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Thema: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

  1. #21
    Jennifffer ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von jaideee Beitrag anzeigen
    Die Flüssigkeit zögert es aber auch unnötig hinaus.
    Das wurde uns damals vermeint, lediglich die künstliche Ernährung wurde eingestellt.
    Aber da haben wohl auch Ärzte, Palliativpflegende etc unterschiedliche Ansichten. Man kann sich in dem Moment ja leider nur für eine Empfehlung entscheiden und das macht es ja so schwer. :-/



    Bezüglich der Nahrung sagten sie halt, man füttert nur noch den Tumor...:-/
    Bezüglich der Flüssigkeit klingt das im nachhinein betrachtet aner auch logisch bezüglich einer unnötigen Verlängerung des Übergangs.
    **************************************************
    *Ich finde deinen Erziehungsstil als Erzieherin viel zu autoritär!*

    >Kein Problem...dafür habe ich jetzt keine Filzstiftsonne auf der Stirn<


    **************************************************

  2. #22
    Avatar von Vinea
    Vinea ist offline out of order

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von Jennifffer Beitrag anzeigen
    Das wurde uns damals vermeint, lediglich die künstliche Ernährung wurde eingestellt.
    Aber da haben wohl auch Ärzte, Palliativpflegende etc unterschiedliche Ansichten. Man kann sich in dem Moment ja leider nur für eine Empfehlung entscheiden und das macht es ja so schwer. :-/



    Bezüglich der Nahrung sagten sie halt, man füttert nur noch den Tumor...:-/
    Bezüglich der Flüssigkeit klingt das im nachhinein betrachtet aner auch logisch bezüglich einer unnötigen Verlängerung des Übergangs.
    Ja, zu dem Thema scheiden sich die Geister.
    Aber irgendwie ist es logisch, dass der Körper ohne Flüssigkeit seine Arbeit besser einstellen kann.

  3. #23
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von jaideee Beitrag anzeigen
    Ja, zu dem Thema scheiden sich die Geister.
    Aber irgendwie ist es logisch, dass der Körper ohne Flüssigkeit seine Arbeit besser einstellen kann.
    Dass man ohne Flüssigkeit verdurstet, ist bekannt. Ob es human ist, wird halt strittig sein.

  4. #24
    Avatar von Vinea
    Vinea ist offline out of order

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Dass man ohne Flüssigkeit verdurstet, ist bekannt. Ob es human ist, wird halt strittig sein.
    Jo, mag sein.
    Ich hab schon zu viele gesehen, deren Leben qualvoll verlängert wurde.
    Human finde ich was anderes.

  5. #25
    Pulmoll Gast

    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich hab auch schon knapp drei Wochen erlebt.
    Aber wenn dein Vater bereits nicht mehr klar ist, ist er wohl krankheitsbedingt schon weiter weg.

    Zuviel Flüssigkeit verlängert übrigens den Prozess und macht zusätzliche Probleme mit der Atmung. Besser ist gute Mundpflege. Ist er palliativpflegerisch gut versorgt?

    Alles Gute!
    Ich hänge mich hier mal dran und danke euch für eure Erfahrungen.
    Ja, er ist gut Palliativ versorgt, würde ich sagen. Medikamente bekommt er gar nicht. Er hatte in all den Wochen keinerlei schmerzen. Im Gesicht und im Halsbereich wurde so viel rumgeschnitten, man vermutet, das alle Nerven "durch" sind.
    Vor einer Woche gab es Atemprobleme, da wurde die Flüssigkeit/Nahrung reduziert.
    Die Ärztin war gestern noch da. Sie wird für uns einen Hospitzplatz suchen, es gibt zwei "in der Nähe" und sie wird versuchen, einen Platz zu bekommen. Das wäre für meine Mutter das beste. Sie teilen sich sogar noch das Bett...aber sie wird ihn gehen lassen. Es ist an der Zeit...

  6. #26
    advena ist offline Legende

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Im Sterbeprozess nimmt der Körper keine Nahrung mehr auf, deshalb hat man mit er halbierung der Ernährung folgerichtig reagiert. Von Krankenschwestern weiß ich (ob stimmt weiß ich nicht), dass Sterbende auch keinen hunger oder Durst empfinden würden.

    Mein Vater wollte auch nichts mehr essen. Meine Mutter zwang ihm noch wenige Stunden vor dem Tod einen Joghurt rein, obwohl er sich aktiv wehrte - er muss doch was essen (sie wollte den nahenden Tod einfach nicht wahrhaben).

  7. #27
    Avatar von Vinea
    Vinea ist offline out of order

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von Pulmoll Beitrag anzeigen
    Ich hänge mich hier mal dran und danke euch für eure Erfahrungen.
    Ja, er ist gut Palliativ versorgt, würde ich sagen. Medikamente bekommt er gar nicht. Er hatte in all den Wochen keinerlei schmerzen. Im Gesicht und im Halsbereich wurde so viel rumgeschnitten, man vermutet, das alle Nerven "durch" sind.
    Vor einer Woche gab es Atemprobleme, da wurde die Flüssigkeit/Nahrung reduziert.
    Die Ärztin war gestern noch da. Sie wird für uns einen Hospitzplatz suchen, es gibt zwei "in der Nähe" und sie wird versuchen, einen Platz zu bekommen. Das wäre für meine Mutter das beste. Sie teilen sich sogar noch das Bett...aber sie wird ihn gehen lassen. Es ist an der Zeit...
    Ich wünsch Euch ganz viel Kraft für die nächsten Tage und deinem Vater, dass er ruhig gehen kann.
    Klingt als wäre er gut versorgt.

  8. #28
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von jaideee Beitrag anzeigen
    Jo, mag sein.
    Ich hab schon zu viele gesehen, deren Leben qualvoll verlängert wurde.
    Human finde ich was anderes.
    Da wäre jetzt die Frage: Länger ohne Durst leben (mit entsprechenden Schmerzmitteln) oder schneller verdursten? Die Entscheidung ist an sich schlimmstens, wenn sie Angehörige treffen müssen.

  9. #29
    Avatar von Vinea
    Vinea ist offline out of order

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Da wäre jetzt die Frage: Länger ohne Durst leben (mit entsprechenden Schmerzmitteln) oder schneller verdursten? Die Entscheidung ist an sich schlimmstens, wenn sie Angehörige treffen müssen.
    Sterbende haben in der Regel keinen Hunger und Durst.
    Um sicher zu gehen, kann man das testen. Mit einem nassen Lappen zum Beispiel.

  10. #30
    Avatar von Sylta
    Sylta ist offline sturmerprobt

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    Standard Re: Künstliche Ernährung abgehängt, wie lange lebt man ohne?

    Zitat Zitat von jaideee Beitrag anzeigen
    Sterbende haben in der Regel keinen Hunger und Durst.
    Um sicher zu gehen, kann man das testen. Mit einem nassen Lappen zum Beispiel.

    durst war hier noch vorhanden, zum teil stark
    das war nicht schön, die erinnerung ist bei mir allerdings auch noch sehr frisch
    Wind in den Haaren, Sonne im Blick. Ein echtes Inselmädchen!




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