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Thema: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

  1. #11
    Avatar von kati1966
    kati1966 ist offline Urgestein
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von frauphoenix Beitrag anzeigen
    hi ihrs,



    hon schwer den papa schon solange nicht gesehen zu haben. aber er schaut so furchtbar aus, gelbgrau... sterbenskrank....

    sorry musste mir das auch mal von der seele schreiben......
    Der Onkel meines Mannes hat das nicht überlebt. Der hat sich über Jahre totgesoffen und dann elendig verrxxxxt.

  2. #12
    Avatar von torelino
    torelino ist offline Couseng vom Simonster
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    War bei meinem Vater auch so. Er erzählte mir, dass er aussieht, als wenn er schwanger wäre. Das war das letzte Telefonat.

    lg torelino

    Zitat Zitat von KleineWaldfee Beitrag anzeigen
    Ich vermute, er sieht nicht nur sterbenskrank aus, sondern ist es auch.
    Eine Bekannte von mir verstarb innerhalb weniger Tage, nachdem sie Wasser im Bauch , Leber-und Nierenversagen nach Alkoholmissbrauch , hatte. 42 Jahre jung.
    lg torelino


    Frauen haben auch ihr Gutes. (Heinrich Lohse, Einkäufer)

  3. #13
    frauphoenix ist offline newbie
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von KleineWaldfee Beitrag anzeigen
    Ich vermute, er sieht nicht nur sterbenskrank aus, sondern ist es auch.
    Eine Bekannte von mir verstarb innerhalb weniger Tage, nachdem sie Wasser im Bauch , Leber-und Nierenversagen nach Alkoholmissbrauch , hatte. 42 Jahre jung.
    scheiße....
    aber so wie er z.z ausschaut kann ich den zwerg nicht den papa besuchen gehen.

  4. #14
    Avatar von NellGwyn
    NellGwyn ist offline Mit Schweinehund!
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von frauphoenix Beitrag anzeigen
    scheiße....
    aber so wie er z.z ausschaut kann ich den zwerg nicht den papa besuchen gehen.

    Nein, würde ich nicht machen

  5. #15
    Gast

    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von NellGwyn Beitrag anzeigen
    Nein, würde ich nicht machen
    Einem evtl. bald sterbenden verwehren, sein Kind noch mal zu sehen? Ich weiß nicht. Das würde ich wohl aus dem Bauch heraus entscheiden, denn der Vater hat in diesem Fall ja auch durch das Trinken viel selbst kaputt gemacht, aber nur vom Aussehen des schwer Kranken, würde ich es wohl eher nicht abhängig machen.
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  6. #16
    hallmack ist offline Legente
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    im Prinzip haben trockene Alkoholiker bessere Karten als Menschen, die aus anderen Gründen Lebertransplantiert werden. Aber: die Transplantationszentren, die ich kenne, setzen ihn erst auf die Warteliste, wenn er ein halbes Jahr trocken ist.
    Bei mir kann man vom Boden essen.
    Da liegt genug rum.

  7. #17
    sachensucher ist gerade online Legende
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von frauphoenix Beitrag anzeigen
    scheiße....
    aber so wie er z.z ausschaut kann ich den zwerg nicht den papa besuchen gehen.
    ICH würde es trotzdem tun, gut wird er wohl so schnell nicht wieder aussehen. Und eine mögliche Todesnachricht aus heiterem Himmel ist auch nicht das wahre, ich würde dem Kind die Gelegenheit geben sich darauf vorzubereiten (ohne es explizit anzusprechen).
    Pistazia, Fimbrethil, asali und 1 anderen gefällt dies.

  8. #18
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von frauphoenix Beitrag anzeigen
    hi ihrs,

    ich lese schon sehr lange hier mit. habe nun eine medizinische frage/anliegen/ratgeber/kopfwaschen/was auch immer.

    vorgeschichte:

    ex hat in der beziehung angefangen vermehrt alkohol zu trinken. einfach aus frust keine arbeit zu finden und wenn doch wars nichts langfristiges. ich jedoch hatte immer festanstellung mit gutem gehalt. für mich wars ok, habe ihn das auch nie spüren lassen das ich das geld nach hause gebracht habe.
    wir sprachen viel, er versprach viel, hielt nicht.
    ich ging zur psychologin weil ich einfach überfordert war mit meiner ganzen situation. mit gestärkten selbstvertrauen stellte ich ein ultimatum. entzug oder ich werde mich trennen. ich musste mich aus der co abhängigkeit befreien unseren sohn schützen.
    er machte entzug, leider nur eine reine entzugsklinik mit anschließender tagesklinik. entzug machte er ohne probleme, tagesklinik verließ er nach den 2. tag schon und fing abends wieder an zu trinken. tagesklinik gefiel ihn einfach nicht. mehr sagte er dazu nicht.
    da meine mutter-kind-kur genehmigt wurde, ging ich und fuhr danach nicht mehr nach hause sondern zu meiner schwester und trennte mich. nicht die feinste art, aber ich musste an mich und den zwerg denken. mir fiel die trennung sehr schwer. hatte immer irgendwie die hoffnung das er die kurve doch noch bekommt.

    er machte einen erneuten entzug, hielt das fast 1 jahr nun durch. er durfte den kleinen regelmäßig zu wochenenden haben. beide haben auch eine starke bindung zueinander.

    nun fing er leider wieder an mit dem trinken. ich strich die wochenenden, sehen durfte er ihn allerdings nur wenn ich dabei war. das ging damals alles ohne jugendamt, er hielt sich auch an unsere absprachen.

    er trinkt *nur* bier. kein hochprozentiges. ist jetzt aber total am ende.

    vor 9 monaten kippte er mitten in der stadt um, die leber arbeitete nicht mehr richtig. bekam es dann wieder in griff, da er aufhörte mit dem trinken.
    jetzt bekam er in januar wasser im bauchraum. musste sogar für 1,5 wochen auf die intensive. nierenversagen. er lag fast 5 wochen im krankenhaus. hatte so drainagen damit das wasser abfließen kann. jetzt ist er seit 14 tagen wieder zuhause. im krankenhaus habe ich ihn besucht und habe ihn fast nicht erkannt. ich wollte grad aus dem zimmer raus gehen da hat er mir gewunken. den zwerg hat er seit 30.12 nicht mehr gesehen.
    heute rief er an, dass er wieder wasser im bauchraum hat. morgen muss er wieder in die klinik evtl müsste er aber in eine andere klinik die dafür besser gerüstet wäre.
    ich fragte ihn was den genaueres wäre. sie wüssten es nicht.

    das er mir nicht alles erzählt oder gar die wahrheit ist mir schon klar. meine oma verstarb anfang januar, sie hatte krebs, bekam auch wasser im bauchraum und daraufhin organversagen.

    kann mir hier jemand sagen was da nun kommt? wenns nun nierenversagen ist, bekommt er dann eine dialyse?
    er ist doch erst 41 jahre alt.... dem kleinen fällt es jetzt schon schwer den papa schon solange nicht gesehen zu haben. aber er schaut so furchtbar aus, gelbgrau... sterbenskrank....

    sorry musste mir das auch mal von der seele schreiben......
    Letztendlich ist daran mein Ex-Ehemann letztes Jahr im Januar im Alter von 43 Jahren gestorben. Wir hatten zwar seit 1997 keinen Kontakt mehr, aber genau das was du beschreibst, bekam ich von seiner Schwester, mit der ich immer in Kontakt blieb, erzählt.

    Bei ihm hat sich dieser Zustand allerdings über ein Jahr hingezogen (Wasser im Bauchraum). Er lag in diesem Jahr immer wieder in der Klinik, aber scheinbar konnte ihm keiner mehr helfen oder er trank auch weiter, das weiß ich allerdings nicht.
    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär"

  9. #19
    Gast

    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von sachensucher Beitrag anzeigen
    ICH würde es trotzdem tun, gut wird er wohl so schnell nicht wieder aussehen. Und eine mögliche Todesnachricht aus heiterem Himmel ist auch nicht das wahre, ich würde dem Kind die Gelegenheit geben sich darauf vorzubereiten (ohne es explizit anzusprechen).
    Eben, wir haben die Familienangehörigen die verstorben sind auch bis zu letzt besucht. Und auch ein Mensch, der im Endstadium an Krebs erkrankt ist, sieht erschreckend aus. Aber niemals hätte ich es den Menschen verwehren mögen Abschied zu nehmen und auch den Kindern selbst nicht. Keiner dieser Besuche hat bleibenden Schaden hinterlassen. Ich bin mir aber sicher, dass die Kinder die letzten lieben Worte im Herzen tragen, auch wenn sie sich vielleicht wegen des Alters in einem Fall nicht mehr richtig erinnern können. Es ist einfach hart, einen geliebten Menschen zu verlieren. Den Schmerz kann man eh nicht vom Kind weg halten und ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass meine Oma gestorben war als ich 7 Jahre alt war. Ich durfte zum Schluss nicht mit ins Krankenhaus, habe aber natürlich mal was aufgeschnappt, als meine Mutter mit meinem Vater darüber gesprochen hat. Das was man sich dann so vorstellt kann schlimmer sein, als der tatsächliche Anblick.

  10. #20
    frauphoenix ist offline newbie
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    Standard Re: medizinische frage - alkoholiker, wasser im bauch?

    Zitat Zitat von sachensucher Beitrag anzeigen
    ICH würde es trotzdem tun, gut wird er wohl so schnell nicht wieder aussehen. Und eine mögliche Todesnachricht aus heiterem Himmel ist auch nicht das wahre, ich würde dem Kind die Gelegenheit geben sich darauf vorzubereiten (ohne es explizit anzusprechen).

    wie bereite ich einen bald 4 jährigen darauf vor?
    er weiß das der papa krank ist und im krankenhaus lag. ins krankenhaus selbst so sagt der kleine will er nicht. wir waren vor knapp einem jahr schon mal im kh beim papa. da knabberte mir der kleine lange mit rum, schläft seither bei mir im bett. und vor einem jahr sah er bei weitem nicht so schlimm aus wie jetzt. ich als erwachsene bin schon arg erschrocken, wie wirds dann erst für einen fast 4 jährigen sein?
    er weigert sich auch mit papa am telefon zu sprechen.

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