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  1. #1
    Avatar von antin
    antin ist offline Legende
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    Standard Schönheit fürs Auge ist wichtig

    am Sonntag hatte ich diesen Film gesehen: Darwin -

    Seitdem gucke ich mir meine Umgebung anders an. Und freue mich an schönen Anblicken wie Bäume, Blüten, Farben... Das alles scheint es in Darwin nicht zu geben.

    Dass es sich um eine alte Minenstadt handelt, dass dort hauptsächlich Aussteiger/ Althippis/ verkrachte Existenzen leben, dass sie alle arm sind.... egal.

    Sie leben in diesen typischen amerikanischen alufarbenen Wohnwagen oder in den abbruchreifen ehemaligen Minenarbeiterhäusern. Alles ist nicht einfach alt, sondern zerlumpt!
    In der Wüste gibt es naturgemäß kaum Vegetation, sand, grau, braun sind die vorherrschenden Farben.

    Der Anblick dieser Gegend, dieses Ortes, der Leute in dieser Umgebung war so deprimierend, dass ihre Geschichten (Schicksalsschläge) dazu gar nichts mehr verschlimmern konnten.

    Ich weiß gar nicht genau, was ich eigentlich sagen will - aber dass Leute, die es besser haben könnten, zwischen lauter Wrackteilen leben und sich im Hässlich einrichten, ist mir unbegreiflich.


    (erzählt mir jetzt nichts von Geschmackssache ....)
    Hand aufs Herz und Ellenbogen küssen
    (Ms. Holiday Golightly, auf Reisen)

  2. #2
    Indigo ist offline empfangsbereit
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    Standard Re: Schönheit fürs Auge ist wichtig

    Zitat Zitat von antin Beitrag anzeigen
    am Sonntag hatte ich diesen Film gesehen: Darwin -

    Seitdem gucke ich mir meine Umgebung anders an. Und freue mich an schönen Anblicken wie Bäume, Blüten, Farben... Das alles scheint es in Darwin nicht zu geben.

    Dass es sich um eine alte Minenstadt handelt, dass dort hauptsächlich Aussteiger/ Althippis/ verkrachte Existenzen leben, dass sie alle arm sind.... egal.

    Sie leben in diesen typischen amerikanischen alufarbenen Wohnwagen oder in den abbruchreifen ehemaligen Minenarbeiterhäusern. Alles ist nicht einfach alt, sondern zerlumpt!
    In der Wüste gibt es naturgemäß kaum Vegetation, sand, grau, braun sind die vorherrschenden Farben.

    Der Anblick dieser Gegend, dieses Ortes, der Leute in dieser Umgebung war so deprimierend, dass ihre Geschichten (Schicksalsschläge) dazu gar nichts mehr verschlimmern konnten.

    Ich weiß gar nicht genau, was ich eigentlich sagen will - aber dass Leute, die es besser haben könnten, zwischen lauter Wrackteilen leben und sich im Hässlich einrichten, ist mir unbegreiflich.


    (erzählt mir jetzt nichts von Geschmackssache ....)
    Ja, das sehe ich genauso. Bewusst geworden, dass Ästhetik von Orten (damit meine ich halbwegs ordentliche Häuser, kein Müll, etwas Grün, auch sowas wie die planvolle Anordnung von Gebäuden auf einer Grundfläche,....) tatsächlich mehr als nur "Optik" oder "Oberfläche" ist, ist mir erst, seit ich erlebt habe, dass es in anderen Ländern, Kulturen,..... GANZ anders als im wirklich "schönen" Deutschland aussieht!
    Manchmal hat mich solcherart Schmutz, Planlosigkeit, Schäbigkeit etc. richtig runtergezogen. Und erst eine ganze Weile später habe ich begriffen, dass mich die reine Hässlichkeit von Orten deprimiert. Und da spreche ich noch gar nicht von der menschlichen Armut in solchen Ansiedlungen oder gar Slums! Das kommt dann nochmal hinzu.
    Ob es einen Einfluss auf die Psyche der Leute hat, die dort wohnen, frage ich mich allerdings auch. Ich selbst bin in einer Stadt mit offensichtlichen Bombenschäden aus dem 2. WK aufgewachsen - und als Kind hat mich das nicht gestört, das fand ich ja "normal", weil ich es nicht anders kannte! Der Mensch arrangiert sich ja auch mit seiner Umwelt.
    Aber heute deprimiert mich so offenkundige Hässlichkeit wirklich etwas.

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