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  1. #1
    Avatar von shiny-shoes
    shiny-shoes ist offline Because I'm happy
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    Standard Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Ich brauche auch nochmal euren weisen Rat

    Ich hatte am Montag ein Vorstellungsgespräch. Der Job wäre genau meine Kragenweite. Es wäre bei einem privaten Bildungsträger in der Erwachsenenbildung. Zum Teil wären dort Leute, die vom Arbeitsamt geschickt werden (PC-Seminare & Co.), der Großteil kommt aber direkt aus Unternehmen zu SAP-Schulungen, Datev, Seminare zu Gesprächsführung, Mitarbeitermotivation. Der Bereich interessiert mich wirklich, die Bezahlung wäre ganz gut.

    Jetzt kommt aber das große ABER. Die Chefin ist mir total unsympathisch. Das Bewerbungsgespräch begonnen hat sie mit "Ich möchte gleich zu Anfang klarstellen, ich will Leistung und zwar 100%. Wer hier wegen ner Erkältung krank macht oder die Seminare nicht vernünftig abhält und keine Leistung bringt, kann gleich wieder gehen". Es war dann auch wirklich ein sog. Stressinterview. Ich kann mich ja auf solche Leute gut einstellen, ich kann in einem vernünftigen Rahmen kontern und ich weiß, was ich kann. Aber es war halt alles andere als "nett" und wohl das ätzendste Vorstellungsgespräch, das ich je hatte. Zum Schluss zeigte sie mir auch noch das Büro mit dem jetzigen Coach, der wie sie mir im Anschluss erklärte, die Leistung innerhalb der Probezeit nicht gebracht hat.

    Vorhin rief mich die Dame aus der Verwaltung an, sie würden mir gerne den Vertrag zuschicken und ich möchte mich bis Ende nächster Woche entscheiden, ob ich dort anfangen möchte.

    Und jetzt sitze ich hier mal wieder und weiß nicht was ich machen soll, da hilft auch keine Pro- und Contra- Liste. Arbeitsgebiet ist super, Bezahlung ist gut, alles so, wie ich es gern hätte. Und auf der Contra-Seite steht nur eins, absolut unsympathische Chefin, ein richtiger Drache.

    Rein theoretisch könnte sie ja nur in Vorstellungsgesprächen so ätzend sein, weil sie da kein Mäuschen gebrauchen kann, sondern jemanden, der sich auch durchsetzen kann. Allerdings sitzt da ja nun ein Kerl, der in der Probezeit gehen darf. Und ich habe keine Lust, bei meinem jetzigen AG aufzuhören und dann am Ende des Jahres ganz ohne Arbeit zu sein.

    Gleichzeitig weiß ich nicht, wann ich hier in der Nähe mal wieder einen ähnlichen Job finde.

    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?
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    Mit großem Mädel 11/98 und kleiner Maus 5/15

  2. #2
    Avatar von Stadtmusikantin
    Stadtmusikantin ist offline Die Ruhe selbst
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    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Zitat Zitat von shiny-shoes Beitrag anzeigen
    .

    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?
    Nein.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Zitat Zitat von shiny-shoes Beitrag anzeigen
    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?
    wenn man es muss, kann man sicher

    aber meinem Mann geht es gesundheitlich wesentlich besser seit er gewechselt hat und der alte Job als solcher war super und hatte durchaus einige Vorteile gegenüber dem neuen ....

    die Frage ist ja, wie viel du überhaupt mit der Dame zu tun hast in der täglichen Arbeit

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Nein

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Zitat Zitat von shiny-shoes Beitrag anzeigen
    Ich brauche auch nochmal euren weisen Rat

    Ich hatte am Montag ein Vorstellungsgespräch. Der Job wäre genau meine Kragenweite. Es wäre bei einem privaten Bildungsträger in der Erwachsenenbildung. Zum Teil wären dort Leute, die vom Arbeitsamt geschickt werden (PC-Seminare & Co.), der Großteil kommt aber direkt aus Unternehmen zu SAP-Schulungen, Datev, Seminare zu Gesprächsführung, Mitarbeitermotivation. Der Bereich interessiert mich wirklich, die Bezahlung wäre ganz gut.

    Jetzt kommt aber das große ABER. Die Chefin ist mir total unsympathisch. Das Bewerbungsgespräch begonnen hat sie mit "Ich möchte gleich zu Anfang klarstellen, ich will Leistung und zwar 100%. Wer hier wegen ner Erkältung krank macht oder die Seminare nicht vernünftig abhält und keine Leistung bringt, kann gleich wieder gehen". Es war dann auch wirklich ein sog. Stressinterview. Ich kann mich ja auf solche Leute gut einstellen, ich kann in einem vernünftigen Rahmen kontern und ich weiß, was ich kann. Aber es war halt alles andere als "nett" und wohl das ätzendste Vorstellungsgespräch, das ich je hatte. Zum Schluss zeigte sie mir auch noch das Büro mit dem jetzigen Coach, der wie sie mir im Anschluss erklärte, die Leistung innerhalb der Probezeit nicht gebracht hat.

    Vorhin rief mich die Dame aus der Verwaltung an, sie würden mir gerne den Vertrag zuschicken und ich möchte mich bis Ende nächster Woche entscheiden, ob ich dort anfangen möchte.

    Und jetzt sitze ich hier mal wieder und weiß nicht was ich machen soll, da hilft auch keine Pro- und Contra- Liste. Arbeitsgebiet ist super, Bezahlung ist gut, alles so, wie ich es gern hätte. Und auf der Contra-Seite steht nur eins, absolut unsympathische Chefin, ein richtiger Drache.

    Rein theoretisch könnte sie ja nur in Vorstellungsgesprächen so ätzend sein, weil sie da kein Mäuschen gebrauchen kann, sondern jemanden, der sich auch durchsetzen kann. Allerdings sitzt da ja nun ein Kerl, der in der Probezeit gehen darf. Und ich habe keine Lust, bei meinem jetzigen AG aufzuhören und dann am Ende des Jahres ganz ohne Arbeit zu sein.

    Gleichzeitig weiß ich nicht, wann ich hier in der Nähe mal wieder einen ähnlichen Job finde.

    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?

    Wenn die Firma augenscheinlich an Deine Fähigkeiten glaubt, warum bezweifelst Du sie dann?!

    Keine Ahnung, aber vielleicht ist diese Art von Vorstellungsgespräch der neueste Trend?

    Ich würde, da der Rest ja stimmt, den Vertrag annehmen.
    Du darfst auch später ggf. gern hier im Forum über die Frau schimpfen!

  6. #6
    Avatar von Martha74
    Martha74 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    wie intensiv wäre die Zusammenarbeit dann tatsächlich?

    Wenn ich die Person nur ab und zu sehen würde, würde es gehen. Wenn ich viel mit ihr zu tun hätte, dann gewiss nicht.

  7. #7
    Fimbrethil ist offline Baumhuhn
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    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Zitat Zitat von shiny-shoes Beitrag anzeigen

    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?
    Vielleicht ja, aber bei all dem, was du da geschildert hast, kannst du davon ausgehen, dass sie in einem Vierteljahr den nächsten rumführt und ihm dein Büro zeigt mit den Worten: die hat's in der Probezeit nicht gebracht.
    Wer da anfängt, musss entweder extrem von sich selbst überzeugt, masochistisch oder suizidal sein.

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Zitat Zitat von shiny-shoes Beitrag anzeigen


    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?

    Weiß ich nicht, kommt drauf an WIE unsympathisch, ich mag es eigentlich wenn ein Mensch klare Worte sagt und wenn du mit dieser Chefin DANN nix mehr groß zu tun hast, wäre es mir egal, wenn ich wüsste, ich entspreche dem Profil:D

    Aber direkt zusammenarbeiten, nee, da würds über Kurz oder lang mächtig krachen

  9. #9
    Rivieramaya ist offline Veteran
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    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Zitat Zitat von shiny-shoes Beitrag anzeigen
    Ich brauche auch nochmal euren weisen Rat

    Ich hatte am Montag ein Vorstellungsgespräch. Der Job wäre genau meine Kragenweite. Es wäre bei einem privaten Bildungsträger in der Erwachsenenbildung. Zum Teil wären dort Leute, die vom Arbeitsamt geschickt werden (PC-Seminare & Co.), der Großteil kommt aber direkt aus Unternehmen zu SAP-Schulungen, Datev, Seminare zu Gesprächsführung, Mitarbeitermotivation. Der Bereich interessiert mich wirklich, die Bezahlung wäre ganz gut.

    Jetzt kommt aber das große ABER. Die Chefin ist mir total unsympathisch. Das Bewerbungsgespräch begonnen hat sie mit "Ich möchte gleich zu Anfang klarstellen, ich will Leistung und zwar 100%. Wer hier wegen ner Erkältung krank macht oder die Seminare nicht vernünftig abhält und keine Leistung bringt, kann gleich wieder gehen". Es war dann auch wirklich ein sog. Stressinterview. Ich kann mich ja auf solche Leute gut einstellen, ich kann in einem vernünftigen Rahmen kontern und ich weiß, was ich kann. Aber es war halt alles andere als "nett" und wohl das ätzendste Vorstellungsgespräch, das ich je hatte. Zum Schluss zeigte sie mir auch noch das Büro mit dem jetzigen Coach, der wie sie mir im Anschluss erklärte, die Leistung innerhalb der Probezeit nicht gebracht hat.

    Vorhin rief mich die Dame aus der Verwaltung an, sie würden mir gerne den Vertrag zuschicken und ich möchte mich bis Ende nächster Woche entscheiden, ob ich dort anfangen möchte.

    Und jetzt sitze ich hier mal wieder und weiß nicht was ich machen soll, da hilft auch keine Pro- und Contra- Liste. Arbeitsgebiet ist super, Bezahlung ist gut, alles so, wie ich es gern hätte. Und auf der Contra-Seite steht nur eins, absolut unsympathische Chefin, ein richtiger Drache.

    Rein theoretisch könnte sie ja nur in Vorstellungsgesprächen so ätzend sein, weil sie da kein Mäuschen gebrauchen kann, sondern jemanden, der sich auch durchsetzen kann. Allerdings sitzt da ja nun ein Kerl, der in der Probezeit gehen darf. Und ich habe keine Lust, bei meinem jetzigen AG aufzuhören und dann am Ende des Jahres ganz ohne Arbeit zu sein.

    Gleichzeitig weiß ich nicht, wann ich hier in der Nähe mal wieder einen ähnlichen Job finde.

    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?
    Hättest du denn wirklich viel mit der Frau zu tun? Ich glaube, wenn der Job gut ist, würde ich ihn nehmen, trotz der blöden Chefin. Aber wenn du nun wirklich täglich dort ranzitierst und angepfiffen wirst, ist das schon Mist.
    Ich weiß nicht, ob das verrgleichbar ist, aber ich war eine zeit lang an einer Schule, deren Rektor ein echtes axxxx war. Aber bis auf die gesamtkonferenzen habe ich wenig von dem gesehen, also war die Gesamtsituation durchaus zu ertragen...

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Vorstellungsgespräch und Sympathie

    Zitat Zitat von shiny-shoes Beitrag anzeigen
    Ich brauche auch nochmal euren weisen Rat

    Ich hatte am Montag ein Vorstellungsgespräch. Der Job wäre genau meine Kragenweite. Es wäre bei einem privaten Bildungsträger in der Erwachsenenbildung. Zum Teil wären dort Leute, die vom Arbeitsamt geschickt werden (PC-Seminare & Co.), der Großteil kommt aber direkt aus Unternehmen zu SAP-Schulungen, Datev, Seminare zu Gesprächsführung, Mitarbeitermotivation. Der Bereich interessiert mich wirklich, die Bezahlung wäre ganz gut.

    Jetzt kommt aber das große ABER. Die Chefin ist mir total unsympathisch. Das Bewerbungsgespräch begonnen hat sie mit "Ich möchte gleich zu Anfang klarstellen, ich will Leistung und zwar 100%. Wer hier wegen ner Erkältung krank macht oder die Seminare nicht vernünftig abhält und keine Leistung bringt, kann gleich wieder gehen". Es war dann auch wirklich ein sog. Stressinterview. Ich kann mich ja auf solche Leute gut einstellen, ich kann in einem vernünftigen Rahmen kontern und ich weiß, was ich kann. Aber es war halt alles andere als "nett" und wohl das ätzendste Vorstellungsgespräch, das ich je hatte. Zum Schluss zeigte sie mir auch noch das Büro mit dem jetzigen Coach, der wie sie mir im Anschluss erklärte, die Leistung innerhalb der Probezeit nicht gebracht hat.

    Vorhin rief mich die Dame aus der Verwaltung an, sie würden mir gerne den Vertrag zuschicken und ich möchte mich bis Ende nächster Woche entscheiden, ob ich dort anfangen möchte.

    Und jetzt sitze ich hier mal wieder und weiß nicht was ich machen soll, da hilft auch keine Pro- und Contra- Liste. Arbeitsgebiet ist super, Bezahlung ist gut, alles so, wie ich es gern hätte. Und auf der Contra-Seite steht nur eins, absolut unsympathische Chefin, ein richtiger Drache.

    Rein theoretisch könnte sie ja nur in Vorstellungsgesprächen so ätzend sein, weil sie da kein Mäuschen gebrauchen kann, sondern jemanden, der sich auch durchsetzen kann. Allerdings sitzt da ja nun ein Kerl, der in der Probezeit gehen darf. Und ich habe keine Lust, bei meinem jetzigen AG aufzuhören und dann am Ende des Jahres ganz ohne Arbeit zu sein.

    Gleichzeitig weiß ich nicht, wann ich hier in der Nähe mal wieder einen ähnlichen Job finde.

    Könntet ihr für jemanden arbeiten, der euch vom ersten Moment an richtig unsympathisch ist?
    Nein. Unter den Umstaenden sicher nicht.

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