikunterricht wird in der Schule in Kooperation mit der örtlichen Musikschule angeboten und ich habe mein Kind im September angemeldet. Da ich nicht viel verdiene, wird mein Lebensunterhalt mit SGB II aufgestockt. Ich habe nun schon im September der Schule einen Antrag für Bildung und Teilhabe zum Ausfüllen gegeben und sie hat Wochen gebraucht, den Antrag ausgefüllt wieder an mich zurückzugeben - zumal ich ja erst dachte, die Schule kümmert sich dann um alles weitere, als reicht den Antrag für mich ein - und dann auch noch mit der Begründung, sie fühle sich nicht zuständig, ich soll den Antrag von der Musikschule ausfüllen lassen. Also an die Musikschule weitergegeben, wo der Antrag auch noch eine Weile rumlag. Dann zur Jobcom, die den Antrag unten an der Anmeldung annahm; zwei Tage später, also letzte Woche, lag dieser aber wieder in meinem Briefkasten, sie wären nicht zuständig, ich soll ihn an das Wohnungsamt schicken (warum reichte die Jobcom ihn nicht gleich weiter, verstehe ich nicht). Zur Erklärung, mein Kind bekommt Wohngeld, aber kein SGB II.

    So, jetzt bekomme ich ein Schreiben von der Stadt, ich soll innerhalb von 1 Woche knapp 70 Euro, plus 6 Euro Mahngebühr an die Stadt zahlen. Wenn ich nicht zahle, wird das Geld von meinem Konto zwangsabgebucht und es würden dadurch noch weitere Kosten auf mich zu kommen. Das vor Weihnachten. :( Der Musikunterricht kostet 25 Euro im Monat, dann kommt noch die Leihgebühr von dem Instrument dazu. Ich habe nicht bezahlt, weil ich annahm, dass die Schule den Antrag weiterleitet und ich dann eine Rechnung bekomme, was ja letztendlich nicht geschehen ist. Man wird echt von einem Ort zum anderen geschickt und versteht irgendwann nur noch Bahnhof und jetzt hat sich natürlich eine Summe angehäuft, die ich zahlen soll und der Antrag ist noch immer nicht eingereicht. Ich ärgere mich. Man wird nicht wirklich von der JobCom informiert, wie man genau vorzugehen hat, wo man den Antrag einreichen usw und es ist nicht meine Schuld, dass die Schule so lange gebraucht hat, zu schecken, ob sie jetzt zuständig ist oder nicht. Was mache ich denn jetzt? Das ich für den Musikunterricht meines Kindes aufkommen muss, ist klar, aber ich hoffe, dass ein Teil übernommen wird und ich habe jetzt die Befürchtung, dass das nicht rückwirkend, also ab September dieses Jahres geschieht.
    Du bekommst 10 Euro pro Monat erstattet. Wären also bei dir 40 Euro. Bei uns läuft das alles ganz problemlos. Musikschule... füllen den Antrag aus mit ihren Daten und ich hab das dann beim Haus der sozialen Dienste abgegeben. Schwups hat der Verein sein Geld. Auch die Klassenfahrten klappen prima so.

  7. #7
    Avatar von Aura
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    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    Gezahlt wird ab Antragstellung - und die war im Dezember. Die falsche Antragstellung im Jobcenter würde gewertet, wenn du also zufällig schon im November den Antrag dort abgegeben hättest, würde auch noch der November gelten. Warum du 3 Monate gehofft hast, andere würden für dich Anträge stellen, weiß ich nicht.

    Also wie gesagt, gezahlt wird ab Dezember und zwar 10 Euro - monatlich.
    Danke für die Antworten! Das wusste ich nicht, Pippi. Die Schule hat mir gesagt, dass ich einen Antrag einreichen soll für Bildung und Teilhabe, der ausgefüllt werden muss und das habe ich getan, nur an falscher Stelle. Die Schule hat sich erst Wochen später gemeldet, dass der Antrag, bei ihnen falsch ist. Ich war die ganze Zeit im Glauben, dass es so richtig ist. Dass die Schule den Antrag bei sich hat verstauben lassen und mich erst Wochen später informiert hat, dafür kann ich nichts. Und dass nicht die Jobcom zuständig ist, sondern das Wohnngsamt, wusste ich auch erst nicht. Mich ärgert, dass der Antrag so lange irgendwo liegen blieb und ich jetzt quasi dafür aufkommen muss.

  8. #8
    Avatar von Kelwitt
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    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Aura Beitrag anzeigen
    Ich bin momentan echt in einer Zwickmühle. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was ich jetzt machen soll.

    Mein Kind lernt seit August ein Instrument. Der Musikunterricht wird in der Schule in Kooperation mit der örtlichen Musikschule angeboten und ich habe mein Kind im September angemeldet. Da ich nicht viel verdiene, wird mein Lebensunterhalt mit SGB II aufgestockt. Ich habe nun schon im September der Schule einen Antrag für Bildung und Teilhabe zum Ausfüllen gegeben und sie hat Wochen gebraucht, den Antrag ausgefüllt wieder an mich zurückzugeben - zumal ich ja erst dachte, die Schule kümmert sich dann um alles weitere, als reicht den Antrag für mich ein - und dann auch noch mit der Begründung, sie fühle sich nicht zuständig, ich soll den Antrag von der Musikschule ausfüllen lassen. Also an die Musikschule weitergegeben, wo der Antrag auch noch eine Weile rumlag. Dann zur Jobcom, die den Antrag unten an der Anmeldung annahm; zwei Tage später, also letzte Woche, lag dieser aber wieder in meinem Briefkasten, sie wären nicht zuständig, ich soll ihn an das Wohnungsamt schicken (warum reichte die Jobcom ihn nicht gleich weiter, verstehe ich nicht). Zur Erklärung, mein Kind bekommt Wohngeld, aber kein SGB II.

    So, jetzt bekomme ich ein Schreiben von der Stadt, ich soll innerhalb von 1 Woche knapp 70 Euro, plus 6 Euro Mahngebühr an die Stadt zahlen. Wenn ich nicht zahle, wird das Geld von meinem Konto zwangsabgebucht und es würden dadurch noch weitere Kosten auf mich zu kommen. Das vor Weihnachten. :( Der Musikunterricht kostet 25 Euro im Monat, dann kommt noch die Leihgebühr von dem Instrument dazu. Ich habe nicht bezahlt, weil ich annahm, dass die Schule den Antrag weiterleitet und ich dann eine Rechnung bekomme, was ja letztendlich nicht geschehen ist. Man wird echt von einem Ort zum anderen geschickt und versteht irgendwann nur noch Bahnhof und jetzt hat sich natürlich eine Summe angehäuft, die ich zahlen soll und der Antrag ist noch immer nicht eingereicht. Ich ärgere mich. Man wird nicht wirklich von der JobCom informiert, wie man genau vorzugehen hat, wo man den Antrag einreichen usw und es ist nicht meine Schuld, dass die Schule so lange gebraucht hat, zu schecken, ob sie jetzt zuständig ist oder nicht. Was mache ich denn jetzt? Das ich für den Musikunterricht meines Kindes aufkommen muss, ist klar, aber ich hoffe, dass ein Teil übernommen wird und ich habe jetzt die Befürchtung, dass das nicht rückwirkend, also ab September dieses Jahres geschieht.
    Ist Deutschland nicht ein tolles Land :)? Der gemeine Bürger, der irgendwas will, das ihm zusteht, soll gefälligst selber herausfinden, WO er es beantragen muss. Ist er doch selber Schuld, wenn sich keiner zuständig fühlt, oder?




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  9. #9
    Avatar von kati1966
    kati1966 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Aura Beitrag anzeigen
    Danke für die Antworten! Das wusste ich nicht, Pippi. Die Schule hat mir gesagt, dass ich einen Antrag einreichen soll für Bildung und Teilhabe, der ausgefüllt werden muss und das habe ich getan, nur an falscher Stelle. Die Schule hat sich erst Wochen später gemeldet, dass der Antrag, bei ihnen falsch ist. Ich war die ganze Zeit im Glauben, dass es so richtig ist. Dass die Schule den Antrag bei sich hat verstauben lassen und mich erst Wochen später informiert hat, dafür kann ich nichts. Und dass nicht die Jobcom zuständig ist, sondern das Wohnngsamt, wusste ich auch erst nicht. Mich ärgert, dass der Antrag so lange irgendwo liegen blieb und ich jetzt quasi dafür aufkommen muss.
    Geh aber nicht davon aus, dass das Amt die ganzen Kosten übernimmt. Wie gesagt, es sind 10 Euro pro Monat. Ich weiß ja nicht, was die Musikschule kostet.

  10. #10
    Avatar von Pippi27
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    Standard Re: Bildungspaket - Antrag für Bildung und Teilhabe

    Zitat Zitat von Aura Beitrag anzeigen
    Danke für die Antworten! Das wusste ich nicht, Pippi. Die Schule hat mir gesagt, dass ich einen Antrag einreichen soll für Bildung und Teilhabe, der ausgefüllt werden muss und das habe ich getan, nur an falscher Stelle. Die Schule hat sich erst Wochen später gemeldet, dass der Antrag, bei ihnen falsch ist. Ich war die ganze Zeit im Glauben, dass es so richtig ist. Dass die Schule den Antrag bei sich hat verstauben lassen und mich erst Wochen später informiert hat, dafür kann ich nichts. Und dass nicht die Jobcom zuständig ist, sondern das Wohnngsamt, wusste ich auch erst nicht. Mich ärgert, dass der Antrag so lange irgendwo liegen blieb und ich jetzt quasi dafür aufkommen muss.
    das mit dem Jobcenter wäre kein Problem - damit hättest du an offizieller Stelle (nur an der falschen) Antrag gestellt. Das bei der Schule ist blöd, das wird dich das Geld für die 4 Monate kosten :(

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