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  1. #1
    Avatar von vanPelt
    vanPelt ist offline yippie-ya-yeah
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    Unglücklich Ich fühl mich so ohnmächtig

    Ich weiß echt nicht mehr weiter.

    Mein Sohn hat ja vor 5 Monaten die Diagnose Asperger bekommen. Endlich war es raus, was mit ihm los ist und ich dachte: Gott sei Dank, jetzt kann es losgehen und wir (Eltern/Lehrer) können ihm helfen. Also die Ärmel hochgekrempelt und los!

    Von wegen, Pustekuchen, denkste.

    In der Schule tut sich nix ! Seit die Diagnose dort bekannt ist, passiert nichts. Bis auf einen besonderen Sitzplatz, den er nach endlosen Diskussionen und Erklärungen bekommen hat. Ich glaube die haben bis heute nicht verstanden, warum das für ihn wichtig ist :kater:

    Seit 2 Monaten kämpfe ich für einen Nachteilsausgleich. Die Damen haben sich augenscheinlich noch immer nicht auch nur einen Fitzel schlau gemacht, um was es geht. Dränge ich nicht auf Gespräche finden keine statt.
    Alles zieeeht sich in die Länge, noch´ne Woche und noch´ne Woche, noch´n Monat und noch einer.
    Ich versuche mir Hilfe bei einer speziellen Einrichtung zu holen. Aber die Wartelisten sind endlos. Wie lange sollen wir noch warten und nix passiert. Im Gegenteil, da laufen Sachen in der Schule ab, die bei Kenntnis der Sachlage schon sträflich zu nennen sind.

    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so ohnmächtig gefühlt.
    Diese Ignoranz macht mich fertig. Und die Zusammenarbeit zwischen uns und den Lehrern ist doch die wichtigste Grundlage. Wie soll man so zusammenarbeiten?

    Entschuldigt die Auskotzerei, aber das mußte ich mir von der Seele schreiben.

  2. #2
    Avatar von simili
    simili ist offline I did it my way
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    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Zitat Zitat von vanPelt Beitrag anzeigen
    Ich weiß echt nicht mehr weiter.

    Mein Sohn hat ja vor 5 Monaten die Diagnose Asperger bekommen. Endlich war es raus, was mit ihm los ist und ich dachte: Gott sei Dank, jetzt kann es losgehen und wir (Eltern/Lehrer) können ihm helfen. Also die Ärmel hochgekrempelt und los!

    Von wegen, Pustekuchen, denkste.

    In der Schule tut sich nix ! Seit die Diagnose dort bekannt ist, passiert nichts. Bis auf einen besonderen Sitzplatz, den er nach endlosen Diskussionen und Erklärungen bekommen hat. Ich glaube die haben bis heute nicht verstanden, warum das für ihn wichtig ist :kater:

    Seit 2 Monaten kämpfe ich für einen Nachteilsausgleich. Die Damen haben sich augenscheinlich noch immer nicht auch nur einen Fitzel schlau gemacht, um was es geht. Dränge ich nicht auf Gespräche finden keine statt.
    Alles zieeeht sich in die Länge, noch´ne Woche und noch´ne Woche, noch´n Monat und noch einer.
    Ich versuche mir Hilfe bei einer speziellen Einrichtung zu holen. Aber die Wartelisten sind endlos. Wie lange sollen wir noch warten und nix passiert. Im Gegenteil, da laufen Sachen in der Schule ab, die bei Kenntnis der Sachlage schon sträflich zu nennen sind.

    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so ohnmächtig gefühlt.
    Diese Ignoranz macht mich fertig. Und die Zusammenarbeit zwischen uns und den Lehrern ist doch die wichtigste Grundlage. Wie soll man so zusammenarbeiten?

    Entschuldigt die Auskotzerei, aber das mußte ich mir von der Seele schreiben.


    Bei meinem Sohn hat sich ein Schulwechsel gelohnt. Seit dem geht es aufwärts.

  3. #3
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast
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    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Zitat Zitat von vanPelt Beitrag anzeigen
    Ich weiß echt nicht mehr weiter.

    Mein Sohn hat ja vor 5 Monaten die Diagnose Asperger bekommen. Endlich war es raus, was mit ihm los ist und ich dachte: Gott sei Dank, jetzt kann es losgehen und wir (Eltern/Lehrer) können ihm helfen. Also die Ärmel hochgekrempelt und los!

    Von wegen, Pustekuchen, denkste.

    In der Schule tut sich nix ! Seit die Diagnose dort bekannt ist, passiert nichts. Bis auf einen besonderen Sitzplatz, den er nach endlosen Diskussionen und Erklärungen bekommen hat. Ich glaube die haben bis heute nicht verstanden, warum das für ihn wichtig ist :kater:

    Seit 2 Monaten kämpfe ich für einen Nachteilsausgleich. Die Damen haben sich augenscheinlich noch immer nicht auch nur einen Fitzel schlau gemacht, um was es geht. Dränge ich nicht auf Gespräche finden keine statt.
    Alles zieeeht sich in die Länge, noch´ne Woche und noch´ne Woche, noch´n Monat und noch einer.
    Ich versuche mir Hilfe bei einer speziellen Einrichtung zu holen. Aber die Wartelisten sind endlos. Wie lange sollen wir noch warten und nix passiert. Im Gegenteil, da laufen Sachen in der Schule ab, die bei Kenntnis der Sachlage schon sträflich zu nennen sind.

    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so ohnmächtig gefühlt.
    Diese Ignoranz macht mich fertig. Und die Zusammenarbeit zwischen uns und den Lehrern ist doch die wichtigste Grundlage. Wie soll man so zusammenarbeiten?

    Entschuldigt die Auskotzerei, aber das mußte ich mir von der Seele schreiben.
    Wie alt ist Dein Sohn?

  4. #4
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is
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    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Es sind keine Sonderpädagogen, die da arbeiten.
    Nicht umsonst ist das ein eigener Studiengang. Frag Joyce.

    Ich würde es eher über die Schiene Integrationshelfer versuchen.
    Da ist dann auch die Emotionalität etwas gebremst, die nicht nur hilfreich ist.

  5. #5
    Avatar von Ampelfrau
    Ampelfrau ist offline Traumjobinhaberin
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    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Zitat Zitat von vanPelt Beitrag anzeigen
    Ich weiß echt nicht mehr weiter.

    Mein Sohn hat ja vor 5 Monaten die Diagnose Asperger bekommen. Endlich war es raus, was mit ihm los ist und ich dachte: Gott sei Dank, jetzt kann es losgehen und wir (Eltern/Lehrer) können ihm helfen. Also die Ärmel hochgekrempelt und los!

    Von wegen, Pustekuchen, denkste.

    In der Schule tut sich nix ! Seit die Diagnose dort bekannt ist, passiert nichts. Bis auf einen besonderen Sitzplatz, den er nach endlosen Diskussionen und Erklärungen bekommen hat. Ich glaube die haben bis heute nicht verstanden, warum das für ihn wichtig ist :kater:

    Seit 2 Monaten kämpfe ich für einen Nachteilsausgleich. Die Damen haben sich augenscheinlich noch immer nicht auch nur einen Fitzel schlau gemacht, um was es geht. Dränge ich nicht auf Gespräche finden keine statt.
    Alles zieeeht sich in die Länge, noch´ne Woche und noch´ne Woche, noch´n Monat und noch einer.
    Ich versuche mir Hilfe bei einer speziellen Einrichtung zu holen. Aber die Wartelisten sind endlos. Wie lange sollen wir noch warten und nix passiert. Im Gegenteil, da laufen Sachen in der Schule ab, die bei Kenntnis der Sachlage schon sträflich zu nennen sind.

    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so ohnmächtig gefühlt.
    Diese Ignoranz macht mich fertig. Und die Zusammenarbeit zwischen uns und den Lehrern ist doch die wichtigste Grundlage. Wie soll man so zusammenarbeiten?

    Entschuldigt die Auskotzerei, aber das mußte ich mir von der Seele schreiben.
    PN mal Clarissa an, die hat viel Ahnung.
    Rot - Gelb - Grün

    Dante: Paradiso Canto II
    Musik: Van den Budenmayer/ Preisner


  6. #6
    Avatar von vanPelt
    vanPelt ist offline yippie-ya-yeah
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    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    Wie alt ist Dein Sohn?
    9 Jahre. Das heißt, noch 1,5 Jahre und der Schulwechsel steht an. Das ist doch eine wichtige Zeit.

  7. #7
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast
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    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Zitat Zitat von vanPelt Beitrag anzeigen
    9 Jahre. Das heißt, noch 1,5 Jahre und der Schulwechsel steht an. Das ist doch eine wichtige Zeit.
    Ich weiß leider nicht genau, wie die Situation bei Euch aktuell ist aber bei uns war vor allem der Streß und der Druck auf der Familie und damit letztendlich auf dem Kind unerträglich.

    Vor allem unserem Sohn war weiterer Streß nicht mehr zumutbar (er war bei Diagnose atypischer Autist 10 Jahre und 6. Schuljahr). Er hatte massive Depressionen und auch Selbstmordgedanken, nachdem er jahrelang unerkannt unter der Situation gelitten hat. Er ist hochbegabt (ja, wirf ruhig faule Tomaten auf mich) und es stand der Wechsel auf die Fördrschule an. Ob das bei Euch ähnlich ist, weiß ich natürlich nicht.

    Jetzt dazu, was wir gemacht haben: wir haben die Schule gedanklich abgehakt, letztendlich wurde unser Sohn wochenlang krank geschrieben, um dieser Situation nicht länger ausgesetzt zu sein. Während dieser Zeit fand bereits eine sehr gute Therapie statt, während der er aufgebaut wurde, sich mit seiner "Behinderung" auseinandersetzen konnte und es wurde besprochen, wie es weitergehen kann. Den ganzen Kampf gegen die Schulen, haben wir einfach aufgegeben, uns wurde gesagt: er wäre an einem öffentlichen Gymnasium nicht beschulbar. Was soll ich da noch mit irgendjemanden an dieser Schule diskutieren?

    Also: Therapie!, Schau, ob es in Deiner Nähe Selbsthilfegruppen für autistische Kinder gibt, die können Dir sicher qualifiziert weiterhelfen. Oder frag den Kinderpsychiater, der die Diagnose gestellt hat.

    Weiterhin würde ich das Jugendamt kontaktieren und dort um Hilfe bitten. Ich weiß, daß ist nicht immer erfolgversprechend aber einen Versuch wert. Bei uns war die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt hervorragend.

    Und ganz wichtig: ja, es ist das 3. Schuljahr und ? Selbst wenn Dein Sohn jetzt mal ein Jahr wiederholt, fragt da später jemand nach? Nein!

    lg
    Katrin

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Zitat Zitat von vanPelt Beitrag anzeigen
    Ich weiß echt nicht mehr weiter.

    Mein Sohn hat ja vor 5 Monaten die Diagnose Asperger bekommen. Endlich war es raus, was mit ihm los ist und ich dachte: Gott sei Dank, jetzt kann es losgehen und wir (Eltern/Lehrer) können ihm helfen. Also die Ärmel hochgekrempelt und los!

    Von wegen, Pustekuchen, denkste.

    In der Schule tut sich nix ! Seit die Diagnose dort bekannt ist, passiert nichts. Bis auf einen besonderen Sitzplatz, den er nach endlosen Diskussionen und Erklärungen bekommen hat. Ich glaube die haben bis heute nicht verstanden, warum das für ihn wichtig ist :kater:

    Seit 2 Monaten kämpfe ich für einen Nachteilsausgleich. Die Damen haben sich augenscheinlich noch immer nicht auch nur einen Fitzel schlau gemacht, um was es geht. Dränge ich nicht auf Gespräche finden keine statt.
    Alles zieeeht sich in die Länge, noch´ne Woche und noch´ne Woche, noch´n Monat und noch einer.
    Ich versuche mir Hilfe bei einer speziellen Einrichtung zu holen. Aber die Wartelisten sind endlos. Wie lange sollen wir noch warten und nix passiert. Im Gegenteil, da laufen Sachen in der Schule ab, die bei Kenntnis der Sachlage schon sträflich zu nennen sind.

    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so ohnmächtig gefühlt.
    Diese Ignoranz macht mich fertig. Und die Zusammenarbeit zwischen uns und den Lehrern ist doch die wichtigste Grundlage. Wie soll man so zusammenarbeiten?

    Entschuldigt die Auskotzerei, aber das mußte ich mir von der Seele schreiben.


    Manchmal ist es schlimm und zermürbend das warten und warten....

    babyschritte.
    Bis hierher gings doch alles auch so irgendwie.
    Vielleicht gibt das ein wenig trost für Dich, das es jetzt ja im Grunde nur noch besser werden kann.

    Hast du von der Psychiaterin Adressen oder telefonnummer für die integrationsbeauftrgten bei euch bekommen ?

    Wenn man mit so einer "offiziellen" Person in die Schule geht, fühlt man sich nciht so allein und die Direktorin und auch die lehrerin hört ganz anders hin, als bei einer Privatperson.

    Vielleicht könntest du auch die Psychologin bitten mal in der Schule bei der Lehrerin vorzusprechen ?
    Hat meine damals im Kiga gemacht.

    Nervt alles, das glaub ich Dir.
    Fühl Dich gedrückt.

  9. #9
    Registriert seit
    21.08.2004
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    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Zitat Zitat von vanPelt Beitrag anzeigen
    Ich weiß echt nicht mehr weiter.

    Mein Sohn hat ja vor 5 Monaten die Diagnose Asperger bekommen. Endlich war es raus, was mit ihm los ist und ich dachte: Gott sei Dank, jetzt kann es losgehen und wir (Eltern/Lehrer) können ihm helfen. Also die Ärmel hochgekrempelt und los!

    Von wegen, Pustekuchen, denkste.

    In der Schule tut sich nix ! Seit die Diagnose dort bekannt ist, passiert nichts. Bis auf einen besonderen Sitzplatz, den er nach endlosen Diskussionen und Erklärungen bekommen hat. Ich glaube die haben bis heute nicht verstanden, warum das für ihn wichtig ist :kater:

    Seit 2 Monaten kämpfe ich für einen Nachteilsausgleich. Die Damen haben sich augenscheinlich noch immer nicht auch nur einen Fitzel schlau gemacht, um was es geht. Dränge ich nicht auf Gespräche finden keine statt.
    Alles zieeeht sich in die Länge, noch´ne Woche und noch´ne Woche, noch´n Monat und noch einer.
    Ich versuche mir Hilfe bei einer speziellen Einrichtung zu holen. Aber die Wartelisten sind endlos. Wie lange sollen wir noch warten und nix passiert. Im Gegenteil, da laufen Sachen in der Schule ab, die bei Kenntnis der Sachlage schon sträflich zu nennen sind.

    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so ohnmächtig gefühlt.
    Diese Ignoranz macht mich fertig. Und die Zusammenarbeit zwischen uns und den Lehrern ist doch die wichtigste Grundlage. Wie soll man so zusammenarbeiten?

    Entschuldigt die Auskotzerei, aber das mußte ich mir von der Seele schreiben.
    Versuche es noch mal über den Rektor. Danach die lokale Presse einschalten und ggf. auf diese Art Druck auf die "Obrigkeit" ausüben. Vielleicht auch herausfinden, ob es mehrere Kinder in der Schule gibt, die eine gleiche oder ähnliche Diagnose haben. Mit den Eltern kannst du dich ggf. zusammentun und gemeinsam aktiv werden.
    Es ist m.E. wichtig zu zeigen, dass du dich nicht abspeisen lässt.
    lg Willy


    "Euer Gott stellt einen Apfelbaum mitten in einen Garten und sagt: 'Macht, was euch Spaß macht, Leute, oh, aber esst keinen Apfel.' O Wunder, o Wunder, sie essen natürlich einen, und er springt hinter einem Busch hervor und schreit: 'Hab ich euch endlich!'"
    (Ford Prefect, "The Restaurant at the end of the Universe" Douglas Adams)

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Ich fühl mich so ohnmächtig

    Kenne ich- dieses Gefühl

    Ich war fast täglich in der Schule und habe auch die Schulleitung eingeschaltet.

    Ja ich war naiv zu glauben, dass sich durch die Diagnose einfach was ändert und die Lehrerin es mitträgt/mittragen kann.

    Sie konnte nicht - sie war genauso überfordert wie wir Eltern- hat es aber leider nicht offen zugegeben, so dass wir wertvolle Zeit verloren haben und mehr Streß hatten als notwendig war.

    Aber die Lehrkraft ist auch nur ein Mensch und mit Nichten für die ganzen "sonderpädagogischen" Fälle ausgebildet bzw. bekommt sie die notwendige Unterstützung.

    Sie hat das Recht dazu nicht mitzuziehen- sich zu schützen. So bitter es für uns Eltern auch ist.

    Ein Klassenwechsel hat meinem Sohn dann geholfen.

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