Verquere Situation (und ich bin mittlerweile zu faul, mich zur Entscheidungsfindung durch Links zu lesen, weil ich persönlich finde, man könnte ja einfach bei der KFZ-Versicherung oder der Polizei nachfragen, man will aber nicht) - wenn's geht keine Bemerkungen zur menschlichen Dummheit :

Person A und Person B haben eine Beziehung und kaufen gemeinsam ein Auto. Person A hat keinen Führerschein, das Auto wird von Person B offiziell gekauft, Person A zahlt aber einen Teil des Kaufpreises.

Offiziell gehört die Karre Person B.

Person B hat schon mehrere Unfälle gebaut (oder so, man erzählt mir diesbezüglich nicht alles) und möchte daher, dass Person A das Auto auf ihren Namen anmeldet (kommt vermutlich billiger).

Person A bestellt den Versicherungsvertreter zu sich und möchte den Versicherungsvertrag abschließen (scheinbar wird die Karre dann auf der Versicherung angemeldet) - da das Auto aber Person B gehört, wäre das nicht möglich. Person B ist auf Montage, der Versicherungsvertreter meint, das wäre ja kein Problem, er schreibt einen Kaufvertrag, telefoniert mit Person B, ob es recht ist, dass Person A das Auto offiziell von ihm kauft, Person A soll einfach mit dem Namen der Person B unterschreiben (das nennt man Urkundenfälschung, ich weiß das, Person A ist da wohl nicht ganz sicher gewesen).

Auto gehört jetzt Person A und wird auf ihren Namen angemeldet.

Person A und Person B trennen sich zwei Monate nach der Autogeschichte und sind seitdem, von kurzen Techtelmechteleien abgesehen, spinnefeind (das ist jetzt meine private Definition).

Person A hat den KFZ-Brief, aber nicht lange, denn Person B zeigt sie wegen Urkundenfälschung an und behauptet, er hätte sein Auto natürlich nicht verkaufen wollen. Der Versicherungsvertreter mimt den Hasen, der nichts weiß.

Wir erinnern uns: Person A hat mitgezahlt, sich das aber lustigerweise nicht bestätigen lassen - aber das nur am Rande.

Die Polizei kommt und holt den Kfz-Brief (Typenschein heißt das Teil hierzulande, wenn mich nicht alles täuscht) und die Zweit-Autoschlüssel. Das Verfahren gegen Person A ist noch am Laufen.

Das Auto gehört wieder Person B.

So, jetzt kommt der Clou: Die Versicherung schreibt Person A an, die Jahresprämie ist fällig. Person A will die Versicherung kündigen, bekommt vom Vertreter die Auskunft, das geht nur, wenn sie die Abmeldung der Karre vorlegt (für die sie wohl den Typenschein brauchen könnte) - und seit dieser Auskunft reagiert der Versicherungsvertreter nicht mehr auf die Anrufe.

Ich bin mir ja sicher, es muss eine Möglichkeit geben, die Sache rückwirkend aufzulösen - aber welche?

Person A ist übrigens so sauer, dass sie die Kennzeichen des Autos (Person B wohnt zwei Straßen weiter) abmontiert hat - was ihr wieder Polizeibesuch einbrachte, wobei ich mir da nicht mehr so sicher bin, ob Person A nicht auch noch flunkert).