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Thema: Erfahrungen mit Austauschschülern

  1. #1
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende

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    Standard Erfahrungen mit Austauschschülern

    Wir tragen uns mit dem Gedanken eine Austauschschülerin für ein Jahr bei uns aufzunehmen. Unsere Kinder brachten den Vorschlag - wir finden die Idee sehr gut.

    Im Moment bin ich aber noch in der Informationsphase und auch am sammeln von Erfahrungsberichten.

    Hat/hatte jemand von euch einen Austauschschüler und mag ein wenig berichten?
    Sind eure Erfahrungen positiv? Würdet ihr nochmal einen Jugendlichen aufnehmen? Gibt es Fallstricke die man umgehen sollte? ... Was euch zu dem Thema so einfällt und wichtig erscheint.

    Zu unseren Gastfamilien-Eckpunkten: 3 Kinder im Teeniealter, eigenes Zimmer für das Mädchen wäre vorhanden, wir wohnen nicht in einer Großstadt (evtl. Negativmerkmal). Wir hatten als die Kinder klein waren für 6 Jahre Aupairs, sind also nicht unerfahren, was "fremde" Mitbewohner angeht.

    Danke schonmal für zahlreiche Antworten
    Geändert von Mairegen (08.11.2012 um 18:27 Uhr)

  2. #2
    JoGa Gast

    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Wir tragen uns mit dem Gedanken eine Austauschschülerin für ein Jahr bei uns aufzunehmen. Unsere Kinder brachten den Vorschlag - wir finden die Idee sehr gut.

    Im Moment bin ich aber noch in der Informationsphase und auch am sammeln von Erfahrungsberichten.

    Hat/hatte jemand von euch einen Austauschschüler und mag ein wenig berichten?
    Sind eure Erfahrungen positiv? Würdet ihr nochmal einen Jugendlichen aufnehmen? Gibt es Fallstricke die man umgehen sollte? ... Was euch zu dem Thema so einfällt und wichtig erscheint.

    Zu unseren Gastfamilien-Eckpunkten: 3 Kinder im Teeniealter, eigenes Zimmer für das Mädchen wäre vorhanden, wir wohnen nicht in einer Großstadt (evtl. Negativmerkmal). Wir hatten als die Kinder klein waren, für 6 Jahre Aupairs, sind also nicht unerfahren, was "fremde" Mitbewohner angeht.

    Danke schonmal für zahlreiche Antworten
    Meine Schwester hatte eine Austauschschülerin aus Bulgarien. Die war halt via Skype praktisch permanent mit ihrer Mutter verbunden. Das war blöd. Die Mutter überwachte kontrollierte sogar via Webcam und Skype die Hausaufgaben. Die Austauschschülerin fand das normal. In Bulgarien war sie auf einer Ganztagesschule und die Stillarbeiten wurden immer streng beaufsichtigt, die Mutter führte sozusagen den bulgarischen Schulbetrieb fort und bestand eben jeden Nachmittag auf 3-4stündiges Lernen. Insofern war es kaum möglich mal in der Woche gemeinsame Aktivitäten zu machen, weil immer die Mutter via Skype überwachte, dass ihre Tochte auch täglich is 5 Uhr über den Büchern saß.

    Udn eine Freundin hat jetzt eine Schülerin aus Rumänien aufgenommen - das gleiche in grün. Täglich Skype, stundenlang, hält alle Aufschriebe vor die Webcam, die Mutter kontrolliert alles, ist super streng. Die Schülerin kann sich kaum in die Familie integrieren, weil die Mutter immer dabei ist, nachfragt was sie isst und wann. Neulich haben sie mal spät zu abend gegessen, weil sie auf einer Veranstaltung war, hat sich die Mutter gleich beschwert, von wg. so spät Abendessen wäre nicht gut für ihre Tochte, die bekäme dann zu wenig Schlaf und die Schule würde drunter leiden

    Keine Ahnung ob die Ostblockfamilien da irgendwie alle so sind. Ich würde das vorher irgendwie mal abchecken, damit dieser Austausch auch ein echter Austausch wird und nicht, dass ihr euch ein Jahr lang ständig nach einer Tiger-Mutter richten müsst.

  3. #3
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende

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    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von JoGa Beitrag anzeigen
    Meine Schwester hatte eine Austauschschülerin aus Bulgarien. Die war halt via Skype praktisch permanent mit ihrer Mutter verbunden. Das war blöd. Die Mutter überwachte kontrollierte sogar via Webcam und Skype die Hausaufgaben. Die Austauschschülerin fand das normal. In Bulgarien war sie auf einer Ganztagesschule und die Stillarbeiten wurden immer streng beaufsichtigt, die Mutter führte sozusagen den bulgarischen Schulbetrieb fort und bestand eben jeden Nachmittag auf 3-4stündiges Lernen. Insofern war es kaum möglich mal in der Woche gemeinsame Aktivitäten zu machen, weil immer die Mutter via Skype überwachte, dass ihre Tochte auch täglich is 5 Uhr über den Büchern saß.

    Udn eine Freundin hat jetzt eine Schülerin aus Rumänien aufgenommen - das gleiche in grün. Täglich Skype, stundenlang, hält alle Aufschriebe vor die Webcam, die Mutter kontrolliert alles, ist super streng. Die Schülerin kann sich kaum in die Familie integrieren, weil die Mutter immer dabei ist, nachfragt was sie isst und wann. Neulich haben sie mal spät zu abend gegessen, weil sie auf einer Veranstaltung war, hat sich die Mutter gleich beschwert, von wg. so spät Abendessen wäre nicht gut für ihre Tochte, die bekäme dann zu wenig Schlaf und die Schule würde drunter leiden

    Keine Ahnung ob die Ostblockfamilien da irgendwie alle so sind. Ich würde das vorher irgendwie mal abchecken, damit dieser Austausch auch ein echter Austausch wird und nicht, dass ihr euch ein Jahr lang ständig nach einer Tiger-Mutter richten müsst.
    Okay das würde mich sehr nerven, wenn hier jemand täglich mitmischt. Das Mädel sollte sich ja in unsere Familie integrieren, damit muss die Mutter schon auch ein Stück Erziehungsverantwortung abgeben. Aber so eine Tiger-Mutter auszubremsen, ist wahrscheinlich nur in der Theorie machbar.

    Ich werde mich mal informieren, ob dieses Verhalten ein Stück typisch für Osteuropa ist ... keine Ahnung

    Die Eltern unserer Aupairs (die teilweise auch aus dem osteuropäischen Raum kamen) haben sich völlig rausgehalten. Allerdings waren die Mädchen schon erwachsen (zumindest seit ein paar Monaten).

  4. #4

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    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von JoGa Beitrag anzeigen
    Meine Schwester hatte eine Austauschschülerin aus Bulgarien. Die war halt via Skype praktisch permanent mit ihrer Mutter verbunden. Das war blöd. Die Mutter überwachte kontrollierte sogar via Webcam und Skype die Hausaufgaben. Die Austauschschülerin fand das normal. In Bulgarien war sie auf einer Ganztagesschule und die Stillarbeiten wurden immer streng beaufsichtigt, die Mutter führte sozusagen den bulgarischen Schulbetrieb fort und bestand eben jeden Nachmittag auf 3-4stündiges Lernen. Insofern war es kaum möglich mal in der Woche gemeinsame Aktivitäten zu machen, weil immer die Mutter via Skype überwachte, dass ihre Tochte auch täglich is 5 Uhr über den Büchern saß.

    Udn eine Freundin hat jetzt eine Schülerin aus Rumänien aufgenommen - das gleiche in grün. Täglich Skype, stundenlang, hält alle Aufschriebe vor die Webcam, die Mutter kontrolliert alles, ist super streng. Die Schülerin kann sich kaum in die Familie integrieren, weil die Mutter immer dabei ist, nachfragt was sie isst und wann. Neulich haben sie mal spät zu abend gegessen, weil sie auf einer Veranstaltung war, hat sich die Mutter gleich beschwert, von wg. so spät Abendessen wäre nicht gut für ihre Tochte, die bekäme dann zu wenig Schlaf und die Schule würde drunter leiden

    Keine Ahnung ob die Ostblockfamilien da irgendwie alle so sind. Ich würde das vorher irgendwie mal abchecken, damit dieser Austausch auch ein echter Austausch wird und nicht, dass ihr euch ein Jahr lang ständig nach einer Tiger-Mutter richten müsst.
    Mein Sohn würde mir einen Vogel zeigen . Der ist jetzt genau drei Monate weg, wir haben Sonntag geskypt...das 4. Mal jetzt, wenn ich mich nicht irre . Und auf fb haben wir auch nur sporadisch Kontakt, das ist doch auch nicht Sinn der Sache .

  5. #5
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von JoGa Beitrag anzeigen
    Meine Schwester hatte eine Austauschschülerin aus Bulgarien. Die war halt via Skype praktisch permanent mit ihrer Mutter verbunden. Das war blöd. Die Mutter überwachte kontrollierte sogar via Webcam und Skype die Hausaufgaben. Die Austauschschülerin fand das normal. In Bulgarien war sie auf einer Ganztagesschule und die Stillarbeiten wurden immer streng beaufsichtigt, die Mutter führte sozusagen den bulgarischen Schulbetrieb fort und bestand eben jeden Nachmittag auf 3-4stündiges Lernen. Insofern war es kaum möglich mal in der Woche gemeinsame Aktivitäten zu machen, weil immer die Mutter via Skype überwachte, dass ihre Tochte auch täglich is 5 Uhr über den Büchern saß.

    Udn eine Freundin hat jetzt eine Schülerin aus Rumänien aufgenommen - das gleiche in grün. Täglich Skype, stundenlang, hält alle Aufschriebe vor die Webcam, die Mutter kontrolliert alles, ist super streng. Die Schülerin kann sich kaum in die Familie integrieren, weil die Mutter immer dabei ist, nachfragt was sie isst und wann. Neulich haben sie mal spät zu abend gegessen, weil sie auf einer Veranstaltung war, hat sich die Mutter gleich beschwert, von wg. so spät Abendessen wäre nicht gut für ihre Tochte, die bekäme dann zu wenig Schlaf und die Schule würde drunter leiden

    Keine Ahnung ob die Ostblockfamilien da irgendwie alle so sind. Ich würde das vorher irgendwie mal abchecken, damit dieser Austausch auch ein echter Austausch wird und nicht, dass ihr euch ein Jahr lang ständig nach einer Tiger-Mutter richten müsst.
    Na, da würde bei mir doch glatt jeden Nachmittag das Internet ausfallen.
    Sowas aber auch, ganz übel, diese Probleme mit dem Internet...

  6. #6
    Avatar von Waldwilja
    Waldwilja ist offline alle irgendwie verrückt

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    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Wir tragen uns mit dem Gedanken eine Austauschschülerin für ein Jahr bei uns aufzunehmen. Unsere Kinder brachten den Vorschlag - wir finden die Idee sehr gut.

    Im Moment bin ich aber noch in der Informationsphase und auch am sammeln von Erfahrungsberichten.

    Hat/hatte jemand von euch einen Austauschschüler und mag ein wenig berichten?
    Sind eure Erfahrungen positiv? Würdet ihr nochmal einen Jugendlichen aufnehmen? Gibt es Fallstricke die man umgehen sollte? ... Was euch zu dem Thema so einfällt und wichtig erscheint.

    Zu unseren Gastfamilien-Eckpunkten: 3 Kinder im Teeniealter, eigenes Zimmer für das Mädchen wäre vorhanden, wir wohnen nicht in einer Großstadt (evtl. Negativmerkmal). Wir hatten als die Kinder klein waren für 6 Jahre Aupairs, sind also nicht unerfahren, was "fremde" Mitbewohner angeht.

    Danke schonmal für zahlreiche Antworten
    Das ist doch eine gute Idee. Könnten wir uns eines Tages auch vorstellen. Der Gast sollte schon im ählichen Alter sein. Dann hat er gleich Kontakte - auch durch die Freunde der Kinder. Eine frühere Nachbarin hatte einen Jungen aus Mexico. Das klappte super. Eine ganz andere Kultur ist auch interessanter. Ostblock ist ja nicht mehr so viel anders als bei uns.
    L. 15 und D. 14



  7. #7
    Avatar von Stulle
    Stulle ist offline Legende

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    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von JoGa Beitrag anzeigen
    Meine Schwester hatte eine Austauschschülerin aus Bulgarien. Die war halt via Skype praktisch permanent mit ihrer Mutter verbunden. Das war blöd. Die Mutter überwachte kontrollierte sogar via Webcam und Skype die Hausaufgaben. Die Austauschschülerin fand das normal. In Bulgarien war sie auf einer Ganztagesschule und die Stillarbeiten wurden immer streng beaufsichtigt, die Mutter führte sozusagen den bulgarischen Schulbetrieb fort und bestand eben jeden Nachmittag auf 3-4stündiges Lernen. Insofern war es kaum möglich mal in der Woche gemeinsame Aktivitäten zu machen, weil immer die Mutter via Skype überwachte, dass ihre Tochte auch täglich is 5 Uhr über den Büchern saß.

    Udn eine Freundin hat jetzt eine Schülerin aus Rumänien aufgenommen - das gleiche in grün. Täglich Skype, stundenlang, hält alle Aufschriebe vor die Webcam, die Mutter kontrolliert alles, ist super streng. Die Schülerin kann sich kaum in die Familie integrieren, weil die Mutter immer dabei ist, nachfragt was sie isst und wann. Neulich haben sie mal spät zu abend gegessen, weil sie auf einer Veranstaltung war, hat sich die Mutter gleich beschwert, von wg. so spät Abendessen wäre nicht gut für ihre Tochte, die bekäme dann zu wenig Schlaf und die Schule würde drunter leiden

    Keine Ahnung ob die Ostblockfamilien da irgendwie alle so sind. Ich würde das vorher irgendwie mal abchecken, damit dieser Austausch auch ein echter Austausch wird und nicht, dass ihr euch ein Jahr lang ständig nach einer Tiger-Mutter richten müsst.
    Und die ist nicht auf die Idee gekommen, dass man nicht immer Internet hat? Bei uns fällt das immer mal aus, manchmal auch ohne Mithilfe.

  8. #8
    Avatar von Wir.und.Ihr
    Wir.und.Ihr ist offline Owned by a Husky

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    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Hat/hatte jemand von euch einen Austauschschüler und mag ein wenig berichten?
    Bei einer Schülerin von uns war ein Mädchen aus Frankreich zum Austausch da, die scheinbar versucht hat, mit einem der Dorfromeos durchzubrennen. Was genau da los war, weiß ich nicht. Das Mädchen wurde wohl schnell wieder nach Hause verschifft.

    In der Situation der Gasteltern hätte ich nicht stecken mögen
    Das Internet, unendliche Weiten...
    https://thefpl.us/

  9. #9
    herregud Gast

    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Als ehemaliger Austauschschüler ziehe ich den Hut vor allen Familien, die das machen!
    Ich habe mich mit meiner Gastfamilie sehr gut verstanden, und ich behaupte mal, ich bin kein allzukomplizierter Mitbewohner. Trotzdem lebt in der Familie dann ein Mitglied mehr, und braucht viel Zeit - für Organisation, für Gespräche, für Sorgen, die der Teenie vielleicht hat, für 'Langeweileaushelfer' ... - bis man tatsächlich in der Schule ... gut integriert ist, und Freunde hat, dauert es, die Zeit bis dahin fängt hauptsächlich die Familie auf.

    Eine tolle Erfahrung ist es aber bestimmt, wenn man sich gut versteht.

    Die Nicht-Großstadt empfinde ich absolut nicht als Manko. Ganz im Gegenteil. Die Großstadt ist sehr anonym, das ist für's Integrieren eher ein Nachteil. Ich war in einer Stadt mit knapp 30.000 Einwohnern.
    Meine Tochter ist grade im Ausland - an ihrem Wohnort hat es geschlagene 294 Einwohner.

  10. #10
    jellybean73 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Erfahrungen mit Austauschschülern

    Zitat Zitat von herregud Beitrag anzeigen
    Meine Tochter ist grade im Ausland - an ihrem Wohnort hat es geschlagene 294 Einwohner.
    uijegerl, wo bitte ist sie da?

    hat sie wenigstens gute öffi-verbindungen?

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