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Thema: Übertriebene Tierliebe?

  1. #1
    Avatar von Kamani
    Kamani ist offline Veteran
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    19.05.2008
    Beiträge
    1.374

    Frage Übertriebene Tierliebe?

    Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt:

    Eine Kollegin von mir lebt eigentlich nur für ihre beiden Hunde, die sie (mit Erlaubnis, aber auch Augenverdrehen von der Chefetage) mit ins Büro schleppt. Einer der Hunde hat eine Stoffwechselkrankheit und stinkt so fürchterlich, dass man kaum Luft holen kann, wenn er sich im geschlossenen Raum aufhält.
    Vor ca. vier Wochen hat sie nun vom Tierarzt gesagt bekommen, dass der andere Hund Krebs hat und Metastasen im ganzen Körper und dass er empfiehlt, das Tier einschläfern zu lassen, auch wg. Schmerzen etc. Das möchte sie aber auf gar keinen Fall - sie will die letzten Wochen gemeinsam mit dem Tier noch genießen


    ........und hat sich deshalb vorübergehend freistellen lassen (seit 4 Wochen!!!!).
    Wenn es um einen nahen Angehörigen ginge, könnte ich das natürlich nachvollziehen, aber so finde ich das irgendwie nur.....seltsam, egoistisch, übertrieben........auch vor dem Hintergrund, dass wirklich viel zu tun wäre und es auch nicht absehbar ist, wann das alles vorbei sein wird.

    Öffnet man die Augen,
    wird jeder Tag zum Erlebnis.

  2. #2
    Avatar von Sarah29
    Sarah29 ist offline Legende
    Registriert seit
    22.06.2007
    Beiträge
    15.881

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    Zitat Zitat von Kamani Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt:

    Eine Kollegin von mir lebt eigentlich nur für ihre beiden Hunde, die sie (mit Erlaubnis, aber auch Augenverdrehen von der Chefetage) mit ins Büro schleppt. Einer der Hunde hat eine Stoffwechselkrankheit und stinkt so fürchterlich, dass man kaum Luft holen kann, wenn er sich im geschlossenen Raum aufhält.
    Vor ca. vier Wochen hat sie nun vom Tierarzt gesagt bekommen, dass der andere Hund Krebs hat und Metastasen im ganzen Körper und dass er empfiehlt, das Tier einschläfern zu lassen, auch wg. Schmerzen etc. Das möchte sie aber auf gar keinen Fall - sie will die letzten Wochen gemeinsam mit dem Tier noch genießen


    ........und hat sich deshalb vorübergehend freistellen lassen (seit 4 Wochen!!!!).
    Wenn es um einen nahen Angehörigen ginge, könnte ich das natürlich nachvollziehen, aber so finde ich das irgendwie nur.....seltsam, egoistisch, übertrieben........auch vor dem Hintergrund, dass wirklich viel zu tun wäre und es auch nicht absehbar ist, wann das alles vorbei sein wird.
    Ja, es ist übertrieben. Und Deine Kollegin scheint sehr, sehr einsam zu sein.
    Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen. (Osterloh/Weibel)

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    Wenn die Frau ansonsten keine Familie hat, dann sind diese Hund ihre nächsten Angehörigen, auch wenn das für viele Menschen vielleicht unvorstellbar ist.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    Wenn ihr die Hunde so am Herzen liegen, warum nicht? Solange es mich nicht betrifft bzw. keine Beerdigung etc. bei den Hunden von mir verlangt wird, soll es mir egal sein. Jeder setzt seine Prioritäten halt anders. Du bleibst vielleicht zuhause, weil die Kinder krank sind, da denkt dann auch mancher "ogott, heute ist so viel zu tun"

    Wenn mein Tier allerdings Schmerzen hätte, würde ich es einschläfern lassen.


    Zitat Zitat von Kamani Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt:

    Eine Kollegin von mir lebt eigentlich nur für ihre beiden Hunde, die sie (mit Erlaubnis, aber auch Augenverdrehen von der Chefetage) mit ins Büro schleppt. Einer der Hunde hat eine Stoffwechselkrankheit und stinkt so fürchterlich, dass man kaum Luft holen kann, wenn er sich im geschlossenen Raum aufhält.
    Vor ca. vier Wochen hat sie nun vom Tierarzt gesagt bekommen, dass der andere Hund Krebs hat und Metastasen im ganzen Körper und dass er empfiehlt, das Tier einschläfern zu lassen, auch wg. Schmerzen etc. Das möchte sie aber auf gar keinen Fall - sie will die letzten Wochen gemeinsam mit dem Tier noch genießen


    ........und hat sich deshalb vorübergehend freistellen lassen (seit 4 Wochen!!!!).
    Wenn es um einen nahen Angehörigen ginge, könnte ich das natürlich nachvollziehen, aber so finde ich das irgendwie nur.....seltsam, egoistisch, übertrieben........auch vor dem Hintergrund, dass wirklich viel zu tun wäre und es auch nicht absehbar ist, wann das alles vorbei sein wird.
    Geändert von kaffeetante2009 (19.09.2012 um 22:13 Uhr)

  5. #5
    Avatar von UschiBlum
    UschiBlum ist offline Wirklich bekloppt
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    35.710

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    In meinen Augen ist das keine Tierliebe, ich würde dem Hund die Qualen ersparen wollen, auch wenn es mir weh tut. Ich denke auch, dass deine Kollegin sehr einsam und traurig ist, sie kann bestimmt echtes Mitgefühl brauchen, wenn sie wieder kommt, auch wenn ihr Verhalten für viele befremdlich erscheint.

  6. #6
    Avatar von Mipmap
    Mipmap ist offline Legende
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    10.08.2004
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    12.318

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    Zitat Zitat von Kamani Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt:

    Eine Kollegin von mir lebt eigentlich nur für ihre beiden Hunde, die sie (mit Erlaubnis, aber auch Augenverdrehen von der Chefetage) mit ins Büro schleppt. Einer der Hunde hat eine Stoffwechselkrankheit und stinkt so fürchterlich, dass man kaum Luft holen kann, wenn er sich im geschlossenen Raum aufhält.
    Vor ca. vier Wochen hat sie nun vom Tierarzt gesagt bekommen, dass der andere Hund Krebs hat und Metastasen im ganzen Körper und dass er empfiehlt, das Tier einschläfern zu lassen, auch wg. Schmerzen etc. Das möchte sie aber auf gar keinen Fall - sie will die letzten Wochen gemeinsam mit dem Tier noch genießen


    ........und hat sich deshalb vorübergehend freistellen lassen (seit 4 Wochen!!!!).
    Wenn es um einen nahen Angehörigen ginge, könnte ich das natürlich nachvollziehen, aber so finde ich das irgendwie nur.....seltsam, egoistisch, übertrieben........auch vor dem Hintergrund, dass wirklich viel zu tun wäre und es auch nicht absehbar ist, wann das alles vorbei sein wird.
    Nein, das hat nichts mehr mit Tierliebe zu tun, wenn man ein Tier leiden lässt. Das ist der pure Egoismus.. Leider können sich Tiere nicht dagegen wehren. Freizumachen, um die letzten Wochen noch gemeinsam zu genießen, finde ich seltsam... freizmachen, um den Hund pflegen zu können, fände ich dagegen nachvollziehbar...

  7. #7
    Avatar von Froschn
    Froschn ist offline Judy Hopps
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    17.068

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    Zitat Zitat von Kamani Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt:

    Eine Kollegin von mir lebt eigentlich nur für ihre beiden Hunde, die sie (mit Erlaubnis, aber auch Augenverdrehen von der Chefetage) mit ins Büro schleppt. Einer der Hunde hat eine Stoffwechselkrankheit und stinkt so fürchterlich, dass man kaum Luft holen kann, wenn er sich im geschlossenen Raum aufhält.
    Vor ca. vier Wochen hat sie nun vom Tierarzt gesagt bekommen, dass der andere Hund Krebs hat und Metastasen im ganzen Körper und dass er empfiehlt, das Tier einschläfern zu lassen, auch wg. Schmerzen etc. Das möchte sie aber auf gar keinen Fall - sie will die letzten Wochen gemeinsam mit dem Tier noch genießen


    ........und hat sich deshalb vorübergehend freistellen lassen (seit 4 Wochen!!!!).
    Wenn es um einen nahen Angehörigen ginge, könnte ich das natürlich nachvollziehen, aber so finde ich das irgendwie nur.....seltsam, egoistisch, übertrieben........auch vor dem Hintergrund, dass wirklich viel zu tun wäre und es auch nicht absehbar ist, wann das alles vorbei sein wird.
    Auch, wenn es für uns nicht nachvollziehbar ist, aber du schreibst ja selbst, dass sie für die Hunde lebt... also ist der Hund für sie ein naher Angehöriger, und in diesem Moment für sie wichtiger als die Arbeit. So gesehen kann ich das verstehen, ja. Ich habe selbst Haustiere, und wenn es einem nicht gut geht, mache ich mir auch Sorgen bzw. sage Verabredungen ab, wenn ich das Tier nicht alleine lassen will. Da verdrehen einige bestimmt auch die Augen, ist mir in dem Moment aber egal.

    Ich hab auch viel die Augen verdreht, wenn Leute mit Kindern sich in meinen Augen komisch verhalten haben, seit ich selbst Mutter bin, kann ich die meisten Dinge auch viel eher nachvollziehen.

  8. #8
    Avatar von Maumau
    Maumau ist offline *wichtiger Chefwichtel*
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    17.01.2004
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    43.532

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    Zitat Zitat von Kamani Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt:

    Eine Kollegin von mir lebt eigentlich nur für ihre beiden Hunde, die sie (mit Erlaubnis, aber auch Augenverdrehen von der Chefetage) mit ins Büro schleppt. Einer der Hunde hat eine Stoffwechselkrankheit und stinkt so fürchterlich, dass man kaum Luft holen kann, wenn er sich im geschlossenen Raum aufhält.
    Vor ca. vier Wochen hat sie nun vom Tierarzt gesagt bekommen, dass der andere Hund Krebs hat und Metastasen im ganzen Körper und dass er empfiehlt, das Tier einschläfern zu lassen, auch wg. Schmerzen etc. Das möchte sie aber auf gar keinen Fall - sie will die letzten Wochen gemeinsam mit dem Tier noch genießen


    ........und hat sich deshalb vorübergehend freistellen lassen (seit 4 Wochen!!!!).
    Wenn es um einen nahen Angehörigen ginge, könnte ich das natürlich nachvollziehen, aber so finde ich das irgendwie nur.....seltsam, egoistisch, übertrieben........auch vor dem Hintergrund, dass wirklich viel zu tun wäre und es auch nicht absehbar ist, wann das alles vorbei sein wird.

    offensichtlich kann sie sich die Freistellung leisten und offensichtlich sind die Hunde ihre Familie.

    Würdest du dich nicht freistellen lassen um bei einem Familienangehörigem sein zu können dem es schlecht geht?
    Wären dir deine Kollegen und "die schaffen es ohne mich nicht" wichtiger?

    Also mir nicht und ich würde vermutlich so handeln wie deine Kollegin.
    Vorausgesetzt es würde sich um eine nette Katze und nicht um einen stinkenden Hund handeln. ;-)
    Nat und -DatBloemsche- gefällt dies.

  9. #9
    .M.
    .M. ist offline enthusiast
    Registriert seit
    12.04.2006
    Beiträge
    396

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    Genau genommen hast du gar nichts zu "finden", du bist nicht diejenige, die die Freistellung bewilligen muss.
    Und ob jemand überhaupt oder gar "zuviel" liebt- darüber zu urteilen, steht dir nicht zu.

    Das bleibt doch bitte jedem selbst überlassen, wo man seine Prioritäten setzt.
    Nat und Larabella gefällt dies.

  10. #10
    Avatar von steffi-bensch
    steffi-bensch ist offline Poweruser
    Registriert seit
    09.06.2005
    Beiträge
    5.007

    Standard Re: Übertriebene Tierliebe?

    ..."mit dem Tier genießen" na super, WAS will das arme Tier denn noch "genießen"?? Absolute quälerei in meinen Augen!!
    Ich kann es verstehen, dass man an einem Tier hängt, unsere Hündin ist jetzt seit 8 Jahren bei uns und ich will mir den "letzten Schritt" auch nicht vorstellen, aber wenn es so sein muss, muss es halt sein
    Tierliebe heisst auch, die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn es weh tut....

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