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Thema: Hilfe annehmen

  1. #1
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn
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    Standard Hilfe annehmen

    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.

  2. #2
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin
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    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.
    Ich verstehe Dich SO gut . Könnte das auch nur ganz schwer (obwohl es für Dich wirklich wie eine gute Lösung klingt).
    Worauf willst Du warten?

  3. #3
    Ingrid3 ist gerade online Legende
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    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.
    ja, ich kann das gut, weil ich umgekehrt auch gerne helfe, wenn Not am Mann ist.

    Ich finde es nett von deiner Mutter, dass sie das macht und du musst dir das nicht so zu Herzen nehmen, dass es jetzt nicht anders geht. Entspann dich und ich drück dir die Daumen, dass es mit deinen Mädels bald wieder rund läuft.
    Wanda hat gesagt, ich muss das ändern

  4. #4
    ariva70 ist offline addict
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    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.

    Verstehe ich auch irgendwie, aber sei doch nun einfach dankbar und zeig das deiner Mutter auch, die freut sich vielleicht auch, dass sie gebraucht wird und deinen Mädels wird dadurch auch gezeigt, wie wichtig "Familie" ist. Genieße, dass es jetzt besser wird!!!
    asali gefällt dies

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.
    Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Ich kann auch nur schwer Hilfe annehmen, weil ich denke, dass ich immer alles alleine schaffen muss. Aber so ist es nicht. Deine Mutter hilft Dir gerne, sonst würde sie es nicht machen. Freue Dich darüber, dass sie Dir unter die Arme greift und genieße es, wenn es jetzt einige Zeit ruhiger läuft.

  6. #6
    rastamamma ist gerade online Urgestein
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    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?
    Jein. Kommt ganz auf die Art der Hilfe an.

    Ich habe kein Problem damit, mir von Tochter drei alle Fenster in der Wohnung putzen zu lassen, weil ich es selbst nicht machen kann - stricke aber als Ausgleich dann was für sie, gehe mit ihr auf irgendwelche Ämter mit ....

    Mit der von dir geschilderten Situation hätte ich erhöhte Probleme - ich fürchte, ich würde meine schwänzenden Kinder in einen gewissen Körperteil treten und ihnen so richtig die Hölle heiß machen, wenn das bedeutet, dass meine Mutter jeden Tag in meiner Wohnung sitzt (oder sonstjemand).

  7. #7
    Avatar von camino
    camino ist offline Poweruser
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    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.
    Schieb die Gedanken zur Seite.
    Ich mache auch alles lieber alleine und nehme ungerne Hilfe an. Aber manchmal geht es nicht anders und Deine Mutter hilft Dir doch sicher gerne, oder?
    Camino mit 3 Mädels 3/04 und 7/07 und

    http://www.eltern.de/forenticker/show/9198

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.
    Welcher Mensch auf diesem Planeten kommt OHNE JEGLICHE Hilfe aus?
    Na?
    Wer?
    Wie viele?
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    Na also, kein Mensch.

    Gut?

    Soweit die Logik...
    Den Rest kann ich gut nachvollziehen, ich hab mich lange Zeit auch so unvollkommen gefühlt.

    Bis ich mich echt mal gefragt habe, warum verdammt, man eigentlich immer alles können, stemmen, leisten, schaffen will.

    Da hat's "klick" gemacht.
    Denn, wie gesagt, wer kann das schon wirklich?

    Schwimmen zB hat mein Großer nicht mit mir gelernt, das war eine Katastrophe! Aber nach zwei Stunden Schwimmkurs schwamm er wie ein Fisch!
    Zum Lesen kam mein Kleiner nicht über die Bücher-Junkie-Mutter (obwohl ich mich bemüht habe...) sondern über seinen Bruder. Auch gut. Letzten Endes zählt... das ERGEBNIS!

    Weißt, Du musst und KANNST gar nicht alles können.

    Guck Dir übrigens mal an, was Du alles stemmst, das ist nämlich ne Menge mehr als Dir bewusst ist...
    Du machst eine Ausbildung, Du läufst sauber rum, Deine Kinder sind sauber, angezogen und versorgt, Du nimmst am sozialen Leben teil, Du meisterst die Auseinandersetzungen mit dem Kindesvater, Du bestreitest den Alltag bzw. die Alltagsorganisation von DREI Menschen allein.
    Ja, auch die Organisation vom Mithilfe und Unterstützung ist ARBEIT und damit Deine persönliche Leistung...

    Alles Liebe euch Dreien - und es ist ganz toll, dass Deine Mama so mitzieht!
    Geändert von Clarissa (16.09.2012 um 15:40 Uhr)
    atakrem gefällt dies

  9. #9
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    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    Könnt ihr das gut?

    Ich stelle derzeit fest, wie schwer es mir fällt. Und wie klein ich mich fühle, weil ich die Hilfe brauche.

    Konkret: Damit meine Kinder nicht mehr schwänzen kommt meine Mutter nun jeden Morgen her, frühstückt mit den beiden (Was sie bei ihr auch machen und was mich ganz schön ankratzt, denn wenn ich hier morgens den Frühstückstisch gedeckt habe, war alles wichtiger als gemeinsam zu essen) und wenn sie schon da ist, dann räumt sie gleich ein wenig auf, damit ich mich nach der Schule auf Kinder und Hausaufgaben konzentrieren kann.
    Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie das alles auf sich nimmt, immerhin muss sie so jeden Tag gut 30km extra fahren. Aber ich merke auch, wie ich mich klein und unwohl fühle und als Versagerin, weil ich all das eben nicht alleine schaffe. Und es wird ja bis Mitte November mindestens so bleiben.

    Ich war bisher immer sehr stolz drauf, dass die Mädels und ich alles alleine hinbekommen und nun... Leicht ist es nicht, die Hilfe zu zulassen.
    Ich kann es gut, wenn ich wirklich Hilfe brauche. Umgekehrt helfe ich ja auch...

  10. #10
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn
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    Standard Re: Hilfe annehmen

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Ich verstehe Dich SO gut . Könnte das auch nur ganz schwer (obwohl es für Dich wirklich wie eine gute Lösung klingt).
    Es ist im Moment die beste Lösung. Und meine Kinder genießen, unerwarteter Weise, dass meine Mutter da ist. Auch sie merken, dass gerade die ganze Familie an einem Strang zieht um ihnen, aber auch mir, zu helfen.

    Letzte Woche gab es einen kleinen Zusammenbruch von meiner Seite, ich habs irgendwo mal angedeutet, dass ich hier nur noch am brüllen war, und da waren meine Mutter und meine Schwester innerhalb einer halben Stunde hier um mich zu beruhigen, die Kinder zu trösten und einfach eine Entspannung der Situation zu erreichen.

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