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Thema: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

  1. #21
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Gendermainstreamerin
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von Schnuppe108 Beitrag anzeigen
    Die Erzieherin in der Krippe meinte neulich auch, sie habe das Gefühl, er macht grad einen Sprung. Er ist auch in der Krippe irgendwie nicht so entspannt wie sonst. Er ist irgendwie unzufrieden, mit sich und allem. Könnte also durchaus sein, das es daran liegt *hoff*
    Bei uns war das bisher oft so.

  2. #22
    Avatar von samm0513
    samm0513 ist offline addict
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Es ist doch nur ein kleiner 3jähriger, der gerade nicht anders kann, als das Rumpelstilzchen zu geben.
    Aber brüllen können sie wie grosse. ..

  3. #23
    Avatar von Windsbraut73
    Windsbraut73 ist offline hin und weg
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von Schnuppe108 Beitrag anzeigen
    Ja das hoffe ich!

    Er schläft jetzt, in seinem Zimmer. Ich war noch so wütend, das ich ihn nicht ins Familienbett gelegt hab. Aber ich bin kurz bevor er weggedämmert ist, nochmal rein und hab ihn gestreichelt und geküsst. Damit er nicht mit diesem schlechten Gefühl in den Schlaf fällt Ich hoffe er hat es gespürt. Ich werd ihn nachher aber mit ins Schlafzimmer nehmen.
    Bitte fühl dich jetzt nicht angegriffen, aber vieleicht braucht er es, dass er nicht mehr im Familienbett schläft. Er wird jetzt selbstständiger, auch wenn er erst 3 ist.
    [/COLOR]


    Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben

    Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist,daß es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.
    Theodor Storm

  4. #24
    Avatar von Schnuppe108
    Schnuppe108 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von JoGa Beitrag anzeigen
    Prima mit deinen Schuldgefühlen, dann weiß Dein sohn ja gleich wie er weitermachen kann, wie er die Mutti so richtig treffen kann.
    Kinder gehen an die Grenzen, sie wollen Grenzen spüren. Im Kindergarten war mal einer von der Erziehungsberatungsstelle zum Thema Trotzphase und der meinte, dass gerade die Kinder von den pädagogisch korrekten Eltern, die alles 150%ig richtig machen wollen, oft die ärgsten Trotzkinder hätten. die hätte er dann in seiner Beratungsstelle und oft hätte sich das dann schon sehr stark hochgeschaukelt. Denn die Kinder wollen an die Grenzen und die Eltern texten sie mit zu, versuchen mit ihnen irgendwas auszuhandeln und viele Kinder sind da einfach noch zu klein dafür. Kinder sind keine Vertragspartner - werden aber oft von den Eltern so behandelt.

    Ja, wir hatten auch Phasen, da musste ich mit Nr. 2 Unternehmungen abbrechen. War blöd, aber nicht zu ändern. Und ich habe dann immer sehr schnell abgebrochen, weil ich wusste es geht nicht mit dem Brüllzwerg. Und er hatte dann sehr langweilige Tage zuhause.... Und ja, mir ist gelegentlich die Hand ausgerutscht, weil ich einfach nicht mehr konnte, weil ich diese stundenlange Schreierei einfach nicht mehr ertragen konnte. Was man beim Säugling noch hinnimmt, geht beim 3-4jährigen irgendwann nicht mehr. Ja Nerven durchgegangen, ist so. Aber Schuldgefühle? Nö, ich bin kein Pädagogikroboter.

    Und irgendwann wirds besser. Bei Nr. 2 war das so um den 6. Geburtstag rum. So lange hat er gebraucht um aus dem Trotzen rauszukommen um sich auf Verhandlungen einzulassen, dass man auch mal etwas anderes bekommt und dafür aber auf etwas anderes verzichtet und nciht rumschreit, nur weil man mit den damit verbundenen Emotionen nicht klarkommt. Gut es wurd vorher schon besser, aber so prinzipiell fiel ihm das schwer.
    Und als Eltern muss man das einfach aushalten diese Zeit. Es ist nur eine Phase - wirklich!

    Allerdings, schlagen, hauen, kratzen des Kindes - da war bei mir Nulltoleranz und er wurde quasi sofort entfernt und musste ins Zimmer. Hört sich hart an, aber ich lass mir nicht alles gefallen. Und wer mich haut, der sollte zusehen, dass er Land gewinnt und ruck zuck in sein Zimmer verschwindet. Da ist bei mir persönlich eine Grenze einfach überschritten, da kann ich gar nicht mehr geduldig reagieren. Andere Mütter ertragen das besser - ich nicht.

    Komischerweise hat Nr. 1 die Trotzphase komplett ausgelassen - der holt jetzt in der Pubertät einiges nach....
    Also ich handel auch nicht mit meinem Kind. Ich mache eine klare Ansage, maximal 2x und beim dritten Mal folgt die entsprechende Konsequenz.

    Aber meine Schuldgefühle kann ich nicht abstellen. Denn ich fühle mich schuldig, da ich die Erwachsene bin und mich eigentlich besser im Griff haben sollte. Auch wenn er kratzt, beisst etc. muß ich einen besseren Weg finden damit umzugehen. Wie kann ich ihm denn sonst beibringen, dass man sowas nicht macht, wenn ich selber zuhau? Und ich will nicht so wütend erziehen *malmeinenhumorundgelasenheitsuchengeh*
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  5. #25
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von samm0513 Beitrag anzeigen
    Aber brüllen können sie wie grosse. ..

    Oder mehr ... die Großen können sich das Gebrülle meist verkneifen

    Es hilft, sich klar zu machen, dass sie nicht toben und wüten, um dich bewusst damit zu treffen. Ihre Entwicklung erlaubt es ihnen eben noch nicht, immer ruhig und besonnen zu reagieren.

  6. #26
    Avatar von Pietje
    Pietje ist offline Trümmerlotte
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von Schnuppe108 Beitrag anzeigen
    Also ich handel auch nicht mit meinem Kind. Ich mache eine klare Ansage, maximal 2x und beim dritten Mal folgt die entsprechende Konsequenz.

    Aber meine Schuldgefühle kann ich nicht abstellen. Denn ich fühle mich schuldig, da ich die Erwachsene bin und mich eigentlich besser im Griff haben sollte. Auch wenn er kratzt, beisst etc. muß ich einen besseren Weg finden damit umzugehen. Wie kann ich ihm denn sonst beibringen, dass man sowas nicht macht, wenn ich selber zuhau? Und ich will nicht so wütend erziehen *malmeinenhumorundgelasenheitsuchengeh*

    Und das führt Dich auch zu der Lösung... Ich spreche aus Erfahrung

    Und das schlechte Gewissen heißt NICHT, daß mein Kind mit mir macht, was es will - es hilft mir schlicht, "zu lernen", wie ich es besser mache...
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    http://www.smiliemania.de/smilie132/00001934.gif "Mama, wenn Leute A-A zu Kacke sagen, finde ich das Scheiße!"

  7. #27
    Avatar von Pietje
    Pietje ist offline Trümmerlotte
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Oder mehr ... die Großen können sich das Gebrülle meist verkneifen

    Es hilft, sich klar zu machen, dass sie nicht toben und wüten, um dich bewusst damit zu treffen. Ihre Entwicklung erlaubt es ihnen eben noch nicht, immer ruhig und besonnen zu reagieren.

    Das kann ich auch nicht immer - und das kann mein Kind ruhig auch spüren... Ich finde, es gilt nur, einen Weg zu finden, wie ich vernünftig mit meinem Zorn, den auch ich haben darf, umgehe... Und damit werde ich wiederum zum Vorbild für mein Kind...
    Philina2000 gefällt dies
    http://www.smiliemania.de/smilie132/00001934.gif "Mama, wenn Leute A-A zu Kacke sagen, finde ich das Scheiße!"

  8. #28
    Avatar von Schnuppe108
    Schnuppe108 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von Windsbraut73 Beitrag anzeigen
    Bitte fühl dich jetzt nicht angegriffen, aber vieleicht braucht er es, dass er nicht mehr im Familienbett schläft. Er wird jetzt selbstständiger, auch wenn er erst 3 ist.
    Ich frag ihn sehr oft, ob er in seinem eigenen Bett schlafen will. Er antwortet immer mit "Nein". Es ist nicht so, dass ich ihn unbedingt dorthin zwinge. Und unser Familienbett besteht aus einem Matratzenlager, also jeder hat seine eigene und wir kommen uns quasi nie in die Quere.

    Und selbständiger wird er sicherlich, das merke ich extrem an unserem Alltag. Er macht momentan viele Dinge alleine, die vor 4 Wochen nicht denkbar gewesen wären.

  9. #29
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von JoGa Beitrag anzeigen
    Prima mit deinen Schuldgefühlen, dann weiß Dein sohn ja gleich wie er weitermachen kann, wie er die Mutti so richtig treffen kann.
    ....
    Ich glaube nicht, dass 3jährige bewusst mit den Schuldgefühlen der Eltern spielen.
    Die Kinder trotzen doch nicht, um ihre Eltern zu treffen - sie können auf die gerade gefühlte Frustration eben noch nicht adäquat reagieren.

  10. #30
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende
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    Standard Re: Wie schafft man es die Trotzphase zu überstehen?

    Zitat Zitat von Pietje Beitrag anzeigen
    Das kann ich auch nicht immer - und das kann mein Kind ruhig auch spüren... Ich finde, es gilt nur, einen Weg zu finden, wie ich vernünftig mit meinem Zorn, den auch ich haben darf, umgehe... Und damit werde ich wiederum zum Vorbild für mein Kind...
    Natürlich darf das Kind das manchmal auch spüren - aber eben auf einem anderen Niveau als das trotzende Kind selbst.
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