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Thema: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

  1. #21
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    Finde ich super. Da kann man die Schwangerschaft erholt genießen und bekommt noch den vollen Lohn. Ich musste damals bei meinem Chef richtig kämpfen für das Beschäftigungsverbot und bekam es auch erst beim zweiten Kind, obwohl es mir beim ersten schon zugestanden hätte.
    Gesetzliche BV muss er einhalten und für individuelle ist der FA der Ansprechpartner.

  2. #22
    Ngendo ist offline addict

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen
    Weil er im Zweifelsfalle eine Haftung nicht ausschließen könnte.
    Und wenn ich auf eigene Verantwortung weiter arbeite?


    Ich glaub mir fehlt das langsam der deutsche Blick.
    Haftung, Berufsverbot. Ist mir inzwischen alles zu fremd.
    Die Große 2001 - Die Kleine 2001 - Regenbringer 2007 - Feuerkind 2009


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    "Sag dem Krokodil erst wie hässlich es ist, nachdem du den Fluss überquert hast!"

  3. #23
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von Talpa Beitrag anzeigen
    ich könnte mit der freien zeit durchaus was anfangen ...
    Ich auch

  4. #24
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von Mansany Beitrag anzeigen
    Ich dachte, nur der Arzt kann ein BV aussprechen.
    Nein, es gibt BV, die bereits aufgrund des Mutterschutzgesetzes bestehen, z. B. Nachtarbeit.
    (1) Werdende Mütter dürfen nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind.
    (2) Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden
    1.
    mit Arbeiten, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als fünf Kilogramm Gewicht oder gelegentlich Lasten von mehr als zehn Kilogramm Gewicht ohne mechanische Hilfsmittel von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden. Sollen größere Lasten mit mechanischen Hilfsmitteln von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden, so darf die körperliche Beanspruchung der werdenden Mutter nicht größer sein als bei Arbeiten nach Satz 1,
    2.
    nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet,
    3.
    mit Arbeiten, bei denen sie sich häufig erheblich strecken oder beugen oder bei denen sie dauernd hocken oder sich gebückt halten müssen,
    4.
    mit der Bedienung von Geräten und Maschinen aller Art mit hoher Fußbeanspruchung, insbesondere von solchen mit Fußantrieb,
    5.
    mit dem Schälen von Holz,
    6.
    mit Arbeiten, bei denen sie infolge ihrer Schwangerschaft in besonderem Maße der Gefahr, an einer Berufskrankheit zu erkranken, ausgesetzt sind oder bei denen durch das Risiko der Entstehung einer Berufskrankheit eine erhöhte Gefährdung für die werdende Mutter oder eine Gefahr für die Leibesfrucht besteht,
    7.
    nach Ablauf des dritten Monats der Schwangerschaft auf Beförderungsmitteln,
    8.
    mit Arbeiten, bei denen sie erhöhten Unfallgefahren, insbesondere der Gefahr auszugleiten, zu fallen oder abzustürzen, ausgesetzt sind.
    (3) Die Beschäftigung von werdenden Müttern mit
    1.
    Akkordarbeit und sonstigen Arbeiten, bei denen durch ein gesteigertes Arbeitstempo ein höheres Entgelt erzielt werden kann,
    2.
    Fließarbeit mit vorgeschriebenem Arbeitstempo
    ist verboten. Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen bewilligen, wenn die Art der Arbeit und das Arbeitstempo eine Beeinträchtigung der Gesundheit von Mutter oder Kind nicht befürchten lassen. Die Aufsichtsbehörde kann die Beschäftigung für alle werdenden Mütter eines Betriebes oder einer Betriebsabteilung bewilligen, wenn die Voraussetzungen des Satzes 2 für alle im Betrieb oder in der Betriebsabteilung beschäftigten Frauen gegeben sind.
    (4) Die Bundesregierung wird ermächtigt, zur Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen der werdenden oder stillenden Mütter und ihrer Kinder durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates
    1.
    Arbeiten zu bestimmen, die unter die Beschäftigungsverbote der Absätze 1 und 2 fallen,
    2.
    weitere Beschäftigungsverbote für werdende und stillende Mütter vor und nach der Entbindung zu erlassen.
    (5) Die Aufsichtsbehörde kann in Einzelfällen bestimmen, ob eine Arbeit unter die Beschäftigungsverbote der Absätze 1 bis 3 oder einer von der Bundesregierung gemäß Absatz 4 erlassenen Verordnung fällt. Sie kann in Einzelfällen die Beschäftigung mit bestimmten anderen Arbeiten verbieten.

  5. #25
    Mumpitz ist offline Legende

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von keklik Beitrag anzeigen
    Gesetzliche BV muss er einhalten und für individuelle ist der FA der Ansprechpartner.
    Na ja, bei der ersten Schwangerschaft hat mein Chef die Vorschriften wohl einfach ignoriert, bei der zweiten hatte ich meinen Mann, der damals im Büro arbeitete, als Unterstützung und der hat darauf gedrängt, dass der Typ von der Berufsgenossenschaft vorbei kommt. Als der allerdings mit meinem Chef gesprochen hat, hat mein Chef alle Risiken einfach abgewiegelt (quasi gelogen) und es ist wieder nichts passiert. Allerdings hat mein Mann dann nochmal dort angerufen und nachgehakt, weil wir wussten, dass es in dem Beruf eigentlich immer ein Beschäftigungsverbot gibt, und da ging es dann.

  6. #26
    claud1979 ist offline Legende

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von keklik Beitrag anzeigen
    Nein, es gibt BV, die bereits aufgrund des Mutterschutzgesetzes bestehen, z. B. Nachtarbeit.
    (1) Werdende Mütter dürfen nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind.
    (2) Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden
    1.
    mit Arbeiten, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als fünf Kilogramm Gewicht oder gelegentlich Lasten von mehr als zehn Kilogramm Gewicht ohne mechanische Hilfsmittel von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden. Sollen größere Lasten mit mechanischen Hilfsmitteln von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden, so darf die körperliche Beanspruchung der werdenden Mutter nicht größer sein als bei Arbeiten nach Satz 1,
    2.
    nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet,
    3.
    mit Arbeiten, bei denen sie sich häufig erheblich strecken oder beugen oder bei denen sie dauernd hocken oder sich gebückt halten müssen,
    4.
    mit der Bedienung von Geräten und Maschinen aller Art mit hoher Fußbeanspruchung, insbesondere von solchen mit Fußantrieb,
    5.
    mit dem Schälen von Holz,
    6.
    mit Arbeiten, bei denen sie infolge ihrer Schwangerschaft in besonderem Maße der Gefahr, an einer Berufskrankheit zu erkranken, ausgesetzt sind oder bei denen durch das Risiko der Entstehung einer Berufskrankheit eine erhöhte Gefährdung für die werdende Mutter oder eine Gefahr für die Leibesfrucht besteht,
    7.
    nach Ablauf des dritten Monats der Schwangerschaft auf Beförderungsmitteln,
    8.
    mit Arbeiten, bei denen sie erhöhten Unfallgefahren, insbesondere der Gefahr auszugleiten, zu fallen oder abzustürzen, ausgesetzt sind.
    (3) Die Beschäftigung von werdenden Müttern mit
    1.
    Akkordarbeit und sonstigen Arbeiten, bei denen durch ein gesteigertes Arbeitstempo ein höheres Entgelt erzielt werden kann,
    2.
    Fließarbeit mit vorgeschriebenem Arbeitstempo
    ist verboten. Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen bewilligen, wenn die Art der Arbeit und das Arbeitstempo eine Beeinträchtigung der Gesundheit von Mutter oder Kind nicht befürchten lassen. Die Aufsichtsbehörde kann die Beschäftigung für alle werdenden Mütter eines Betriebes oder einer Betriebsabteilung bewilligen, wenn die Voraussetzungen des Satzes 2 für alle im Betrieb oder in der Betriebsabteilung beschäftigten Frauen gegeben sind.
    (4) Die Bundesregierung wird ermächtigt, zur Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen der werdenden oder stillenden Mütter und ihrer Kinder durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates
    1.
    Arbeiten zu bestimmen, die unter die Beschäftigungsverbote der Absätze 1 und 2 fallen,
    2.
    weitere Beschäftigungsverbote für werdende und stillende Mütter vor und nach der Entbindung zu erlassen.
    (5) Die Aufsichtsbehörde kann in Einzelfällen bestimmen, ob eine Arbeit unter die Beschäftigungsverbote der Absätze 1 bis 3 oder einer von der Bundesregierung gemäß Absatz 4 erlassenen Verordnung fällt. Sie kann in Einzelfällen die Beschäftigung mit bestimmten anderen Arbeiten verbieten.
    Das gabs schon immer. Die Verpflichtung des AG zu Gefährdungsbeurteilungen sind in §4 (hier nicht aufgeführt). Diese Pflicht ist "neuer".

  7. #27
    Avatar von elke75
    elke75 ist gerade online Legende

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von Mansany Beitrag anzeigen
    Spannend. Ich habe tatsächlich von keinem AG gehört, der die BV ausspricht. Wir führen diese Beurteilungen natürlich auch durch. Aber nie mit der Konsequenz BV. Ich arbeite in einem Krankenhaus. Hier werden tatsächlich nur die Intensivstationen als "Gefährdung" beurteilt. Schwangere Ärztinnen und Schwestern werden auf Normalstation versetzt.
    Ich arbeite auf Normalstation und der AG beurteilt bei allen Schwangeren die Gefährdung und das hatte in meiner 2. Schwangerschaft die Konsequenz BV

  8. #28
    Avatar von Looping
    Looping ist offline theoretisches Loophuhn

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Ich arbeite "nur" in der Kita. Und uns wird ganz klar gesagt, dass wir eine Schwangerschaft sofort mitteilen sollen. Und darauf folgt dann das Beschäftigungsverbot vom AG (mit Lohnfortzahlung).

    War letztes Jahr ziemlich unangenehm für eine Kollegin, wo alle schon von der Schwangerschaft wussten und sie das Kind in der 10. Woche verlor. Von der Fehlgeburt wussten aber noch nicht alle...als sie dann zum nächsten Team kam, dachten einige sie wäre nur zu Besuch und haben ihr erstmal gratuliert. Das ist ziemlich blöd gelaufen.

    Warum aber alle wussten, dass sie schwanger ist und nicht "krank" die offizielle Info war, ist mir bis heute schleierhaft.

    Zitat Zitat von Mansany Beitrag anzeigen
    Spannend. Ich habe tatsächlich von keinem AG gehört, der die BV ausspricht. Wir führen diese Beurteilungen natürlich auch durch. Aber nie mit der Konsequenz BV. Ich arbeite in einem Krankenhaus. Hier werden tatsächlich nur die Intensivstationen als "Gefährdung" beurteilt. Schwangere Ärztinnen und Schwestern werden auf Normalstation versetzt.

  9. #29
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen
    Das gabs schon immer. Die Verpflichtung des AG zu Gefährdungsbeurteilungen sind in §4 (hier nicht aufgeführt). Diese Pflicht ist "neuer".
    Darum ging's gerade nicht.

  10. #30
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is

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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen

    Was sagt ihr dazu?

    (Ich selber will mich zurückhalten. Mich interessiert hierzu wirklich mal die Einschätzung anderer Frauen/Mütter).
    Als Arbeitnehmerin und bei meiner Berufsauffassung:
    Yippie.

    Als Arbeitgeber: Ich erleichter mir das Leben. Ich muss nicht jeden Einzelfall prüfen und ich befinde mich rechtlich auf der sicheren Seite. Auch wenn noch nichts passiert ist: Man kann ja auch vorausschauend handeln und nicht erst im Nachhinein, wenn schon was passiert ist.

    Ich habe als AG natürlich den Nachteil der Kosten. Ob ich deshalb weniger Frauen im gebärfähigen Alter einstelle und mehr Männer:
    Nun, dazu müssten genügend geeignete Männer zur Verfügung stehen und das gebärfähige Alter ist inzwischen auch recht hoch.
    Von daher sehe ich keine Auswirkungen auf die Einstellungspraxis.

    Wenn sich die Regelung nicht bewährt, kann ich sie ja immer noch zurück nehmen.
    Ritto gefällt dies

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