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Thema: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

  1. #1
    Gast

    Standard Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Mein Vater ist ja schwerkrank. Er hat COPD im vortgeschrittenen Stadium.
    Gerade ist es wieder sehr schwer und ich habe Angst um ihn. Sehr belastende Situation. Meine Mutter muss unterstützt werden.

    Ich habe seit Monaten nun sowieso ... sowas wie die Vorstufe zu einem Burnout. Depressive Episode nennt man sowas.
    Nun ist es gerade so, dass ich vor lauter Verspannungen manchmal so Schmerzen in den Armen und Händen und Beinen habe, durch die Daueranspannung, dass ich kaum meine Hände normal benutzen kann und nur sehr schlecht schlafe deswegen. Es geht mir kurz gesagt ganz ganz schlecht.

    Ich brauche irgendwie eine Auszeit. Alles ist zuviel. Ich habe Angst, bald zusammen zu klappen.

    Reicht sowas denn, um dem AG dann eine Krankschreibung einzureichen? Mein Arzt sagte, er schreibt mich ohne zu überlegen mindestens drei Wochen krank. Ich habe aber Angst vor der Reaktion des AG. Ausgepowert sein, verspannt, am Limit... klingt das nicht wie ein vorgeschobener Grund?

    Spinne ich oder wäret Ihr auch so unsicher?

  2. #2
    Avatar von Cafetante
    Cafetante ist offline Wibbelchen
    Registriert seit
    20.06.2013
    Beiträge
    18.058

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Du spinnst, geh morgen zum Doc
    Zitat Zitat von Geradeaus Beitrag anzeigen
    Mein Vater ist ja schwerkrank. Er hat COPD im vortgeschrittenen Stadium.
    Gerade ist es wieder sehr schwer und ich habe Angst um ihn. Sehr belastende Situation. Meine Mutter muss unterstützt werden.

    Ich habe seit Monaten nun sowieso ... sowas wie die Vorstufe zu einem Burnout. Depressive Episode nennt man sowas.
    Nun ist es gerade so, dass ich vor lauter Verspannungen manchmal so Schmerzen in den Armen und Händen und Beinen habe, durch die Daueranspannung, dass ich kaum meine Hände normal benutzen kann und nur sehr schlecht schlafe deswegen. Es geht mir kurz gesagt ganz ganz schlecht.

    Ich brauche irgendwie eine Auszeit. Alles ist zuviel. Ich habe Angst, bald zusammen zu klappen.

    Reicht sowas denn, um dem AG dann eine Krankschreibung einzureichen? Mein Arzt sagte, er schreibt mich ohne zu überlegen mindestens drei Wochen krank. Ich habe aber Angst vor der Reaktion des AG. Ausgepowert sein, verspannt, am Limit... klingt das nicht wie ein vorgeschobener Grund?

    Spinne ich oder wäret Ihr auch so unsicher?
    Pietje gefällt dies



    Ich habe keine Freunde
    Ich habe eine ausgewählte Sammlung an Irren
    Und ich liebe jeden Einzelnen von ihnen.



    [/CODE]

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Zitat Zitat von Geradeaus Beitrag anzeigen
    Mein Vater ist ja schwerkrank. Er hat COPD im vortgeschrittenen Stadium.
    Gerade ist es wieder sehr schwer und ich habe Angst um ihn. Sehr belastende Situation. Meine Mutter muss unterstützt werden.

    Ich habe seit Monaten nun sowieso ... sowas wie die Vorstufe zu einem Burnout. Depressive Episode nennt man sowas.
    Nun ist es gerade so, dass ich vor lauter Verspannungen manchmal so Schmerzen in den Armen und Händen und Beinen habe, durch die Daueranspannung, dass ich kaum meine Hände normal benutzen kann und nur sehr schlecht schlafe deswegen. Es geht mir kurz gesagt ganz ganz schlecht.

    Ich brauche irgendwie eine Auszeit. Alles ist zuviel. Ich habe Angst, bald zusammen zu klappen.

    Reicht sowas denn, um dem AG dann eine Krankschreibung einzureichen? Mein Arzt sagte, er schreibt mich ohne zu überlegen mindestens drei Wochen krank. Ich habe aber Angst vor der Reaktion des AG. Ausgepowert sein, verspannt, am Limit... klingt das nicht wie ein vorgeschobener Grund?

    Spinne ich oder wäret Ihr auch so unsicher?
    naja wenn dein arzt schon sagt es ist notwendig...
    ich bin seinerzeit als meine eltern so krank waren, mal komplett zusammengebrochen - sowas kommt dann garantiert im falschen moment

  4. #4
    Avatar von euli
    euli ist offline schon immer euli
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    18.06.2002
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    8.959

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Der AG erfährt doch nicht, woran du erkrankt bist, sondern nur, DASS du krank bist. Wenn der Arzt meint, dass du arbeitsunfähig bist, ist doch alles gut
    atakrem gefällt dies
    LG, Euli

    Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren imaginären Freund hat

  5. #5
    Avatar von Sarah29
    Sarah29 ist offline Legende
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    22.06.2007
    Beiträge
    16.342

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Zitat Zitat von Geradeaus Beitrag anzeigen
    Mein Vater ist ja schwerkrank. Er hat COPD im vortgeschrittenen Stadium.
    Gerade ist es wieder sehr schwer und ich habe Angst um ihn. Sehr belastende Situation. Meine Mutter muss unterstützt werden.

    Ich habe seit Monaten nun sowieso ... sowas wie die Vorstufe zu einem Burnout. Depressive Episode nennt man sowas.
    Nun ist es gerade so, dass ich vor lauter Verspannungen manchmal so Schmerzen in den Armen und Händen und Beinen habe, durch die Daueranspannung, dass ich kaum meine Hände normal benutzen kann und nur sehr schlecht schlafe deswegen. Es geht mir kurz gesagt ganz ganz schlecht.

    Ich brauche irgendwie eine Auszeit. Alles ist zuviel. Ich habe Angst, bald zusammen zu klappen.

    Reicht sowas denn, um dem AG dann eine Krankschreibung einzureichen? Mein Arzt sagte, er schreibt mich ohne zu überlegen mindestens drei Wochen krank. Ich habe aber Angst vor der Reaktion des AG. Ausgepowert sein, verspannt, am Limit... klingt das nicht wie ein vorgeschobener Grund?

    Spinne ich oder wäret Ihr auch so unsicher?
    Mal abgesehen davon, dass Du Deinem AG nicht darlegen musst, WARUM Du krankgeschrieben bist: Ja, dafür darf man sich krankschreiben lassen. Meiner Meinung nach muss man es sogar. Schein so, als wäre das nämlich der einzige Weg, um Deine Arbeitsfähigkeit für die Zukunft aufrechtzuerhalten. Andernfalls fällst Du vielleicht dauerhaft aus.
    harmony und atakrem gefällt dies.
    Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen. (Osterloh/Weibel)

  6. #6
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin
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    29.04.2008
    Beiträge
    64.621

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Zitat Zitat von Geradeaus Beitrag anzeigen
    Reicht sowas denn, um dem AG dann eine Krankschreibung einzureichen? Mein Arzt sagte, er schreibt mich ohne zu überlegen mindestens drei Wochen krank. Ich habe aber Angst vor der Reaktion des AG. Ausgepowert sein, verspannt, am Limit... klingt das nicht wie ein vorgeschobener Grund?
    Natürlich reicht das. Was willst Du denn noch als Grund???

    ABER: ich würde mit meinem AG nur dann über den Grund reden, wenn ich sicher wüsste, dass ich keine Nachteile davon hätte. Es gibt genügend Fälle, in denen jemand am Ende dann die Kündigung bekam (aus irgendwelchen Gründen), weil im Endeffekt dem AG nicht mehr klar war, ob der AN noch arbeitsfähig ist oder nicht bzw. wie oft er noch ausfallen wird. Das ist Glatteis.

    Du bist nicht verpflichtet, dem AG den Grund für die AU zu nennen. Und je nach AG würde ich mir im Zweifelsfall irgendeinen Grund ausdenken ("gestern von der Leiter gestürzt", "Hexenschuss",...).
    harmony, Vitamin und atakrem gefällt dies.
    Worauf willst Du warten?

  7. #7
    Avatar von Vinea
    Vinea ist offline Icke
    Registriert seit
    24.09.2011
    Beiträge
    6.818

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Mach es!
    Die Alternativen sind nicht besser. . .

  8. #8
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich
    Registriert seit
    30.06.2002
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    92.318

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Natürlich reicht das. Was willst Du denn noch als Grund???

    ABER: ich würde mit meinem AG nur dann über den Grund reden, wenn ich sicher wüsste, dass ich keine Nachteile davon hätte. Es gibt genügend Fälle, in denen jemand am Ende dann die Kündigung bekam (aus irgendwelchen Gründen), weil im Endeffekt dem AG nicht mehr klar war, ob der AN noch arbeitsfähig ist oder nicht bzw. wie oft er noch ausfallen wird. Das ist Glatteis.

    Du bist nicht verpflichtet, dem AG den Grund für die AU zu nennen. Und je nach AG würde ich mir im Zweifelsfall irgendeinen Grund ausdenken ("gestern von der Leiter gestürzt", "Hexenschuss",...).
    bei Männern wirkt auch gut "ähh, meine Gebärmutter, ähh Frauenleiden"" um wirklich jede Nachfrage sofort vom Tisch zu fegen.
    Angel76 und Talpa gefällt dies.

  9. #9
    Avatar von RosaFlieder
    RosaFlieder ist offline mittendrin
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    03.12.2013
    Beiträge
    14.206

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Zitat Zitat von Geradeaus Beitrag anzeigen
    Mein Vater ist ja schwerkrank. Er hat COPD im vortgeschrittenen Stadium.
    Gerade ist es wieder sehr schwer und ich habe Angst um ihn. Sehr belastende Situation. Meine Mutter muss unterstützt werden.

    Ich habe seit Monaten nun sowieso ... sowas wie die Vorstufe zu einem Burnout. Depressive Episode nennt man sowas.
    Nun ist es gerade so, dass ich vor lauter Verspannungen manchmal so Schmerzen in den Armen und Händen und Beinen habe, durch die Daueranspannung, dass ich kaum meine Hände normal benutzen kann und nur sehr schlecht schlafe deswegen. Es geht mir kurz gesagt ganz ganz schlecht.

    Ich brauche irgendwie eine Auszeit. Alles ist zuviel. Ich habe Angst, bald zusammen zu klappen.

    Reicht sowas denn, um dem AG dann eine Krankschreibung einzureichen? Mein Arzt sagte, er schreibt mich ohne zu überlegen mindestens drei Wochen krank. Ich habe aber Angst vor der Reaktion des AG. Ausgepowert sein, verspannt, am Limit... klingt das nicht wie ein vorgeschobener Grund?

    Spinne ich oder wäret Ihr auch so unsicher?
    Das reicht absolut Im Ernst jetzt. Ehrlich gesagt, würde ich allerdings die Verspannungen von orthopädischer Seite her angehen und auch darauf den Krankenschein versuchen. Sollte das Ganze länger dauern, und nach Behandlung der Verspannungen die Depression sich weiter halten (was durchaus wahrscheinlich wäre), hättest du zwei unterschiedliche Krankheiten und damit eine längere Lohnfortzahlungszeit...

  10. #10
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Claqueuse
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    25.07.2008
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    30.220

    Standard Re: Darf man sich wegen sowas krankschreiben lassen?

    Natürlich reicht das als Grund.
    Aber an deiner Stelle ginge es mir ähnlich, ich tendiere auch zum halbtot arbeiten. Finde ich theoretisch völlig falsch, praktisch fällt es mir aber auch schwer, eine Krankschreibung als gerechtfertigt und richtig anzunehmen.

    Ach, GUTE BESSERUNG natürlich!
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