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Thema: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

  1. #1
    Avatar von -Amy-
    -Amy- ist gerade online Farrah Fowler
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    28.01.2009
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    Standard Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Mein Sohn (6) wurde mitte September eingeschult. Dies ist nun seine 4. Schulwoche. Bis letzten Freitag dachte ich, es läuft alles super. Er geht gerne in die Schule, mag seine Mitschüler und seine Klassenlehrerin.

    So, letzten Freitag nun kam die Lehrerin auf meinen Mann zu. Unser Sohn ist beim Sportunterricht, bzw. beim Umziehen überdurchschnittlich langsam. Er macht 15 Minuten Sport mit, weil er ewig zum Umziehen braucht und muss dann auch als erstes wieder in die Umkleidekabine und ist dennoch der letzte. Ok, wir haben ihm jetzt gesagt er solle nur für sich ein Wettrennen draus machen, gestern lief es wohl ganz gut.

    Dann sagte sie meinem Mann, dass sein Verhalten unter aller Sau ist (das hat sie so natürlich nicht gesagt, aber das ist der Kern der Sache). Er stört permanent den Unterricht. So schlimm, dass er dauernd vor die Tür muss. Letzten Donnerstag war es so gravierend, dass er einer anderen Lehrerin übergeben wurde, weil seine Klassenlehrerin keinen Nerv und keine Zeit mehr hatte (verständlich). Auch nach mehrfachen Ermahnungen tritt keine Besserung ein. Wir haben dann mit ihr ausgemacht, dass wir mit ihm reden (haben wir) und sie uns am kommenden Freitag (also übermorgen) nochmals ein Feedback gibt.

    Gestern die nächste Nachricht im Mitteilungsheft. Sein Verhalten ist untragbar. Wir sollen mit ihm reden.

    Auf die Frage warum er das macht, kommt ein: "Weiß ich nicht" oder "mir ist langweilig"

    Mein Sohn ist kein Unschuldslamm. Er war ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Kind bis er im letzten Kindergartenjahr war. Da fing er an ziemlich abzudrehen. Das habe ich aber auf Kindlichen Größenwahn geschoben, weil er jetzt ein Vorschulkind ist. Noch dazu der einzige Junge. Die Erzieherinnen kamen dennoch gut mit ihm zurecht. Er war kein Problemkind o.ä.

    Ich möchte aber definitiv nicht, dass er weiterhin so ein Verhalten an den Tag legt. Wenn das jetzt schon SO los geht...
    Mir fallen aber auch keine logischen Konsequenzen ein. Zuhause haben wir keine Probleme mit ihm.

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar!

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von -Amy- Beitrag anzeigen
    Mein Sohn (6) wurde mitte September eingeschult. Dies ist nun seine 4. Schulwoche. Bis letzten Freitag dachte ich, es läuft alles super. Er geht gerne in die Schule, mag seine Mitschüler und seine Klassenlehrerin.

    So, letzten Freitag nun kam die Lehrerin auf meinen Mann zu. Unser Sohn ist beim Sportunterricht, bzw. beim Umziehen überdurchschnittlich langsam. Er macht 15 Minuten Sport mit, weil er ewig zum Umziehen braucht und muss dann auch als erstes wieder in die Umkleidekabine und ist dennoch der letzte. Ok, wir haben ihm jetzt gesagt er solle nur für sich ein Wettrennen draus machen, gestern lief es wohl ganz gut.

    Dann sagte sie meinem Mann, dass sein Verhalten unter aller Sau ist (das hat sie so natürlich nicht gesagt, aber das ist der Kern der Sache). Er stört permanent den Unterricht. So schlimm, dass er dauernd vor die Tür muss. Letzten Donnerstag war es so gravierend, dass er einer anderen Lehrerin übergeben wurde, weil seine Klassenlehrerin keinen Nerv und keine Zeit mehr hatte (verständlich). Auch nach mehrfachen Ermahnungen tritt keine Besserung ein. Wir haben dann mit ihr ausgemacht, dass wir mit ihm reden (haben wir) und sie uns am kommenden Freitag (also übermorgen) nochmals ein Feedback gibt.

    Gestern die nächste Nachricht im Mitteilungsheft. Sein Verhalten ist untragbar. Wir sollen mit ihm reden.

    Auf die Frage warum er das macht, kommt ein: "Weiß ich nicht" oder "mir ist langweilig"

    Mein Sohn ist kein Unschuldslamm. Er war ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Kind bis er im letzten Kindergartenjahr war. Da fing er an ziemlich abzudrehen. Das habe ich aber auf Kindlichen Größenwahn geschoben, weil er jetzt ein Vorschulkind ist. Noch dazu der einzige Junge. Die Erzieherinnen kamen dennoch gut mit ihm zurecht. Er war kein Problemkind o.ä.

    Ich möchte aber definitiv nicht, dass er weiterhin so ein Verhalten an den Tag legt. Wenn das jetzt schon SO los geht...
    Mir fallen aber auch keine logischen Konsequenzen ein. Zuhause haben wir keine Probleme mit ihm.

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar!
    nur so viel:
    du beschreibst grad mein Kind

  3. #3
    VaKa ist offline Pooh-Bah
    Registriert seit
    21.06.2011
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    2.299

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von -Amy- Beitrag anzeigen
    Mein Sohn (6) wurde mitte September eingeschult. Dies ist nun seine 4. Schulwoche. Bis letzten Freitag dachte ich, es läuft alles super. Er geht gerne in die Schule, mag seine Mitschüler und seine Klassenlehrerin.

    So, letzten Freitag nun kam die Lehrerin auf meinen Mann zu. Unser Sohn ist beim Sportunterricht, bzw. beim Umziehen überdurchschnittlich langsam. Er macht 15 Minuten Sport mit, weil er ewig zum Umziehen braucht und muss dann auch als erstes wieder in die Umkleidekabine und ist dennoch der letzte. Ok, wir haben ihm jetzt gesagt er solle nur für sich ein Wettrennen draus machen, gestern lief es wohl ganz gut.

    Dann sagte sie meinem Mann, dass sein Verhalten unter aller Sau ist (das hat sie so natürlich nicht gesagt, aber das ist der Kern der Sache). Er stört permanent den Unterricht. So schlimm, dass er dauernd vor die Tür muss. Letzten Donnerstag war es so gravierend, dass er einer anderen Lehrerin übergeben wurde, weil seine Klassenlehrerin keinen Nerv und keine Zeit mehr hatte (verständlich). Auch nach mehrfachen Ermahnungen tritt keine Besserung ein. Wir haben dann mit ihr ausgemacht, dass wir mit ihm reden (haben wir) und sie uns am kommenden Freitag (also übermorgen) nochmals ein Feedback gibt.

    Gestern die nächste Nachricht im Mitteilungsheft. Sein Verhalten ist untragbar. Wir sollen mit ihm reden.

    Auf die Frage warum er das macht, kommt ein: "Weiß ich nicht" oder "mir ist langweilig"

    Mein Sohn ist kein Unschuldslamm. Er war ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Kind bis er im letzten Kindergartenjahr war. Da fing er an ziemlich abzudrehen. Das habe ich aber auf Kindlichen Größenwahn geschoben, weil er jetzt ein Vorschulkind ist. Noch dazu der einzige Junge. Die Erzieherinnen kamen dennoch gut mit ihm zurecht. Er war kein Problemkind o.ä.

    Ich möchte aber definitiv nicht, dass er weiterhin so ein Verhalten an den Tag legt. Wenn das jetzt schon SO los geht...
    Mir fallen aber auch keine logischen Konsequenzen ein. Zuhause haben wir keine Probleme mit ihm.

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar!
    Hm...manchmal verstehe ich die Reaktionen von Lehrern nicht.

    Was genau fangt ihr jetzt mit dem Satz "Sein Verhalten ist untragbar, bitte reden Sie mit dem Kind" an?
    Wisst ihr genau, WAS daran untragbar ist?

    Könnt ihr nicht MIT der Lehrerin und ihm sprechen?

    Ein Kind in dem Alter reflektiert sich sicher nicht so selbst, daß er eine Einschätzung abgeben kann, warum er so ist.

    Meines Erachtens ist hier gemeinsame Arbeit von Eltern UND Lehrern gefragt, aber wie so oft wird hier die pädagogiche Konsequenz an die Eltern übergeben.

    Wir hatten in Klasse 1 ähnliche Einträge.

    Ich hab die Lehrerin beim EA mal gefragt, wass genau ich machen soll, wenn da steht " X fällt es schwer, Ordnung am Arbeitsplatz zu halten".

  4. #4
    Avatar von Buntnessel
    Buntnessel ist offline Stricklieschen
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    07.09.2010
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    26.101

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von VaKa Beitrag anzeigen
    Hm...manchmal verstehe ich die Reaktionen von Lehrern nicht.

    Was genau fangt ihr jetzt mit dem Satz "Sein Verhalten ist untragbar, bitte reden Sie mit dem Kind" an?
    Wisst ihr genau, WAS daran untragbar ist?

    Könnt ihr nicht MIT der Lehrerin und ihm sprechen?

    Ein Kind in dem Alter reflektiert sich sicher nicht so selbst, daß er eine Einschätzung abgeben kann, warum er so ist.

    Meines Erachtens ist hier gemeinsame Arbeit von Eltern UND Lehrern gefragt, aber wie so oft wird hier die pädagogiche Konsequenz an die Eltern übergeben.
    Da schließe ich mich an.

    *** BITTE ZITIEREN! ***
    ___
    _____________________________



  5. #5
    Gast

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von -Amy- Beitrag anzeigen

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar!
    Yo, kenn ich ...

    Klassenwechsel und vor allem neue Lehrerin hat geholfen.

  6. #6
    Andrea B ist offline Legende
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    09.03.2004
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    15.212

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von -Amy- Beitrag anzeigen
    Mein Sohn (6) wurde mitte September eingeschult. Dies ist nun seine 4. Schulwoche. Bis letzten Freitag dachte ich, es läuft alles super. Er geht gerne in die Schule, mag seine Mitschüler und seine Klassenlehrerin.

    So, letzten Freitag nun kam die Lehrerin auf meinen Mann zu. Unser Sohn ist beim Sportunterricht, bzw. beim Umziehen überdurchschnittlich langsam. Er macht 15 Minuten Sport mit, weil er ewig zum Umziehen braucht und muss dann auch als erstes wieder in die Umkleidekabine und ist dennoch der letzte. Ok, wir haben ihm jetzt gesagt er solle nur für sich ein Wettrennen draus machen, gestern lief es wohl ganz gut.

    Dann sagte sie meinem Mann, dass sein Verhalten unter aller Sau ist (das hat sie so natürlich nicht gesagt, aber das ist der Kern der Sache). Er stört permanent den Unterricht. So schlimm, dass er dauernd vor die Tür muss. Letzten Donnerstag war es so gravierend, dass er einer anderen Lehrerin übergeben wurde, weil seine Klassenlehrerin keinen Nerv und keine Zeit mehr hatte (verständlich). Auch nach mehrfachen Ermahnungen tritt keine Besserung ein. Wir haben dann mit ihr ausgemacht, dass wir mit ihm reden (haben wir) und sie uns am kommenden Freitag (also übermorgen) nochmals ein Feedback gibt.

    Gestern die nächste Nachricht im Mitteilungsheft. Sein Verhalten ist untragbar. Wir sollen mit ihm reden.

    Auf die Frage warum er das macht, kommt ein: "Weiß ich nicht" oder "mir ist langweilig"

    Mein Sohn ist kein Unschuldslamm. Er war ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Kind bis er im letzten Kindergartenjahr war. Da fing er an ziemlich abzudrehen. Das habe ich aber auf Kindlichen Größenwahn geschoben, weil er jetzt ein Vorschulkind ist. Noch dazu der einzige Junge. Die Erzieherinnen kamen dennoch gut mit ihm zurecht. Er war kein Problemkind o.ä.

    Ich möchte aber definitiv nicht, dass er weiterhin so ein Verhalten an den Tag legt. Wenn das jetzt schon SO los geht...
    Mir fallen aber auch keine logischen Konsequenzen ein. Zuhause haben wir keine Probleme mit ihm.

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar!


    Wieso müssen dir/euch Konsequenzen für das Verhalten in der Schule einfallen? Die Konsequenzen muß er in der Schule zu "spüren" bekommen. Die Konsequenzen müssen von der Schule festgelegt werden.
    Ich denke dein Sohn hat keinen Bock auf Schule. Wenn er sich beim Umziehen ewig Zeit läßt darf er als "Konsequenz" früher aus dem Sportunterricht raus. Wenn er den Unterricht stört darf er vor die Tür oder in eine andere Klasse/Einzelbetreuung.
    Warum also soll er sich anständig in der Schule benehmen und sich beim Umziehen vor und nach dem Sportunterricht beeielen wenn der doch durch sein unmögliches Verhalten noch dafür belohnt wird in dem er dann nicht mitmachen muß.
    Konsequenz der Schule. Er macht den Sportunterricht komplett mit wenn er beim Umziehen trödelt hat er Pech gehabt und notfalls sitzt er in der Unterhose im weitern Unterricht. Wenn er zu oft vor die Tür gestellt wird muß er die versäumte Zeit in Form von Nachsitzen nachholen. Da hat er dann Zeit den versäumten Schulstoff nachzuholen. Wenn er jede Woche zum nachsitzen antreten muß.
    Konsequenzen daheim für das Verhalten in der Schule bringen nichts. Ich würde mich auch nicht drauf einlassen, die unvollständgen Schulaufgaben daheim nachzuarbeiten. Das soll die Schule mal schön selbst regeln.
    Andrea

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von -WhippingWillow- Beitrag anzeigen
    Yo, kenn ich ...

    Klassenwechsel und vor allem neue Lehrerin hat geholfen.
    jop. "machen sie ZU HAUSE was, dass es HIER funktioniert" kann gar nicht gehen

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von VaKa Beitrag anzeigen
    Hm...manchmal verstehe ich die Reaktionen von Lehrern nicht.

    Was genau fangt ihr jetzt mit dem Satz "Sein Verhalten ist untragbar, bitte reden Sie mit dem Kind" an?
    Wisst ihr genau, WAS daran untragbar ist?

    Könnt ihr nicht MIT der Lehrerin und ihm sprechen?

    Ein Kind in dem Alter reflektiert sich sicher nicht so selbst, daß er eine Einschätzung abgeben kann, warum er so ist.

    Meines Erachtens ist hier gemeinsame Arbeit von Eltern UND Lehrern gefragt, aber wie so oft wird hier die pädagogiche Konsequenz an die Eltern übergeben.

    Wir hatten in Klasse 1 ähnliche Einträge.

    Ich hab die Lehrerin beim EA mal gefragt, wass genau ich machen soll, wenn da steht " X fällt es schwer, Ordnung am Arbeitsplatz zu halten".
    "Bitte wirken sie auf ihr Kind ein!"

    Ja toll, wie soll ich das machen, wenn sich sein Verhalten in der Schule grundlegend von dem Zuhause unterscheidet?
    Nat gefällt dies

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von -Amy- Beitrag anzeigen
    Mein Sohn (6) wurde mitte September eingeschult. Dies ist nun seine 4. Schulwoche. Bis letzten Freitag dachte ich, es läuft alles super. Er geht gerne in die Schule, mag seine Mitschüler und seine Klassenlehrerin.

    So, letzten Freitag nun kam die Lehrerin auf meinen Mann zu. Unser Sohn ist beim Sportunterricht, bzw. beim Umziehen überdurchschnittlich langsam. Er macht 15 Minuten Sport mit, weil er ewig zum Umziehen braucht und muss dann auch als erstes wieder in die Umkleidekabine und ist dennoch der letzte. Ok, wir haben ihm jetzt gesagt er solle nur für sich ein Wettrennen draus machen, gestern lief es wohl ganz gut.

    Dann sagte sie meinem Mann, dass sein Verhalten unter aller Sau ist (das hat sie so natürlich nicht gesagt, aber das ist der Kern der Sache). Er stört permanent den Unterricht. So schlimm, dass er dauernd vor die Tür muss. Letzten Donnerstag war es so gravierend, dass er einer anderen Lehrerin übergeben wurde, weil seine Klassenlehrerin keinen Nerv und keine Zeit mehr hatte (verständlich). Auch nach mehrfachen Ermahnungen tritt keine Besserung ein. Wir haben dann mit ihr ausgemacht, dass wir mit ihm reden (haben wir) und sie uns am kommenden Freitag (also übermorgen) nochmals ein Feedback gibt.

    Gestern die nächste Nachricht im Mitteilungsheft. Sein Verhalten ist untragbar. Wir sollen mit ihm reden.

    Auf die Frage warum er das macht, kommt ein: "Weiß ich nicht" oder "mir ist langweilig"

    Mein Sohn ist kein Unschuldslamm. Er war ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Kind bis er im letzten Kindergartenjahr war. Da fing er an ziemlich abzudrehen. Das habe ich aber auf Kindlichen Größenwahn geschoben, weil er jetzt ein Vorschulkind ist. Noch dazu der einzige Junge. Die Erzieherinnen kamen dennoch gut mit ihm zurecht. Er war kein Problemkind o.ä.

    Ich möchte aber definitiv nicht, dass er weiterhin so ein Verhalten an den Tag legt. Wenn das jetzt schon SO los geht...
    Mir fallen aber auch keine logischen Konsequenzen ein. Zuhause haben wir keine Probleme mit ihm.

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar!
    Durch meinen Großen hab ich gelernt, ganz genau hinzusehen, WIE dieses Stören aussieht.
    WAS macht Dein Sohn denn GANZ KONKRET, was die Lehrerin als störend empfindet?
    Und damit kann man dann arbeiten.

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Weil es gerade passt. Grundschule und Konsequenzen

    Zitat Zitat von -Amy- Beitrag anzeigen
    Mein Sohn (6) wurde mitte September eingeschult. Dies ist nun seine 4. Schulwoche. Bis letzten Freitag dachte ich, es läuft alles super. Er geht gerne in die Schule, mag seine Mitschüler und seine Klassenlehrerin.

    So, letzten Freitag nun kam die Lehrerin auf meinen Mann zu. Unser Sohn ist beim Sportunterricht, bzw. beim Umziehen überdurchschnittlich langsam. Er macht 15 Minuten Sport mit, weil er ewig zum Umziehen braucht und muss dann auch als erstes wieder in die Umkleidekabine und ist dennoch der letzte. Ok, wir haben ihm jetzt gesagt er solle nur für sich ein Wettrennen draus machen, gestern lief es wohl ganz gut.

    Dann sagte sie meinem Mann, dass sein Verhalten unter aller Sau ist (das hat sie so natürlich nicht gesagt, aber das ist der Kern der Sache). Er stört permanent den Unterricht. So schlimm, dass er dauernd vor die Tür muss. Letzten Donnerstag war es so gravierend, dass er einer anderen Lehrerin übergeben wurde, weil seine Klassenlehrerin keinen Nerv und keine Zeit mehr hatte (verständlich). Auch nach mehrfachen Ermahnungen tritt keine Besserung ein. Wir haben dann mit ihr ausgemacht, dass wir mit ihm reden (haben wir) und sie uns am kommenden Freitag (also übermorgen) nochmals ein Feedback gibt.

    Gestern die nächste Nachricht im Mitteilungsheft. Sein Verhalten ist untragbar. Wir sollen mit ihm reden.

    Auf die Frage warum er das macht, kommt ein: "Weiß ich nicht" oder "mir ist langweilig"

    Mein Sohn ist kein Unschuldslamm. Er war ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Kind bis er im letzten Kindergartenjahr war. Da fing er an ziemlich abzudrehen. Das habe ich aber auf Kindlichen Größenwahn geschoben, weil er jetzt ein Vorschulkind ist. Noch dazu der einzige Junge. Die Erzieherinnen kamen dennoch gut mit ihm zurecht. Er war kein Problemkind o.ä.

    Ich möchte aber definitiv nicht, dass er weiterhin so ein Verhalten an den Tag legt. Wenn das jetzt schon SO los geht...
    Mir fallen aber auch keine logischen Konsequenzen ein. Zuhause haben wir keine Probleme mit ihm.

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar!
    So, ich habe meinen Text jetzt mehrfach editiert und gelöscht.

    Grundsätzlich ist es für mich schwer, ein Votum abzugeben, da hier im Forum ja die Situation immer nur einseitig geschildert werden kann.
    Auch spielt es sicherlich eine Rolle, ob das Kind ggf. eine "soziale Störung" hat oder nicht.

    Insgesamt gesehen finde ich aber, dass die Lehrerin Eures Kindes nicht sonderlich kompetent wirkt, sondern genervt, ungeduldig und wenig konstruktiv kritisierend.

    An Eurer Stelle würde ich um einen echten Gesprächstermin bitten. Und dann wird dort gemeinsam (!) überlegt, was man wie anders machen kann!
    Die Zeiten, in denen das ungehörige verhalten der Kinder in der Schule daheim mit dem Rohrstock geahndet wurde, sind hoffentlich vorbei.
    Wenn die KL eines Erstklässlers noch nicht mal weißt, wie sie mit dem Verhalten umgehen soll- ja, woher sollt Ihr das denn wissen?
    Für mich klingt das so, als wenn sie Euch nur vor den Latz knallt, das er so ist, aber wenig bis gar keine Möglichkeiten aufzeigt, was Ihr ihm sagen könnt (außer, dass er damit (womit?) aufhören soll.


    btw: Ist die Lehrerin erfahren oder ist das ggf. ihre erste 1. Klasse?

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