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Thema: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

  1. #301961
    Avatar von Wanda.Lismus
    Wanda.Lismus ist offline procrastination queen

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Uschi-Blum Beitrag anzeigen
    Und wie habt ihr das gelöst?
    Heute nicht mehr.
    Es ist zu spät für so einen Kram auf die Nacht.

    Aber er muss morgen ran, und zwar so, dass er nicht wie bisher immer schon um 8.25 heruntergerannt kommt "ich bin fertig mit allem, hab nur noch Konferenz!", denn ein weiterer - massiver - Kritikpunkt war mal wieder die Sauklaue ... *seufz*

    Also hat er morgen die ganze Stunde bis zur VK ordentlich zu arbeiten und dann sehen wir mal weiter.

    Für Deutsch soll er in Zukunft alle ABs selber auf der Lernplattform nachgucken, und er muss von mir aus nur noch selbstgeschriebene Sachen einschicken (die Lehrerin verlangt eigentlich gar nichts mehr zum Einsenden, aber ich finde, so wenigstens einen Text jeweils pro Woche bei 7 Kindern kann man machen .. und er BRAUCHT die Rückmeldung, wie man ja sieht.)
    In Mathe müssen sie eh immer alles einsenden und es wird auch ordentlich kontrolliert.

    Hach, bei allen ist die Luft raus.
    Ich merks an mir selber, der Korrigierehrgeiz ist auch nicht mehr so stark wie noch nach Fasching.


  2. #301962
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Urgestein

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Da bin ich die Falsche. Ich finde Lügen gehört zu den sozialen Kompetenzen, die man erlernen muss. Man muss halt auch lernen, wann eine Lüge gut und sinnvoll ist und wann man besser die Wahrheit spricht. Wenn man das nie austesten darf, bekommt man auch kein Gefühl dafür. Ich halte es für eine wichtige Entwicklungsaufgabe auch das Lügen auszutesten. Von daher verstehe ich es auch nicht. Ich habe als Kind sehr viel verheimlicht und gelogen und bin dennoch eine (meistens) ehrliche Haut geworden.
    Zitat Zitat von Strickli Beitrag anzeigen
    Ich kenne inzwischen eine ganze Menge Menschen, für die Lügen mit zu dem Schlimmsten gehören, was Kinder so tun können. Und ich frag mich: warum? Was genau finden sie so schlimm daran? Den Vertrauensbruch (ich hab meine Beziehung zu den Kindern immer für gut genug gehalten, dass sie das übersteht)? Oder was? Ist das vielleicht eine tradierte Sache ("Ich hab gelernt, dass man nicht lügt, deshalb sollen es meine Kinder auch nicht tun")?

    Irgendwer von euch wird doch bestimmt lügen auch schlimm finden. Vielleicht kann es mir ja jemand erklären, bisher verstehe ich es nämlich wirklich nicht.
    JohnnyTrotz, Strickli und Zickzackkind73 gefällt dies.

  3. #301963
    Avatar von Wanda.Lismus
    Wanda.Lismus ist offline procrastination queen

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von wenhei Beitrag anzeigen
    Ich finde Lügen auch ganz schlimm. Aber wäre die Wandasituation bei uns so gewesen, hätte ich mich ganz deutlich an meine Nase packen müssen, weil so was von eindeutig wäre, dass die Kinder Knöpfe bedienen wollten. Das wäre eine Situation, über die wir dann alle lachen würden. Und ich den Kinder zu dem gelungenen Scherz gratuliert hätte.
    Das musst du mir nun erklären, wo man da lacht und der Scherz ist. *kopfkratz*
    Ehrlich, ich kann es mir grad gar nicht vorstellen, was du meinst *dicken Schlauch unter mir hab*


  4. #301964
    Avatar von Mt.Cook
    Mt.Cook ist offline Aoraki reloaded 3.0

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Ich bin da tatsächlich zwiegespalten. Ich mag einfach nicht angelogen werden. Deshalb reagiere ich auf Lügen auch deutlich ungehaltener als auf „ich hab Mist gebaut“.

    Das hat bei mir u.a. damit zu tun, dass ich Angst habe, dass mein Kind mir nicht vertraut, es mir recht machen will. Und das liegt wiederum in meiner eigenen Kindheit und Beziehung zu meiner Mutter begründet.

    Zitat Zitat von Strickli Beitrag anzeigen
    Ich kenne inzwischen eine ganze Menge Menschen, für die Lügen mit zu dem Schlimmsten gehören, was Kinder so tun können. Und ich frag mich: warum? Was genau finden sie so schlimm daran? Den Vertrauensbruch (ich hab meine Beziehung zu den Kindern immer für gut genug gehalten, dass sie das übersteht)? Oder was? Ist das vielleicht eine tradierte Sache ("Ich hab gelernt, dass man nicht lügt, deshalb sollen es meine Kinder auch nicht tun")?

    Irgendwer von euch wird doch bestimmt lügen auch schlimm finden. Vielleicht kann es mir ja jemand erklären, bisher verstehe ich es nämlich wirklich nicht.

  5. #301965
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Urgestein

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Hm, ich reagiere auch sanfter auf "ich habe Mist gebaut", als wenn ich Dinge zufällig rausfinde. Dennoch finde ich Lügen, gerade bei Kindern, völlig normal.
    Zitat Zitat von Mt.Cook Beitrag anzeigen
    Ich bin da tatsächlich zwiegespalten. Ich mag einfach nicht angelogen werden. Deshalb reagiere ich auf Lügen auch deutlich ungehaltener als auf „ich hab Mist gebaut“.

    Das hat bei mir u.a. damit zu tun, dass ich Angst habe, dass mein Kind mir nicht vertraut, es mir recht machen will. Und das liegt wiederum in meiner eigenen Kindheit und Beziehung zu meiner Mutter begründet.
    weberin1971 und Strickli gefällt dies.

  6. #301966

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Strickli Beitrag anzeigen


    Finde ich spannend. Ich weiß, dass in vielen Familien Lügen zu den schlimmeren Vergehen zählen und kann das nicht so recht nachvollziehen (obwohl ich selbst eher eine ehrliche Haut bin). Mir kommt das doch eher recht normal vor, dass Kinder versuchen, auf einem bequemen Weg durchs Leben zu kommen - was nicht heißt, dass ich es gut finde. Aber eben auch nicht wirklich schlimm.
    Finde ich auch - das ist doch nicht ungewöhnlich bei Kindern.
    Schiri gefällt dies
    99/02/07/13

  7. #301967
    Strickli ist offline Legende

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Schiri Beitrag anzeigen
    Da bin ich die Falsche. Ich finde Lügen gehört zu den sozialen Kompetenzen, die man erlernen muss. Man muss halt auch lernen, wann eine Lüge gut und sinnvoll ist und wann man besser die Wahrheit spricht. Wenn man das nie austesten darf, bekommt man auch kein Gefühl dafür. Ich halte es für eine wichtige Entwicklungsaufgabe auch das Lügen auszutesten. Von daher verstehe ich es auch nicht. Ich habe als Kind sehr viel verheimlicht und gelogen und bin dennoch eine (meistens) ehrliche Haut geworden.
    Ich hab als Kind eher nicht lügen müssen (getan hab ich es sicher auch), meinen Eltern konnte man wirklich alles sagen. Heute lüge ich gelegentlich, um Menschen zu schützen oder nicht zu beunruhigen (also aus sozialen Gründen) - und auch, weil mir Details nicht wichtig genug sind (wenn ich von 200 Autos im Stau spreche, können es auch 150 oder 350 gewesen sein...). Aber gerade bei Dingen, bei denen ich mich blöd verhalten habe, muss ich jemandem davon erzählen, um mein Gewissen zu erleichtern.
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  8. #301968
    Avatar von wenhei
    wenhei ist offline eigentlich immer Optimist

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Strickli Beitrag anzeigen
    Ich kenne inzwischen eine ganze Menge Menschen, für die Lügen mit zu dem Schlimmsten gehören, was Kinder so tun können. Und ich frag mich: warum? Was genau finden sie so schlimm daran? Den Vertrauensbruch (ich hab meine Beziehung zu den Kindern immer für gut genug gehalten, dass sie das übersteht)? Oder was? Ist das vielleicht eine tradierte Sache ("Ich hab gelernt, dass man nicht lügt, deshalb sollen es meine Kinder auch nicht tun")?

    Irgendwer von euch wird doch bestimmt lügen auch schlimm finden. Vielleicht kann es mir ja jemand erklären, bisher verstehe ich es nämlich wirklich nicht.
    Ich weiß nicht, ob ich es erklären kann. Wie gesagt, die Situation bei Wanda hätte hier mit Lachen geendet, weil dann einfach klar wäre, dass die Kinder mich pfoppen wollten.
    Aber wenn man lügt, um einen Fehler zu vertuschen, das mag ich nicht. Ich finde es wichtig, dass man lernt, zu seinen Fehlern zu stehen. Es ist doch nichts schlimmes dabei, zuzugeben, dass man das Glas zerschmissen hat, warum muss man das abstreiten. Im erstes Affekt, ja, aber dann?
    Und wenn dann wieder was passiert, kann ich dem Kind dann glauben, dass es das wirklich nicht war?

    Richtig große Lügen sind hier auch noch nicht vorgekommen, daher würde ich bei einer Lüge derzeit auch nicht vom Vertauensbruch sprechen.
    Fräulein Wenhei Gertrude Esilabeth von Hühnerstein!

    Träumerle (04/04) Hibbelmors (03/06) Grinsebacke (01/08) Madame Zufrieden (05/10)
    Purtzel (05/12)

  9. #301969

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Gibt es schon eine oder mehrere Schulbegleitungen in der Klasse?
    Ich habe es in solchen Fällen im letzten Jahr erlebt, dass dann eine Begleitung für mehrere Kinder zuständig erklärt wurde, eben wegen des Corona-Personenzahl-Problems.
    Kommt natürlich immer auf die Kinder an - ich konnte phasenweise ein anderes Kind mitunterstützen, dass konnte aber dann von einer Minute auf die andere kippen und es war wochenlang nur enge Begleitung möglich
    JohnnyTrotz gefällt dies
    99/02/07/13

  10. #301970
    Strickli ist offline Legende

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Mt.Cook Beitrag anzeigen
    Ich bin da tatsächlich zwiegespalten. Ich mag einfach nicht angelogen werden. Deshalb reagiere ich auf Lügen auch deutlich ungehaltener als auf „ich hab Mist gebaut“.

    Das hat bei mir u.a. damit zu tun, dass ich Angst habe, dass mein Kind mir nicht vertraut, es mir recht machen will. Und das liegt wiederum in meiner eigenen Kindheit und Beziehung zu meiner Mutter begründet.
    Danke!