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  1. #1
    Spiegelfrau ist offline enthusiast
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    Standard Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    So, nun ist es soweit. Nach langem Mitlesen und nicht -schreiben brauche ich von der werten Ere-Gemeinschaft mal ein paar Denkanstöße bzw. Meinungen.

    Mein Mann und ich sind uns ein wenig uneins über die Höhe des Kostgeldes, das unser Sohn jetzt nach Beendigung seiner Ausbildung zahlen sollte.

    Zu den Fakten:


    Unser Sohn ist vor einiger Zeit bei und aus- und mit seiner Freundin zusammengezogen, nach der Trennung aber vor ca. einem Jahr bei uns wieder eingezogen. Sein Zimmer hatten wir in der Zwischenzeit umgewidmet, so dass für ihn nur mein Arbeitszimmer "frei" war, in dem neben meinem Schreibtisch auch ein großes Bett steht. Das Zimmer nutzt er allerdings nicht exklusiv, da dort alle meine Unterlagen liegen und ich an die immer mal wieder heran muss. Er hat also kein eigenes Zimmer, "besetzt" aber meins, und da er dort ständig für Unordnung sorgt, kann ich es eigentlich nicht mehr nutzen. Er ist aber selten zu den Mahlzeiten hier, so dass Verpflegung für ihn kaum erwähnenswert ist. Seine Wäsche wird aber komplett hier gewaschen, und z.B. die Dusche nutzt er eigentlich täglich, ebenso das Internet und unseren Telefonanschluß (teilweise auch mit Auslands- bzw. Mehrwertdiensten). Verantwortung übernimmt er kaum (also mal schauen ob die Mülltonnen rausgestellt werden müssen, Katze ohne Aufforderung füttern, mal Eigeninitiativ putzen, saugen, Spülmaschine ein-/ausräumen etc.). Zudem hat er diverse Sachen, die er beim Auszug bei seiner Freundin mitnehmen musste, im Keller verteilt. Während seiner Ausbildung haben wir kein Kostgeld von ihm verlangt, aber nun ist er Vollzeit im erlernten Beruf tätig und verdient ca. 1200€ netto im Monat.

    Mein Mann und ich sind uns einig: Sohn soll Kostgeld zahlen. Während ich denke 150 bis 200 Euro reichen völlig, ist mein Mann der Meinung 300 Euro sollten es schon mind. sein, da er auch während der Ausbildung nichts bezahlt hat. Finanziell angewiesen sind wir auf das Geld nicht, aber wir wollen damit ein moralisches Zeichen setzen.

    Wie handhabt ihr das? Wieviel musstet ihr zahlen (wenn es noch nicht zu lange her ist)? Was zahlen eure berufstätigen Kinder, die noch zu Hause wohnen?

    Ich hoffe die meisten für uns wichtigen Fakten drin zu haben. Falls ich nicht ganz Ere-konform den Thread führe, bitte ich jetzt schon um Entschuldigung und etwas Nachsicht mit einer Mitschreibanfängerin.

  2. #2
    Avatar von Änne
    Änne ist offline Legende
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    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Du hast einen (für viele ganz wichtigen) Faktor vergessen: Wie alt ist euer Sohn?
    Und ehrlich gesagt wollte ich so einen "Gast" nicht mehr in meinem Haus haben. Alle Dienstleistungen nutzen und nichts "einbringen" - Danke, aber nein Danke.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Zitat Zitat von Spiegelfrau Beitrag anzeigen
    Wie handhabt ihr das? Wieviel musstet ihr zahlen (wenn es noch nicht zu lange her ist)? Was zahlen eure berufstätigen Kinder, die noch zu Hause wohnen?

    .

    Letztendlich habt ihr jetzt eine WG, mit allen rechten und pflichten

    Denk einfach drüber nach, wass ein WG bewohner zahlen müsste

    Meiner beiden, die schon ausgezogen sind, mussten nix zahlen, bzw. haben die eingekauft oder sonstwas...haben aber gespart um SCHNELLSTmöglich auszuziehen, bzw. Geld zu haben, wenn es soweit ist

    Kommt dann auf eure finanziellen Möglichkeiten an

    meinem Jüngsten knöpf ich 100 Euro im Monat ab, und er geht einkaufen auf seine Kosten,der verdient mit seiner halben Stelle im Moment ca 800 Euro netto..

    Warum soll DER mehr Taschengeld als ich haben?? und hat an sich das Paradies auf Erden?? nöööö

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Ich würde 50% verlangen und einen Teil für die Kosten, die er verursacht nutzen und den Rest für ihn sparen.

    Weniger würde ich nicht nehmen- denn würde er alleine leben, bräuchte er mehr um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

  5. #5
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn
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    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Ich würde ihm nahelegen sich eine Wohnung zu suchen.
    Wenn er das nicht vorhat, und ihr ihn nicht anwaltlich auffordern und notfalls aus dem Haus klagen wollt, dann sollte er ein Zimmer ganz für sich haben und die ortsübliche WG-Zimmer Miete zahlen, plus einen Zuschlag für eine Putzfrau. Natürlich anteilige Kosten an Wasser, Strom Telefon, dort dann noch alle Mehrkosten die er verursacht.
    Vorfreude!


  6. #6
    Die_Mera79 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Tja schwer zu sagen... wenn ihr 300€ nehmt erhöht das vielleicht die Chancen, dass er nicht ewig das Hotel Mama nutzt

    Aber realistisch und vertretbar finde ich 200€.


    Die besten Kinder, die man sich wünschen kann

  7. #7
    Avatar von jewels
    jewels ist offline wartet...
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    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Zitat Zitat von Änne Beitrag anzeigen
    Du hast einen (für viele ganz wichtigen) Faktor vergessen: Wie alt ist euer Sohn?
    Und ehrlich gesagt wollte ich so einen "Gast" nicht mehr in meinem Haus haben. Alle Dienstleistungen nutzen und nichts "einbringen" - Danke, aber nein Danke.
    Hier häng ich mich dran.

    Und erlaube mir noch eine Frage an die TE: Wollt ihr denn, dass der Sohn weiter bei euch wohnt?
    Liebe Grüße, jewels****

    Deine erste Pflicht ist, dich selber glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich. Ludwig Feuerbach

    "Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen." (Hesse)




    Seit Februar 2007 warten wir aufs Kind.
    Früher Abort 09/08 und 07/10, biochem. Schwangerschaft 11/11 und 08/17
    3x ICSI/IVF negativ 2011-2013, Kryo 07/17
    08/2014 PICSI in Prag positiv

  8. #8
    Avatar von Bad_Girl
    Bad_Girl ist offline ist dann mal weg
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    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Zitat Zitat von Spiegelfrau Beitrag anzeigen
    Wie handhabt ihr das? Wieviel musstet ihr zahlen (wenn es noch nicht zu lange her ist)? Was zahlen eure berufstätigen Kinder, die noch zu Hause wohnen?
    Ich kann dir sagen, was ich gezahlt habe, das war ein drittel meines Netto und ich fand das sehr ok.
    LG das Bad Girl mit
    J (10/09) und M (09/11)
    gestillt, getragen, reboard gefahren, durchgeimpft, und glücklich jeder in seinem eigenen Bett!

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Zitat Zitat von Die_Mera79 Beitrag anzeigen
    Tja schwer zu sagen... wenn ihr 300€ nehmt erhöht das vielleicht die Chancen, dass er nicht ewig das Hotel Mama nutzt

    Aber realistisch und vertretbar finde ich 200€.

    Mera

    der junge Mann hat seinen GESAMTEN Lohn zur Verfügung, wohnt warm und mit IMMEr genug klopapier, Mutter kocht wahrscheinlich

    Also kann der mindestens ein DRITTEL abgeben..denn wenn er auszieht, und alles selbst bestreitet, gehts im relativ schlecht :D

    Was du mit dem Geld dann machst, ob es tatsählich in den Haushalt fließt, oder ob DU es ansparst FÜR das Kind, ist egal

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Kostgeld - Sorry, ein wenig lang geworden

    Zitat Zitat von Änne Beitrag anzeigen
    Du hast einen (für viele ganz wichtigen) Faktor vergessen: Wie alt ist euer Sohn?
    .

    Das ist egal...die Frage ist, wieviel VERDIENT er

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