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Thema: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

  1. #1
    Gast

    Standard Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Mir tun gerade mein Mann und vor allem die Kinder so Leid.

    Ich bin seid gestern wieder völlig am Boden, absolut gereizt, überfordert, komplett erschöpft, die Hitze tut noch sein übriges dazu. Mein Mann hat mir vorhin schon gesagt, dass es mit dieser Laune wirklich kein Spaß macht mit mir.
    Meine Tochter wollte mit mir spielen, aber nicht einmal dazu konnte ich mich aufraffen, sie war traurig und sagte "nie spielst du mit mir" (was nicht stimmt, wobei es in letzter Zeit wirklich wenig ist). Das tut mir im Herzen weh, aber ich kann einfach nicht anders. Jede Bewegung strengt mich an, jedes Wort, das ich sagen muss.
    Heute Nachmittag gab es die Situation, dass er wollte, dass ich mit zu den Nachbarn rübergehe (die er gut kennt, ich nur vom sehen), aber nach fremden Leuten steht mir grade überhaupt nicht der Sinn. Auch er war enttäuscht. Alle enttäusche ich gerade nur!

    Ich bin momentan wirklich so weit mich einweisen zu lassen in eine Klinik, um einfach mal Kraft zu tanken, aber das GEHT nicht! O-Ton meines Mannes: "Wie soll ich das hier alles schaffen? Dann kann ich nicht mehr arbeiten und verdiene kein Geld." Im Büro ist es das selbe, ich werde dringend gebraucht, in nächster Zeit stehen viele Änderungen und Zusatzarbeit an, aber ich traue mir das alles nicht mehr zu. Der Druck, überall funktionieren zu müssen, es aber nicht zu können, wächst täglich.
    Ich weiß grade wirklich nicht mehr weiter, hangele mich von Tag zu Tag und hoffe, dass dieser jeweils schnell vorbei ist.

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Ja du bist eine Last für deine Familie, und dass wird sich auch nicht ändern solange du keine Hilfe in Anspruch nimmst. Sei es in form einer ambulanten Therapie und Klinik. Und du bekommst doch Haushaltshilfe für die Zeit. Mein Mann hätte es sich auch nicht träumen lassen dass er mal den Laden schmeissen muss. In unserem Fall: Kinder, Haushalt, Pferde, hausbau......Er war oft an der Grenze aber es ging irgendwie und das 1 jahr lang!!
    Wie soll es sonst weitergehen? Wie lange willst du diesen Zustand noch ertragen? Ich hab mir damals nicht helfen lasse, bis mein Mann mich in der Klinik abgeliefert hat.
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  3. #3
    Avatar von Butz
    Butz ist offline Poweruser
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    18.10.2004
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    5.269

    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von Irish_Tinker Beitrag anzeigen
    Ja du bist eine Last für deine Familie, und dass wird sich auch nicht ändern solange du keine Hilfe in Anspruch nimmst. Sei es in form einer ambulanten Therapie und Klinik. Und du bekommst doch Haushaltshilfe für die Zeit. Mein Mann hätte es sich auch nicht träumen lassen dass er mal den Laden schmeissen muss. In unserem Fall: Kinder, Haushalt, Pferde, hausbau......Er war oft an der Grenze aber es ging irgendwie und das 1 jahr lang!!
    Wie soll es sonst weitergehen? Wie lange willst du diesen Zustand noch ertragen? Ich hab mir damals nicht helfen lasse, bis mein Mann mich in der Klinik abgeliefert hat.

    Das sieht jetzt irgendwie blöd aus, wenn ich klicke *gefällt mir*. Aber ich denke du hast recht.

    @Imilenal: Lass dir helfen, aber anscheinend ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug.
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  4. #4
    Avatar von binchen19791
    binchen19791 ist offline old hand
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    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von IMilenaI Beitrag anzeigen
    Ich bin momentan wirklich so weit mich einweisen zu lassen in eine Klinik, um einfach mal Kraft zu tanken, aber das GEHT nicht! O-Ton meines Mannes: "Wie soll ich das hier alles schaffen? Dann kann ich nicht mehr arbeiten und verdiene kein Geld." Im Büro ist es das selbe, ich werde dringend gebraucht, in nächster Zeit stehen viele Änderungen und Zusatzarbeit an, aber ich traue mir das alles nicht mehr zu. Der Druck, überall funktionieren zu müssen, es aber nicht zu können, wächst täglich.
    Ich weiß grade wirklich nicht mehr weiter, hangele mich von Tag zu Tag und hoffe, dass dieser jeweils schnell vorbei ist.
    Und wenn Du (was ich Dir nicht wünsche) komplett zusammenbrichst? Dann MUSS es gehen, egal wie.
    Ich wünsche Euch allen viel Kraft... Aber, passieren muss etwas - am besten schnell.
    Sonst kommt der große Knall - und dann?
    Viele Grüße,
    binchen19791

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von Irish_Tinker Beitrag anzeigen
    Ja du bist eine Last für deine Familie, und dass wird sich auch nicht ändern solange du keine Hilfe in Anspruch nimmst. Sei es in form einer ambulanten Therapie und Klinik. Und du bekommst doch Haushaltshilfe für die Zeit. Mein Mann hätte es sich auch nicht träumen lassen dass er mal den Laden schmeissen muss. In unserem Fall: Kinder, Haushalt, Pferde, hausbau......Er war oft an der Grenze aber es ging irgendwie und das 1 jahr lang!!
    Wie soll es sonst weitergehen? Wie lange willst du diesen Zustand noch ertragen? Ich hab mir damals nicht helfen lasse, bis mein Mann mich in der Klinik abgeliefert hat.
    Eigentlich möchte ich diesen Zustand gar nicht mehr ertragen.
    Aber bei mir ist es ja mein Mann, der mich ausbremst. Würde er sagen "okay, wir bekommen das schon hin" würde ich schon beim Arzt sitzen und um Klinikeinweisung bitten..

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von binchen19791 Beitrag anzeigen
    Und wenn Du (was ich Dir nicht wünsche) komplett zusammenbrichst? Dann MUSS es gehen, egal wie.
    Ich wünsche Euch allen viel Kraft... Aber, passieren muss etwas - am besten schnell.
    Sonst kommt der große Knall - und dann?
    Das habe ich ihm auch schon gesagt, seine Reaktion war "Schulterzucken".

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von IMilenaI Beitrag anzeigen
    Eigentlich möchte ich diesen Zustand gar nicht mehr ertragen.
    Aber bei mir ist es ja mein Mann, der mich ausbremst. Würde er sagen "okay, wir bekommen das schon hin" würde ich schon beim Arzt sitzen und um Klinikeinweisung bitten..
    Will er solange warten bis du am Baum baumelst? Sag ihm das mit der haushaltshilfe. das wäre ja schon eine große erleichterung. Sag ihm nen Gruß von mir, vom nichts tun wird es nicht besser
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  8. #8
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    06.02.2012
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    15.453

    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von IMilenaI Beitrag anzeigen
    Eigentlich möchte ich diesen Zustand gar nicht mehr ertragen.
    Aber bei mir ist es ja mein Mann, der mich ausbremst. Würde er sagen "okay, wir bekommen das schon hin" würde ich schon beim Arzt sitzen und um Klinikeinweisung bitten..
    Und warum muss dein Mann das sagen? Wieso übernimmst nicht du die Verantwortung für dich und sagst: Das kriegen wir schon hin (HH o.ä..) beantragen und dein Mann muss das dann eben mit Unterstützung schaffen...

  9. #9
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn
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    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von Irish_Tinker Beitrag anzeigen
    Ja du bist eine Last für deine Familie, und dass wird sich auch nicht ändern solange du keine Hilfe in Anspruch nimmst. Sei es in form einer ambulanten Therapie und Klinik. Und du bekommst doch Haushaltshilfe für die Zeit. Mein Mann hätte es sich auch nicht träumen lassen dass er mal den Laden schmeissen muss. In unserem Fall: Kinder, Haushalt, Pferde, hausbau......Er war oft an der Grenze aber es ging irgendwie und das 1 jahr lang!!
    Wie soll es sonst weitergehen? Wie lange willst du diesen Zustand noch ertragen? Ich hab mir damals nicht helfen lasse, bis mein Mann mich in der Klinik abgeliefert hat.
    So oft kann ich gar nicht "Gefällt mir" klicken wie ich dir zustimme. Aber ich sitze beim Lesen deines Textes in etwa so hier:

  10. #10
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn
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    Standard Re: Momentan bin ich für meine Familie eine absolute Last :(

    Zitat Zitat von IMilenaI Beitrag anzeigen
    Eigentlich möchte ich diesen Zustand gar nicht mehr ertragen.
    Aber bei mir ist es ja mein Mann, der mich ausbremst. Würde er sagen "okay, wir bekommen das schon hin" würde ich schon beim Arzt sitzen und um Klinikeinweisung bitten..
    Tut mir Leid, ich verstehe es nicht. Wenn du zusammen gebrochen bist, wird ihn niemand mehr großartig fragen, wie er das findet.
    Und solange du dich von Tag zu Tag hangelst, wird er vielleicht denken, dass es so schlimm ja gar nicht sein kann.

    Was du tun kannst: Such die Nummer vom JA, schreib sie ihm auf. Schreib ihm die Nummer von der Krankenkasse auf, organisiere für einen Tag, dem Tag deiner Einweisung, die Betreuung der Kinder und dann gehst du in die Klinik. Er wird ja wohl kaum dann noch rumheulen und eure Kinder im Stich lassen und wenn doch, ist er eh nicht der richtige Mann um mit ihm durch gute und schlechte Zeiten zu gehen und deine Kinder werde in eine Kurzzeitpflegestelle kommen. Das ist erst mal nicht unbedingt schön, aber auch kein Beinbruch, die Pflegefamilien die ich kenne, sind sehr liebevoll.

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