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  1. #1
    LaFemme ist offline Stranger
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    3

    Frage Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Hallo ihr lieben Leser!

    Wir (mein Partner, unsere beiden kleinen Töchter und ich) sind eigentlich eine ganz normale Familie, aber irgendwie haben wir es mit dem Geld aufteilen bzw. Kosten aufteilen noch nicht so hinbekommen, dass sich keiner benachteiligt fühlt.

    Momentan bin ich in Elternzeit mit der Kleinsten zu Hause und er geht voll arbeiten, verdient nicht schlecht. Unsere Kosten haben wir wie folgt aufgeteilt: Er zahlt die Miete und das Telefon. Ich zahle den Strom, das Wasser, die Lebenshaltungskosten (also Lebensmittel, Hygieneartikel, Geschenke, Klamotten usw.) und den Kindergarten für die Große.
    Wir haben beide noch ein Auto, da übernimmt jeder selbst die Kosten. Haftpflichtversicherung / Unfallversicherung usw. habe nur ich, zahle also auch ich.

    Vor einiger Zeit - als mir eben der Teil meines (Teilzeit)Gehaltes fehlte durch Elternzeit - hatten wir besprochen, dass mein Mann einen Teil des Haushaltsgeldes mit trägt. Es war abgesprochen, dass er jede Woche 100€ in die Haushaltskasse einlegt, was nicht wirklich klappt (er ist selbstständig und bekommt die Rechnungen unregelmäßig bezahlt). Nun kommt es mir aber zusehends so vor als ob er sich "auf meine Kosten" saniert. Er kann hier mal eine alte Rechnung bezahlen, da alte Schulden tilgen, hier mal was für´s Auto kaufen, während ich Monat für Monat mit meinem Geld haushalten muss um überhaupt über die Runden zu kommen.

    Das ist nicht meine Vorstellung von Partnerschaft / Familie.
    Immer wenn wir darüber reden verspricht er, dass es besser wird nach ..... (beliebig ersetzbar). Parallel fühlt er sich von mir aber auch ausgenommen, schmeißt mir im Streit immer wieder an den Kopf, dass ich ja nicht sehe was er alles so nebenher bezahlt. Wenn ich ihn dann frage was das ist kommt keine Antwort.

    In Gedanken bin ich mittlerweile soweit mich von ihm räumlich zu trennen um Unterhalt zu bekommen. Dann würde ich unsere Kinder und mich über Wasser halten können....

    Aber bevor es soweit kommt. Was können wir verbessern?

  2. #2
    HellaMadrid ist offline Legende
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Zitat Zitat von LaFemme Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben Leser!

    Wir (mein Partner, unsere beiden kleinen Töchter und ich) sind eigentlich eine ganz normale Familie, aber irgendwie haben wir es mit dem Geld aufteilen bzw. Kosten aufteilen noch nicht so hinbekommen, dass sich keiner benachteiligt fühlt.

    Momentan bin ich in Elternzeit mit der Kleinsten zu Hause und er geht voll arbeiten, verdient nicht schlecht. Unsere Kosten haben wir wie folgt aufgeteilt: Er zahlt die Miete und das Telefon. Ich zahle den Strom, das Wasser, die Lebenshaltungskosten (also Lebensmittel, Hygieneartikel, Geschenke, Klamotten usw.) und den Kindergarten für die Große.
    Wir haben beide noch ein Auto, da übernimmt jeder selbst die Kosten. Haftpflichtversicherung / Unfallversicherung usw. habe nur ich, zahle also auch ich.

    Vor einiger Zeit - als mir eben der Teil meines (Teilzeit)Gehaltes fehlte durch Elternzeit - hatten wir besprochen, dass mein Mann einen Teil des Haushaltsgeldes mit trägt. Es war abgesprochen, dass er jede Woche 100€ in die Haushaltskasse einlegt, was nicht wirklich klappt (er ist selbstständig und bekommt die Rechnungen unregelmäßig bezahlt). Nun kommt es mir aber zusehends so vor als ob er sich "auf meine Kosten" saniert. Er kann hier mal eine alte Rechnung bezahlen, da alte Schulden tilgen, hier mal was für´s Auto kaufen, während ich Monat für Monat mit meinem Geld haushalten muss um überhaupt über die Runden zu kommen.

    Das ist nicht meine Vorstellung von Partnerschaft / Familie.
    Immer wenn wir darüber reden verspricht er, dass es besser wird nach ..... (beliebig ersetzbar). Parallel fühlt er sich von mir aber auch ausgenommen, schmeißt mir im Streit immer wieder an den Kopf, dass ich ja nicht sehe was er alles so nebenher bezahlt. Wenn ich ihn dann frage was das ist kommt keine Antwort.

    In Gedanken bin ich mittlerweile soweit mich von ihm räumlich zu trennen um Unterhalt zu bekommen. Dann würde ich unsere Kinder und mich über Wasser halten können....

    Aber bevor es soweit kommt. Was können wir verbessern?
    OH MEIN GOTT.
    Bitte nicht schon wieder.

  3. #3
    Avatar von -Amy-
    -Amy- ist offline Farrah Fowler
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Zitat Zitat von LaFemme Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben Leser!

    Wir (mein Partner, unsere beiden kleinen Töchter und ich) sind eigentlich eine ganz normale Familie, aber irgendwie haben wir es mit dem Geld aufteilen bzw. Kosten aufteilen noch nicht so hinbekommen, dass sich keiner benachteiligt fühlt.

    Momentan bin ich in Elternzeit mit der Kleinsten zu Hause und er geht voll arbeiten, verdient nicht schlecht. Unsere Kosten haben wir wie folgt aufgeteilt: Er zahlt die Miete und das Telefon. Ich zahle den Strom, das Wasser, die Lebenshaltungskosten (also Lebensmittel, Hygieneartikel, Geschenke, Klamotten usw.) und den Kindergarten für die Große.
    Wir haben beide noch ein Auto, da übernimmt jeder selbst die Kosten. Haftpflichtversicherung / Unfallversicherung usw. habe nur ich, zahle also auch ich.

    Vor einiger Zeit - als mir eben der Teil meines (Teilzeit)Gehaltes fehlte durch Elternzeit - hatten wir besprochen, dass mein Mann einen Teil des Haushaltsgeldes mit trägt. Es war abgesprochen, dass er jede Woche 100€ in die Haushaltskasse einlegt, was nicht wirklich klappt (er ist selbstständig und bekommt die Rechnungen unregelmäßig bezahlt). Nun kommt es mir aber zusehends so vor als ob er sich "auf meine Kosten" saniert. Er kann hier mal eine alte Rechnung bezahlen, da alte Schulden tilgen, hier mal was für´s Auto kaufen, während ich Monat für Monat mit meinem Geld haushalten muss um überhaupt über die Runden zu kommen.

    Das ist nicht meine Vorstellung von Partnerschaft / Familie.
    Immer wenn wir darüber reden verspricht er, dass es besser wird nach ..... (beliebig ersetzbar). Parallel fühlt er sich von mir aber auch ausgenommen, schmeißt mir im Streit immer wieder an den Kopf, dass ich ja nicht sehe was er alles so nebenher bezahlt. Wenn ich ihn dann frage was das ist kommt keine Antwort.

    In Gedanken bin ich mittlerweile soweit mich von ihm räumlich zu trennen um Unterhalt zu bekommen. Dann würde ich unsere Kinder und mich über Wasser halten können....

    Aber bevor es soweit kommt. Was können wir verbessern?
    Mir ist das einfach völlig fremd, dass die Kosten so aufgeteilt werden. Wir haben einen Topf und was gezahlt werden muss, wird gezahlt.
    Mann verdient 5000 Euro, ich 3000 Euro (diese Zahlen sind reines Wunschdenken und entspricht nicht der Realität ) Macht zusammen 8000 Euro. Davon wird Miete, Autos, Versicherung, Essen, Kita Gebühren etc.pp. gezahlt.
    So war es hier schon immer, egal ob er oder ich mehr verdient hat, egal ob ich in Elternzeit war oder so wie jetzt studiere.

    Was anderes kommt für uns auch nicht in Frage.
    LG Amy mit S. 08/06, V. 07/07 und L. 10/14

  4. #4
    Avatar von Hed@
    Hed@ ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Zitat Zitat von LaFemme Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben Leser!

    Wir (mein Partner, unsere beiden kleinen Töchter und ich) sind eigentlich eine ganz normale Familie, aber irgendwie haben wir es mit dem Geld aufteilen bzw. Kosten aufteilen noch nicht so hinbekommen, dass sich keiner benachteiligt fühlt.

    Momentan bin ich in Elternzeit mit der Kleinsten zu Hause und er geht voll arbeiten, verdient nicht schlecht. Unsere Kosten haben wir wie folgt aufgeteilt: Er zahlt die Miete und das Telefon. Ich zahle den Strom, das Wasser, die Lebenshaltungskosten (also Lebensmittel, Hygieneartikel, Geschenke, Klamotten usw.) und den Kindergarten für die Große.
    Wir haben beide noch ein Auto, da übernimmt jeder selbst die Kosten. Haftpflichtversicherung / Unfallversicherung usw. habe nur ich, zahle also auch ich.

    Vor einiger Zeit - als mir eben der Teil meines (Teilzeit)Gehaltes fehlte durch Elternzeit - hatten wir besprochen, dass mein Mann einen Teil des Haushaltsgeldes mit trägt. Es war abgesprochen, dass er jede Woche 100€ in die Haushaltskasse einlegt, was nicht wirklich klappt (er ist selbstständig und bekommt die Rechnungen unregelmäßig bezahlt). Nun kommt es mir aber zusehends so vor als ob er sich "auf meine Kosten" saniert. Er kann hier mal eine alte Rechnung bezahlen, da alte Schulden tilgen, hier mal was für´s Auto kaufen, während ich Monat für Monat mit meinem Geld haushalten muss um überhaupt über die Runden zu kommen.

    Das ist nicht meine Vorstellung von Partnerschaft / Familie.
    Immer wenn wir darüber reden verspricht er, dass es besser wird nach ..... (beliebig ersetzbar). Parallel fühlt er sich von mir aber auch ausgenommen, schmeißt mir im Streit immer wieder an den Kopf, dass ich ja nicht sehe was er alles so nebenher bezahlt. Wenn ich ihn dann frage was das ist kommt keine Antwort.

    In Gedanken bin ich mittlerweile soweit mich von ihm räumlich zu trennen um Unterhalt zu bekommen. Dann würde ich unsere Kinder und mich über Wasser halten können....

    Aber bevor es soweit kommt. Was können wir verbessern?
    Tut mir leid
    Mir ist ein solches verhalten in der Partnerschaft dermaßen fremd, dass mir dazu gar nichts einfällt

  5. #5
    neue-freunde ist offline Legende
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Zitat Zitat von -Amy- Beitrag anzeigen
    Mir ist das einfach völlig fremd, dass die Kosten so aufgeteilt werden. Wir haben einen Topf und was gezahlt werden muss, wird gezahlt.
    Mann verdient 5000 Euro, ich 3000 Euro (diese Zahlen sind reines Wunschdenken und entspricht nicht der Realität ) Macht zusammen 8000 Euro. Davon wird Miete, Autos, Versicherung, Essen, Kita Gebühren etc.pp. gezahlt.
    So war es hier schon immer, egal ob er oder ich mehr verdient hat, egal ob ich in Elternzeit war oder so wie jetzt studiere.

    Was anderes kommt für uns auch nicht in Frage.
    genau so läuft es hier, seit Anfang an.

    Alles kommt auf EIN Konto, alle Einnahmen und alle Ausgaben. Da gibt es KEIN mein und dein.

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Zitat Zitat von freunde Beitrag anzeigen
    genau so läuft es hier, seit Anfang an.

    Alles kommt auf EIN Konto, alle Einnahmen und alle Ausgaben. Da gibt es KEIN mein und dein.
    Ist bei uns auch so, finde ich auch normal in einer Ehe/Partnerschaft. Vorallem, wenn einer wegen der Kinder berufsmäßig zurücksteckt.

    Aber bei Leuten mit nur 1 Beitrag und solch einem Thema, sollte man das ganze vielleicht nicht zu ernst nehmen :D
    Geändert von kaffeetante2009 (04.08.2012 um 22:43 Uhr)

  7. #7
    Avatar von Schneehase
    Schneehase ist offline frühvergreist+userdement
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?



    19.06.19 - Sonnenuntergang nach dem "großen" Regen



  8. #8
    Avatar von Lolaluna
    Lolaluna ist offline Legende
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Zitat Zitat von HellaMadrid Beitrag anzeigen
    OH MEIN GOTT.
    Bitte nicht schon wieder.
    Das dachte ich auch gerade. :D

  9. #9
    LaFemme ist offline Stranger
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Ich möchte doch gar nicht wissen wie es bei euch läuft sondern wie wir es besser machen können!

  10. #10
    Avatar von suzimausi
    suzimausi ist offline Tickerqueen des Ere
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    Standard Re: Geld aufteilen in der Partnerschaft, wie wird es gerechter?

    Zitat Zitat von LaFemme Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben Leser!

    Wir (mein Partner, unsere beiden kleinen Töchter und ich) sind eigentlich eine ganz normale Familie, aber irgendwie haben wir es mit dem Geld aufteilen bzw. Kosten aufteilen noch nicht so hinbekommen, dass sich keiner benachteiligt fühlt.

    Momentan bin ich in Elternzeit mit der Kleinsten zu Hause und er geht voll arbeiten, verdient nicht schlecht. Unsere Kosten haben wir wie folgt aufgeteilt: Er zahlt die Miete und das Telefon. Ich zahle den Strom, das Wasser, die Lebenshaltungskosten (also Lebensmittel, Hygieneartikel, Geschenke, Klamotten usw.) und den Kindergarten für die Große.
    Wir haben beide noch ein Auto, da übernimmt jeder selbst die Kosten. Haftpflichtversicherung / Unfallversicherung usw. habe nur ich, zahle also auch ich.

    Vor einiger Zeit - als mir eben der Teil meines (Teilzeit)Gehaltes fehlte durch Elternzeit - hatten wir besprochen, dass mein Mann einen Teil des Haushaltsgeldes mit trägt. Es war abgesprochen, dass er jede Woche 100€ in die Haushaltskasse einlegt, was nicht wirklich klappt (er ist selbstständig und bekommt die Rechnungen unregelmäßig bezahlt). Nun kommt es mir aber zusehends so vor als ob er sich "auf meine Kosten" saniert. Er kann hier mal eine alte Rechnung bezahlen, da alte Schulden tilgen, hier mal was für´s Auto kaufen, während ich Monat für Monat mit meinem Geld haushalten muss um überhaupt über die Runden zu kommen.

    Das ist nicht meine Vorstellung von Partnerschaft / Familie.
    Immer wenn wir darüber reden verspricht er, dass es besser wird nach ..... (beliebig ersetzbar). Parallel fühlt er sich von mir aber auch ausgenommen, schmeißt mir im Streit immer wieder an den Kopf, dass ich ja nicht sehe was er alles so nebenher bezahlt. Wenn ich ihn dann frage was das ist kommt keine Antwort.

    In Gedanken bin ich mittlerweile soweit mich von ihm räumlich zu trennen um Unterhalt zu bekommen. Dann würde ich unsere Kinder und mich über Wasser halten können....

    Aber bevor es soweit kommt. Was können wir verbessern?



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