Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    Standard Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Das Thema Unterhalt wird ja gerade heiß diskutiert hier. Daher mische ich mich mal ein.
    Mein Ex-Mann hat im Januar beschlossen, keinen Unterhalt mehr zu zahlen, weil er "genug andere Verpflichtungen hat und kein Geld übrig.....".
    Ich war beim Jugendamt und die Sache läuft nun, indem sie ihn anschreiben und den Unterhalt fordern.
    Bislang ignoriert er die Post. Toll.
    Die Dame meinte nun, es müsse auf dem Gerichtsweg geklärt werden.
    Allerdings kann es sein, dass ICH die Gerichtskosten letzlich zahlen muss.
    Zwar ist mein Kind der Kläger, die brauch das nicht zahlen, aber im Rahmen des Antrags auf Prozeßkostenhilfe würde auch mein Einkommen berechnet (Halbtagsstelle) und entsprechend das Einkommen meines jetziges Ehemannes.
    Ist das fair?

  2. #2
    Cass ist offline addict
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    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Zitat Zitat von Emily Erdbeer Beitrag anzeigen
    Das Thema Unterhalt wird ja gerade heiß diskutiert hier. Daher mische ich mich mal ein.
    Mein Ex-Mann hat im Januar beschlossen, keinen Unterhalt mehr zu zahlen, weil er "genug andere Verpflichtungen hat und kein Geld übrig.....".
    Ich war beim Jugendamt und die Sache läuft nun, indem sie ihn anschreiben und den Unterhalt fordern.
    Bislang ignoriert er die Post. Toll.
    Die Dame meinte nun, es müsse auf dem Gerichtsweg geklärt werden.
    Allerdings kann es sein, dass ICH die Gerichtskosten letzlich zahlen muss.
    Zwar ist mein Kind der Kläger, die brauch das nicht zahlen, aber im Rahmen des Antrags auf Prozeßkostenhilfe würde auch mein Einkommen berechnet (Halbtagsstelle) und entsprechend das Einkommen meines jetziges Ehemannes.
    Ist das fair?
    Hast Du eine Beistandschaft beim JA beantragt?

    Beistandschaft

    Diese sollten dann auch (für das Kind) den Rechtweg beschreiten (vor Gericht gehen).

    MEhr dazu auch hier:
    http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ...e,rwb=true.pdf
    Entweder hat man recht oder ist beliebt.

    http://www.babybytes.de/Schwangersch...10/16/2013.png

    http://alterna-tickers.com/tickers/g.../pwgfsek8j.png

    Meine Oktober 2013 Bino ist Pica.

  3. #3
    Avatar von suzimausi
    suzimausi ist offline Tickerqueen des Ere
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    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Zitat Zitat von Emily Erdbeer Beitrag anzeigen
    Das Thema Unterhalt wird ja gerade heiß diskutiert hier. Daher mische ich mich mal ein.
    Mein Ex-Mann hat im Januar beschlossen, keinen Unterhalt mehr zu zahlen, weil er "genug andere Verpflichtungen hat und kein Geld übrig.....".
    Ich war beim Jugendamt und die Sache läuft nun, indem sie ihn anschreiben und den Unterhalt fordern.
    Bislang ignoriert er die Post. Toll.
    Die Dame meinte nun, es müsse auf dem Gerichtsweg geklärt werden.
    Allerdings kann es sein, dass ICH die Gerichtskosten letzlich zahlen muss.
    Zwar ist mein Kind der Kläger, die brauch das nicht zahlen, aber im Rahmen des Antrags auf Prozeßkostenhilfe würde auch mein Einkommen berechnet (Halbtagsstelle) und entsprechend das Einkommen meines jetziges Ehemannes.
    Ist das fair?
    es heißt jetzt vkh= verfahrenskostenhilfe

    und ja fair ist es zwar nicht, aber die berechnung ist korrekt...

    wenn es bei gericht ein urteil oder einen beschluß gibt, wird es ebenso einen kostenfestsetzungsbeschluß geben UND dann werden vermutlich dem nichtzahlenden elternteil die kompletten kosten ( einschließlich der kosten für deinen anwalt ) auferlegt werden

    nur wenn du keine vkh bewilligt bekommst mußt du erst einmal in vorlage treten

  4. #4
    Davina ist offline Legende
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    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Zitat Zitat von Emily Erdbeer Beitrag anzeigen
    Das Thema Unterhalt wird ja gerade heiß diskutiert hier. Daher mische ich mich mal ein.
    Mein Ex-Mann hat im Januar beschlossen, keinen Unterhalt mehr zu zahlen, weil er "genug andere Verpflichtungen hat und kein Geld übrig.....".
    Ich war beim Jugendamt und die Sache läuft nun, indem sie ihn anschreiben und den Unterhalt fordern.
    Bislang ignoriert er die Post. Toll.
    Die Dame meinte nun, es müsse auf dem Gerichtsweg geklärt werden.
    Allerdings kann es sein, dass ICH die Gerichtskosten letzlich zahlen muss.
    Zwar ist mein Kind der Kläger, die brauch das nicht zahlen, aber im Rahmen des Antrags auf Prozeßkostenhilfe würde auch mein Einkommen berechnet (Halbtagsstelle) und entsprechend das Einkommen meines jetziges Ehemannes.
    Ist das fair?
    Mit deinem Einkommen müsstest du doch evtl trotzdem noch unter Grenze liegen und die Prozesskostenbeihilfe beantragen können, oder?
    Frag mal nach.
    Bei mir ist es so, dass ich die Kosten für die Scheidung tragen muss, mein Nochmann aber PKB erhält. Bei mir wird mein Gehalt plus Unterhalt berechnet, wenn ich letzteres aber nicht erhalte, wird ja von einem fiktiven Einkommen ausgegangen, was ich nicht habe.
    Fair ist nicht der Vater, der sich drückt und alles ignoriert.

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Zitat Zitat von Emily Erdbeer Beitrag anzeigen
    Das Thema Unterhalt wird ja gerade heiß diskutiert hier. Daher mische ich mich mal ein.
    Mein Ex-Mann hat im Januar beschlossen, keinen Unterhalt mehr zu zahlen, weil er "genug andere Verpflichtungen hat und kein Geld übrig.....".
    Ich war beim Jugendamt und die Sache läuft nun, indem sie ihn anschreiben und den Unterhalt fordern.
    Bislang ignoriert er die Post. Toll.
    Die Dame meinte nun, es müsse auf dem Gerichtsweg geklärt werden.
    Allerdings kann es sein, dass ICH die Gerichtskosten letzlich zahlen muss.
    Zwar ist mein Kind der Kläger, die brauch das nicht zahlen, aber im Rahmen des Antrags auf Prozeßkostenhilfe würde auch mein Einkommen berechnet (Halbtagsstelle) und entsprechend das Einkommen meines jetziges Ehemannes.
    Ist das fair?
    Ich bekam damals PKH, lag unterhalb der Grenze mit meinem Einkommen.

    Müßtest Du mit deinem Anwalt klären.

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Zitat Zitat von Emily Erdbeer Beitrag anzeigen
    Das Thema Unterhalt wird ja gerade heiß diskutiert hier. Daher mische ich mich mal ein.
    Mein Ex-Mann hat im Januar beschlossen, keinen Unterhalt mehr zu zahlen, weil er "genug andere Verpflichtungen hat und kein Geld übrig.....".
    Ich war beim Jugendamt und die Sache läuft nun, indem sie ihn anschreiben und den Unterhalt fordern.
    Bislang ignoriert er die Post. Toll.
    Die Dame meinte nun, es müsse auf dem Gerichtsweg geklärt werden.
    Allerdings kann es sein, dass ICH die Gerichtskosten letzlich zahlen muss.
    Zwar ist mein Kind der Kläger, die brauch das nicht zahlen, aber im Rahmen des Antrags auf Prozeßkostenhilfe würde auch mein Einkommen berechnet (Halbtagsstelle) und entsprechend das Einkommen meines jetziges Ehemannes.
    Ist das fair?
    wenn du nur eine Halbtagsstelle hast ist es unwahrscheinlich das du die Gerichtskosten zahlen musst.

    Aber dein JA hat Unrecht, beantrage eine Beistandschaft des JA für Kind, dann wird dort alles geregelt.

    So einfach wie die dir das sagten ist es nicht.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Das hat sie doch wohl.
    Auch bei der Beistandschaft muß ggf. der Prozess gezahlt werden.
    Nur der Anwalt nicht, das JA kann sich bis zum OLG selbst vertreten.

    Wenn die Halbtagsstelle aber nicht so viel bringt, dann zahlt sie auch nichts.
    Nur - warum sollten die das Gehalt des Ex mit in die Berechnung nehmen.
    Das ist nicht so stimmig.

    Zitat Zitat von chani_von_dune Beitrag anzeigen
    wenn du nur eine Halbtagsstelle hast ist es unwahrscheinlich das du die Gerichtskosten zahlen musst.

    Aber dein JA hat Unrecht, beantrage eine Beistandschaft des JA für Kind, dann wird dort alles geregelt.

    So einfach wie die dir das sagten ist es nicht.

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Zitat Zitat von -Fionn- Beitrag anzeigen
    Das hat sie doch wohl.
    Auch bei der Beistandschaft muß ggf. der Prozess gezahlt werden.
    Nur der Anwalt nicht, das JA kann sich bis zum OLG selbst vertreten.

    Wenn die Halbtagsstelle aber nicht so viel bringt, dann zahlt sie auch nichts.
    Nur - warum sollten die das Gehalt des Ex mit in die Berechnung nehmen.
    Das ist nicht so stimmig.
    Quark, jetziger Mann.
    Man geht davon aus, dass ein Ehemann gerne für die Kosten seiner Frau aufkommt. Deshalb wird er mit in die Berechnung genommen.

  9. #9
    Registriert seit
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    117

    Standard Re: Unterhalt - und Gerichtskosten ...

    Anmerkung: Das Gehalt meines jetzigen Mannes wird mit einberechnet. NICHT das meines Ex-Mannes.

    Es geht dabei um eine Beistandschaft, richtig. Mir war dieses Wort leider entfallen.

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