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Thema: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

  1. #1
    Avatar von harmony
    harmony ist offline liebt das Meer
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    Standard @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    So nun ist es soweit, dass wir uns mit dem Thema auseinander setzen müssen. Mein 86 jähriger Vater ist gerade in Kurzzeitpflege und wenn er da raus ist, benötigen wir einen Pflegedienst für ihn. Er hat bislang noch allein gewohnt und sich auch allein versorgt. Wir haben immer mal nach ihm geschaut, evtl eingekauft, wenn es es denn wollte oder ihn zu Ärzten begleitet. Meist kam er aber gut alleine klar und wollte es auch so. Er ist für sein Alter immer noch recht fit gewesen, hört zwar schlecht und sieht auf einem Auge kaum noch was und eine leichte Altersdemenz hat er auch, aber es klappte ganz gut.
    Ende Januar hatte er einen schweren Harnwegsinfekt, kam in die Klinik, wo noch eine Urosepsis und ein Durchgangssyndrom dazu kam. Zwei Wochen war er dort stationär , zeitweise auch auf Intensiv und da er noch etwas klapperig und geschwächt ist und ihn der Aufenthalt in der Klinik auch sehr angestrengt hat, ist er jetzt zur Kurzzeitpflege.

    Allerdings wird er sich danach warscheinlich nicht mehr allein versorgen können und daher schauen wir nun, wie wir ihm da am besten helfen können. Pflegestufe 1 ist durch und wir würden gern einen Pflegedienst beauftragen, der morgens und abends nach ihm schaut. Worauf muss man da achten, gibts einen Pflegedienst der besonders zu empfehlen ist? Wie regelt ihr das mit euren Eltern, inwieweit brauchen sie Hilfe? Wir überlegen, noch jemanden zusätzlich zu engagieren, der tagsüber nach ihm schaut, so 2-3mal pro Woche, den Einkauf erledigt, ihm im Haushalt zur Hand geht. Sowohl meine Schwester als auch ich können ihn nicht zu uns nehmen, weil uns zum einen die Zeit für die Betreuung fehlt und wir uns das zum anderen auch mit der Pflege nicht vorstellen können. So sehr ich meinen Dad liebe, aber das übersteigt meine Kräfte.
    Ins Altenheim möchte er noch nicht, er ist sehr freiheitsliebend und gern unabhängig und findet es jetzt im Pflegeheim schrecklich( da sind nur alte Leute). Er ist schnell genervt, wenn viele Leute um ihn rum sind und hat am liebsten seine Ruhe. Wir müssen mal sehen, wie lange es mit dieser Lösung klappt, ansonsten wäre betreutes Wohnen noch eine Alternative.

    Wie macht ihr das mit euren alten Eltern? Wäre für Tipps und Erfahrungen dankbar!

  2. #2
    Avatar von kati1966
    kati1966 ist offline Frauimmermüde
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Zitat Zitat von harmony Beitrag anzeigen
    So nun ist es soweit, dass wir uns mit dem Thema auseinander setzen müssen. Mein 86 jähriger Vater ist gerade in Kurzzeitpflege und wenn er da raus ist, benötigen wir einen Pflegedienst für ihn. Er hat bislang noch allein gewohnt und sich auch allein versorgt. Wir haben immer mal nach ihm geschaut, evtl eingekauft, wenn es es denn wollte oder ihn zu Ärzten begleitet. Meist kam er aber gut alleine klar und wollte es auch so. Er ist für sein Alter immer noch recht fit gewesen, hört zwar schlecht und sieht auf einem Auge kaum noch was und eine leichte Altersdemenz hat er auch, aber es klappte ganz gut.
    Ende Januar hatte er einen schweren Harnwegsinfekt, kam in die Klinik, wo noch eine Urosepsis und ein Durchgangssyndrom dazu kam. Zwei Wochen war er dort stationär , zeitweise auch auf Intensiv und da er noch etwas klapperig und geschwächt ist und ihn der Aufenthalt in der Klinik auch sehr angestrengt hat, ist er jetzt zur Kurzzeitpflege.

    Allerdings wird er sich danach warscheinlich nicht mehr allein versorgen können und daher schauen wir nun, wie wir ihm da am besten helfen können. Pflegestufe 1 ist durch und wir würden gern einen Pflegedienst beauftragen, der morgens und abends nach ihm schaut. Worauf muss man da achten, gibts einen Pflegedienst der besonders zu empfehlen ist? Wie regelt ihr das mit euren Eltern, inwieweit brauchen sie Hilfe? Wir überlegen, noch jemanden zusätzlich zu engagieren, der tagsüber nach ihm schaut, so 2-3mal pro Woche, den Einkauf erledigt, ihm im Haushalt zur Hand geht. Sowohl meine Schwester als auch ich können ihn nicht zu uns nehmen, weil uns zum einen die Zeit für die Betreuung fehlt und wir uns das zum anderen auch mit der Pflege nicht vorstellen können. So sehr ich meinen Dad liebe, aber das übersteigt meine Kräfte.
    Ins Altenheim möchte er noch nicht, er ist sehr freiheitsliebend und gern unabhängig und findet es jetzt im Pflegeheim schrecklich( da sind nur alte Leute). Er ist schnell genervt, wenn viele Leute um ihn rum sind und hat am liebsten seine Ruhe. Wir müssen mal sehen, wie lange es mit dieser Lösung klappt, ansonsten wäre betreutes Wohnen noch eine Alternative.

    Wie macht ihr das mit euren alten Eltern? Wäre für Tipps und Erfahrungen dankbar!
    So ungefähr wie deinem Vater ist es bei meiner Mutter auch. Der Sozialdienst im KH kümmerte sich um die Pflegestufe 1. Wir suchten einen Pflegedienst. Leider fanden wir keinen, da sie am 23.12. entlassen wurde.

    Deshalb kümmerte sich der Sozialdienst im Krankenhaus auch da drum. Die fanden sofort einen, der am Entlassungstag zu Mutsch kam.

    Da wir den Antrag auf Pflegestufe schon vor dem Krankenhaus gestellt hatten, mussten wir nur kurz beim MDK anrufen, dass sie jetzt wieder zu Hause ist. Die kamen dann und stellten die Pflegstufe 2 fest.

    Jetzt kommt täglich Morgens und Abends der Pflegedienst und bei Bedarf Mittags (meistens arbeite ich ja nur bis Mittag, da kann ich das alleine übernehmen).

    Empfehlen wird dir hier keiner einen Pflegedienst, da unserer ja z.B. nur hier in der Gegend pflegt.

    Alles Gute.

    Ach so,einkaufen, sauber machen und so übernehmen wir, weil wir gleich ums Eck wohnen.

  3. #3
    Avatar von Stolluba
    Stolluba ist offline Flotte Studentin
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Zitat Zitat von harmony Beitrag anzeigen
    Ins Altenheim möchte er noch nicht, er ist sehr freiheitsliebend und gern unabhängig und findet es jetzt im Pflegeheim schrecklich( da sind nur alte Leute). Er ist schnell genervt, wenn viele Leute um ihn rum sind und hat am liebsten seine Ruhe. Wir müssen mal sehen, wie lange es mit dieser Lösung klappt, ansonsten wäre betreutes Wohnen noch eine Alternative.
    Über solche Sätze muss ich ja doch immer sehr schmunzeln.....

    Ich glaube ich würde eher gleich nach betreutem Wohnen gucken ehrlich gesagt.

  4. #4
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Zitat Zitat von harmony Beitrag anzeigen
    ... Wie macht ihr das mit euren alten Eltern? Wäre für Tipps und Erfahrungen dankbar!
    Meine Eltern haben eine Haushaltshilfe über einen Pflegedienst. Das ist alles.

    Dein Vater ist ein Kandidat für ein betreutes Wohnen. Ach ja, Pflegedienstempfehlung: Da läuft ganz viel über Mund-zu-Mund-Propaganda.
    Нет худа без добра.

  5. #5
    Avatar von Lacustris2
    Lacustris2 ist gerade online und wieder auf Anfang ...
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Da kann man keinen einheitlichen Rat geben. Es gibt viele kleine regionale Pflegedienste, es gibt große und kleine Sozialstationen, es gibt überregionale Pflegedienste. Ich kann dir eigentlich raten, die bei euch vertretenen Pflegedienste anzuschauen, mit den Pflegedienstleitungen Gespräche zu führen und genau darauf zu achten, wie sie sich geben. Sprich mit Leuten, zu denen die Pflegedienste gehen, ob und wie sie zufrieden sind. Schau dir das Pflegepersonal an, ob sie einen sauberen, gepflegten und kompetenten Eindruck machen. Beim Pflegegespräch zu Hause mit deinem Vater achte darauf, was für Module dir angeboten werden und ob das für deinen Vater sinnvoll ist. Lass dich beraten, was für Pflegehilfsmittel sinnvoll wären: Rollator, Badewannen/Duschsitz, Badewannenlift, Pflegebett, Toilettenstuhl, Rollstuhl, etc, damit das rechtzeitig beim Hausarzt rezeptiert und vom Sanitätshaus/Krankenkasse geliefert werden kann.
    Kläre mit dem Hausarzt ab, ob er Hausbesuche macht. Wenn nicht, mach dich bald auf die Suche nach einem anderen, der das tut.

    Ich selbst habe zehn Jahre lang bei einer kirchlich getragenen Sozialstation gearbeitet und mich dann wg. meiner Schwiegereltern auch an meine ehemaligen Kolleginnen gewandt. Das hat problemlos geklappt. Bei meiner SChwiegermutter kam damals 2 x tgl. eine SChwester, morgens zur großen Toilette und abends zur kleinen, außerdem wurden die Medikamente gerichtet und verabreicht. Abends habe ich ihr die Med. gegeben, ihr das Essen gerichtet und beim essen geholfen. Später habe ich sie ins Bett gebracht, damit mein Schwiegervater etwas Ruhe hatte.
    Außerdem waren wir nachts immer "in Bereitschaft".

    Bei meinem SChwiegervater war es ähnlich, die SChwestern kamen zum waschen, wiegen und Kompressionsstrümpfe ausziehen, ich habe ihm morgens das Frühstück gerichtet und ihm seine Medikamente gegeben, abends haben wir ihm das Essen gerichtet, ihm Gesellschaft geleistet, ihn zum schlafen umgezogen und die Strümpfe wieder ausgezogen, Med. gegeben usw. Außerdem war die Sauerstoffversorgung meine Aufgabe.
    Da wir in einem Haus wohnten, war das kein Problem mit der Pflege, außerdem kam vormittags oft meine SChwägerin und kümmerte sich um unseren alten Herrn.
    Da die Pflege meiner Schwiegereltern jeweils nur wenige Wochen ging, bekamen wir bei beiden nach ihrem Tod
    die PFlegestufe bewilligt. Bei meiner SChwiegermutter bekamen wir nach Einreichen des einwöchigen Pflegetagebuches Pflegestufe eins, beim Schwiegervater Pflegestufe drei. Er war an dem Morgen gestorben, an dem eigentlich der MDK angemeldet war. ES wurde also jeweils nach Aktenlage entschieden.
    Bei meinen Eltern war das anders, meine Mutter starb im Pflegeheim, mein Vater fiel daheim einfach um. Sie wären jetzt 88.
    Geändert von Lacustris2 (18.02.2014 um 15:32 Uhr)

  6. #6
    Avatar von kati1966
    kati1966 ist offline Frauimmermüde
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Zitat Zitat von Lacustris2 Beitrag anzeigen
    Da kann man keinen einheitlichen Rat geben. Es gibt viele kleine regionale Pflegedienste, es gibt große und kleine Sozialstationen, es gibt überregionale Pflegedienste.
    Ich selbst habe zehn Jahre lang bei einer kirchlich getragenen Sozialstation gearbeitet und mich dann wg. meiner Schwiegereltern auch an meine ehemaligen Kolleginnen gewandt. Das hat problemlos geklappt. Bei meiner SChwiegermutter kam damals 2 x tgl. eine SChwester, morgens zur großen Toilette und abends zur kleinen, außerdem wurden die Medikamente gerichtet und verabreicht. Abends habe ich ihr die Med. gegeben, ihr das Essen gerichtet und beim essen geholfen. Später habe ich sie ins Bett gebracht, damit mein Schwiegervater etwas Ruhe hatte.
    Außerdem waren wir nachts immer "in Bereitschaft".

    Bei meinem SChwiegervater war es ähnlich, die SChwestern kamen zum waschen, wiegen und Kompressionsstrümpfe ausziehen, ich habe ihm morgens das Frühstück gerichtet und ihm seine Medikamente gegeben, abends haben wir ihm das Essen gerichtet, ihm Gesellschaft geleistet, ihn zum schlafen umgezogen und die Strümpfe wieder ausgezogen, Med. gegeben usw. Außerdem war die Sauerstoffversorgung meine Aufgabe.
    Da wir in einem Haus wohnten, war das kein Problem mit der Pflege, außerdem kam vormittags oft meine SChwägerin und kümmerte sich um unseren alten Herrn.
    Da die Pflege meiner Schwiegereltern jeweils nur wenige Wochen ging, bekamen wir bei beiden nach ihrem Tod
    die PFlegestufe bewilligt. Bei meiner SChwiegermutter bekamen wir nach Einreichen des einwöchigen Pflegetagebuches Pflegestufe eins, beim Schwiegervater Pflegestufe drei. Er war an dem Morgen gestorben, an dem eigentlich der MDK angemeldet war. ES wurde also jeweils nach Aktenlage entschieden.
    Bei meinen Eltern war das anders, meine Mutter starb im Pflegeheim, mein Vater fiel daheim einfach um. Sie wären jetzt 88.
    Jetzt fällt mir was ein. Mir wurde gesagt, ich kann irgendwas für meine Rentenpunkte (?) wegen der Pflege tun. Weißt du da was GEnaueres? Muss jetzt erst mal los.

  7. #7
    Avatar von Lacustris2
    Lacustris2 ist gerade online und wieder auf Anfang ...
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Zitat Zitat von kati1966 Beitrag anzeigen
    Jetzt fällt mir was ein. Mir wurde gesagt, ich kann irgendwas für meine Rentenpunkte (?) wegen der Pflege tun. Weißt du da was GEnaueres? Muss jetzt erst mal los.
    Nee, tut mir leid, da weiß ich gar nichts. Frag mal die Gewitterhexe, die ist ja Pflegefachkraft.

  8. #8
    Avatar von Stolluba
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Zitat Zitat von kati1966 Beitrag anzeigen
    Jetzt fällt mir was ein. Mir wurde gesagt, ich kann irgendwas für meine Rentenpunkte (?) wegen der Pflege tun. Weißt du da was GEnaueres? Muss jetzt erst mal los.
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  9. #9
    hanna2003 ist gerade online Pooh-Bah
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    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Zitat Zitat von harmony Beitrag anzeigen
    Wie macht ihr das mit euren alten Eltern? Wäre für Tipps und Erfahrungen dankbar!
    Bei uns gibt es hier angesiedelt im Landratsamt einen Pflegestützpunkt, der einen bei solchen Sachen beraten kann, unten mal die Beschreibung reinkopiert, vielleicht hilft Euch das ja.
    Und ansonsten vielleicht mal in der Nachbarschaft, bei Bekannten etc. umhören wg. den Pflegediensten, wegen persönlichen Erfahrungen.

    Mit dem Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes am 01. Juli 2008, haben pflegebedürftige Menschen bzw. deren Angehörige einen Anspruch auf eine wohnortnahe, neutrale und umfassende Beratung rund um das Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit.
    Mit dem am 01.11.2010 in Betreib genommenen Pflegestützpunkt, kommt der Landkreis im Rahmen einer gemeinsamen Trägerschaft mit den Kranken- und Pflegekassen, dieser gesetzlichen aber auch gesellschaftlich wichtigen Aufgabe nach.
    Als wohnortnahe Anlaufstelle für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige hat der Pflegestützpunkt des Landkreis die Aufgabe, die Betroffenen neutral, umfassend und kostenlos über das komplexe Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit zu beraten. Durch die umfassende Beratung des Pflegestützpunkts, können den Pflegebedürftigen bzw. ihren Angehörigen unnötige Wege zu unterschiedlichen Ansprechpartnern erspart werden. Ziel des Pflegestützpunkts des Landkreises ist es, den Betroffenen Informationen und Beratung „aus einer Hand“ anzubieten.
    Zu den Aufgabengebieten des Pflegestützpunkts des Landkreises gehören u.a. folgende Bereiche:
    Informationsdienstleistung rund um das Thema Pflege
    Einzelfallbezogene Beratungsleistungen
    Vermittlung von Hilfsangeboten an Ratsuchende
    Koordinierung aller notwendigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote
    Vernetzung pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote
    Zusammenarbeit mit den Kranken- und Pflegekassen sowie den Leistungserbringern
    Nicht zum Aufgabenfeld des Pflegestützpunkts gehören die Prüfung von Leistungsvoraussetzungen und die Entscheidung für den Bezug von Leistungen der Sozialversicherung.
    Die Beratung der Pflegebedürftigen bzw. ihrer Angehörigen kann telefonisch, im Pflegestützpunkt oder bei den Pflegebedürftigen zu Hause durchgeführt werden.
    Zu den Zielgruppen des Pflegestützpunkts zählen:
    Pflegebedürftige Menschen sowie ihre Angehörigen bzw. die gesetzlichen Vertreter
    Soziale Netz-Partner der pflegebedürftigen Menschen (z.B. Nachbarn)
    Mitarbeiter/innen in Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen die von pflegebedürftigen Menschen zu einzelnen Fragen angesprochen werden
    Mitarbeiter/innen von Stadt- und Gemeindeverwaltungen
    Hausärzte
    Unterstützungspartner der Pflegebedürftigen (z.B. Nachbarschaftshilfe)


    Gruß Caro

  10. #10
    Gast

    Standard Re: @die mit alten Eltern, welchen Pflegedienst könnt Ihr empfehlen?

    Da kann man schlecht raten. Es kommt halt immer darauf an, wieviele Angebote es vor Ort gibt und ob Pflegepersonal/Patient miteinander können.

    Zu meinem Vater kommt ein freier Pflegedienst, der bereits jahrelang meine Mutter versorgt und Weiterbildungen in Schmerztherapie und Palliativversorgung u.a. hat (letzteres werden wir vielleicht bald brauchen... ). Den vorherigen Pflegedienst haben meine Eltern nach 1/2 Jahr gewechselt, weil das menschlich nicht passte (waren interessanterweise Ordensfrauen).

    Wegen Haushalts- und andere Dienste würde ich den Pflegedienst fragen, die bieten das häufig auch an oder vermitteln weiter. Bei uns ist es so, dass meine Schwester, die um die Ecke wohnt, sich gegen Bezahlung etwas kümmert (schwierige Kiste) oder eben der Pflegedienst beauftragt wird. Eine Haushaltshilfe will mein Vater nicht.

    Für deinen Vater alles Gute.

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