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Thema: Tochter bekommt Baby, Mutter dabei

  1. #41
    Avatar von seefahrerkind
    seefahrerkind ist offline Krause Glucke
    Registriert seit
    07.07.2008
    Beiträge
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    Standard Re: Tochter bekommt Baby, Mutter dabei

    Zitat Zitat von latemum Beitrag anzeigen
    Meine Tochter bekam am Freitag ihr 1.Baby und ich war meistens dabei.
    Das war nicht abgesprochen und beschäftigt mich immer noch, deshalb mal von euch Meinungen dazu.

    So kurz, wie möglich hier der Ablauf:
    ca. 7.30 Anruf Tochter N., alles nass, wohl Blasensprung, ET 11.3.also im Normbereich, schickte sie trotzdem zeitnah ins Kkh.Schwiegersohn T machte sich von Arbeit auf Rückweg.Versprach im Kkh vorbeizukommen, ist bei uns im Ort.
    10-12 ich im Kkh, T musste wegen Arbeit nochmal weg, Tochter leichte Wehen, alles okay
    15.30 Anruf ob ich kommen könne, N in der Gebärwanne zum Entspannen, T schon etwas mitgenommen, schickte ihn Kaffee trinken
    nunja. empfand da schon komisches Gefühl, habe meine Tochter, 25, schon lange nicht mehr nackt gesehen und sie hatte nun schon gut Wehen, ich begleitete sie beim Atmen und Entspannen
    verabschiedete mich dann " den Rest schafft ihr 2 alleine", also sie und Mann

    20.30 Anruf von T, ziemlich aufgelöst, es geht nicht mehr voran, ich solle doch kommen
    Kreißsaal, 2 Hebammen, Arzt, heftige Wehen, aber Kind kommt nicht raus
    T verschwand für ne halbe Stunde nach Hause, ich blieb bei meiner Tochter, starke Wehen, habe jetzt noch blaue Flecken weil sie meinen Arm dabei drückte, und alles was dazu gehört, stöhnen, jammern
    es wurde alles mögliche versucht, dann doch KS
    T und ich bekamen Baby, ich sollte noch dableiben, Wunsch vom Schwiegersohn
    Tochter kam 1 Std später, brauchte aber noch 1 weiter Std zum Wachwerden
    als sie dann endlich den kleinen Paul zu sich nehemn konnte, ging ich

    ja und nun mache ich mir Gedanken
    ja, ich habe ein normal gutes Verhältnis zur Tochter, aber es ist nicht so eng, daß wir ständig zusammen sind

    ich z.B. hätte nie gewollt, daß meine Mutter bei einer meiner 3 Geburten dabei gewesen wäre, obwohl ich bei einer tatsächlich alleine war
    ich hätte nicht gewollt, daß sie mich so erlebt oder sieht

    sollte ich mit meiner Tochter nochmal darüber reden, vielleicht empfindet sie es ja im Nachhinein anders

    sorry, daß es so lange wurde, aber wusste nicht, wie ich es kürzer verständlich erzählen könnte
    Herzlichen Glückwunsch erstmal.
    Meine Mutter war bei meiner 2. Geburt (Kaiserschnitt) dabei und sie hat mir anschliessend mal erzählt, dass sie sich wie von ihrer Mutterrolle lösen musste, weil es ihr zu nahe ging dass ich Schmerzen/Wehen hatte, dass ich "operiert" wurde. Sie hätte mich da einfach nicht als erwachsene Frau gesehen, sondern wieder als ihre kleine Tochter, die sie doch beschützen will. Wir hatten ein gutes Gespräch (allerdings nicht gerade 1 Tag nach Geburt, eher durch Zufall), meine Mutter steht mir sehr nahe, nach wie vor. Sie hat ihre Sache prima gemacht.
    Zu Enkel Nr. 2 hat sie ein sehr inniges, fast mütterliches Verältnis, Bonding funktioniert auch noch bei den Grossmüttern*grins*.
    nn deine Tochter dich dabei haben wollte, dann darfst du dich gschmeichelt fühlen...finde ich. Meine Mutter fand es im Nachgang einen sehr grossen Vertrauensbeweis. Zu einer geburt nimmt man doch wirklich nur jemanden mit,dem man vetraut, also bei mir war das so.

  2. #42
    Gast

    Standard Re: Tochter bekommt Baby, Mutter dabei

    Zitat Zitat von Babette267 Beitrag anzeigen
    Dieser Inhalt wurde gelöscht
    Und ? Das was los ist ist aber nicht unbedingt was "schlimmes".
    Manche Männer eignen sich einfach nciht so sehr als "Hilfe" , können sie noch so lieb sein.

    Mein Mann war dabei und er hätte ALLES für mich getan. Hätte es mir geholfen wenn er Samba tanzt und dabei Eiscreme auf meinen Bauch verteilt, hätte er das getan

    Nichts desto trotz wollte ich unbedingt meine Mutter als seelischen Beistand dabei haben.

  3. #43
    Gast

    Standard Re: Tochter bekommt Baby, Mutter dabei

    Zitat Zitat von Änne Beitrag anzeigen
    Mein schon lange verstorbener Vater (Jahrgang 1926) sagte immer: wer beim Kindermachen dabei ist, kann auch beim Kinderkriegen dabei sein.
    Ja, mir kommt der Vater/Mann auch sehr schwach vor.
    Ich glaube, dass da auch die Männer verschieden gestrickt sind und das sei ihnen auch erlaubt.

    Bestes Beispiel:
    Ein Bekannter von uns, ein Bär mit knapp 1,90m, eigentlich ein tougher Kerl, der immer seinen Mann steht, egal in welcher Situation ist im Kreissaal von jetzt auf gleich wie ein Baum umgefallen.

    Als ich meinen KS hatte, war mein Freund auch dabei. DEN wiederum musste der Arzt und Hebamme "ermahnen" er solle doch nicht immer über das Tuch schlunzen, als sie den Schnitt gesetzt haben. Dem macht das gar nix aus.

  4. #44
    Gast

    Standard Re: Tochter bekommt Baby, Mutter dabei

    Zitat Zitat von latemum Beitrag anzeigen
    Meine Tochter bekam am Freitag ihr 1.Baby und ich war meistens dabei.
    Das war nicht abgesprochen und beschäftigt mich immer noch, deshalb mal von euch Meinungen dazu.

    So kurz, wie möglich hier der Ablauf:
    ca. 7.30 Anruf Tochter N., alles nass, wohl Blasensprung, ET 11.3.also im Normbereich, schickte sie trotzdem zeitnah ins Kkh.Schwiegersohn T machte sich von Arbeit auf Rückweg.Versprach im Kkh vorbeizukommen, ist bei uns im Ort.
    10-12 ich im Kkh, T musste wegen Arbeit nochmal weg, Tochter leichte Wehen, alles okay
    15.30 Anruf ob ich kommen könne, N in der Gebärwanne zum Entspannen, T schon etwas mitgenommen, schickte ihn Kaffee trinken
    nunja. empfand da schon komisches Gefühl, habe meine Tochter, 25, schon lange nicht mehr nackt gesehen und sie hatte nun schon gut Wehen, ich begleitete sie beim Atmen und Entspannen
    verabschiedete mich dann " den Rest schafft ihr 2 alleine", also sie und Mann

    20.30 Anruf von T, ziemlich aufgelöst, es geht nicht mehr voran, ich solle doch kommen
    Kreißsaal, 2 Hebammen, Arzt, heftige Wehen, aber Kind kommt nicht raus
    T verschwand für ne halbe Stunde nach Hause, ich blieb bei meiner Tochter, starke Wehen, habe jetzt noch blaue Flecken weil sie meinen Arm dabei drückte, und alles was dazu gehört, stöhnen, jammern
    es wurde alles mögliche versucht, dann doch KS
    T und ich bekamen Baby, ich sollte noch dableiben, Wunsch vom Schwiegersohn
    Tochter kam 1 Std später, brauchte aber noch 1 weiter Std zum Wachwerden
    als sie dann endlich den kleinen Paul zu sich nehemn konnte, ging ich

    ja und nun mache ich mir Gedanken
    ja, ich habe ein normal gutes Verhältnis zur Tochter, aber es ist nicht so eng, daß wir ständig zusammen sind

    ich z.B. hätte nie gewollt, daß meine Mutter bei einer meiner 3 Geburten dabei gewesen wäre, obwohl ich bei einer tatsächlich alleine war
    ich hätte nicht gewollt, daß sie mich so erlebt oder sieht

    sollte ich mit meiner Tochter nochmal darüber reden, vielleicht empfindet sie es ja im Nachhinein anders

    sorry, daß es so lange wurde, aber wusste nicht, wie ich es kürzer verständlich erzählen könnte
    Ich empfinde es als enormen Vertrauensbeweis von Tochter UND Schwiegersohn das sie Dich dabei haben wollten! Sie werden sich beide schon im Vorfeld darüber unterhalten haben.

    Ansprechen würde ich es irgendwann einmal, nicht jetzt, nicht in den kommenden Monaten. Das hat Zeit *zwinker*

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