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Thema: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

  1. #11
    Avatar von valentin2003
    valentin2003 ist gerade online Pooh-Bah

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    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Also bei uns wurde es bereits vor 10 Jahren (als mein Sohn geboren wurde) geklärt. Meine Eltern wohnten da noch in Sachsen, ich in Bayern (ca. 600 km). Für mich war damals klar, dass ich nicht wieder zurückkomme. Meinen Eltern war damit klar, dass ich nicht mal schnell vorbeikommen kann.
    Sie haben sich dann entschlossen, nach Bayern überzusiedeln. Seit 4 Jahren leben sie nun hier, genießen mit Ende/Mitte 60 die Zeit mit ihrem einzigen Enkelkind.

    Ich finde es schon wichtig, rechtzeitig das Thema anzusprechen. Das Leben kann sich von heute auf morgen ohne Ankündigung verändern. Vielleicht findet ihr ja eine eventuelle Lösung.
    Am besten wäre es natürlich, wenn man diesen Plan nicht brauchen würde...

  2. #12
    Avatar von CatBalou
    CatBalou ist offline ErE - überreif

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    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Ich habe die Situatuon akut und es ist zum Kotzen. Mindestens 1 1/4 Stunde Anfahrt, Mama dauernd richtig krank und allein auf weiter Flur. Ich bin für jede KH- Aufenthalt dankbar, dann ist sie nebenan UND gut behütet.

    Dazu ist sie störrischer als ein Muli, unberechenbar in Sachen Tabletten...

    Wir warten, nachdem wir sie 4 Jahre bearbeitet haben auf einen Platz im Betreuten Wohnen... und warten und warten. Inzwischen glaubt sie wieder, es geht auch ohne. Neeeee!

    So leid es mir tut, das Thema Medikamente blocke ich inzwischen total, und hoffe, daß es, wenn es schief geht, schnell geht.

    Daß sie nicht zu uns kommt war immer klar, wobei ich in letzter Zeit den Eindruck habe, daß sie darauf dann doch hoffte. NEVER!!! Nicht eine Woche, das gäbe Tote.

    Gruß Cat

  3. #13
    Avatar von CatBalou
    CatBalou ist offline ErE - überreif

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    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Einige hier sagen: Wenn es soweit ist...

    Glaubt mir, dann ist es zu spät und es wird hardcore anstrengend, Rennereien, Streitereien, und viel Hilflosigkeit wegen Geographischer Distanz.

    Plötzlich ist keiner mehr zuständig (Ämter etc.), Hilfe MUSS her, egal, wie Oma zetert, man muß sehen, woher mit der Zeit für die Fahrerei und Rennerei.
    Mein Patenonkel mit Frau hat heute schon eine Wohnung in der Altenpflege gebucht, für in5 Jahren, damit es nie soweit kommt. Wird vorher einer bedürftig, sind die Plätze auch schon sicher.

    Gruß Cat
    kaba und whirlpool gefällt dies.

  4. #14
    Kabelfresser Gast

    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    hast du mit deinen Eltern mal drüber offen und ehrlich gesprochen?
    Also über deine Sorgen, auch darüber, was sie sich vorstellen, was sie sich wünschen und was davon wie umgesetzt werden kann?

    Es muss ja nicht sein, dass sich das "schnell" ändert, das kann noch 20 Jahre dauern oder auch nie auftreten.

    Aber wenn, dann sollten zumindest die Vorstellungen klar sein, finde ich.

    Meine Mutter wünscht da z.B. keine Einmischung. Da kann man nur reagieren wenn es soweit ist, und dann muss sie auch damit leben, dass ich so reagiere wie ich das richtig finde und wie es die Situation eben grade hergibt.
    Doch wir können schon über das Thema sprechen. Sie möchten auch nicht von uns gepflegt werden, haben aber z.B. Angst das ihre kleine Rente für ein Altersheim mal nicht reichen werden.
    Mir wäre es auch das liebste wenn sie später in unsere Nähe ziehen würden, aber hier kennen sie ja niemanden und zu Hause wohnen alle Freunde und Bekannte.
    Klar kann man wirkliche Entscheidungen erst treffen wenn es erforderlich ist, aber manchmal geht es so schnell .....

  5. #15
    Kabelfresser Gast

    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Als meine Eltern Mitte 60 waren, war das noch kein Thema.

    Meine Eltern wissen, dass ich innerhalb von 4-6 Stunden bei ihnen bin, wenn es brennt. Ansonsten bin ich um jeden Tag froh, an dem meine betagten Eltern ihren Alltag und auch ihre Wehwehchen noch allein gebacken bekommen.

    Ansonsten werden Probleme gelöst, wenn sie da sind. Ich würde sonst verrückt werden.
    Ich bin leider ein totaler "Plan-Mensch".....kann nur schwer etwas spontan entscheiden und fühle mich am wohlsten wenn alle Eventualitäten im Voraus geklärt sind.

  6. #16
    Kabelfresser Gast

    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Zitat Zitat von CatBalou Beitrag anzeigen
    Einige hier sagen: Wenn es soweit ist...

    Glaubt mir, dann ist es zu spät und es wird hardcore anstrengend, Rennereien, Streitereien, und viel Hilflosigkeit wegen Geographischer Distanz.

    Plötzlich ist keiner mehr zuständig (Ämter etc.), Hilfe MUSS her, egal, wie Oma zetert, man muß sehen, woher mit der Zeit für die Fahrerei und Rennerei.
    Mein Patenonkel mit Frau hat heute schon eine Wohnung in der Altenpflege gebucht, für in5 Jahren, damit es nie soweit kommt. Wird vorher einer bedürftig, sind die Plätze auch schon sicher.

    Gruß Cat
    Genau das ist mein Horror-Szenario........

  7. #17
    Kabelfresser Gast

    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Zitat Zitat von CatBalou Beitrag anzeigen
    Ich habe die Situatuon akut und es ist zum Kotzen. Mindestens 1 1/4 Stunde Anfahrt, Mama dauernd richtig krank und allein auf weiter Flur. Ich bin für jede KH- Aufenthalt dankbar, dann ist sie nebenan UND gut behütet.

    Dazu ist sie störrischer als ein Muli, unberechenbar in Sachen Tabletten...

    Wir warten, nachdem wir sie 4 Jahre bearbeitet haben auf einen Platz im Betreuten Wohnen... und warten und warten. Inzwischen glaubt sie wieder, es geht auch ohne. Neeeee!

    So leid es mir tut, das Thema Medikamente blocke ich inzwischen total, und hoffe, daß es, wenn es schief geht, schnell geht.

    Daß sie nicht zu uns kommt war immer klar, wobei ich in letzter Zeit den Eindruck habe, daß sie darauf dann doch hoffte. NEVER!!! Nicht eine Woche, das gäbe Tote.

    Gruß Cat
    Das wollen meine Eltern auf keinen Fall.....wir haben meine Oma einige Monate zu Hause gepflegt und es war furchtbar. Sie hat sich vom liebsten Menschen zu einer ganz schrecklichen Person verändert. Wir Kinder waren damals sehr jung, aber ich war so erschrocken wie sich ein Mensch im Alter ändern kann. Davor hat meine Mutter auch ganz furchtbare Angst....

  8. #18
    ~lila~Q~ Gast

    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Zitat Zitat von Kabelfresser Beitrag anzeigen
    Klar kann man wirkliche Entscheidungen erst treffen wenn es erforderlich ist, aber manchmal geht es so schnell .....
    ich kann aus derzeitger leidvoller Erfahrung heraus nur raten, das JETZT schon mal zu besprechen (ich kann auf dein Ausgangsposting nicht antworten)

    ich kenne mehrere Fälle, in denen die nächste Generation total auf dem Zahnfleisch kriecht, weil die Alten irgendwann halt nicht mehr einsehen, was Sache ist
    CatBalou, kaba und whirlpool gefällt dies.

  9. #19
    Babette267 Gast

    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Zitat Zitat von Kabelfresser Beitrag anzeigen
    Noch sind meine Eltern und Schwiegereltern mit Mitte 60 ganz fit, aber ich weiß das sich das ganz schnell mal ändern kann.

    In letzter Zeit beschäftigt mich immer mehr die Frage, was wir mal machen werden wenn sie Hilfe oder gar Pflege benötigen. Habt ihr solche Situationen mit euren Eltern im Vorfeld mal besprochen? Wir wohnen 2 bzw. 3 Autostunden entfernt, könnten also im Notfall gar nicht so schnell reagieren. Leider wohnen auch fast alle Verwandten weiter weg.
    Ich habe z.B. meine Überforderung schon gemerkt, als meine Mutter vor einem Jahr plötzlich ins KKH musste und mein Vater völlig aufgelöst und unter Tränen bei mir anrief, weil er gar nicht wusste was er nun machen soll.

    Manchmal habe ich echt Angst was uns die Zukunft so bringt.....auch wenn ich sehr dankbar bin das wir bisher von schweren Krankheiten oder Unfällen verschont geblieben sind.
    Mein Vater ist vor drei Jahren gestorben und meine Mutter wohnt 700 km weit weg. Auch mein Bruder wohnt noch 300 km von meiner Mutter entfernt. Wir setzen da vor allem auf das ausgezeichnete Netzwerk, das sie an ihrem Wohnort hat. Freunde, die einem helfen, sind natürlich auch eine Alternative zu Verwandten. Neulich ist meine Mutter schwer gestürzt, da hat eine Bekannte sie zum Arzt gefahren und anschließend die Nacht bei ihr verbracht, weil Verdacht auf Gehirnerschütterung bestand. Auf solche Kontakte sind wir da wirklich angewiesen. Wie es allerdings werden würde, falls sie mal dauerhaft auf Hilfe angewiesen ist, das weiß ich nicht. Meine Mutter ist jetzt Mitte 60 und fährt selber noch regelmäßig zu ihrer Mutter, die mit 91 300 km von ihr entfernt allein lebt. Da ist es allerdings so, dass mein Onkel in der Nähe wohnt und öfter nach seiner Mutter sieht.

  10. #20
    joyceM Gast

    Standard Re: Älterwerden der Eltern und man wohnt weiter weg .......

    Zitat Zitat von Kabelfresser Beitrag anzeigen
    Noch sind meine Eltern und Schwiegereltern mit Mitte 60 ganz fit, aber ich weiß das sich das ganz schnell mal ändern kann.

    In letzter Zeit beschäftigt mich immer mehr die Frage, was wir mal machen werden wenn sie Hilfe oder gar Pflege benötigen. Habt ihr solche Situationen mit euren Eltern im Vorfeld mal besprochen? Wir wohnen 2 bzw. 3 Autostunden entfernt, könnten also im Notfall gar nicht so schnell reagieren. Leider wohnen auch fast alle Verwandten weiter weg.
    Ich habe z.B. meine Überforderung schon gemerkt, als meine Mutter vor einem Jahr plötzlich ins KKH musste und mein Vater völlig aufgelöst und unter Tränen bei mir anrief, weil er gar nicht wusste was er nun machen soll.

    Manchmal habe ich echt Angst was uns die Zukunft so bringt.....auch wenn ich sehr dankbar bin das wir bisher von schweren Krankheiten oder Unfällen verschont geblieben sind.
    Mein Vater ist 2005 gestorben und meine Mutter wohnt im Ausland, 2000km weit weg. Meine Schwester wohnt in der selben Stadt und sie kümmert sich gut um sie. Oft habe ich ein schlechtes Gewissen, da meine Schwester sich um alles kümmert und viel Arbeit damit hat.
    Aber ich kann es ja nicht ändern. Ich fahre so oft, wie möglich hin, aber sollte sie mal pflegebedürftig sein, müssen wir entscheiden, ob sie in ein Pflegeheim kommt, meine Schwester will das auf keinen Fall.

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