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  1. #1
    jellybean73 ist offline Legende
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    Standard ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    jemand hat lange zeit (mehrere jahre) nach einem job gesucht.
    war sehr schwer, weil ungelernt, usw.
    und der teufelskreis aus arbeitslos-deswegen keine arbeit finden, je länger arbeitslos war schlimm.

    nun ist derjenige seit 3 monaten in einem dienstverhältnis. unbefristet.
    eigentlich super.
    die arbeit an sich ist körperlich schwerarbeit, außerdem noch dazu gefährlich (chemikalien).
    derjenige will aber unbedingt durchhalten, weil nun endlich der "wiedereinsteig" geschafft ist.


    am störendsten ist die bezahlung, die ist nämlich nicht wirklich gut, nach abzug der nun entstehenden fahrtkosten bleibt kaum was an mehr geld übrig, trotz vollzetijob.

    ab wann macht es sinn, sich weiter zu bewerben?
    wie sieht das aus, wenn jemand nach langer zeit in arbetislosigkeit nun mehrere monate gearbeitet hat, aber nun weg will? gerät man in verdacht, nix durchzuhalten?

    (und hofft, dass es diesmal leichter geht, weil ja nicht aus arbeitslosigkeit heraus)
    was denken sich da firmen?
    würdet ihr jemanden in betracht ziehen, der sich aus so einer lage heraus bewirbt?

  2. #2
    Avatar von event_horizon
    event_horizon ist offline Graph v. Ortho undercover
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    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Mein Bauchgefuehl sagt mir:
    An Stelle desjenigen wuerde ich mindestens 1-2 Jahre durchzuhalten versuchen, bevor ich mich nach etwas Besserem umsehe.
    Auch wenn die Bedingungen so hart sind- gelernte Leute haben diese Konditionen waehrend der Ausbildung, ungelernte leider oft ihr ganzes Leben lang.

    Zum Verdienst: Arbeit bringt ja nicht nur Geld, sondern auch Sinn, eine Identitaet, Selbstwertgefuehl etc.




    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    jemand hat lange zeit (mehrere jahre) nach einem job gesucht.
    war sehr schwer, weil ungelernt, usw.
    und der teufelskreis aus arbeitslos-deswegen keine arbeit finden, je länger arbeitslos war schlimm.

    nun ist derjenige seit 3 monaten in einem dienstverhältnis. unbefristet.
    eigentlich super.
    die arbeit an sich ist körperlich schwerarbeit, außerdem noch dazu gefährlich (chemikalien).
    derjenige will aber unbedingt durchhalten, weil nun endlich der "wiedereinsteig" geschafft ist.


    am störendsten ist die bezahlung, die ist nämlich nicht wirklich gut, nach abzug der nun entstehenden fahrtkosten bleibt kaum was an mehr geld übrig, trotz vollzetijob.

    ab wann macht es sinn, sich weiter zu bewerben?
    wie sieht das aus, wenn jemand nach langer zeit in arbetislosigkeit nun mehrere monate gearbeitet hat, aber nun weg will? gerät man in verdacht, nix durchzuhalten?

    (und hofft, dass es diesmal leichter geht, weil ja nicht aus arbeitslosigkeit heraus)
    was denken sich da firmen?
    würdet ihr jemanden in betracht ziehen, der sich aus so einer lage heraus bewirbt?
    Mit dem 8. Zwerg (10/2014), Schneeweißchen (06/2017) und einem, das dann doch nicht kam (12. SSW, 11/2018)

  3. #3
    jellybean73 ist offline Legende
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    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Mein Bauchgefuehl sagt mir:
    An Stelle desjenigen wuerde ich mindestens 1-2 Jahre durchzuhalten versuchen, bevor ich mich nach etwas Besserem umsehe.
    Auch wenn die Bedingungen so hart sind- gelernte Leute haben diese Konditionen waehrend der Ausbildung, ungelernte leider oft ihr ganzes Leben lang.

    Zum Verdienst: Arbeit bringt ja nicht nur Geld, sondern auch Sinn, eine Identitaet, Selbstwertgefuehl etc.
    ja, ich denk auch, ein jahr wär schon super.
    allerdigns glaub ich, dass das körperlich schwierig werden wird.


    zum sinn, usw.: ja.
    allerdings ist für denjenigen das geld ein sehr großer motivator.
    er dachte, mti einem job wirds nun auch besser mit seinen finanzen.
    mangelndes geld hat ja auch auswirkugnen auf das ganze restlcihe leben.
    das trat bisher nicht ein.
    dazu ist der verdienst einfach zu gering.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    ja, ich denk auch, ein jahr wär schon super.
    allerdigns glaub ich, dass das körperlich schwierig werden wird.


    zum sinn, usw.: ja.
    allerdings ist für denjenigen das geld ein sehr großer motivator.
    er dachte, mti einem job wirds nun auch besser mit seinen finanzen.
    mangelndes geld hat ja auch auswirkugnen auf das ganze restlcihe leben.
    das trat bisher nicht ein.
    dazu ist der verdienst einfach zu gering.
    Hm, ist das der Bekannte von dem Du schon mal erzählt hast?

    Ich nehme an er arbeitet im Lager, das ist wirklich ein Knochenjob. ABER, es müsste ihm doch klar sein, dass einem nach jahrelanger Arbeitslosigkeit und ohne Ausbildung die gebratenen Lohntauben nicht hinterher fliegen. Er arbeitet jetzt erst seit 3 Monaten, er sollte schon mindestens ein Jahr durchhalten.

  5. #5
    jellybean73 ist offline Legende
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    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von FrauSchratt Beitrag anzeigen
    Hm, ist das der Bekannte von dem Du schon mal erzählt hast?

    Ich nehme an er arbeitet im Lager, das ist wirklich ein Knochenjob. ABER, es müsste ihm doch klar sein, dass einem nach jahrelanger Arbeitslosigkeit und ohne Ausbildung die gebratenen Lohntauben nicht hinterher fliegen. Er arbeitet jetzt erst seit 3 Monaten, er sollte schon mindestens ein Jahr durchhalten.
    ja, das ist er.

    er arbeitet nicht nur im lager, sondern eben auch mit gefahrgut.
    und hat sich schon ein paar mal auch verletzt.
    (was dort normal ist, sagten die kollegen)

    natürlich erwartet er keine gebratenen tauben.
    aber er hat ernsthafft gehofft, dass es ihm nun finz. bald beser gehen wird.
    das trat bisher nicht ein.
    udn wird wohl auch nicht eintreten.

    das mit dem jahr hab ich ihm auch gesagt.
    dass man damit demonstriert, amn kann auch unter schlechten bedingungen durchhalten.
    ich hoffe, er schafft es.
    momentan geths ihm nicht gut, weil er offene hände hat, das ist serh schmerzhaft udn störend bei der arbeit.
    (das tragen von handschuhen führte dazu, jetzt trägt er kenie mehr, hat aber verätzugnen)

  6. #6
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    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    ja, ich denk auch, ein jahr wär schon super.
    allerdigns glaub ich, dass das körperlich schwierig werden wird.
    Gut, auf Kosten der Gesundheit wuerd ich es nicht machen.

    zum sinn, usw.: ja.
    allerdings ist für denjenigen das geld ein sehr großer motivator.
    er dachte, mti einem job wirds nun auch besser mit seinen finanzen.
    mangelndes geld hat ja auch auswirkugnen auf das ganze restlcihe leben.
    das trat bisher nicht ein.
    dazu ist der verdienst einfach zu gering.
    Fast niemand steigt in einen (serioesen) Job ein und verdient gleich gutes Geld, schon gar nicht ungelernt und nach jahrelanger Arbeitslosigkeit, fuerchte ich.
    Die allermeisten Berufstaetigen durchlaufen am Anfang solche Lehrjahre, waehrend der sie fuer Vollzeitbeschaeftigung kaum mehr als ein Taschengeld kriegen.

    Man muss sich halt meistens erstmal hocharbeiten, und das steht deinem Bekannten auch bevor.
    Er muss sich vor Augen halten, dass er JETZT durchhaelt, um SPAETER die Chance zu haben, mehr Geld zu verdienen.
    Mit dem 8. Zwerg (10/2014), Schneeweißchen (06/2017) und einem, das dann doch nicht kam (12. SSW, 11/2018)

  7. #7
    jellybean73 ist offline Legende
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    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Er muss sich vor Augen halten, dass er JETZT durchhaelt, um SPAETER die Chance zu haben, mehr Geld zu verdienen.
    in dieser firma wohl kaum.

    aber vielleicht in der näcshten, wenn er eben zumindest ein jahr durchgehalten hat.

    ich hoffe, er schafft es körperlich.

  8. #8
    sachensucher ist gerade online Legende
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    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von FrauSchratt Beitrag anzeigen
    Hm, ist das der Bekannte von dem Du schon mal erzählt hast?

    Ich nehme an er arbeitet im Lager, das ist wirklich ein Knochenjob. ABER, es müsste ihm doch klar sein, dass einem nach jahrelanger Arbeitslosigkeit und ohne Ausbildung die gebratenen Lohntauben nicht hinterher fliegen. Er arbeitet jetzt erst seit 3 Monaten, er sollte schon mindestens ein Jahr durchhalten.
    Nun ja, es gibt genug Jobs da geben viele schon nach ein paar Stunden auf, auch junge fitte Leute. Ich finde das jetzt nicht verwerflich sich nach was besserem zu sehnen. Klar wäre es besser länger durchzuhalten.

  9. #9
    Gast

    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    ja, das ist er.

    er arbeitet nicht nur im lager, sondern eben auch mit gefahrgut.
    und hat sich schon ein paar mal auch verletzt.
    (was dort normal ist, sagten die kollegen)

    natürlich erwartet er keine gebratenen tauben.
    aber er hat ernsthafft gehofft, dass es ihm nun finz. bald beser gehen wird.
    das trat bisher nicht ein.
    udn wird wohl auch nicht eintreten.

    das mit dem jahr hab ich ihm auch gesagt.
    dass man damit demonstriert, amn kann auch unter schlechten bedingungen durchhalten.
    ich hoffe, er schafft es.
    momentan geths ihm nicht gut, weil er offene hände hat, das ist serh schmerzhaft udn störend bei der arbeit.
    (das tragen von handschuhen führte dazu, jetzt trägt er kenie mehr, hat aber verätzugnen)
    Mein Mann hat annodunnemals in den Semesterferien im Lager gearbeitet und es auch geschafft sich fast umzubringen(Stapler und Gefahrgut ist eine gefährliche Mischung)- und was die Handschuhe angeht, er muß sie tragen, genau wie sicherheitsschuhe- war er schon beim arzt?

  10. #10
    Gast

    Standard Re: ab wann macht es sinn, sich zu bewerben?

    Zitat Zitat von sachensucher Beitrag anzeigen
    Nun ja, es gibt genug Jobs da geben viele schon nach ein paar Stunden auf, auch junge fitte Leute. Ich finde das jetzt nicht verwerflich sich nach was besserem zu sehnen. Klar wäre es besser länger durchzuhalten.
    Da hab ich doch auch nichts dagegen gesagt, bewerben kann er sich ja, aber es wäre wahrscheinlich von Vorteil, wenn man sich aus ungekündigter Position raus bewirbt und nicht schon in der Probezeit, wenn man vorher ein Riesenloch in der Vita hat

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