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Thema: "Bestrafung" in der Grundschule

  1. #1
    Gast

    Standard "Bestrafung" in der Grundschule

    An unserer Grundschule gibt es ein neues Konzept, da die Störungen im Unterricht immer massiver werden.
    Grundsätzlich heißt es da:

    Jeder Schüler hat das recht ungestört zu lernen.
    Jeder Lehrer hat das rech ungestört zu unterrichten.

    Es soll der Schüler nach einer Störung (gravierenderer Art und nicht nur mal quasseln) ermahnt werden, bei der zweiten Störung wird mit betreffendem Schüler nochmal gesprochen und auf die Konsequenzen einer weiteren Störung hingewiesen. Nach einer dritten Störung gilt folgendes:
    Der Schüler muss in eine andere Klasse, dort gibt es einen Tisch, an dem er einen Bogen zur Reflektion seines Verhaltens ausfüllen muss. Dieser Bogen muss von den Eltern unterschrieben werden und landet in der Schülerakte.
    Die verpassten Unterrichtsthemen müssen dann daheim selbstständig nachgeholt werden

    Seitdem der Elternbrief dazu raus ist, laufen beim Elternbeirat (und somit auch mir) die Telefone heiß und ein Aufschrei geht durch die Elternschaft.

    Eure Meinung bitte mal zu diesem Konzept (ich halte meine erstmal bewusst zurück und äußere mich später noch dazu).

  2. #2
    Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Miamina Beitrag anzeigen
    An unserer Grundschule gibt es ein neues Konzept, da die Störungen im Unterricht immer massiver werden.
    Grundsätzlich heißt es da:

    Jeder Schüler hat das recht ungestört zu lernen.
    Jeder Lehrer hat das rech ungestört zu unterrichten.

    Es soll der Schüler nach einer Störung (gravierenderer Art und nicht nur mal quasseln) ermahnt werden, bei der zweiten Störung wird mit betreffendem Schüler nochmal gesprochen und auf die Konsequenzen einer weiteren Störung hingewiesen. Nach einer dritten Störung gilt folgendes:
    Der Schüler muss in eine andere Klasse, dort gibt es einen Tisch, an dem er einen Bogen zur Reflektion seines Verhaltens ausfüllen muss. Dieser Bogen muss von den Eltern unterschrieben werden und landet in der Schülerakte.
    Die verpassten Unterrichtsthemen müssen dann daheim selbstständig nachgeholt werden

    Seitdem der Elternbrief dazu raus ist, laufen beim Elternbeirat (und somit auch mir) die Telefone heiß und ein Aufschrei geht durch die Elternschaft.

    Eure Meinung bitte mal zu diesem Konzept (ich halte meine erstmal bewusst zurück und äußere mich später noch dazu).
    ich kenn das genau so.
    einmal mit wetterampel, einmal mit strichliste.
    der bogen hatte den namen ZEITRÄUBER.

    ich finds ok.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Bei massiven Unterrichtsstörung finde ich 2 Vorwarnungen zuviel.

    Massive Störung bedeutet für mich sofortiges Ziehen von Konsequenzen.
    Alex1961, antin, katjabw und 5 anderen gefällt dies.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    ich kenn das genau so.
    einmal mit wetterampel, einmal mit strichliste.
    der bogen hatte den namen ZEITRÄUBER.
    Aber hier handelt es sich doch sicher um "normale" Störungen wie quasseln usw. Die TE sprach von massiven Störungen.

  5. #5
    Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Wenn der Lehrer nicht willkürlich abstraft oder "Störungen" evtl. falsch deutet, finde ich diese Regelung nicht unbedingt bedenklich. Der Schüler bekommt zwei Verwarnungen.

    Bei meinem Sohn in der Klasse gab es einen Störenfried. Die Lehrerin hat in zig mal ermahnt, in allen möglichen Tonlagen und jeden Tag mehrmals aufs Neue. Einmal hat sie sich dann im Ton vergriffen und die Mutti ist Sturm gelaufen. Es sollte so weit gehen, dass die Lehrerin aus der Klasse genommen wird.

  6. #6
    Avatar von chick
    chick ist gerade online Supermutti!!!
    Registriert seit
    10.08.2006
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    9.782

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Dem wir dja Einiges voraus gegangen sein. Und du schreibst ja selbst, dass einmaliges quasseln nicht so geahndet wird. Außerdem gibt es Vorwarnungen.

    Was soll denn noch passieren?

    Ich fände das Vorgehen OK und würde gesichert nicht beim Elternbeirat vorstellig werden.
    euli und weisserrabe2001 gefällt dies.

  7. #7
    _unschuldig_ ist offline Pooh-Bah
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    Beiträge
    2.470

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    hier läuft es wohl so: kind ist bei der einführung neuer themen in der klasse, wird danach in den vorraum geschickt, um dort zu arbeiten. mein kind saß mal eine woche im flur auf diese art und weise, und es scheint geholfen zu haben.
    sein stören sah so aus, dass er sich nicht meldete, sondern einfach die antworten in den raum rief, und wohl insgesamt unruhe in die klasse brachte.
    bei euch würde mich das nachholen von themen zuhause stören.

  8. #8
    Gast

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule


  9. #9
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast
    Registriert seit
    29.06.2007
    Beiträge
    24.439

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Ich kenne diese Art des Vorgehens nur von den unteren Jahrgängen am Gymnasium und es hat nicht funktioniert. Die Schüler haben die Störungen in der Klasse fortgesetzt, in die sie geschickt wurden.
    Und das Nacharbeiten zu Hause ist oft selbstständig nicht möglich und somit werden Eltern zum Ersatzlehrer.

  10. #10
    Avatar von Tine1974
    Tine1974 ist offline EsLäuftSichAllesZurecht!
    Registriert seit
    12.07.2008
    Beiträge
    13.673

    Standard Re: "Bestrafung" in der Grundschule

    Zitat Zitat von Miamina Beitrag anzeigen
    An unserer Grundschule gibt es ein neues Konzept, da die Störungen im Unterricht immer massiver werden.
    Grundsätzlich heißt es da:

    Jeder Schüler hat das recht ungestört zu lernen.
    Jeder Lehrer hat das rech ungestört zu unterrichten.

    Es soll der Schüler nach einer Störung (gravierenderer Art und nicht nur mal quasseln) ermahnt werden, bei der zweiten Störung wird mit betreffendem Schüler nochmal gesprochen und auf die Konsequenzen einer weiteren Störung hingewiesen. Nach einer dritten Störung gilt folgendes:
    Der Schüler muss in eine andere Klasse, dort gibt es einen Tisch, an dem er einen Bogen zur Reflektion seines Verhaltens ausfüllen muss. Dieser Bogen muss von den Eltern unterschrieben werden und landet in der Schülerakte.
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    Eure Meinung bitte mal zu diesem Konzept (ich halte meine erstmal bewusst zurück und äußere mich später noch dazu).
    Völlig richtig! Sonst laufen vielleicht auch bald die Eltern der Schüler Sturm, die nicht den Unterricht stören, weil ihre Kinder wegen der Störenfriede nicht in Ruhe arbeiten können.
    Fress oder sterb!
    Lang lebe der Emperativ!

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