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Thema: "Bestrafung" in der Grundschule

  1. #11
    Sommerschnee Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Und das Nacharbeiten zu Hause ist oft selbstständig nicht möglich und somit werden Eltern zum Ersatzlehrer.
    Naja, dann reden sie vielleicht mal ein ernstes Wörtchen mit ihrem Nachwuchs und denken nicht, dass es sie nichts angeht. Was in dieser Situation ja durchaus sinnvoll wäre.
    Soraya78 gefällt dies

  2. #12
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn

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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Eure Meinung bitte mal zu diesem Konzept
    An der weiterführenden Schule haben wir ein ähnliches Konzept.
    Es gibt eine Verwarnung. Danach geht es zur Reflexion zum Soz.-Päd. und die Eltern bekommen eine Meldung. Wer zum dritten Mal beim Soz.-Päd. sitzt wird eine Woche von der Schule ausgeschlossen. Effekt: Die, die eh kein Bock auf Schule haben und denen es auch egal ist, dass sie Stress bekommen, sind mehrfach im Jahr ausgeschlossen.

    Ich finde es ja richtig, dass die stillen Schüler und die fleißigen Schüler so geschützt werden, ich sehe aber auch, dass da eine ganze Gruppe von Jungen (es gibt tatsächlich nur ein Mädchen an der ganzen Schule, dass von der Schule ausgeschlossen wurde, aber alleine in der Klasse meiner Tochter 4 Jungen) produziert wird, die keinen Schulabschluss bekommen werden, weil sie den Stoff eben nicht nacharbeiten. Es zum Teil auch gar nicht können, weil sie durch die häusliche Situation oder aber durch ADS daran gehindert werden. Besser fände ich es, wenn ein Lehrer oder auch ein Soz.-Päd. mit diesen Schülern in einem extra Raum den Stoff gemeinsam nacharbeiten würde. Das Aussetzen der Schulpflicht kann doch nicht die Lösung sein um störende Schüler los zu werden.
    Vorfreude!


  3. #13
    sockenwolle Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    An der weiterführenden Schule haben wir ein ähnliches Konzept.
    Es gibt eine Verwarnung. Danach geht es zur Reflexion zum Soz.-Päd. und die Eltern bekommen eine Meldung. Wer zum dritten Mal beim Soz.-Päd. sitzt wird eine Woche von der Schule ausgeschlossen. Effekt: Die, die eh kein Bock auf Schule haben und denen es auch egal ist, dass sie Stress bekommen, sind mehrfach im Jahr ausgeschlossen.

    Ich finde es ja richtig, dass die stillen Schüler und die fleißigen Schüler so geschützt werden, ich sehe aber auch, dass da eine ganze Gruppe von Jungen (es gibt tatsächlich nur ein Mädchen an der ganzen Schule, dass von der Schule ausgeschlossen wurde, aber alleine in der Klasse meiner Tochter 4 Jungen) produziert wird, die keinen Schulabschluss bekommen werden, weil sie den Stoff eben nicht nacharbeiten. Es zum Teil auch gar nicht können, weil sie durch die häusliche Situation oder aber durch ADS daran gehindert werden. Besser fände ich es, wenn ein Lehrer oder auch ein Soz.-Päd. mit diesen Schülern in einem extra Raum den Stoff gemeinsam nacharbeiten würde. Das Aussetzen der Schulpflicht kann doch nicht die Lösung sein um störende Schüler los zu werden.
    eine woche?
    das finde ich jetzt total daneben.

  4. #14
    elague Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    Ich kenne diese Art des Vorgehens nur von den unteren Jahrgängen am Gymnasium und es hat nicht funktioniert. Die Schüler haben die Störungen in der Klasse fortgesetzt, in die sie geschickt wurden.
    Und das Nacharbeiten zu Hause ist oft selbstständig nicht möglich und somit werden Eltern zum Ersatzlehrer.
    die saßen allein in einer anderen Klasse und haben weiter gestört?

    Dann war das Kind eh schon in den Brunnen gefallen.

  5. #15
    Miamina Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Cajaa Beitrag anzeigen
    An der weiterführenden Schule haben wir ein ähnliches Konzept.
    Es gibt eine Verwarnung. Danach geht es zur Reflexion zum Soz.-Päd. und die Eltern bekommen eine Meldung. Wer zum dritten Mal beim Soz.-Päd. sitzt wird eine Woche von der Schule ausgeschlossen. Effekt: Die, die eh kein Bock auf Schule haben und denen es auch egal ist, dass sie Stress bekommen, sind mehrfach im Jahr ausgeschlossen.

    Ich finde es ja richtig, dass die stillen Schüler und die fleißigen Schüler so geschützt werden, ich sehe aber auch, dass da eine ganze Gruppe von Jungen (es gibt tatsächlich nur ein Mädchen an der ganzen Schule, dass von der Schule ausgeschlossen wurde, aber alleine in der Klasse meiner Tochter 4 Jungen) produziert wird, die keinen Schulabschluss bekommen werden, weil sie den Stoff eben nicht nacharbeiten. Es zum Teil auch gar nicht können, weil sie durch die häusliche Situation oder aber durch ADS daran gehindert werden. Besser fände ich es, wenn ein Lehrer oder auch ein Soz.-Päd. mit diesen Schülern in einem extra Raum den Stoff gemeinsam nacharbeiten würde. Das Aussetzen der Schulpflicht kann doch nicht die Lösung sein um störende Schüler los zu werden.
    Das mit dem Ausschließen finde ich unmöglich!

  6. #16
    Avatar von Cajaa
    Cajaa ist offline Crashhuhn

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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Eine Woche nach drei Störungen. Und ich bin mir zumindest bei einer Lehrerin sicher, dass sie die Störung sehr, sehr großzügig zu ihren Gunsten auslegt, sprich die Schüler, die sie eh nicht leiden kann, auch schnell zum Soz.-Päd. schickt.

    Vor allem findet der Ausschluss ja inzwischen ohne Konferenz statt. Früher konnten sich ja wenigstens noch die anderen Lehrer für die Jungs einsetzen, dass ist jetzt nicht mehr möglich.
    Obwohl ich direkt gar nicht davon betroffen bin, macht mich dieses Verfahren wütend und das habe ich damals auch so gesagt. Ich war aber fast alleine mit dieser Meinung und mir wurde Sozialromantik vorgeworfen, weil ich eben der Meinung bin, dass die Schule da schlicht in der Pflicht ist. *seufzt* Beim Schwänzen bekommt diese Schule es nicht hin die Eltern zu unterrichten, aber so einen Quark ziehen die hart durch.
    Klopferline gefällt dies
    Vorfreude!


  7. #17
    Gast Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Miamina Beitrag anzeigen
    An unserer Grundschule gibt es ein neues Konzept, da die Störungen im Unterricht immer massiver werden.
    Grundsätzlich heißt es da:

    Jeder Schüler hat das recht ungestört zu lernen.
    Jeder Lehrer hat das rech ungestört zu unterrichten.

    Es soll der Schüler nach einer Störung (gravierenderer Art und nicht nur mal quasseln) ermahnt werden, bei der zweiten Störung wird mit betreffendem Schüler nochmal gesprochen und auf die Konsequenzen einer weiteren Störung hingewiesen. Nach einer dritten Störung gilt folgendes:
    Der Schüler muss in eine andere Klasse, dort gibt es einen Tisch, an dem er einen Bogen zur Reflektion seines Verhaltens ausfüllen muss. Dieser Bogen muss von den Eltern unterschrieben werden und landet in der Schülerakte.
    Die verpassten Unterrichtsthemen müssen dann daheim selbstständig nachgeholt werden

    Seitdem der Elternbrief dazu raus ist, laufen beim Elternbeirat (und somit auch mir) die Telefone heiß und ein Aufschrei geht durch die Elternschaft.

    Eure Meinung bitte mal zu diesem Konzept (ich halte meine erstmal bewusst zurück und äußere mich später noch dazu).
    Finde ich für die Grundschule übertrieben, da erhoffe/bzw erwarte ich andere pädagogische Konzepte.
    An der weiterführenden Schule fände ich es aber ok.

  8. #18
    Avatar von tausendschoen
    tausendschoen ist offline normal verrückt

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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Ich find es gut und würde die Pläne unterstützen.
    LG

    Tausendschoen



  9. #19
    Avatar von tausendschoen
    tausendschoen ist offline normal verrückt

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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Finde ich für die Grundschule übertrieben, da erhoffe/bzw erwarte ich andere pädagogische Konzepte.
    An der weiterführenden Schule fände ich es aber ok.
    Die da wären???
    LG

    Tausendschoen



  10. #20
    Avatar von choernch
    choernch ist gerade online Mama hat immer Recht

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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Ich bin immer dafür, dass Kinder lernen, dass ihre Handlungen Konsequenzen haben. Massive Störungen des Unterrichts beeinträchtigen alle Anderen - egal ob Lehrer oder Schüler.

    Deshalb bin ich für Konsequenzen.

    Ob der von Eurer Schule gewählte Weg richtig ist, bin ich mir nicht sicher.

    Bei uns ist es so, dass das entsprechende Kind nach mindestens 2 Verwarnungen im Schulsekretariat sitzen muss und dort seine Aufgaben unter Aufsicht der Sekretärin machen muss. Zudem muss es selbst einen Brief an seine Eltern schreiben - also der Wortlaut ist vorgegeben und das Kind muss ihn abschreiben. Dieser Brief muss unterschrieben zurück an die Schule.

    Ich kann aber auch nicht verstehen, warum bei Euch so eine riesige Welle ausgelöst wird. Auch wenn Eltern Schulnoten einzeln angreifen (teilweise sogar gerichtlich) kann ich das nicht wirklich verstehen. Es ist von Anfang an wichtig, den Kontakt zum Lehrer aufzubauen und zu versuchen sich einzubringen. Nicht erst in die Schule rennen, wenn es Probleme gibt.

    Es ist grundsätzlich richtig, dass man sich als Eltern vor sein Kind stellt. Ich muss aber auch Erkennen, dass mein Kind nicht unfehlbar ist und man sollte auch Ratschläge von Fachleuten (und für die Schule sind die Lehrer nun mal Fachleute) entgegen nehmen.

    Hier gibt es Eltern, da hat schon der Kindergarten Auffälligkeiten bei Kindern festgestellt, die Schule hat ebenso Auffälligkeiten festgestellt und jeweils wurde eine Abklärung und ggf. Behandlung angeraten. Diese Eltern haben immer nur gemeint, dass alle gegen ihr Kind wären und jede Behandlung bzw. Hilfe abgelehnt. Das kommt mir ein bisschen vor, wie der Geisterfahrer, der sich beschwert, dass als verkehrt herum auf der Autobahn fahren.
    knuffi1981 gefällt dies

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