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  1. #1
    Gegenlicht ist offline addict
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    499

    Standard Polypen/große Mandeln was nun?!

    Hallo!

    Anfang des Jahres machte ich unseren Kinderarzt darauf aufmerksam, dass unsere Tochter (geb Januar 2010) nachts mal mehr mal weniger stark schnarcht. Er schaute nach und meinte, dass die Mandeln größer seien, als sie eigentlich sollten. Er meinte, wir würden das jetzt einfach weiter beobachten und sofern sie keine nächtlichen Aussetzer haben sollte bzw. sich die Infektanfälligkeit häufen sollte, nichts unternehmen, da sie noch keine 3 Jahre alt ist.

    Das Schnarchen nahm innerhalb der letzten 4 Wochen stark zu. Manchmal schnarcht sie tagelang (auch ohne Infekt) sehr heftig, dann wieder einen Tag gar nicht. Mir hat das keine Ruhe gelassen, also war ich mit ihr beim HNO.

    Sein dringender Rat: Polypen entfernen, Trommelfellschnitt ggf Paukenröhrchen und evtl. eine Teilentfernung der Mandeln.

    Matthea hat sehr früh sehr viel gesprochen und ist jetzt auch sprachlich ihrem Alter sehr weit voraus. Ihr Gehör erscheint weder uns noch in der Kita beeinträchtigt. Sie reagiert auf leise Ansprachen, hört leise Geräusche, dreht den Kopf zur Geräuschquelle.
    Die Ohrdruckmessung sagte aber aus, dass das eine Trommelfell quasi gar nicht zu schwingen scheint und das andere nur mäßig. Dies würde dafür sprechen, dass sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell befindet.
    Die Mandeln berühren beidseitig das Zäpfchen, es wäre aber noch grenzwertig ok.

    Kurz nach der Diagnose hatte ich den Eindruck, Matthea würde sehr viel nasaler/dumpfer sprechen und auch undeutlicher. Habe dann Otovowen und Pulsatilla Globulis gegeben (Kinderarzttermin zum Besprechen der HNO Diagnose erst kommenden Do!) und jetzt das Gefühl, dass es wieder okay ist.

    Krank ist sie aktuell nicht. Vlt minimal ein Schnupfen, aber auch nicht wirklich.

    Die Mandeln erscheinen mir extrem riesig!

    Ich weiß nun nicht, was ich machen soll. OP ja oder nein oder lieber erstmal mit einem Heilpraktiker versuchen?

    Sie ist für ein Kitakind normal oft krank, hatte noch nie eine Mandelentzündung, allerdings schon 3 Mittelohrentzündungen, die aber gut ausheilten (AB!). Sprachlich ist sie super, hören auch, aber sie schnarcht und die Mandeln sind riesig!

    Was tun?

    Wer hat Erfahrungen mit dieser OP?
    Wer hat Tipps, Anregungen und Gedanken zu der Thematik?

    Ich möchte ihr ungern eine Vollnarkose zumuten, wenn es nicht zwingend nötig ist!
    Kenne so viele Kinder, bei denen mehrfach nachoperiert wurde...

    Was würdet ihr sagen/machen?

    Vielen, lieben Dank!

  2. #2
    Avatar von amanda_beate
    amanda_beate ist offline utopist
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    05.02.2004
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Zitat Zitat von Gegenlicht Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Anfang des Jahres machte ich unseren Kinderarzt darauf aufmerksam, dass unsere Tochter (geb Januar 2010) nachts mal mehr mal weniger stark schnarcht. Er schaute nach und meinte, dass die Mandeln größer seien, als sie eigentlich sollten. Er meinte, wir würden das jetzt einfach weiter beobachten und sofern sie keine nächtlichen Aussetzer haben sollte bzw. sich die Infektanfälligkeit häufen sollte, nichts unternehmen, da sie noch keine 3 Jahre alt ist.

    Das Schnarchen nahm innerhalb der letzten 4 Wochen stark zu. Manchmal schnarcht sie tagelang (auch ohne Infekt) sehr heftig, dann wieder einen Tag gar nicht. Mir hat das keine Ruhe gelassen, also war ich mit ihr beim HNO.

    Sein dringender Rat: Polypen entfernen, Trommelfellschnitt ggf Paukenröhrchen und evtl. eine Teilentfernung der Mandeln.

    Matthea hat sehr früh sehr viel gesprochen und ist jetzt auch sprachlich ihrem Alter sehr weit voraus. Ihr Gehör erscheint weder uns noch in der Kita beeinträchtigt. Sie reagiert auf leise Ansprachen, hört leise Geräusche, dreht den Kopf zur Geräuschquelle.
    Die Ohrdruckmessung sagte aber aus, dass das eine Trommelfell quasi gar nicht zu schwingen scheint und das andere nur mäßig. Dies würde dafür sprechen, dass sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell befindet.
    Die Mandeln berühren beidseitig das Zäpfchen, es wäre aber noch grenzwertig ok.

    Kurz nach der Diagnose hatte ich den Eindruck, Matthea würde sehr viel nasaler/dumpfer sprechen und auch undeutlicher. Habe dann Otovowen und Pulsatilla Globulis gegeben (Kinderarzttermin zum Besprechen der HNO Diagnose erst kommenden Do!) und jetzt das Gefühl, dass es wieder okay ist.

    Krank ist sie aktuell nicht. Vlt minimal ein Schnupfen, aber auch nicht wirklich.

    Die Mandeln erscheinen mir extrem riesig!

    Ich weiß nun nicht, was ich machen soll. OP ja oder nein oder lieber erstmal mit einem Heilpraktiker versuchen?

    Sie ist für ein Kitakind normal oft krank, hatte noch nie eine Mandelentzündung, allerdings schon 3 Mittelohrentzündungen, die aber gut ausheilten (AB!). Sprachlich ist sie super, hören auch, aber sie schnarcht und die Mandeln sind riesig!

    Was tun?

    Wer hat Erfahrungen mit dieser OP?
    Wer hat Tipps, Anregungen und Gedanken zu der Thematik?

    Ich möchte ihr ungern eine Vollnarkose zumuten, wenn es nicht zwingend nötig ist!
    Kenne so viele Kinder, bei denen mehrfach nachoperiert wurde...

    Was würdet ihr sagen/machen?

    Vielen, lieben Dank!
    was soll denn ein heilpraktiker bei vergrößerten rachen- und gaumenmandeln machen?

    unsere mittlere sprach ab etwa zwei jahren auch zunehmend nasal, schnarchte nachts und hatte dauernd schnupfen. mit 3 jahren haben wir dann die rachenmandeln entfernen lassen und ein trommelfellschnitt wurde auch gemacht.
    klar, vollnarkose ist nicht so schön. aber mit den beschwerden lebt es sich ja auch nicht gut, und von alleine wird es auch nicht besser werden. sie hat jedenfalls alles gut überstanden und musste bisher auch nicht nachoperiert werden.
    mfg amanda_beate

  3. #3
    Avatar von Lollefee
    Lollefee ist offline MAIdli-Mama!
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Bei uns wird operiert, wenn es zu Atemaussetzern, beeinträchtigenden Hörschwierigkeiten und deutlichen Sprachschwierigkeiten kommt. Allein wegen Schnarchen und Adenoiden wird nicht operiert.

    Bei uns werden für Adenotomien mit oder ohne Paracentese ggf. mit Röhrchen 30 Minuten von Narkosebeginn bis zum Narkosebeginn der nächsten OP eingeplant. Die Eltern dürfen mit in den OP, bis das Kind schläft, sind im Aufwachraum mit dabei. Sobald das Kind was getrunken und gegessen hat und einigermaßen fit ist, darf es nach Hause. Am nächsten Tag ist Kontrolle. Diese OP geht also auch ambulant.

    Was ein HP da macht, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
    Liebe Grüße von Lolle

    MAIdli, *4. Mai 2010 :liebe:

    Wenn Träume Hand und Fuß bekommen und aus Liebe Leben wird,
    dann kann man wohl von einem Wunder sprechen.


    Zwei Sterne im JUNIversum Herbst 2011 *8.SSW und *10.SSW

  4. #4
    Gegenlicht ist offline addict
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!

    Mr wurde nahegelegt, einen Heilpraktiker zu konsultieren, weil die über Hmöopatie bzw. Ernährungsumstellung Erfolge erzielen könnten.
    Ich habe mich damit nicht befasst.
    Möchte natürlich das beste für unsere Kleine, aber wenn ich sehe, dass die Dinger so oft nachwachsen und dann wieder eine OP nötig ist :(

  5. #5
    Schnatti. ist offline CrazyCatLady
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Oh super, die hochgeliebten Globulis helfen...genau wie man NACH einer Diagnose etwas feststellt.

    Mein Kind hat auch gut gehört, trotzdem war das Pauckenröhrchen gut. Und die Polypen-OP auch...leider näselt sie jetzt nach 4 Jahren (sie ist jetzt 7) schon wieder. :(

    Zitat Zitat von Gegenlicht Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Anfang des Jahres machte ich unseren Kinderarzt darauf aufmerksam, dass unsere Tochter (geb Januar 2010) nachts mal mehr mal weniger stark schnarcht. Er schaute nach und meinte, dass die Mandeln größer seien, als sie eigentlich sollten. Er meinte, wir würden das jetzt einfach weiter beobachten und sofern sie keine nächtlichen Aussetzer haben sollte bzw. sich die Infektanfälligkeit häufen sollte, nichts unternehmen, da sie noch keine 3 Jahre alt ist.

    Das Schnarchen nahm innerhalb der letzten 4 Wochen stark zu. Manchmal schnarcht sie tagelang (auch ohne Infekt) sehr heftig, dann wieder einen Tag gar nicht. Mir hat das keine Ruhe gelassen, also war ich mit ihr beim HNO.

    Sein dringender Rat: Polypen entfernen, Trommelfellschnitt ggf Paukenröhrchen und evtl. eine Teilentfernung der Mandeln.

    Matthea hat sehr früh sehr viel gesprochen und ist jetzt auch sprachlich ihrem Alter sehr weit voraus. Ihr Gehör erscheint weder uns noch in der Kita beeinträchtigt. Sie reagiert auf leise Ansprachen, hört leise Geräusche, dreht den Kopf zur Geräuschquelle.
    Die Ohrdruckmessung sagte aber aus, dass das eine Trommelfell quasi gar nicht zu schwingen scheint und das andere nur mäßig. Dies würde dafür sprechen, dass sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell befindet.
    Die Mandeln berühren beidseitig das Zäpfchen, es wäre aber noch grenzwertig ok.

    Kurz nach der Diagnose hatte ich den Eindruck, Matthea würde sehr viel nasaler/dumpfer sprechen und auch undeutlicher. Habe dann Otovowen und Pulsatilla Globulis gegeben (Kinderarzttermin zum Besprechen der HNO Diagnose erst kommenden Do!) und jetzt das Gefühl, dass es wieder okay ist.

    Krank ist sie aktuell nicht. Vlt minimal ein Schnupfen, aber auch nicht wirklich.

    Die Mandeln erscheinen mir extrem riesig!

    Ich weiß nun nicht, was ich machen soll. OP ja oder nein oder lieber erstmal mit einem Heilpraktiker versuchen?

    Sie ist für ein Kitakind normal oft krank, hatte noch nie eine Mandelentzündung, allerdings schon 3 Mittelohrentzündungen, die aber gut ausheilten (AB!). Sprachlich ist sie super, hören auch, aber sie schnarcht und die Mandeln sind riesig!

    Was tun?

    Wer hat Erfahrungen mit dieser OP?
    Wer hat Tipps, Anregungen und Gedanken zu der Thematik?

    Ich möchte ihr ungern eine Vollnarkose zumuten, wenn es nicht zwingend nötig ist!
    Kenne so viele Kinder, bei denen mehrfach nachoperiert wurde...

    Was würdet ihr sagen/machen?

    Vielen, lieben Dank!

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Zitat Zitat von Gegenlicht Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!

    Mr wurde nahegelegt, einen Heilpraktiker zu konsultieren, weil die über Hmöopatie bzw. Ernährungsumstellung Erfolge erzielen könnten.
    Ich habe mich damit nicht befasst.
    Möchte natürlich das beste für unsere Kleine, aber wenn ich sehe, dass die Dinger so oft nachwachsen und dann wieder eine OP nötig ist :(

    Lass dein Kind operieren, wenn es der HNO Arzt für notwendig befindet.
    Es ist nur ein kleiner Eingriff und dauert ca. 20-30Min.
    Meine Kleine ist auch damals operiert worden, und es hat alles gut geklappt.
    Du darfst mit bis vor den OP und kannst dann im Aufwachraum auf sie warten.
    Gegen Mittag gibt es eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken, dann ist Visite und schwupp könnt ihr wieder nach Hause.

    Und ein Heilpraktiker kann das nicht wegzaubern. Da gibst du nur Geld aus.

  7. #7
    Gegenlicht ist offline addict
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Zitat Zitat von Lollefee Beitrag anzeigen
    Bei uns wird operiert, wenn es zu Atemaussetzern, beeinträchtigenden Hörschwierigkeiten und deutlichen Sprachschwierigkeiten kommt. Allein wegen Schnarchen und Adenoiden wird nicht operiert.

    Bei uns werden für Adenotomien mit oder ohne Paracentese ggf. mit Röhrchen 30 Minuten von Narkosebeginn bis zum Narkosebeginn der nächsten OP eingeplant. Die Eltern dürfen mit in den OP, bis das Kind schläft, sind im Aufwachraum mit dabei. Sobald das Kind was getrunken und gegessen hat und einigermaßen fit ist, darf es nach Hause. Am nächsten Tag ist Kontrolle. Diese OP geht also auch ambulant.

    Was ein HP da macht, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Danke sehr! Hören und Sprechen sind okay. Schnarchen tut sie wie verrückt. Aussetzer bislang keine.

    Ich hätte jetzt vermutet, dass die OP länger dauert, daher ist das schon mal beruhigend zu wissen! Danke sehr!

  8. #8
    Avatar von Sonny0910
    Sonny0910 ist offline DickesB oben an der Spree
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Zitat Zitat von Gegenlicht Beitrag anzeigen
    Was würdet ihr sagen/machen?

    Vielen, lieben Dank!
    Unsere Tochter (Feb 2010) hat ähnliche Probleme und wir werden die OP demnächst machen lassen.
    Ich kenne viele Kinder, die nach der OP keinerlei Beschwerden mehr hatten und auch nicht mehr so infektanfällig waren.
    Bei dem Gedanken an die Vollnarkose ist mir auch etwas komisch, aber sie ständig mit AB vollzupumpen finde ich noch weniger gut.

  9. #9
    Gegenlicht ist offline addict
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Zitat Zitat von Schnatti. Beitrag anzeigen
    Oh super, die hochgeliebten Globulis helfen...genau wie man NACH einer Diagnose etwas feststellt.

    Mein Kind hat auch gut gehört, trotzdem war das Pauckenröhrchen gut. Und die Polypen-OP auch...leider näselt sie jetzt nach 4 Jahren (sie ist jetzt 7) schon wieder. :(
    Warum so biestig mit den Globulis?
    Ich versuche gerade, mich mit sanften Methoden auseinander zu setzen, daher wars ein Versuch. Sonst wäre ich nicht zum HNO gegangen und würde das alles nochmal mit unserem KiA durchkauen (der sehr viel größeren Hang zur Schulmedizin hat)!

    Okay, da lag bei euch immerhin eine lange Schonfrist dazwischen! Ich drück die Daumen, dass sie um eine weitere OP drumherum kommt!

  10. #10
    Gegenlicht ist offline addict
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    Standard Re: Polypen/große Mandeln was nun?!

    Zitat Zitat von Sonny0910 Beitrag anzeigen
    Unsere Tochter (Feb 2010) hat ähnliche Probleme und wir werden die OP demnächst machen lassen.
    Ich kenne viele Kinder, die nach der OP keinerlei Beschwerden mehr hatten und auch nicht mehr so infektanfällig waren.
    Bei dem Gedanken an die Vollnarkose ist mir auch etwas komisch, aber sie ständig mit AB vollzupumpen finde ich noch weniger gut.

    Die Infekte halten sich hier in Grenzen. Wann wird es bei euch gemacht? Wie viel Zeit ist von der Diagnose bis zur Entscheidung vergangen bei euch?

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