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Thema: Klavierlehrer hier?

  1. #1
    _Elina ist offline Pooh-Bah
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    Standard Klavierlehrer hier?

    Oder sonstige Auskenner auch gerne.

    Wie weit sollte ein Kind nach zwei Jahren Klavierunterricht sein? Inwieweit kann man darüber überhaupt eine allgemeine Aussage treffen?

    Kind 1 hat mit sechs Jahren angefangen, 30 min Einzelunterricht pro Woche, übt weitgehend täglich, mal zehn Minuten, mal eine dreiviertel Stunde.

    Der Lehrer hat im ersten halben Jahr mit freien Materialien gearbeitet, dann mit der "Europäischen Klavierschule" Band 1 von Emonts (hieß doch so?), jetzt spielt er seit ca einem halben Jahr Stücke aus dem Tastenkrokodil. Auf Nachfrage findet sein Lehrer alles in Ordnung.

    Nun hat ihn seine Chorleiterin, nebenbei ein hohes Tier in der örtlichen Klavierwelt, spielen gehört und war völlig entsetzt. Sie bemängelte einiges, unter anderem dass ein "so musikalisches Kind" (naja, ihre Aussage, ich weiß nicht recht) nach zwei Jahren viel weiter sein und längst Sonatinen spielen müsste, an "normalen städtischen Musikschulen" sei das erwartet. Hm, Kind lernt an einer großen städtischen Musikschule.

    Ich bin verwirrt, sagt doch mal was dazu.
    Geändert von _Elina (13.09.2013 um 16:45 Uhr)
    Gruß _Elina

    Kinder *2005, *2007, *2009, *2013

  2. #2
    Avatar von viola5
    viola5 ist gerade online Carpal Tunnel
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    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Zitat Zitat von _Elina Beitrag anzeigen
    Oder sonstige Auskenner auch gerne.

    Wie weit sollte ein Kind nach zwei Jahren Klavierunterricht sein? Inwieweit kann man darüber überhaupt eine allgemeine Aussage treffen?

    Kind 1 hat mit sechs Jahren angefangen, 30 min Einzelunterricht pro Woche, übt weitgehend täglich, mal zehn Minuten, mal eine dreiviertel Stunde.

    Der Lehrer hat im ersten halben Jahr mit freien Materialien gearbeitet, dann mit der "Europäischen Klavierschule" von Emonts (hieß doch so?), jetzt spielt er seit ca einem halben Jahr Stücke aus dem Tastenkrokodil. Auf Nachfrage findet sein Lehrer alles in Ordnung.

    Nun hat ihn seine Chorleiterin, nebenbei ein hohes Tier in der örtlichen Klavierwelt, spielen gehört und war völlig entsetzt. Sie bemängelte einiges, unter anderem dass ein "so musikalisches Kind" (naja, ihre Aussage, ich weiß nicht recht) nach zwei Jahren viel weiter sein und längst Sonatinen spielen müsste, an "normalen städtischen Musikschulen" sei das erwartet. Hm, Kind lernt an einer großen städtischen Musikschule.

    Ich bin verwirrt, sagt doch mal was dazu.
    Wenn die Frau so starre Vorstellungen hat, was ein Kind nach welcher Zeit Instrumentalunterricht können müsste, wäre ich vor allem eines: heilfroh, dass mein Kind bei IHR KEINEN Unterricht erleiden muss.

    Und wie oft hat sie Deinen Sohn gehört? Maßt sie sich wirklich nach einem Mal ein Urteil an? Vielleicht war er ja aufgeregt oder es hat ihn sonst irgendwas beeinflusst? Oder sein Lehrer hat einfach nicht so allgemeingültige Vorstellungen, sondern will, dass seine Schüler auch einfach nur beim Musizieren Freude haben?

  3. #3
    Soraya78 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Zitat Zitat von _Elina Beitrag anzeigen
    Oder sonstige Auskenner auch gerne.

    Wie weit sollte ein Kind nach zwei Jahren Klavierunterricht sein? Inwieweit kann man darüber überhaupt eine allgemeine Aussage treffen?

    Kind 1 hat mit sechs Jahren angefangen, 30 min Einzelunterricht pro Woche, übt weitgehend täglich, mal zehn Minuten, mal eine dreiviertel Stunde.

    Der Lehrer hat im ersten halben Jahr mit freien Materialien gearbeitet, dann mit der "Europäischen Klavierschule" von Emonts (hieß doch so?), jetzt spielt er seit ca einem halben Jahr Stücke aus dem Tastenkrokodil. Auf Nachfrage findet sein Lehrer alles in Ordnung.

    Nun hat ihn seine Chorleiterin, nebenbei ein hohes Tier in der örtlichen Klavierwelt, spielen gehört und war völlig entsetzt. Sie bemängelte einiges, unter anderem dass ein "so musikalisches Kind" (naja, ihre Aussage, ich weiß nicht recht) nach zwei Jahren viel weiter sein und längst Sonatinen spielen müsste, an "normalen städtischen Musikschulen" sei das erwartet. Hm, Kind lernt an einer großen städtischen Musikschule.

    Ich bin verwirrt, sagt doch mal was dazu.
    Ich bin eine Klavierschülerin, allerdings eine erwachsene.
    Ich habe im Januar angefangen und spiele Menuette, vereinfachte klassische Stücke (von Heumann gesetzt) und Sachen, die ich mir selber raussuche, aktuell der Entertainer und Pink (Melodie mit Akkorden).
    ABER ich bin kein Maßstab. Ich übe täglich mindestens eine Stunde, am WE auch schon mal 3 oder 4.
    Selbst bei dem Pensum, was ich habe, brauche ich Wochen, bis ich die Stücke erarbeitet habe und sie so klingen, dass man das Vorspiel jemandem zumuten kann.

    Ich glaube mit 10 Minuten üben kommt man nicht weit. Aber muss man das auch?
    Hauptsache ist, das Kind hat Spaß am Spiel und lernt das Instrument, in seinem Tempo.

  4. #4
    _Elina ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Zitat Zitat von atakrem Beitrag anzeigen
    Und wie oft hat sie Deinen Sohn gehört? Maßt sie sich wirklich nach einem Mal ein Urteil an? Vielleicht war er ja aufgeregt oder es hat ihn sonst irgendwas beeinflusst? Oder sein Lehrer hat einfach nicht so allgemeingültige Vorstellungen, sondern will, dass seine Schüler auch einfach nur beim Musizieren Freude haben?
    Guter Punkt.

    Sie hat ihn ca. dreimal gehört und dabei hat er überwiegend Anfangsstücke gespielt, war sehr aufgeregt.
    Gruß _Elina

    Kinder *2005, *2007, *2009, *2013

  5. #5
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Zitat Zitat von _Elina Beitrag anzeigen
    Oder sonstige Auskenner auch gerne.

    Wie weit sollte ein Kind nach zwei Jahren Klavierunterricht sein? Inwieweit kann man darüber überhaupt eine allgemeine Aussage treffen?

    Kind 1 hat mit sechs Jahren angefangen, 30 min Einzelunterricht pro Woche, übt weitgehend täglich, mal zehn Minuten, mal eine dreiviertel Stunde.

    Der Lehrer hat im ersten halben Jahr mit freien Materialien gearbeitet, dann mit der "Europäischen Klavierschule" Band 1 von Emonts (hieß doch so?), jetzt spielt er seit ca einem halben Jahr Stücke aus dem Tastenkrokodil. Auf Nachfrage findet sein Lehrer alles in Ordnung.

    Nun hat ihn seine Chorleiterin, nebenbei ein hohes Tier in der örtlichen Klavierwelt, spielen gehört und war völlig entsetzt. Sie bemängelte einiges, unter anderem dass ein "so musikalisches Kind" (naja, ihre Aussage, ich weiß nicht recht) nach zwei Jahren viel weiter sein und längst Sonatinen spielen müsste, an "normalen städtischen Musikschulen" sei das erwartet. Hm, Kind lernt an einer großen städtischen Musikschule.

    Ich bin verwirrt, sagt doch mal was dazu.
    Mein Sohn hat nach 2 Jahren keine Sonatinen gespielt, hat allerdings auch eher wenig geübt. Im Tastenkrokodil war er aber nach 2 Jahren zumindest im zweiten Band, evtl. damit auch schon durch.

  6. #6
    Avatar von Ampelfrau
    Ampelfrau ist gerade online Traumjobinhaberin
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    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Ach, mein Sohn spielt seit 2,5 Jahren und muckelt so vor sich hin. Vor allem spielt er Kinderlieder, er macht ein wenig Improvisation - das findet er klasse.

    Er ist im 2.Band der Little Amadeus Klavierschule, spielt da aber nicht alles. Manche Stücke sind aus der Europäischen Klavierschule Bd 1 (immer noch).

    Klar, er KÖNNTE bestimmt (viel) weiter sein, aber er soll soviel Klavier spielen, wie er das möchte und ihm Spaß macht. Und er liebt seine Klavierlehrerin und geht gern hin. Das ist die Hauptsache.


    Zitat Zitat von _Elina Beitrag anzeigen
    Oder sonstige Auskenner auch gerne.

    Wie weit sollte ein Kind nach zwei Jahren Klavierunterricht sein? Inwieweit kann man darüber überhaupt eine allgemeine Aussage treffen?

    Kind 1 hat mit sechs Jahren angefangen, 30 min Einzelunterricht pro Woche, übt weitgehend täglich, mal zehn Minuten, mal eine dreiviertel Stunde.

    Der Lehrer hat im ersten halben Jahr mit freien Materialien gearbeitet, dann mit der "Europäischen Klavierschule" Band 1 von Emonts (hieß doch so?), jetzt spielt er seit ca einem halben Jahr Stücke aus dem Tastenkrokodil. Auf Nachfrage findet sein Lehrer alles in Ordnung.

    Nun hat ihn seine Chorleiterin, nebenbei ein hohes Tier in der örtlichen Klavierwelt, spielen gehört und war völlig entsetzt. Sie bemängelte einiges, unter anderem dass ein "so musikalisches Kind" (naja, ihre Aussage, ich weiß nicht recht) nach zwei Jahren viel weiter sein und längst Sonatinen spielen müsste, an "normalen städtischen Musikschulen" sei das erwartet. Hm, Kind lernt an einer großen städtischen Musikschule.

    Ich bin verwirrt, sagt doch mal was dazu.
    Rot - Gelb - Grün

    Dante: Paradiso Canto II
    Musik: Van den Budenmayer/ Preisner


  7. #7
    Gast

    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Zitat Zitat von _Elina Beitrag anzeigen
    Oder sonstige Auskenner auch gerne.

    Wie weit sollte ein Kind nach zwei Jahren Klavierunterricht sein? Inwieweit kann man darüber überhaupt eine allgemeine Aussage treffen?

    Kind 1 hat mit sechs Jahren angefangen, 30 min Einzelunterricht pro Woche, übt weitgehend täglich, mal zehn Minuten, mal eine dreiviertel Stunde.

    Der Lehrer hat im ersten halben Jahr mit freien Materialien gearbeitet, dann mit der "Europäischen Klavierschule" Band 1 von Emonts (hieß doch so?), jetzt spielt er seit ca einem halben Jahr Stücke aus dem Tastenkrokodil. Auf Nachfrage findet sein Lehrer alles in Ordnung.

    Nun hat ihn seine Chorleiterin, nebenbei ein hohes Tier in der örtlichen Klavierwelt, spielen gehört und war völlig entsetzt. Sie bemängelte einiges, unter anderem dass ein "so musikalisches Kind" (naja, ihre Aussage, ich weiß nicht recht) nach zwei Jahren viel weiter sein und längst Sonatinen spielen müsste, an "normalen städtischen Musikschulen" sei das erwartet. Hm, Kind lernt an einer großen städtischen Musikschule.

    Ich bin verwirrt, sagt doch mal was dazu.
    Ich glaube nicht, dass man generell sagen kann, was ein Kind nach 2 Jahren spielen können muss. Und wenn der Lehrer nicht mit klassischen Stücken arbeitet (oder noch nicht), dann kann das Kind logischerweise keine Sonatinen spielen. Sprich halt mal mit dem Lehrer über diesen Vorwurf. Vielleicht hat der eine Meinung dazu.
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  8. #8
    gesenius ist offline journey (wo)man
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    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Also,

    ich kenne eine Reihe Kinder, die seit zwei Jahren Klavier spielen, im Alter deines Sohnes oder etwas älter.

    Man sieht sich nämlich regelmäßig bei den Vorspielen der Klavierlehrerin.
    Eine davon spielt in der Tat schon leichte Sonatinen. Sie hat allerdings vor dem Klavierunterricht bereits zwei Jahre Geige gespielt
    und übt jeden Tag pro Instrument mindestens eine Stunde, am Wochenende deutlich mehr.

    Die meisten anderen spielen Stücke etwa auf dem Niveau deines Sohnes, teils auch klar darunter ( bei weitgehender Talentfreiheit, z.B.).

    Ein anderer ist etwas weiter, spielt leichtere Stücke aus dem zweiten Band der russischen Klavierschule und wird damit sogar für würdig befunden, an Jugend musiziert teilzunehmen.

    Ich finde das Niveau der Stücke, die dein Sohn lernt, völlig ok, und Hauptsache ist wirklich, dass er mit Spaß dabei bleibt. Dann hat er nämlich noch grob geschätzt achtzig Jahre Zeit, um Sonatinen zu lernen.

    Liebe Grüße Andrea

  9. #9
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Ich kenne mich überhaupt nicht aus, aber mein Sohn spielt auch seit ca. 2 Jahren. Er spielt mit jeder Hand quasi in einem "Oktavraum" (nennt man das so?).
    "Für Elise" übt er auch grade, aber nicht nach Noten sondern eher nach "Suzuki"-Methode, weil er den kompletten Tonraum noch nicht kann. Bestimmt gibts Kinder, die nach 2 Jahren weiter sind. Aber er hat noch Spaß
    Liebe Grüße

    Sofie

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Klavierlehrer hier?

    Würde das eine Lehrerin über mein Kind sagen würde ich denken, schön, dass sie mein Kind für musikalisch hält. Dann würde ich mein Kind fragen, ob es ihm genügt, was es spielt oder ob es lieber "richtige" Stücke spielen wollte. Würde er ja sagen, hätte die Lehrerin eine gute Anregung gegeben und ich würde mit dem Instrumentallehrer sprechen. Würde er nein sagen dächte ich, dass mein Kind vermutlich weiter sein könnte aber eben nicht weiter sein will. Und dann wär ich froh, dass das der Instrumentallehrer so gut eingeschätzt hat.

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