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Thema: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

  1. #1
    jellybean73 ist offline Legende
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    Standard arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    als "besuchsdienst"?

    meiner freundin, sie ist seit wochen in einer (psychiatrischen) tagesklinik, wurde diese tätigkeit angeboten. von dem behandelnden team natürlich.
    als "beschäftigugnstherapie", aber durchaus langfristig.

    wie ist das, wenn es einem mittendrin zuviel werden sollte?
    wie "streng" ist man da mit der einhaltung von terminen, bei denen man erscheinen muss?

    wie gehts euch dabei?
    ist es belastend, bereichernd, beides zugleich?
    ist das was für psychisch instabile personen?

    ihr mann ist übrigens entsetzt über dieses angebot und meint, das wär nix. das wär psychisch sehr fordernd.
    sie selbnst meint, das könnt ihr gefallen, sie hat aber keinen schimmer von einer derartigen tätigkeit.

    bitte um erfahrungen!

  2. #2
    eulalia_donnerklee ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Ich habe es kurz im Altenheim gemacht und mir dann etwas anderes gesucht. Der Grund war, dass ich mit den Bewohnern nicht warm geworden bin. Eigentlich komme ich mit alten Menschen gut klar, aber dieses Beschränktsein auf eine mir fremde Person war für mich nichts. Da es in beiden Fällen zur Probe auf Gegenseitigkeit war, war das Aufhören nicht schlimm, wenn man sich in dem Haus aber bindet, wird sschon eine gewisse Zuverlässigkeit erwartet, es ist ja sonst auch dem Bewohner gegenüber gemein.

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    als "besuchsdienst"?

    meiner freundin, sie ist seit wochen in einer (psychiatrischen) tagesklinik, wurde diese tätigkeit angeboten. von dem behandelnden team natürlich.
    als "beschäftigugnstherapie", aber durchaus langfristig.

    wie ist das, wenn es einem mittendrin zuviel werden sollte?
    wie "streng" ist man da mit der einhaltung von terminen, bei denen man erscheinen muss?

    wie gehts euch dabei?
    ist es belastend, bereichernd, beides zugleich?
    ist das was für psychisch instabile personen?

    ihr mann ist übrigens entsetzt über dieses angebot und meint, das wär nix. das wär psychisch sehr fordernd.
    sie selbnst meint, das könnt ihr gefallen, sie hat aber keinen schimmer von einer derartigen tätigkeit.

    bitte um erfahrungen!



  3. #3
    WATERPROOF ist offline Renitent.
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    27.08.2009
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    8.386

    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    als "besuchsdienst"?

    meiner freundin, sie ist seit wochen in einer (psychiatrischen) tagesklinik, wurde diese tätigkeit angeboten. von dem behandelnden team natürlich.
    als "beschäftigugnstherapie", aber durchaus langfristig.

    wie ist das, wenn es einem mittendrin zuviel werden sollte?

    Dann geht sie halt heim.

    wie "streng" ist man da mit der einhaltung von terminen, bei denen man erscheinen muss?

    Kommt auf die Einrichtung, die Organisatoren an. An der Klinik, an der ich früher gearbeitet habe, war der Besuchsdienst strenger reglementiert als die Ärzte. *Schüttel*

    wie gehts euch dabei?
    ist es belastend, bereichernd, beides zugleich?
    ist das was für psychisch instabile personen?

    ihr mann ist übrigens entsetzt über dieses angebot und meint, das wär nix. das wär psychisch sehr fordernd.
    sie selbnst meint, das könnt ihr gefallen, sie hat aber keinen schimmer von einer derartigen tätigkeit.

    bitte um erfahrungen!
    Also ich bin ja selber psychisch krank und halte Besuchsdienst für ungeeignet als Ehrenamt für nun ja, nicht komplett stabile Personen. Jedenfalls in der Somatik, viel Konfrontation mit Demenz, Leid...
    Der Ehemann hat recht.

    Aber: es gibt in Deutschland eine so Art Ausbildung für ehemalige Psychiatrie Patienten, die dann ehrenamtlich andere Psychiatrie Patienten beraten und begleiten, wenn es ihnen selber besser geht.

    Die Idee ist, dass Patienten eher auf Patienten hören, die dasselbe schon mal durchgemacht haben und ähniches erlebt haben.
    Das finde ich gut. Ich schau mal, wie es genau heißt.

  4. #4
    WATERPROOF ist offline Renitent.
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    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Experienced Involvement

    So, eine vielleicht gibts das bei euch in Österreich auch...

  5. #5
    claud1979 ist offline Legende
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    03.11.2010
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    17.130

    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    als "besuchsdienst"?

    meiner freundin, sie ist seit wochen in einer (psychiatrischen) tagesklinik, wurde diese tätigkeit angeboten. von dem behandelnden team natürlich.
    als "beschäftigugnstherapie", aber durchaus langfristig.

    wie ist das, wenn es einem mittendrin zuviel werden sollte?
    wie "streng" ist man da mit der einhaltung von terminen, bei denen man erscheinen muss?

    wie gehts euch dabei?
    ist es belastend, bereichernd, beides zugleich?
    ist das was für psychisch instabile personen?

    ihr mann ist übrigens entsetzt über dieses angebot und meint, das wär nix. das wär psychisch sehr fordernd.
    sie selbnst meint, das könnt ihr gefallen, sie hat aber keinen schimmer von einer derartigen tätigkeit.

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    Ich schließe das nicht pauschal für Menschen mit psychischer Erkrankung aus.

  6. #6
    sachensucher ist gerade online Legende
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    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    in den Krankenhäuser, die ich so kenne ist der Besuchsdienst eher weniger für Besuche da. Vielmehr tragen diese Damen das Blut ins Labor und erledigen andere Botengänge. Allenfalls werden sie mal gerufen um für Patienten ohne Angehörige mal zum Kiosk zu gehen oder die Telefonkarte aufzuladen. Ich denke nicht, dass diese Tätigkeiten sehr belastend sind.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    als "besuchsdienst"?

    meiner freundin, sie ist seit wochen in einer (psychiatrischen) tagesklinik, wurde diese tätigkeit angeboten. von dem behandelnden team natürlich.
    als "beschäftigugnstherapie", aber durchaus langfristig.

    wie ist das, wenn es einem mittendrin zuviel werden sollte?
    wie "streng" ist man da mit der einhaltung von terminen, bei denen man erscheinen muss?

    wie gehts euch dabei?
    ist es belastend, bereichernd, beides zugleich?
    ist das was für psychisch instabile personen?

    ihr mann ist übrigens entsetzt über dieses angebot und meint, das wär nix. das wär psychisch sehr fordernd.
    sie selbnst meint, das könnt ihr gefallen, sie hat aber keinen schimmer von einer derartigen tätigkeit.

    bitte um erfahrungen!
    Sie soll es lassen. Wir haben genug Arbeit und wirklich keine Lust uns auch noch um die Ehrenamtlichen KÜMMERN zu müssen, denn so endet das meistens bei instabilen Leuten.

  8. #8
    Avatar von Maumau
    Maumau ist offline *wichtiger Chefwichtel*
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    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    als "besuchsdienst"?

    meiner freundin, sie ist seit wochen in einer (psychiatrischen) tagesklinik, wurde diese tätigkeit angeboten. von dem behandelnden team natürlich.
    als "beschäftigugnstherapie", aber durchaus langfristig.

    wie ist das, wenn es einem mittendrin zuviel werden sollte?
    wie "streng" ist man da mit der einhaltung von terminen, bei denen man erscheinen muss?

    wie gehts euch dabei?
    ist es belastend, bereichernd, beides zugleich?
    ist das was für psychisch instabile personen?

    ihr mann ist übrigens entsetzt über dieses angebot und meint, das wär nix. das wär psychisch sehr fordernd.
    sie selbnst meint, das könnt ihr gefallen, sie hat aber keinen schimmer von einer derartigen tätigkeit.

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    Eine Bekannte macht das seit Jahren an einer Uniklinik.
    Sie hat halt einen "Dienstplan" der nicht verpflichtend ist aber wo man schon Bescheid sagen sollte wenn man nicht kann.
    D.h. in ihrem Fall an zwei festen Tagen geht sie jeweils drei oder vier Stunden in die Klinik.
    Sie geht über "ihre" Stationen, stellt sich vor und fragt ob jemand Besorgungen erledigt haben möchte, sei es etwas zur Post zu bringen, sei es im Kiosk oder auch außerhalb der Klinik einen Einkauf zu erledigen.
    Das ist so die Hauptbeschäftigung. Manchmal liest sie sehbehinderten Patienten auch vor, nimmt sich Zeit für Patienten die keinen Besuch bekommen und geht mit ihnen in den Park oder unterhält sich nur ein bißchen mit ihnen.
    Klar kommen da auch manchmal belastende Geschichten.
    Aber die meiste Zeit verbringt sie wirklich mit Besorgungen erledigen für bettlägerige Patienten.
    Also Privatkram für die Patienten. Kein Service für die Klinik, also nix ins Labor bringen oder Patienten zum röntgen...... dafür hat die Klinik eigene Leute - früher Zivis, heute FSJler oder Bufdis.
    Aber der Besuchsdienst ist eine rein private Sache um den Patienten den Aufenthalt in der Klinik angenehmer zu gestalten.

  9. #9
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is
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    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Hm, ich weiß ja nicht.
    Findest du nicht, dass deine Freundin diese Recherchen selber machen soll und mal unabhängig von Mann und dir was eigenes aufbauen soll?
    Ich finde es gefährlich, wenn du da jetzt aus dritter Hand Informationen an sie weitergibst.
    Wie soll sie da Selbstbewußtsein aufbauen, wenn ihr alles so nachgetragen wird?

    Es gibt einen Vorschlag von ihren Ärzten und ich würde höchstens sagen, dass sie sich die Telefonnummer des Ansprechpartners so eines Dienstes raussuchen soll.
    Sie muss doch mal kleinste Schritte selber gehen, um daran wachsen zu können.

  10. #10
    jellybean73 ist offline Legende
    Registriert seit
    22.12.2005
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    Standard Re: arbeitet hier jemand ehrenamtlich in altersheim/krankenhaus?

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Hm, ich weiß ja nicht.
    Findest du nicht, dass deine Freundin diese Recherchen selber machen soll und mal unabhängig von Mann und dir was eigenes aufbauen soll?
    Ich finde es gefährlich, wenn du da jetzt aus dritter Hand Informationen an sie weitergibst.
    Wie soll sie da Selbstbewußtsein aufbauen, wenn ihr alles so nachgetragen wird?

    Es gibt einen Vorschlag von ihren Ärzten und ich würde höchstens sagen, dass sie sich die Telefonnummer des Ansprechpartners so eines Dienstes raussuchen soll.
    Sie muss doch mal kleinste Schritte selber gehen, um daran wachsen zu können.
    seh ich anders.

    sie ist eh so unsicher, was sie schaffen kann oder nicht und fragt ja auch UNS, natürlich auch ihre betreuer.
    und denkt dann trotzdem ewig und drei tage nach, ob das ginge, ob das nicht ginge, ob das zuviel ist, ob sie dem gewachsen ist, usw.
    gleichzeitig möchte sie so gern was "arbeiten".
    hat aber angst davor.
    udn da frag ich mich, ob ausgerechnet beschäftigung im bereich pflege/arbeit mit und am menschen das richtige ist.
    sie selbst weiß es auch nicht, manchmal ist sie tagelang zu nix fähig (und damit mein ich nix, nichtmal brot kaufen gehen) dann wieder hat sie tage, an denen es ganz gut geht.
    wenn sie aber in einem "dienstplan" drin ist- auch unbezahlt-, ob das dann dazu führt, dass sie sozusagen "unbelastet" tun oder eben nicht tun kann?



    wobei sie nach langen jahren endlich von ihrer idee "ich finde wieder arbeit am freien markt" abgekommen ist, bis auf wenige ausreißer, in denen sie wieder anfängt zu "phantasieren".

    das ist einfach illusorisch gewesen.

    wobei die betreuuer in ihrer klinik die dinge teilweise anders sehen, weil sie leider dort nicht wirklich offen ist (gehört zur erkrankung!).

    ich mach ja keine recherchen, ich frage nach erfahrungen.
    wenn sie einen platz haben will, muss natürlich sie sich den organisieren.
    oder von ihrem ärzteteam organiseren lassen.
    Geändert von jellybean73 (24.04.2013 um 09:32 Uhr)

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