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Thema: "Bestrafung" in der Grundschule

  1. #41
    Sommerschnee Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Und ein Kind was täglich stört, hat dann gar keinen Unterricht mehr?
    Quatsch. Dann würde eine Woche Schulausschluss folgend und danach ein Schulwechsel. So sieht es unser Bundesland vor.

    Ein Kind das täglich stört, stört auch täglich seine Mitschüler. Die sind i. d. R. in der Mehrheit uns sollten nicht wegen einer Einzelperson in ihren Rechten eingeschränkt werden.
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  2. #42
    Avatar von Klopferline
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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Schmusebaerchen Beitrag anzeigen
    Ja, bei letzteren wird auch das nicht viel helfen. Da müssen dann andere Lösungen her. Den Kindern würde es dann mehr helfen, wenn ihre Eltern bereit sind, mit ihrem Kind und Unterstützung durch Fachkräfte an dem Problem zu arbeiten. Das Problem ist leider, dass entweder die Eltern das Problem als solches nicht sehen (wollen) oder das Kind trotz ernsthafter Bemühungen der Eltern nicht erreicht werden kann.
    Trotzdem muss es im Interesse ALLER Schüler eine Regelung geben, die massive Störungen unterbindet.
    Ich finde das wirklich sehr schwierig. Selbst wenn die Eltern Hilfe holen, Therapien beginnen etc. pp. wird eine Veränderung nicht von einem auf den anderen Tag möglich sein und dann ist es schon eine sehr hilflose Maßnahme, die Schüler in eine andere Klasse zu setzen und vom Unterricht auszuschließen.
    Zumal halt das Problem bleibt, was ich erlebt habe, daß dann eben in diesen Klassen weiter der Unterricht gestört wird.

    Schwierig, wirlich, die Schule hat ja auch kaum Möglichkeiten

  3. #43
    Babette267 Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Miamina Beitrag anzeigen
    An unserer Grundschule gibt es ein neues Konzept, da die Störungen im Unterricht immer massiver werden.
    Grundsätzlich heißt es da:

    Jeder Schüler hat das recht ungestört zu lernen.
    Jeder Lehrer hat das rech ungestört zu unterrichten.

    Es soll der Schüler nach einer Störung (gravierenderer Art und nicht nur mal quasseln) ermahnt werden, bei der zweiten Störung wird mit betreffendem Schüler nochmal gesprochen und auf die Konsequenzen einer weiteren Störung hingewiesen. Nach einer dritten Störung gilt folgendes:
    Der Schüler muss in eine andere Klasse, dort gibt es einen Tisch, an dem er einen Bogen zur Reflektion seines Verhaltens ausfüllen muss. Dieser Bogen muss von den Eltern unterschrieben werden und landet in der Schülerakte.
    Die verpassten Unterrichtsthemen müssen dann daheim selbstständig nachgeholt werden

    Seitdem der Elternbrief dazu raus ist, laufen beim Elternbeirat (und somit auch mir) die Telefone heiß und ein Aufschrei geht durch die Elternschaft.

    Eure Meinung bitte mal zu diesem Konzept (ich halte meine erstmal bewusst zurück und äußere mich später noch dazu).
    Schlecht finde ich es nicht, wenn es erst nach der 2. Mahnung passiert. Bei uns werden die Kinder auch auf den Gang geschickt - da gibt es Tische, an denen sie dann allein arbeiten können. Oder wenn's ganz schlimm wird, muss das Kind in einer anderen Klasse sitzen.
    Gestern beim Vorlesefrühstück habe ich erlebt, dass ein Junge nicht mit zum Vorlesen durfte (das fand in der Bibliothek statt), weil er gegen die ausdrückliche Anweisung der Lehrerin seinen Becher am Waschbecken ausgespült hatte.

  4. #44
    Avatar von Klopferline
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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sommerschnee Beitrag anzeigen
    Quatsch. Dann würde eine Woche Schulausschluss folgend und danach ein Schulwechsel. So sieht es unser Bundesland vor.
    das stand aber nicht so bei Miamina sondern das brachte Cajaa als Beispiel. Keine Ahnung, ob das die weitere Verfahrensweise an der Grundschule von Miamina ist.

    Zitat Zitat von Sommerschnee Beitrag anzeigen
    Ein Kind das täglich stört, stört auch täglich seine Mitschüler. Die sind i. d. R. in der Mehrheit uns sollten nicht wegen einer Einzelperson in ihren Rechten eingeschränkt werden.
    stimmt, die Frage ist nur, wie das zu schaffen ist.

  5. #45
    Sommerschnee Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    ich hab da so meine Zweifel. Entweder sind die Eltern sowieso bemüht, etwas gegen dieses Verhalten zu unternehmen und es ändert sich (warum auch immer nichts) oder es ist den Eltern egal. Aber in beiden Fällen wird keine "Bestrafung" der Eltern schneller oder überhaupt etwas an der Situation in der Schule ändern. (mal von "Einzeltätern" abgesehen)
    Oh doch . Gerade die Eltern, denen das Verhalten ihrer Kinder in der Schule egal ist, stören sich oft SEHR daran, mit ihren Kindern lernen zu müssen. Ich glaube, dieser Erziehungseffekt wäre gar nicht schlecht.

  6. #46
    Sommerschnee Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    stimmt, die Frage ist nur, wie das zu schaffen ist.
    Bei massiven Störungen im Notfall durch sofortiges Eingreifen und Entfernen der Ursache. Wie sonst?

    Nachsitzen lassen darf man nicht, Strafarbeiten laufen die Eltern Amok, in die Ecke stehen ist auch daneben und alles Reden und Vorwarnen hat nix gebracht..

  7. #47
    Avatar von Klopferline
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    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sommerschnee Beitrag anzeigen
    Bei massiven Störungen im Notfall durch sofortiges Eingreifen und Entfernen der Ursache. Wie sonst?
    Würdest Du das bei Deinem Kind genau so unterstützen, wenn Du plötzlich davon in Kenntnis gesetzt wirst, dass Dein Kind täglich, alle 2 Tage oder wie auch immer, den Unterricht stört und Deine massiven Bemühungen zu Hause, nichts bringen?

    Es sind ja nicht immer Eltern, denen alles völlig egal ist sondern es kann ja durchaus andere Ursachen für so ein Verhalten geben.
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  8. #48
    Geradeaus Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Finde ich ok. Selbst verantwortlich für sein Tun zu sein ist nicht verkehrt.
    Zitat Zitat von Miamina Beitrag anzeigen
    An unserer Grundschule gibt es ein neues Konzept, da die Störungen im Unterricht immer massiver werden.
    Grundsätzlich heißt es da:

    Jeder Schüler hat das recht ungestört zu lernen.
    Jeder Lehrer hat das rech ungestört zu unterrichten.

    Es soll der Schüler nach einer Störung (gravierenderer Art und nicht nur mal quasseln) ermahnt werden, bei der zweiten Störung wird mit betreffendem Schüler nochmal gesprochen und auf die Konsequenzen einer weiteren Störung hingewiesen. Nach einer dritten Störung gilt folgendes:
    Der Schüler muss in eine andere Klasse, dort gibt es einen Tisch, an dem er einen Bogen zur Reflektion seines Verhaltens ausfüllen muss. Dieser Bogen muss von den Eltern unterschrieben werden und landet in der Schülerakte.
    Die verpassten Unterrichtsthemen müssen dann daheim selbstständig nachgeholt werden

    Seitdem der Elternbrief dazu raus ist, laufen beim Elternbeirat (und somit auch mir) die Telefone heiß und ein Aufschrei geht durch die Elternschaft.

    Eure Meinung bitte mal zu diesem Konzept (ich halte meine erstmal bewusst zurück und äußere mich später noch dazu).

  9. #49
    Britta02 Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Störende Schüler haben häufig einen Grund, warum sie stören. Sie aus der Gemeinschaft auszuschließen und gerade schwächeren Schülern das alleinige Nacharbeiten zu verordnen läßt gerade die hinten runterfallen. Wie ein Grundschüler Unterrichtsthemen allein dahei nacharbeiten soll bleibt mir ein Rätsel. Das funktioniert nur, wenn die Eltern hinterher sind.

    Es wird unter einigen Schülern Frustration erzeugen und damit ist nichts gewonnen. Mir fehlt bei diesem über einen Kamm geschere auch die Individualiät. Da darf ein Lehrer, der keine Lust auf Differenzierung hat, besnders gute und schlechte Schüler die dann eben stören einfach ausschließen? Die Frage ist nicht, was steht auf dem Papier, sondern wie wird es gelebt werden? Dass Eltern da nachfragen verstehe ich voll und ganz und das wollte ich auch geklärt haben. Die Ankündigung "massive Störung" ist nämlich schwammig. Und was schon schwammig formuliert ist wird auch schwammig durchgeführt und ist daher für Kidner dieses Alters schwerer nachzuvollziehen oder einzuhalten.
    Rachel_78 gefällt dies

  10. #50
    Sommerschnee Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Würdest Du das bei Deinem Kind genau so unterstützen, wenn Du plötzlich davon in Kenntnis gesetzt wirst, dass Dein Kind täglich, alle 2 Tage oder wie auch immer, den Unterricht stört und Deine massiven Bemühungen zu Hause, nichts bringen?
    Plötzlich kommt da meist gar nichts. Meist beginnen die Auffälligkeiten schon im Kiga und die Eltern wurden auch frühzeitig informiert.

    Plötzlich kommt so etwas nur wenn gravierende Dinge im Leben eines Kindes geschehen: Scheidung der Eltern, Todesfall usw.

    Und da würde sicherlich kein Lehrer das Kind aus dem Unterricht entfernen lassen und keine Konferenz würde einen Schulausschluss durchziehen können.
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