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Thema: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

  1. #1
    trio08 ist offline Carpal Tunnel
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    Unglücklich "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Oh man, mir ist dabei nicht so wohl und ich weiß auch nicht so richtig, ob ich das Thema auf den Punkt bringe. Mein 4-jähriger Sohn interessiert sich seit ein paar Wochen sehr für die Anatomie des Menschen, ganz genau den Po (Pipi-Kaka-Themen). Wir haben soweit alles geduldig erklärt. Nun hat er bereits mehrfach mit seinem Kitafreund (der bald 4 wird) die Hosen runtergelassen und den P.o begutachtet. Dieser wäre von selbst aber noch überhaupt nicht auf die Idee gekommen da irgendwas untersuchen zu wollen. Und mal lacht er dabei und hat auch eingewilligt, aber mal geht er dann auch zu seiner Mutter (die nun auch ordentlich bei allen anderen Eltern verbreitet, was mein Sohn da macht und selbst total besorgt um ihren Sohn ist) und beendet die Sache damit.
    Ich bin bei dem Thema nicht gänzlich unbefangen. Lt.BzgA sidn 4 Jahre jetzt kein ungewöhnliches Alter, ich denke aber, dass der andere Junge zu etwas überredet wird, was er von selbst noch nicht begonnen hätte. Außerdem hat mein Sohn angefasst. Ich habe ihm jetzt erklärt, dass Gucken ok ist, wenn der andere das auch will, aber dass mein Sohn nicht mehr anfassen soll.
    So wie ich das einschätze ist mein Sohn einfach total neugierig. Er hatte auch mit gerade mal 3 Jahren das Thema Tod u. Sterben für sich aufgegriffen u.war kognitiv schon immer etwas weiter als andere. Ist deswegen auch das Interesse für Doktorspiele etwas "früher"bei ihm dran?
    Das "Untersuchen" machen beide übrigens auf dem Spielplatz, also quasi in der Öffentlichkeit, was natürlich einerseits gar nicht geht, andererseits habe ich so eher im Blick, dass der andere Junge da nachher nicht noch zu etwas genötig wird.
    Das war jetzt wohl ziemlich wirr beschrieben...
    Wie jetzt damit umgehen? Ich bin total verunsichert. Ich möchte auch nicht, dass der "Ruf" meines Sohnes Schaden nimmt. Eigentlich ist er in der Kita recht beliebt, spielt mit Jungen u.Mädchen.
    Eine unserer Hauptaufgaben ist es, einen Sinn zu erfinden, der stabil genug ist, um einem Leben als Fundament zu dienen, und dann anschließend das knifflige Manöver zu vollziehen, unsere eigene Urheberschaft an diesem Sinn zu leugnen.(Irvin D. Yalom)

  2. #2
    Gast

    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Oh man, mir ist dabei nicht so wohl und ich weiß auch nicht so richtig, ob ich das Thema auf den Punkt bringe. Mein 4-jähriger Sohn interessiert sich seit ein paar Wochen sehr für die Anatomie des Menschen, ganz genau den Po (Pipi-Kaka-Themen). Wir haben soweit alles geduldig erklärt. Nun hat er bereits mehrfach mit seinem Kitafreund (der bald 4 wird) die Hosen runtergelassen und den P.o begutachtet. Dieser wäre von selbst aber noch überhaupt nicht auf die Idee gekommen da irgendwas untersuchen zu wollen. Und mal lacht er dabei und hat auch eingewilligt, aber mal geht er dann auch zu seiner Mutter (die nun auch ordentlich bei allen anderen Eltern verbreitet, was mein Sohn da macht und selbst total besorgt um ihren Sohn ist) und beendet die Sache damit.
    Ich bin bei dem Thema nicht gänzlich unbefangen. Lt.BzgA sidn 4 Jahre jetzt kein ungewöhnliches Alter, ich denke aber, dass der andere Junge zu etwas überredet wird, was er von selbst noch nicht begonnen hätte. Außerdem hat mein Sohn angefasst. Ich habe ihm jetzt erklärt, dass Gucken ok ist, wenn der andere das auch will, aber dass mein Sohn nicht mehr anfassen soll.
    So wie ich das einschätze ist mein Sohn einfach total neugierig. Er hatte auch mit gerade mal 3 Jahren das Thema Tod u. Sterben für sich aufgegriffen u.war kognitiv schon immer etwas weiter als andere. Ist deswegen auch das Interesse für Doktorspiele etwas "früher"bei ihm dran?
    Das "Untersuchen" machen beide übrigens auf dem Spielplatz, also quasi in der Öffentlichkeit, was natürlich einerseits gar nicht geht, andererseits habe ich so eher im Blick, dass der andere Junge da nachher nicht noch zu etwas genötig wird.
    Das war jetzt wohl ziemlich wirr beschrieben...
    Wie jetzt damit umgehen? Ich bin total verunsichert. Ich möchte auch nicht, dass der "Ruf" meines Sohnes Schaden nimmt. Eigentlich ist er in der Kita recht beliebt, spielt mit Jungen u.Mädchen.
    Und wenn Du einfach sagst "lass das sein" ?

    Ich mein... nicht jeder interessiert sich dafür und sowas wie "das ist was ganz privates" könnte man ja sicherlich Kindgerecht irgendwie rüberbringen oder ?

    Hmmm...


    Ich seh da jetzt nichts wirklich "schlimmes" bei also in Form von Übergriffen auf ein anderes Kind, weil er einfach noch viel zu klein ist, aber ein "das macht man nicht" könnte vielleicht gehen.

  3. #3
    Avatar von Pietje
    Pietje ist offline Trümmerlotte
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    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Wie jetzt damit umgehen?
    Bei Doktorspielen, die wirklich normal sind - beim einen früher, beim anderen eben später - finde ich es nur wichtig, dem Kind zu vermitteln, daß SOFORT Schluß ist, wenn das andere Kind ein "Nein" signalisiert...

    Ich finde es sonst müßig, darüber nachzudenken, ob der andere Junge sich mit diesen Spielchen noch Zeit gelassen hätte ohne die "Animierung" durch Deinen Sohn oder nicht... Wie sonst lernen Kinder? In diesem Fall ist es halt was "Intimes" und sofort ist es schlecht, wenn ein Kleiner von einem Großen lernt, was sonst ja durchaus als positiv empfunden wird...

    Was ich Deinem Sohn aber vermitteln würde, wäre das Ding der "Intimität" - auf dem Spielplatz sind solche Erforschungen nicht so toll...

    Und was die andere Mutter betrifft, so würde ich vielleicht mal einen Kaffee mit ihr trinken und einfach über das Thema reden - vielleicht klärt sich ja dann auch einiges...
    Geändert von Pietje (10.09.2012 um 21:01 Uhr)
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    http://www.smiliemania.de/smilie132/00001934.gif "Mama, wenn Leute A-A zu Kacke sagen, finde ich das Scheiße!"

  4. #4
    Avatar von shioril
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    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Zitat Zitat von Socke2 Beitrag anzeigen
    Und wenn Du einfach sagst "lass das sein" ?

    Ich mein... nicht jeder interessiert sich dafür und sowas wie "das ist was ganz privates" könnte man ja sicherlich Kindgerecht irgendwie rüberbringen oder ?

    Hmmm...


    Ich seh da jetzt nichts wirklich "schlimmes" bei also in Form von Übergriffen auf ein anderes Kind, weil er einfach noch viel zu klein ist, aber ein "das macht man nicht" könnte vielleicht gehen.
    Warum sollte man das sein lassen?

    Ich finde es wichtig, dass die Kinder spielerisch herausfinden können, wie was bei ihnen funktioniert.

    Was wichtig ist, dass dem Kind vermittelt wird, dass sowas nicht gemacht wird, wenn der Gegenüber das nicht möchte und eindeutig nein sagt. Ansonsten sind Doktorspiele absolut normal.

    Das mit dem Kaffee trinken gehen - wie Pietje es vorgeschlagen hat - könnte helfen, der anderen Mutter die Befangenheit zu nehmen. Schließlich ist es nichts Verbotenes, wenn Kinder sich erforschen.
    shioril
    mit Duracell-Hase 2010
    und Maus 2014

  5. #5
    trio08 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Zitat Zitat von Pietje Beitrag anzeigen
    Bei Doktorspielen, die wirklich normal sind - beim einen früher, beim anderen eben später - finde ich es nur wichtig, dem Kind zu vermitteln, daß SOFORT Schluß ist, wenn das andere Kind ein "Nein" signalisiert...

    Ich finde es sonst müßig, darüber nachzudenken, ob der andere Junge sich mit diesen Spielchen noch Zeit gelassen hätte ohne die "Animierung" durch Deinen Sohn oder nicht... Wie sonst lernen Kinder? In diesem Fall ist es halt was "Intimes" und sofort ist es schlecht, wenn ein Kleiner von einem Großen lernt, was sonst ja durchaus als positiv empfunden wird...

    Was ich Deinem Sohn aber vermitteln würde, wäre das Ding der "Intimität" - auf dem Spielplatz sind solche Erforschungen nicht so toll...

    Und was die andere Mutter betrifft, so würde ich vielleicht mal einen Kaffee mit ihr trinken und einfach über das Thema reden - vielleicht klärt sich ja dann auch einiges...
    Wir Mütter sehen uns fast täglich, verstehen uns auch ganz gut, aber irgendwie fühlt sie sich immer bemüßigt es sofort klarzustellen, dass ihr Sohn damit nie anfangen würde.
    Das Problem ist, dass das andere Kind nicht "Nein" sagt, sondern einige Male es lustig fand und ansonsten den Weg zur Mutter gegangen ist, weil es ihm wahrscheinlich zu viel wurde.
    Eine unserer Hauptaufgaben ist es, einen Sinn zu erfinden, der stabil genug ist, um einem Leben als Fundament zu dienen, und dann anschließend das knifflige Manöver zu vollziehen, unsere eigene Urheberschaft an diesem Sinn zu leugnen.(Irvin D. Yalom)

  6. #6
    Gast

    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Zitat Zitat von shioril Beitrag anzeigen
    Warum sollte man das sein lassen?

    Ich finde es wichtig, dass die Kinder spielerisch herausfinden können, wie was bei ihnen funktioniert.

    Was wichtig ist, dass dem Kind vermittelt wird, dass sowas nicht gemacht wird, wenn der Gegenüber das nicht möchte und eindeutig nein sagt. Ansonsten sind Doktorspiele absolut normal.

    Das mit dem Kaffee trinken gehen - wie Pietje es vorgeschlagen hat - könnte helfen, der anderen Mutter die Befangenheit zu nehmen. Schließlich ist es nichts Verbotenes, wenn Kinder sich erforschen.
    Verboten nicht, aber oft nicht erwünscht.

    ich würde mich nicht mit Saskias Mutter unterhalten wollen das Saskia den Po meiner Tochter anfassen möchte

    Oder eben sowas alles.

    Es gibt doch einfach auch Dinge wo man sagen kann "das macht man nicht mit fremden Pos, guck dir deinen Eigenen an."

    Sie machen es evtll trotzdem noch, kriegen aber auch ein Stück weit ein gefühl dafür das das in der Öffentlichkeit nicht erwünscht ist und nicht in den Alltag gehört.

  7. #7
    Avatar von Bad_Girl
    Bad_Girl ist offline ist dann mal weg
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    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Ich würde das unterbinden und ihm verbieten. Mal ganz unpädagogisch. Besonders wenn die Mutter des anderen Jungen damit offensichtlich ein riesiges Problem hat.
    Mit unserer Großen haben wir das Thema derzeit auch und ihr ganz klar gesagt, dass jeder nur an sein eigenes Pippi langen darf. Sie geht z. B. immer mit ihrem besten Freund auf die Toilette und möchte dann natürlich auch sehen, wie das bei ihm funktioniert. Aber hinlangen darf sie nicht.
    Ich frag mich bei den ganzen Antworten hier, ob es immer noch so ok wäre, würde der Bub bei einem Erwachsenen schauen wollen, obwohl dieser nicht mag.
    LG das Bad Girl mit
    J (10/09) und M (09/11)
    gestillt, getragen, reboard gefahren, durchgeimpft, und glücklich jeder in seinem eigenen Bett!

  8. #8
    trio08 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Zitat Zitat von shioril Beitrag anzeigen
    Warum sollte man das sein lassen?

    Ich finde es wichtig, dass die Kinder spielerisch herausfinden können, wie was bei ihnen funktioniert.

    Was wichtig ist, dass dem Kind vermittelt wird, dass sowas nicht gemacht wird, wenn der Gegenüber das nicht möchte und eindeutig nein sagt. Ansonsten sind Doktorspiele absolut normal.

    Das mit dem Kaffee trinken gehen - wie Pietje es vorgeschlagen hat - könnte helfen, der anderen Mutter die Befangenheit zu nehmen. Schließlich ist es nichts Verbotenes, wenn Kinder sich erforschen.
    Ich bin ja selbst ziemlich befangen, obwohl ich "weiß", dass es normal ist. Wohl auch, weil mein Sohn damit so absolut unintim umgeht u.es total ok findet das mitten aufm Trampolin anzufangen und auch den A.f.ter anzufassen.*örgs* Aber zu ihm zu sagen, dass die beiden sich dafür woanders hinverziehen sollen, empfinde ich schon wieder wie eine Aufforderung...Und der andere Junge ist wankelmütig. Und hat natürlich schon längst bemerkt, dass die Mutter das abnormal findet. Beide Jungs stehen trotz der Freundschaft auch sehr in Konkurrenz u.petzen uns Müttern immer gegenseitig, was der andere "verbrochen" hat. Ich hatte diesbezüglich auch schon den EIndruck, dass er erst mitgemacht hat (da beide lachten), dann aber "gepetzt" hat, da so Aufmerksamkeit gesichert war. Das ist aber nur eine Vermutung. Aber mindestens einmal war es ihm auch schon zu viel, da kam er zu seiner Mutter. Ach, blöd das.
    Eine unserer Hauptaufgaben ist es, einen Sinn zu erfinden, der stabil genug ist, um einem Leben als Fundament zu dienen, und dann anschließend das knifflige Manöver zu vollziehen, unsere eigene Urheberschaft an diesem Sinn zu leugnen.(Irvin D. Yalom)

  9. #9
    trio08 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Hier gehen die Meinungen total auseinander. Und genauso fühle ich mich auch. Ich will es ihm nicht als "schlecht"verbieten, da die "Wissenschaft" ja klar sagt, dass das zur natürlichen Entwicklung von Kindern dazugehört. Dass er natürlich sofort aufhören muss, wenn der andere nicht möchte, das habe ich ihm schon ganz klar eingeimpft.

    Der andere Junge schlägt selbst weiterhin vor, dass beide zusammen Pipi machen gehen und findet das lustig oder interessant. Er ist jetzt nicht verunsichert u.spielt auch weiterhin mit meinem Sohn.
    Eine unserer Hauptaufgaben ist es, einen Sinn zu erfinden, der stabil genug ist, um einem Leben als Fundament zu dienen, und dann anschließend das knifflige Manöver zu vollziehen, unsere eigene Urheberschaft an diesem Sinn zu leugnen.(Irvin D. Yalom)

  10. #10
    Avatar von Bad_Girl
    Bad_Girl ist offline ist dann mal weg
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    Standard Re: "Doktorspiele" unter 4-Jährigen-mein Sohn als Initiator, bin verunsichert (lang)

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Hier gehen die Meinungen total auseinander. Und genauso fühle ich mich auch. Ich will es ihm nicht als "schlecht"verbieten, da die "Wissenschaft" ja klar sagt, dass das zur natürlichen Entwicklung von Kindern dazugehört. Dass er natürlich sofort aufhören muss, wenn der andere nicht möchte, das habe ich ihm schon ganz klar eingeimpft.

    Der andere Junge schlägt selbst weiterhin vor, dass beide zusammen Pipi machen gehen und findet das lustig oder interessant. Er ist jetzt nicht verunsichert u.spielt auch weiterhin mit meinem Sohn.
    Ist das der einzige Grund, warum du ihm das nicht verbieten möchtest? Und das womöglich noch gegen dein eigenes Bauchgefühl?
    LG das Bad Girl mit
    J (10/09) und M (09/11)
    gestillt, getragen, reboard gefahren, durchgeimpft, und glücklich jeder in seinem eigenen Bett!

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