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  1. #1
    Gast

    Unglücklich Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Die Tochter einer lieben Bekannten ist am selben Tag wie mein Sohn geboren.

    Während Sohn im letzten Jahr als Muss-Kind eingeschult wurde, wurde das Mädchen u.a. aufgrund einer zum Entscheidungszeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Epilepsie-Diagnostik zurückgestellt.

    Gottseidank hat sich der Verdacht auf Epilepsie nicht bestätigt, dennoch war das zusätzliche Jahr Kindergarten sicherlich die richtige Entscheidung.

    Nun muss sie aber eingeschult werden- und hat absolut keine Lust dazu.

    Sie hatte keine Freude am Ranzenkauf, interessiert sich auch noch nicht für's Schreiben und für Zahlen und meine Bekannte ist, je näher die Einschulung rückt, verzweifelter.

    Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich noch an Aufmunterung sagen soll. Dieses "das wird schon" klingt zunehmend platt und hilflos.

    Das Mädchen ist sehr verträumt, spielt gerne Rollenspiele und hat eine große Fantasie.

    Es zieht sie nach wie vor hin zu jüngeren Kindern hin, gleichaltige interessieren sie kaum bzw. diese sind ja fast alle schon in der Schule und haben andere Dinge im Kopf (wir sind eine Gruppe aus 4-5 Familien mit gleichaltigen Kindern, die mit der einen Ausnahme alle in die Schule gekommen sind).


    Meine Bekannte ist so unglücklich und ich würde ihr soooo gerne ein paar tröstende und motivierende Worte sagen.....


    Habt Ihr da was?

  2. #2
    Caprera ist offline Stilles Wasser
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    22.09.2005
    Beiträge
    2.777

    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Zitat Zitat von Wintersonne2011 Beitrag anzeigen
    Die Tochter einer lieben Bekannten ist am selben Tag wie mein Sohn geboren.

    Während Sohn im letzten Jahr als Muss-Kind eingeschult wurde, wurde das Mädchen u.a. aufgrund einer zum Entscheidungszeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Epilepsie-Diagnostik zurückgestellt.

    Gottseidank hat sich der Verdacht auf Epilepsie nicht bestätigt, dennoch war das zusätzliche Jahr Kindergarten sicherlich die richtige Entscheidung.

    Nun muss sie aber eingeschult werden- und hat absolut keine Lust dazu.

    Sie hatte keine Freude am Ranzenkauf, interessiert sich auch noch nicht für's Schreiben und für Zahlen und meine Bekannte ist, je näher die Einschulung rückt, verzweifelter.

    Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich noch an Aufmunterung sagen soll. Dieses "das wird schon" klingt zunehmend platt und hilflos.

    Das Mädchen ist sehr verträumt, spielt gerne Rollenspiele und hat eine große Fantasie.

    Es zieht sie nach wie vor hin zu jüngeren Kindern hin, gleichaltige interessieren sie kaum bzw. diese sind ja fast alle schon in der Schule und haben andere Dinge im Kopf (wir sind eine Gruppe aus 4-5 Familien mit gleichaltigen Kindern, die mit der einen Ausnahme alle in die Schule gekommen sind).


    Meine Bekannte ist so unglücklich und ich würde ihr soooo gerne ein paar tröstende und motivierende Worte sagen.....


    Habt Ihr da was?
    Hm, nicht viel, außer das der Appetit vielleicht beim Essen kommt. Sprich, dass sie erst mal mit der Schule anfangen muss, um die schönen Seiten kennenzulernen.

    Sie muss ja nun so oder so hin, ich würde deiner Bekannten raten, die Dinge so gelassen wie möglich abzuwarten (sagt sich leicht, ich weiß, aber was will man sonst machen).

    Was ich aber nicht machen würde, ist, dem Kind die Vorfreude quasi gewaltsam einzureden ("warum freust du dich denn nicht, alle anderen tun das doch auch..." und so). Ich denke, damit erreicht man eher das Gegenteil.

    Und letztlich gibt es wohl auch Kinder, die einfach nicht gern in die Schule gehen. Dann kann man nur versuchen, das Beste daraus zu machen, auch wenn das nicht leicht ist.

    Ich wünsche jedenfalls beiden - Mutter und Tochter - dass die Kleine sich in der Schule wohlfühlt, wenn sie erst mal da ist.
    LG, Caprera
    mit Tochter (*03/00) und Sohn (*01/03)

    ------------------------------------------------

  3. #3
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn
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    27.07.2011
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    14.934

    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Schule in Deutschland funktioniert nun mal nicht nach dem Lustprinzip. Wäre es anders, wären meine Kinder nach wenigen Wochen wieder ausgeschult worden.

    Ich würde deiner Bekannten empfehlen keinen Druck zu machen, die Angelegenheit Schule auf sich zukommen zu lassen. Gehen muss das Kind ja so oder so.

  4. #4
    Marcie12 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Zitat Zitat von Wintersonne2011 Beitrag anzeigen
    Die Tochter einer lieben Bekannten ist am selben Tag wie mein Sohn geboren.

    Während Sohn im letzten Jahr als Muss-Kind eingeschult wurde, wurde das Mädchen u.a. aufgrund einer zum Entscheidungszeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Epilepsie-Diagnostik zurückgestellt.

    Gottseidank hat sich der Verdacht auf Epilepsie nicht bestätigt, dennoch war das zusätzliche Jahr Kindergarten sicherlich die richtige Entscheidung.

    Nun muss sie aber eingeschult werden- und hat absolut keine Lust dazu.

    Sie hatte keine Freude am Ranzenkauf, interessiert sich auch noch nicht für's Schreiben und für Zahlen und meine Bekannte ist, je näher die Einschulung rückt, verzweifelter.

    Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich noch an Aufmunterung sagen soll. Dieses "das wird schon" klingt zunehmend platt und hilflos.

    Das Mädchen ist sehr verträumt, spielt gerne Rollenspiele und hat eine große Fantasie.

    Es zieht sie nach wie vor hin zu jüngeren Kindern hin, gleichaltige interessieren sie kaum bzw. diese sind ja fast alle schon in der Schule und haben andere Dinge im Kopf (wir sind eine Gruppe aus 4-5 Familien mit gleichaltigen Kindern, die mit der einen Ausnahme alle in die Schule gekommen sind).


    Meine Bekannte ist so unglücklich und ich würde ihr soooo gerne ein paar tröstende und motivierende Worte sagen.....


    Habt Ihr da was?
    War bei uns auch ähnlich- hab mir aber damals keine Gedanken gemacht.

    Mir war diese aufgesetzte Euphorie eher suspekt. Auch das es Eltern gab, die im Jahr vor der Schule anfingen mit den Kindern zu lernen- also zuhause "Schule" spielten, das war mir auch fremd.

    Die Schule kommt- das steht fest. Es ist ein neuer Abschnitt im Leben. Das Wichtigste ist, davor keine Angst zu haben sondern mit Ruhe und Gottvertrauen ranzugehen.

    Warum vorher in Panik verfallen.

    Wenn es sich herausstellt, dass das Kind effektiv Probleme in der Schule hat- dann kann man tätig werden, aber jetzt schon die Pferde scheu machen- das ist nicht gut.

    Ferien geniessen, Sachen kaufen , richten und in aller Ruhe abwarten.

    Ich fand es als Kind auch immer doof wenn alle schon gefühlte Jahre vorher anfingen zu fragen: und freust du dich denn auf die Schule???? Irgendwann wurd mir das zu blöd und ich hab nein gesagt.

    M

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Zitat Zitat von Wintersonne2011 Beitrag anzeigen
    Habt Ihr da was?
    ich würde Schule einfach als ganz selbstverständlich hinnehmen und keinen großen Aufriss drum machen, weder positiv noch negativ

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Zitat Zitat von Wintersonne2011 Beitrag anzeigen
    Die Tochter einer lieben Bekannten ist am selben Tag wie mein Sohn geboren.

    Während Sohn im letzten Jahr als Muss-Kind eingeschult wurde, wurde das Mädchen u.a. aufgrund einer zum Entscheidungszeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Epilepsie-Diagnostik zurückgestellt.

    Gottseidank hat sich der Verdacht auf Epilepsie nicht bestätigt, dennoch war das zusätzliche Jahr Kindergarten sicherlich die richtige Entscheidung.

    Nun muss sie aber eingeschult werden- und hat absolut keine Lust dazu.

    Sie hatte keine Freude am Ranzenkauf, interessiert sich auch noch nicht für's Schreiben und für Zahlen und meine Bekannte ist, je näher die Einschulung rückt, verzweifelter.

    Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich noch an Aufmunterung sagen soll. Dieses "das wird schon" klingt zunehmend platt und hilflos.

    Das Mädchen ist sehr verträumt, spielt gerne Rollenspiele und hat eine große Fantasie.

    Es zieht sie nach wie vor hin zu jüngeren Kindern hin, gleichaltige interessieren sie kaum bzw. diese sind ja fast alle schon in der Schule und haben andere Dinge im Kopf (wir sind eine Gruppe aus 4-5 Familien mit gleichaltigen Kindern, die mit der einen Ausnahme alle in die Schule gekommen sind).


    Meine Bekannte ist so unglücklich und ich würde ihr soooo gerne ein paar tröstende und motivierende Worte sagen.....


    Habt Ihr da was?
    Was ist daran so unverständlich

    Tochter schrie auch nicht HURRA SCHULE...

    Motivierende Worte für den Schulbesuch...hab ich keine...da müsste ich lügen...

  7. #7
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende
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    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Zitat Zitat von Wintersonne2011 Beitrag anzeigen
    Die Tochter einer lieben Bekannten ist am selben Tag wie mein Sohn geboren.

    Während Sohn im letzten Jahr als Muss-Kind eingeschult wurde, wurde das Mädchen u.a. aufgrund einer zum Entscheidungszeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Epilepsie-Diagnostik zurückgestellt.

    Gottseidank hat sich der Verdacht auf Epilepsie nicht bestätigt, dennoch war das zusätzliche Jahr Kindergarten sicherlich die richtige Entscheidung.

    Nun muss sie aber eingeschult werden- und hat absolut keine Lust dazu.

    Sie hatte keine Freude am Ranzenkauf, interessiert sich auch noch nicht für's Schreiben und für Zahlen und meine Bekannte ist, je näher die Einschulung rückt, verzweifelter.

    Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich noch an Aufmunterung sagen soll. Dieses "das wird schon" klingt zunehmend platt und hilflos.

    Das Mädchen ist sehr verträumt, spielt gerne Rollenspiele und hat eine große Fantasie.

    Es zieht sie nach wie vor hin zu jüngeren Kindern hin, gleichaltige interessieren sie kaum bzw. diese sind ja fast alle schon in der Schule und haben andere Dinge im Kopf (wir sind eine Gruppe aus 4-5 Familien mit gleichaltigen Kindern, die mit der einen Ausnahme alle in die Schule gekommen sind).


    Meine Bekannte ist so unglücklich und ich würde ihr soooo gerne ein paar tröstende und motivierende Worte sagen.....


    Habt Ihr da was?

    Wenn Schule nach dem Lustprinzip funktionieren würden, wäre meine Jüngste nie eingeschult worden.

    Es ist ihr Job und den hat sie zu erledigen.

  8. #8
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!
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    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Warum muss man sich auf die Schule freuen und schon vorher Interesse an Zahlen und Buchstaben haben? Vielleicht ist auch etwas Angst vor der Schule dabei, alles neu und ungewohnt.


  9. #9
    Gast

    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Zitat Zitat von Wintersonne2011 Beitrag anzeigen

    Nun muss sie aber eingeschult werden- und hat absolut keine Lust dazu.

    Meine Bekannte ist so unglücklich und ich würde ihr soooo gerne ein paar tröstende und motivierende Worte sagen.....


    Habt Ihr da was?
    Hm, ich würde der Bekannten vermitteln, dass sie dem Kind nicht so intensiv vermitteln sollte, dass es sie "unglücklich" macht, dass es keine Lust auf Veränderung hat (keine Lust auf Schule ist das ja nicht, da es Schule ja nicht kennt).
    Es ist doch nicht schlimm, dass das Kind nicht begeistert über den Wechsel in die Schule ist, war mein Jüngster auch nicht. Genausowenig wie er Lust hatte vom Kindergarten in die Grundschule zu wechseln, hatte er Lust von der Grundschule in die weiterführende Schule zu wechseln, wird er Lust haben in die Oberstufe oder von dort in die Berufsausbildung oder ein Studium zu wechseln.
    Es gibt so Menschen, die eben wertkonservativ sind, das ist kein Grund unglücklich zu sein als Mutter, schon gar nicht, wenn es das Kind nicht ist.

  10. #10
    sachensucher ist gerade online Legende
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    Standard Re: Hilfe! 7 Jahre und noch immer keine Lust auf Schule?!

    Zitat Zitat von Wintersonne2011 Beitrag anzeigen
    Die Tochter einer lieben Bekannten ist am selben Tag wie mein Sohn geboren.

    Während Sohn im letzten Jahr als Muss-Kind eingeschult wurde, wurde das Mädchen u.a. aufgrund einer zum Entscheidungszeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Epilepsie-Diagnostik zurückgestellt.

    Gottseidank hat sich der Verdacht auf Epilepsie nicht bestätigt, dennoch war das zusätzliche Jahr Kindergarten sicherlich die richtige Entscheidung.

    Nun muss sie aber eingeschult werden- und hat absolut keine Lust dazu.

    Sie hatte keine Freude am Ranzenkauf, interessiert sich auch noch nicht für's Schreiben und für Zahlen und meine Bekannte ist, je näher die Einschulung rückt, verzweifelter.

    Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich noch an Aufmunterung sagen soll. Dieses "das wird schon" klingt zunehmend platt und hilflos.

    Das Mädchen ist sehr verträumt, spielt gerne Rollenspiele und hat eine große Fantasie.

    Es zieht sie nach wie vor hin zu jüngeren Kindern hin, gleichaltige interessieren sie kaum bzw. diese sind ja fast alle schon in der Schule und haben andere Dinge im Kopf (wir sind eine Gruppe aus 4-5 Familien mit gleichaltigen Kindern, die mit der einen Ausnahme alle in die Schule gekommen sind).


    Meine Bekannte ist so unglücklich und ich würde ihr soooo gerne ein paar tröstende und motivierende Worte sagen.....


    Habt Ihr da was?
    Meine Tochter wurde mit 6,8 Jahren auch recht spät eingeschult (90% der Kinder in ihrer Klasse sind auch jünger) und sie hatte auch überhaupt keine Lust darauf "Mama, BITTE nur noch ein Jahr Kindergarten!!!!" sie war auch immer der Rollenspieltyp, hatte eine wahre Ablehnung gegen Zahlen (wenn auf Schuhen oder Klamotten irgendwo eine stand hat sie sich geweigert das anzuziehen) und Buchstaben. Am Ranzenkauf hatte sie allerdings schon Freude und sie mochte auch gleichaltrige und ältere Kinder. Auf Schule hatte sie wie gesagt überhaupt keine Lust, zum Verrecken hätte sie keine Vorschulbücher o.ä. angefasst.

    Wir haben uns schon auf das schlimmste eingestellt (zum Arzt bekam man sie auch nur mit körperlicher Gewalt, also mich hätte es nicht gewundert wenn sie sich kreischend vors Schultor geschmissen hätte ) aber am Tag der Einschulung wurden die Schritte dann immer schneller, sodass wir kaum mitkamen (zugegeben hätte sie es da aber auch nicht). Und so schlecht hat es ihr in der Schule nicht gefallen, immerhin gibt es dort jede Menge Unterhaltung und Lesen hat sie schließlich auch gerne gelernt (sie liebte es vorgelesen zu bekommen, und so wurde sie unabhängig von Erwachsenen Vorlesern). Sie kommt diesen Sommer in die 6.Klasse und ist eine gute Schülerin, aber schwierig wird sie wohl immer bleiben, sie fühlt sich fremdbestimmt und eigentlich hat sie keine Lust. Hinzu kommt dass sie eine Rechtschreibschwäche hat und ich frage mich ob die frühe Ablehnung von jeglicher Schriftlichkeit was damit zu tun hat.

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