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  1. #1
    Avatar von catonki
    catonki ist offline Goldmedaille
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    1.555

    Frage Meinungen auch für Unbekannte?

    Hallo ihr Eltern,

    ich brauch mal eure Meinungen. Bin selbst noch nicht Mutter, will es aber werden....
    Und da hier immer sehr rege Beteiligung ist, dachte ich, ich frag euch mal.

    Mal angenommen, Arbeitnehmerin (AN) möchte ihren Arbeitsplatz verlassen.
    Hat dies auch mit dem zuständigen Leiter besprochen. Hat laut Vertrag eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartalsende, also bis 30.06. kündigen, 30.09. aufhören.
    Leiter sagt, formale Kündigung eigentlich nicht nötig. Aufhebungsvertrag auch zu einem eventuell früheren Zeitpunkt (je nach neuem Arbeitsplatzbeginn) möglich und auch übliche Praxis. Aber er spricht nochmal mit der höheren Leitung.

    Dieses Gespräch findet etwa Mitte Mai statt. Bis vor wenigen Tagen gibt es keine weitere Rückmeldung. AN hat ihrer Gruppenleitung mitgeteilt, dass sie im Juli voraussichtlich noch mal eine KüB machen wird, also für mind. 1 Woche AU sein wird.
    Dies erfährt auch die Leitung (ist auch im Betrieb kein Geheimnis).
    1 Tag später kommt die Anweisung, dass es einer formalen Kündigung zum 30.06. bedarf.

    Was tun?

    Küdigen und eventuell ab 30.09. schwanger, aber ohne Job und Absicherung.

    Nicht kündigen bzw erst zum 30.09. mit Wirksamkeit zum 31.12. und Gefahr laufen, dass nicht schwanger, aber AG einem Auflösungsvertrag dann nicht mehr zustimmt.

    AN möchte Job nicht länger als nötig machen. Zustände sind psychisch und physisch sehr belastend.

    Danke für eure Meinungen!


  2. #2
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Schlimme Person
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    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von catonki Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Eltern,

    ich brauch mal eure Meinungen. Bin selbst noch nicht Mutter, will es aber werden....
    Und da hier immer sehr rege Beteiligung ist, dachte ich, ich frag euch mal.

    Mal angenommen, Arbeitnehmerin (AN) möchte ihren Arbeitsplatz verlassen.
    Hat dies auch mit dem zuständigen Leiter besprochen. Hat laut Vertrag eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartalsende, also bis 30.06. kündigen, 30.09. aufhören.
    Leiter sagt, formale Kündigung eigentlich nicht nötig. Aufhebungsvertrag auch zu einem eventuell früheren Zeitpunkt (je nach neuem Arbeitsplatzbeginn) möglich und auch übliche Praxis. Aber er spricht nochmal mit der höheren Leitung.

    Dieses Gespräch findet etwa Mitte Mai statt. Bis vor wenigen Tagen gibt es keine weitere Rückmeldung. AN hat ihrer Gruppenleitung mitgeteilt, dass sie im Juli voraussichtlich noch mal eine KüB machen wird, also für mind. 1 Woche AU sein wird.
    Dies erfährt auch die Leitung (ist auch im Betrieb kein Geheimnis).
    1 Tag später kommt die Anweisung, dass es einer formalen Kündigung zum 30.06. bedarf.

    Was tun?

    Küdigen und eventuell ab 30.09. schwanger, aber ohne Job und Absicherung.

    Nicht kündigen bzw erst zum 30.09. mit Wirksamkeit zum 31.12. und Gefahr laufen, dass nicht schwanger, aber AG einem Auflösungsvertrag dann nicht mehr zustimmt.

    AN möchte Job nicht länger als nötig machen. Zustände sind psychisch und physisch sehr belastend.

    Danke für eure Meinungen!

    Auf die Schwangerschaft verlassen, würde ich mich auf keinen Fall, denn dann hast Du doppelt Druck schwanger zu werden. (ich weiß, wie es ist eine Kinderwunschbehandlung zu machen)

    Ob ich jetzt kündigen würde, hinge davon ab, ob es voraussichtlich schwer wird, was neues zu finden. Es gibt Jobs, da müsste es schon mit dem Teufel zu gehen, dass man nichts findet, dann würde ich das Risiko eingehen, sonst nicht.

    Du bist ja nach einer Kündigung 3 Monate gesperrt, Du bekommst kein Arbeitslosengeld.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Ich würde so überhaupt nicht kündigen.
    Gibt es da noch andere Gründe als eine evtl. Schwangerschaft?
    Wenn das so psychisch und physisch so belastend ist, wird das der FA auch erkennen und ggf. krankschreiben.

    Zitat Zitat von catonki Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Eltern,

    ich brauch mal eure Meinungen. Bin selbst noch nicht Mutter, will es aber werden....
    Und da hier immer sehr rege Beteiligung ist, dachte ich, ich frag euch mal.

    Mal angenommen, Arbeitnehmerin (AN) möchte ihren Arbeitsplatz verlassen.
    Hat dies auch mit dem zuständigen Leiter besprochen. Hat laut Vertrag eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartalsende, also bis 30.06. kündigen, 30.09. aufhören.
    Leiter sagt, formale Kündigung eigentlich nicht nötig. Aufhebungsvertrag auch zu einem eventuell früheren Zeitpunkt (je nach neuem Arbeitsplatzbeginn) möglich und auch übliche Praxis. Aber er spricht nochmal mit der höheren Leitung.

    Dieses Gespräch findet etwa Mitte Mai statt. Bis vor wenigen Tagen gibt es keine weitere Rückmeldung. AN hat ihrer Gruppenleitung mitgeteilt, dass sie im Juli voraussichtlich noch mal eine KüB machen wird, also für mind. 1 Woche AU sein wird.
    Dies erfährt auch die Leitung (ist auch im Betrieb kein Geheimnis).
    1 Tag später kommt die Anweisung, dass es einer formalen Kündigung zum 30.06. bedarf.

    Was tun?

    Küdigen und eventuell ab 30.09. schwanger, aber ohne Job und Absicherung.

    Nicht kündigen bzw erst zum 30.09. mit Wirksamkeit zum 31.12. und Gefahr laufen, dass nicht schwanger, aber AG einem Auflösungsvertrag dann nicht mehr zustimmt.

    AN möchte Job nicht länger als nötig machen. Zustände sind psychisch und physisch sehr belastend.

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  4. #4
    Avatar von catonki
    catonki ist offline Goldmedaille
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    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von Schiri Beitrag anzeigen
    Auf die Schwangerschaft verlassen, würde ich mich auf keinen Fall, denn dann hast Du doppelt Druck schwanger zu werden. (ich weiß, wie es ist eine Kinderwunschbehandlung zu machen)

    Ob ich jetzt kündigen würde, hinge davon ab, ob es voraussichtlich schwer wird, was neues zu finden. Es gibt Jobs, da müsste es schon mit dem Teufel zu gehen, dass man nichts findet, dann würde ich das Risiko eingehen, sonst nicht.

    Du bist ja nach einer Kündigung 3 Monate gesperrt, Du bekommst kein Arbeitslosengeld.
    Ein neuer Job wäre nicht das Problem. Allerdings wäre schwanger ein Beschäftigungsverbot sehr wahrscheinlich. Somit eben genau die Gefahr, endlich schwanger zu sein, aber keinen neuen Job zu bekommen und eben 3 Monate gesperrt zu sein...
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    Das Leben ist kein Ponyhof!



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    Meine liebe Bino aus dem LAKB ist Neythiri

  5. #5
    Avatar von amanda_beate
    amanda_beate ist offline utopist
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    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von catonki Beitrag anzeigen

    1 Tag später kommt die Anweisung, dass es einer formalen Kündigung zum 30.06. bedarf.

    damit ist die sache mit dem aufhebungsvertrag doch durch. ich würde kündigen, wenn ich ganz sicher wüßte, dass es so nicht weitergehen kann, egal ob schwanger oder nicht.
    mfg amanda_beate

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von catonki Beitrag anzeigen
    .....Danke für eure Meinungen!
    In der Situation würde ich gar nicht kündigen, ohne einen neuen Arbeitsplatz zu haben.

    Schwanger bist du doch noch nicht und wer weiß, wie lange das bei dir dauert.

  7. #7
    Avatar von catonki
    catonki ist offline Goldmedaille
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    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von -Fionn- Beitrag anzeigen
    Ich würde so überhaupt nicht kündigen.
    Gibt es da noch andere Gründe als eine evtl. Schwangerschaft?
    Wenn das so psychisch und physisch so belastend ist, wird das der FA auch erkennen und ggf. krankschreiben.
    Mmmh, nicht zu kündigen ist eben die eine Option. Die Belastung ist da. Aber wenn dann keine Schwangerschaft eintritt (bei dem Druck wohl eh kaum wahrscheinlich ), dann sich bis zur nächsten Kündigungsmöglichkeit zum 31.12. mit AU über Wasser halten... Das ist der Knackpunkt an dieser Option. Denn der AG muss einem vorzeitigen Aufhebungsvertrag ja nicht zustimmen...

    Ach, alles blöd!
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  8. #8
    Avatar von catonki
    catonki ist offline Goldmedaille
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    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von amanda_beate Beitrag anzeigen
    damit ist die sache mit dem aufhebungsvertrag doch durch. ich würde kündigen, wenn ich ganz sicher wüßte, dass es so nicht weitergehen kann, egal ob schwanger oder nicht.
    Ja, wenn nicht schwanger - sofort.

    Wenn aber ab Juli schwanger, dann hätte Frau doch gern die finanzielle Absicherung eines festen Arbeitsplatzes, auch wenn sie an diesen nicht zurückkehren will...
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  9. #9
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Schlimme Person
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    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von catonki Beitrag anzeigen
    Ein neuer Job wäre nicht das Problem. Allerdings wäre schwanger ein Beschäftigungsverbot sehr wahrscheinlich. Somit eben genau die Gefahr, endlich schwanger zu sein, aber keinen neuen Job zu bekommen und eben 3 Monate gesperrt zu sein...
    Unter diesem Druck würde ich nicht kündigen. Wobei, wenn Du einen neuen Job hättest, den anfängst und dann gleich ein Beschäftigungsverbot bekommen würdest, wäre das zwar ziemlich doof für den neuen Arbeitgeber, aber das ist nun mal das Risiko wenn man Frauen im gebärfähigen Alter einstellt.

    Du bist nicht schwanger, also würde ich auch erstmal so handeln. Wenn Du wirklich schwanger wirst, freust Du Dich und die Jobsituation lässt sich klären. Wenn Du einen Vertrag mit einem neuen Arbeitgeber hättest, aber nicht arbeiten kannst, wegen einem Beschäftigungsverbot, wärst Du doch sicherlich nicht gesperrt? Weiß das jemand?

  10. #10
    Avatar von lilalaune141110
    lilalaune141110 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Meinungen auch für Unbekannte?

    Zitat Zitat von catonki Beitrag anzeigen
    Ein neuer Job wäre nicht das Problem. Allerdings wäre schwanger ein Beschäftigungsverbot sehr wahrscheinlich. Somit eben genau die Gefahr, endlich schwanger zu sein, aber keinen neuen Job zu bekommen und eben 3 Monate gesperrt zu sein...
    Bewirb dich um einen neuen Job, tritt ihn an und wenn du nach zwei Tagen ein BV erhälst wegen Schwangerschaft ist das theoretisch nicht mehr dein Problem. Du darfst dann nicht mehr gekündigt werden (du lebst in D oder?!) und bekommst totzdem dein volles Gehalt.

    Ist zwar nicht die feine Art (wäre auch nicht meine Art!) aber wenn du das Gefühl hast es geht nicht anders?!
    3.10.12
    18.8.14

    16.9.18

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