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Thema: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

  1. #1
    claud1979 ist offline Legende
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    Standard Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    ....auch wenn es doch schon ein - zweimal Thema war, mich interessiert eure Meinung mit Begründung und allen Drum und Dran bzw. die Diskussion die evtl. entsteht zu folgender Thematik.

    Das Führungsteam (männerlastig) mit Betriebsrat (männerlastig) beschließt auf Anraten der Fachkraft für Arbeitssicherheit/Betriebsmedizin (beide extern; nur Männer) in einer Behindertenkomplexeinrichtung (Wohnheime, Kindergärten, Schule, Tagesstätte, Werkstätten usw) ein generelles und pauschales Beschäftigungsverbot für werdende Mütter ab Mitteilung der Schwangerschaft (natürlich bei voller Lohnfortzahlung) auszusprechen. Hintergrund: Risikominimierung/Ausschluss Haftungsfragen.
    Das gilt dann für jeden Arbeitsbereich: Mit Kindern, mit Pflege/ohne Pflege, mit Erwachsenen,geistige Behinderung/ körperliche Behinderung/ psychische Erkrankung, in der Verwaltung. Überall.
    Hintergrund: Mindestens ein ja ist bei allen Personalgruppen in der Gefährdungsbeurteilung anzukreuzen: Mit absoluter Sicherheit kann es auch für eine reine Verwaltungsangestellte nicht ausgeschlossen werden dass sie/ihr ungeborenes Kind bspw. am Gang/Pause einem Übergriff durch aggressives Klientel ausgesetzt wäre. Eine Berücksichtigung der Auftretenswahrscheinlichkeit nach Klassifizierung der Risiken will die Führungsmannschaft (zum Großteil) nicht tragen. In der Vergangenheit kam nie etwas vor und wurde anders gehandhabt. Die theoretische Möglichkeit auch für Gruppen die nicht in Pflege/mit Biostoffen etc. zu tun haben ist ausreichend.


    Was sagt ihr dazu?

    (Ich selber will mich zurückhalten. Mich interessiert hierzu wirklich mal die Einschätzung anderer Frauen/Mütter).

  2. #2
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen
    ....auch wenn es doch schon ein - zweimal Thema war, mich interessiert eure Meinung mit Begründung und allen Drum und Dran bzw. die Diskussion die evtl. entsteht zu folgender Thematik.

    Das Führungsteam (männerlastig) mit Betriebsrat (männerlastig) beschließt auf Anraten der Fachkraft für Arbeitssicherheit/Betriebsmedizin (beide extern; nur Männer) in einer Behindertenkomplexeinrichtung (Wohnheime, Kindergärten, Schule, Tagesstätte, Werkstätten usw) ein generelles und pauschales Beschäftigungsverbot für werdende Mütter ab Mitteilung der Schwangerschaft (natürlich bei voller Lohnfortzahlung) auszusprechen. Hintergrund: Risikominimierung/Ausschluss Haftungsfragen.
    Das gilt dann für jeden Arbeitsbereich: Mit Kindern, mit Pflege/ohne Pflege, mit Erwachsenen,geistige Behinderung/ körperliche Behinderung/ psychische Erkrankung, in der Verwaltung. Überall.
    Hintergrund: Mindestens ein ja ist bei allen Personalgruppen in der Gefährdungsbeurteilung anzukreuzen: Mit absoluter Sicherheit kann es auch für eine reine Verwaltungsangestellte nicht ausgeschlossen werden dass sie/ihr ungeborenes Kind bspw. am Gang/Pause einem Übergriff durch aggressives Klientel ausgesetzt wäre. Eine Berücksichtigung der Auftretenswahrscheinlichkeit nach Klassifizierung der Risiken will die Führungsmannschaft (zum Großteil) nicht tragen. In der Vergangenheit kam nie etwas vor und wurde anders gehandhabt. Die theoretische Möglichkeit auch für Gruppen die nicht in Pflege/mit Biostoffen etc. zu tun haben ist ausreichend.


    Was sagt ihr dazu?

    (Ich selber will mich zurückhalten. Mich interessiert hierzu wirklich mal die Einschätzung anderer Frauen/Mütter).
    Hm - ich kann mir nicht vorstellen, dass die gesetzlichen Kassen das über das AAG mitfinanzieren werden, so der AG denn eine Erstattung beantragt. Beantragt er die nicht - selbst Schuld und offenbar zu viel Geld und zu viel Personal. Als werdende Mutter hätte ich damit keine Probleme und würde mir ein paar schöne Wochen machen.

  3. #3
    Avatar von RosaFlieder
    RosaFlieder ist offline mittendrin
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen

    (Ich selber will mich zurückhalten. Mich interessiert hierzu wirklich mal die Einschätzung anderer Frauen/Mütter).
    Finde ich spontan bekloppt...
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  4. #4
    Gast

    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    ich könnte mit der freien zeit durchaus was anfangen ...
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  5. #5
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen
    ....auch wenn es doch schon ein - zweimal Thema war, mich interessiert eure Meinung mit Begründung und allen Drum und Dran bzw. die Diskussion die evtl. entsteht zu folgender Thematik.

    Das Führungsteam (männerlastig) mit Betriebsrat (männerlastig) beschließt auf Anraten der Fachkraft für Arbeitssicherheit/Betriebsmedizin (beide extern; nur Männer) in einer Behindertenkomplexeinrichtung (Wohnheime, Kindergärten, Schule, Tagesstätte, Werkstätten usw) ein generelles und pauschales Beschäftigungsverbot für werdende Mütter ab Mitteilung der Schwangerschaft (natürlich bei voller Lohnfortzahlung) auszusprechen. Hintergrund: Risikominimierung/Ausschluss Haftungsfragen.
    Das gilt dann für jeden Arbeitsbereich: Mit Kindern, mit Pflege/ohne Pflege, mit Erwachsenen,geistige Behinderung/ körperliche Behinderung/ psychische Erkrankung, in der Verwaltung. Überall.
    Hintergrund: Mindestens ein ja ist bei allen Personalgruppen in der Gefährdungsbeurteilung anzukreuzen: Mit absoluter Sicherheit kann es auch für eine reine Verwaltungsangestellte nicht ausgeschlossen werden dass sie/ihr ungeborenes Kind bspw. am Gang/Pause einem Übergriff durch aggressives Klientel ausgesetzt wäre. Eine Berücksichtigung der Auftretenswahrscheinlichkeit nach Klassifizierung der Risiken will die Führungsmannschaft (zum Großteil) nicht tragen. In der Vergangenheit kam nie etwas vor und wurde anders gehandhabt. Die theoretische Möglichkeit auch für Gruppen die nicht in Pflege/mit Biostoffen etc. zu tun haben ist ausreichend.


    Was sagt ihr dazu?

    (Ich selber will mich zurückhalten. Mich interessiert hierzu wirklich mal die Einschätzung anderer Frauen/Mütter).
    Finde ich super. Da kann man die Schwangerschaft erholt genießen und bekommt noch den vollen Lohn. Ich musste damals bei meinem Chef richtig kämpfen für das Beschäftigungsverbot und bekam es auch erst beim zweiten Kind, obwohl es mir beim ersten schon zugestanden hätte.

  6. #6
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen
    ....auch wenn es doch schon ein - zweimal Thema war, mich interessiert eure Meinung mit Begründung und allen Drum und Dran bzw. die Diskussion die evtl. entsteht zu folgender Thematik.

    Das Führungsteam (männerlastig) mit Betriebsrat (männerlastig) beschließt auf Anraten der Fachkraft für Arbeitssicherheit/Betriebsmedizin (beide extern; nur Männer) in einer Behindertenkomplexeinrichtung (Wohnheime, Kindergärten, Schule, Tagesstätte, Werkstätten usw) ein generelles und pauschales Beschäftigungsverbot für werdende Mütter ab Mitteilung der Schwangerschaft (natürlich bei voller Lohnfortzahlung) auszusprechen.
    GEIL .

    Schade, dass ich da nie gearbeitet habe. DAS hätte mir auch gefallen als Schwangere .
    Worauf willst Du warten?

  7. #7
    Mansany ist offline Veteran
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Das muss sich eine Firma in zweierlei Richtung leisten können, nämlich die Finanzierung der Schwangeren Mitarbeiterin, die nichts erwirtschaften kann und zum anderen das Risiko, für weibliche Fachkräfte evtl nicht mehr so attraktiv zu sein. Ich würde nicht ohne Grund ins BV gehen wollen.

  8. #8
    Avatar von Looping
    Looping ist gerade online theoretisches Loophuhn
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Mal eine allgemeine Frage, zum Thema Beschäftigungsverbot wegen Schwangerschaft. Das gibt es bei mir auf der Arbeit nämlich auch und uns wurde dazu ganz klar gesagt, dass wir dem AG sofort von der Schwangerschaft berichten müssen, sobald wir davon wissen bzw. eine Bestätigung vom Gyn haben.

    Jetzt meine Frage: Bin ich im Fall der Fälle wirklich dazu verpflichtet bzw. was passiert, wenn ich es erst im 4./5. Monat sage?

  9. #9
    Mansany ist offline Veteran
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    Ich musste damals bei meinem Chef richtig kämpfen für das Beschäftigungsverbot und bekam es auch erst beim zweiten Kind, obwohl es mir beim ersten schon zugestanden hätte.
    Ich dachte, nur der Arzt kann ein BV aussprechen.

  10. #10
    claud1979 ist offline Legende
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    Standard Re: Generelles Beschäftigungsverbot für werdende Mütter...

    Zitat Zitat von Looping Beitrag anzeigen
    Mal eine allgemeine Frage, zum Thema Beschäftigungsverbot wegen Schwangerschaft. Das gibt es bei mir auf der Arbeit nämlich auch und uns wurde dazu ganz klar gesagt, dass wir dem AG sofort von der Schwangerschaft berichten müssen, sobald wir davon wissen bzw. eine Bestätigung vom Gyn haben.

    Jetzt meine Frage: Bin ich im Fall der Fälle wirklich dazu verpflichtet bzw. was passiert, wenn ich es erst im 4./5. Monat sage?
    Nix. Du sollst. Müssen tust gar nix.

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