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Thema: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

  1. #307581
    Avatar von JohnnyTrotz
    JohnnyTrotz ist offline Testet.

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Morgen haben wir übrigens einen Arztbesuch mit Nr. 3.

    Ich mache mir Sorgen.

    Sie kauft und versteckt Süßigkeiten, z.T. im großen Stil.
    Am Samstag habe ich eine Papiertüte vom Edeka gefunden. Drin waren 3 Tafeln Schokolade, 2 Tüten Chips, 2 Dosen Fanta und eine Packung Kekse.
    Z.T. waren die Sachen gegessen.

    Ich habe schon länger beobachtet, dass ich Abfälle von Naschzeug bei ihr finde und immer mal wieder das Gespräch gesucht.
    Sie wurde bisher immer sehr abweisend und zickig und wir waren hilflos.

    Heute habe ich kurzentschlossen bei der Kinderärztin angerufen. Morgen um 13.30 Uhr haben wir einen Termin; mein Mann geht hin, ich habe Konferenz.

    Ich war heute erst total verzweifelt, weil ich gemerkt habe, dass sie nach dem Gespräch am Samstag - sie hat hoch und heilig versprochen, sie würde übers Wochenende pausieren - am Sonntag 2 Tafeln Schokolade gegessen hat.

    Sie ist selbst verzweifelt und hat geweint.
    Ich sah auch so gar keinen Angriffspunkt: Sie hat Freundinnen, sie ist beliebt, wir haben sie gern, sie ist gut in der Schule.

    Bei meinem Abendspaziergang ist sie heute ausnahmsweise mitgegangen.
    Ich habe sie gefragt, wann sie eigentlich diese Sachen isst. Die Antwort kam schnell: Wenn sie wütend ist.
    Und sie war wohl oft wütend, weil sie es so ungerecht fand, dass sie sich langweilte, dass sie niemanden treffen konnte, dass sie immer daheim war und nicht an der Schule (sie geht gerne) usw.

    Schlussendlich kam raus, dass die Problematik mit dem späten Herbst kam.

    Vorher hat sie auch mal was Süßes gekauft und im Zimmer gefuttert, aber das war okay.

    Und irgendwie findet sie da nicht mehr selbst raus.

    Ich habe ihr als allererste Maßnahmen 2 Sachen angeboten:
    1) Wenn sie merkt, dass sie so sauer wird, dass sie wieder was essen muss, soll sie es aufschreiben oder jemandem sagen.
    Wir haben auch überlegt, was sie stattdessen tun kann.

    2) Wenn sie möchte, kann ich ihr Taschengeld verwalten, sodass sie eine etwas höhere Hemmschwelle hat, es für Süßigkeiten auszugeben.


    Ich habe Angst, dass das ein großes Thema wird und bleibt.
    Der Begriff Essstörung schwirrt mir im Kopf rum und ich habe gerade Probleme mit der Unterscheidung, was momentan ein Problem IST und was eines werden könnte.
    Es fühlt sich für mich gerade sehr beängstigend an und ich habe das Gefühl, dass mir das zu viel Verantwortung ist.
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  2. #307582
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Ich bin nichtmal mehr fassungslos.
    Meine eigenen Erfahrungen mit unserer vergleichbaren Behörde haben mich wohl abgehärtet.

    Johnny, ich drücke feste die Daumen, dass die Kollegin bei euch und ihr ein Team bleibt.

    Was ich über euer Kultusministerium denke, ist ja bekannt.

    Schnaps, anyone?
    Zitat Zitat von Fimbrethil Beitrag anzeigen
    Johnny, ich zitiere besser nicht.
    Da bin ich fassungslos und schüttel nur noch mit dem Kopp.
    So eine verlogene Bande!

  3. #307583
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Ich verstehe dich, auch wenn wir hier eine anders gelagerte Problematik haben. Wie gut, dass ihr gleich morgen einen Arzttermin habt. Wie gut, dass das Kind sich dir anvertrauen kann, und den Auslöser benennen. Wie gut, dass sie so klar reflektiert, wo das herkommt, wie lange sie damit schon zu tun hat, und dass sie sich damit nicht wohlfühlt.

    Ich finde, dass sind ziemlich gute Voraussetzungen dafür, Hilfe annehmen zu können, und ich hoffe, euer Kinderarzt hat ein paar Anknüpfungspunkte für sie.

    Das mit der Verantwortung ist das ganz dicke Brett. Immer wieder.

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Morgen haben wir übrigens einen Arztbesuch mit Nr. 3.

    Ich mache mir Sorgen.

    Sie kauft und versteckt Süßigkeiten, z.T. im großen Stil.
    Am Samstag habe ich eine Papiertüte vom Edeka gefunden. Drin waren 3 Tafeln Schokolade, 2 Tüten Chips, 2 Dosen Fanta und eine Packung Kekse.
    Z.T. waren die Sachen gegessen.

    Ich habe schon länger beobachtet, dass ich Abfälle von Naschzeug bei ihr finde und immer mal wieder das Gespräch gesucht.
    Sie wurde bisher immer sehr abweisend und zickig und wir waren hilflos.

    Heute habe ich kurzentschlossen bei der Kinderärztin angerufen. Morgen um 13.30 Uhr haben wir einen Termin; mein Mann geht hin, ich habe Konferenz.

    Ich war heute erst total verzweifelt, weil ich gemerkt habe, dass sie nach dem Gespräch am Samstag - sie hat hoch und heilig versprochen, sie würde übers Wochenende pausieren - am Sonntag 2 Tafeln Schokolade gegessen hat.

    Sie ist selbst verzweifelt und hat geweint.
    Ich sah auch so gar keinen Angriffspunkt: Sie hat Freundinnen, sie ist beliebt, wir haben sie gern, sie ist gut in der Schule.

    Bei meinem Abendspaziergang ist sie heute ausnahmsweise mitgegangen.
    Ich habe sie gefragt, wann sie eigentlich diese Sachen isst. Die Antwort kam schnell: Wenn sie wütend ist.
    Und sie war wohl oft wütend, weil sie es so ungerecht fand, dass sie sich langweilte, dass sie niemanden treffen konnte, dass sie immer daheim war und nicht an der Schule (sie geht gerne) usw.

    Schlussendlich kam raus, dass die Problematik mit dem späten Herbst kam.

    Vorher hat sie auch mal was Süßes gekauft und im Zimmer gefuttert, aber das war okay.

    Und irgendwie findet sie da nicht mehr selbst raus.

    Ich habe ihr als allererste Maßnahmen 2 Sachen angeboten:
    1) Wenn sie merkt, dass sie so sauer wird, dass sie wieder was essen muss, soll sie es aufschreiben oder jemandem sagen.
    Wir haben auch überlegt, was sie stattdessen tun kann.

    2) Wenn sie möchte, kann ich ihr Taschengeld verwalten, sodass sie eine etwas höhere Hemmschwelle hat, es für Süßigkeiten auszugeben.


    Ich habe Angst, dass das ein großes Thema wird und bleibt.
    Der Begriff Essstörung schwirrt mir im Kopf rum und ich habe gerade Probleme mit der Unterscheidung, was momentan ein Problem IST und was eines werden könnte.
    Es fühlt sich für mich gerade sehr beängstigend an und ich habe das Gefühl, dass mir das zu viel Verantwortung ist.
    Schiri, Kara^^ und Zickzackkind73 gefällt dies.

  4. #307584
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-



    Hier ist Land unter diese Woche. Heute waren alle vier zum impfen (FSME), morgen bin ich dran, und dann hoffe ich auf wenig Impfwirkungen, ich kann eigentlich nicht am Mittwoch ausfallen.
    Ich mach drei Kreuze, wenn diese Woche durch ist und hoffe inständig, mein dünnes Nervenkostüm hält.

  5. #307585
    Avatar von JohnnyTrotz
    JohnnyTrotz ist offline Testet.

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe dich, auch wenn wir hier eine anders gelagerte Problematik haben. Wie gut, dass ihr gleich morgen einen Arzttermin habt. Wie gut, dass das Kind sich dir anvertrauen kann, und den Auslöser benennen. Wie gut, dass sie so klar reflektiert, wo das herkommt, wie lange sie damit schon zu tun hat, und dass sie sich damit nicht wohlfühlt.

    Ich finde, dass sind ziemlich gute Voraussetzungen dafür, Hilfe annehmen zu können, und ich hoffe, euer Kinderarzt hat ein paar Anknüpfungspunkte für sie.

    Das mit der Verantwortung ist das ganz dicke Brett. Immer wieder.
    Ich wäre gerade bereit dafür, mir Tee kochen und Kuchen backen zu lassen und meine Tage im Liegestuhl zu verbringen, während andere Leute sich um Futter, Sauberkeit und Erziehung kümmern dürfen.


    Ich war fast erleichtert, als das Corona-Thema aufkam. Da ist wenigstens was greifbar.
    Mein Mann und ich haben schon länger immer wieder gemerkt, dass das Thema da ist, dass wir nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Und wir haben immer wieder gehofft, weil es ja auch immer wieder Tage und Wochen gibt, wo alles schön 08/15 dahinplätschert.

    Sie tut mir auch so leid!

    Sie sagte, dass alles mit Corona blöd sei. Sie sei so alleine gewesen.
    Jetzt dürfe sie sich mit Freundinnen treffen (wir selektieren aktuell nicht viel, sie sind sowieso draußen), aber jetzt traue sie sich nicht mehr, mal zu sagen, dass sie keine Lust habe, weil sie auch mal alleine sein wolle.
    Sie hat Angst, dass sie dann Freundinnen verärgert und wieder so einsam ist.
    Ich habe ihr gesagt, in so einem Fall soll sie mir sagen, was los ist, dann verbiete ich ihr für den Tag ein Treffen und ich bin die Böse, nicht sie. ;-)

    Sie schläft auch seit Ostern nicht mehr alleine, sondern bei einer Schwester oder bei mir.
    Alleinsein ist nach Jahren wieder ein Thema geworden.

    Wir hätten merken können, dass es ein Corona-Thema ist, aber das haben wir nicht getan.
    Sie ist sowieso so sensibel und ängstlich, wir dachten, das sei sowieso in ihr drin und dass es sich nun verschärfe ohne Anlass.
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  6. #307586
    Avatar von JohnnyTrotz
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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen


    Hier ist Land unter diese Woche. Heute waren alle vier zum impfen (FSME), morgen bin ich dran, und dann hoffe ich auf wenig Impfwirkungen, ich kann eigentlich nicht am Mittwoch ausfallen.
    Ich mach drei Kreuze, wenn diese Woche durch ist und hoffe inständig, mein dünnes Nervenkostüm hält.
    Alles Gute für die Woche und alles, was ansteht!
    stpaula_75 gefällt dies
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  7. #307587
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Gibt es bei euch Familienberatungsstellen?

    Ich finde die immens hilfreich. Das hat mir in den letzten zehn Jahren immer wieder geholfen, zu sortieren und Strategien zu entwickeln, wenn ich oder wir zu verstrickt waren oder einfach nicht mehr weiterwußten.

    Ich koch Dir literweise Tee, und lasse auch den Mann Kuchen backen, der kann das. Aber alles andere... leider nein.

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Ich wäre gerade bereit dafür, mir Tee kochen und Kuchen backen zu lassen und meine Tage im Liegestuhl zu verbringen, während andere Leute sich um Futter, Sauberkeit und Erziehung kümmern dürfen.


    Ich war fast erleichtert, als das Corona-Thema aufkam. Da ist wenigstens was greifbar.
    Mein Mann und ich haben schon länger immer wieder gemerkt, dass das Thema da ist, dass wir nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Und wir haben immer wieder gehofft, weil es ja auch immer wieder Tage und Wochen gibt, wo alles schön 08/15 dahinplätschert.

    Sie tut mir auch so leid!

    Sie sagte, dass alles mit Corona blöd sei. Sie sei so alleine gewesen.
    Jetzt dürfe sie sich mit Freundinnen treffen (wir selektieren aktuell nicht viel, sie sind sowieso draußen), aber jetzt traue sie sich nicht mehr, mal zu sagen, dass sie keine Lust habe, weil sie auch mal alleine sein wolle.
    Sie hat Angst, dass sie dann Freundinnen verärgert und wieder so einsam ist.
    Ich habe ihr gesagt, in so einem Fall soll sie mir sagen, was los ist, dann verbiete ich ihr für den Tag ein Treffen und ich bin die Böse, nicht sie. ;-)

    Sie schläft auch seit Ostern nicht mehr alleine, sondern bei einer Schwester oder bei mir.
    Alleinsein ist nach Jahren wieder ein Thema geworden.

    Wir hätten merken können, dass es ein Corona-Thema ist, aber das haben wir nicht getan.
    Sie ist sowieso so sensibel und ängstlich, wir dachten, das sei sowieso in ihr drin und dass es sich nun verschärfe ohne Anlass.

  8. #307588
    Avatar von JohnnyTrotz
    JohnnyTrotz ist offline Testet.

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Gibt es bei euch Familienberatungsstellen?

    Ich finde die immens hilfreich. Das hat mir in den letzten zehn Jahren immer wieder geholfen, zu sortieren und Strategien zu entwickeln, wenn ich oder wir zu verstrickt waren oder einfach nicht mehr weiterwußten.

    Ich koch Dir literweise Tee, und lasse auch den Mann Kuchen backen, der kann das. Aber alles andere... leider nein.
    Ja, haben wir.
    Dort war ich vor einigen Monaten und war sehr begeistert.

    Ich gehe seit Jahren hin, aber weniger wegen der Kinder, sondern mehr meinetwegen bisher.
    Ich hatte einen guten Therapeuten, der leider verstorben ist.
    Ich habe niemanden gefunden, der zu mir gepasst und Zeit gehabt hätte (ich gebe zu, ich habe auch nicht mit 200% Engagement gesucht), aber ich bekam mal den Tipp, zur Erziehungsberatung zu gehen.

    Dort muss man nur ein Kind haben, dann kriegt man auch ein Coaching bei kleinem Sockenschuss als Mutter. ;-)

    Es gibt dort sowohl eine Frau als auch einen Mann, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

    Die Kinderärztin ist mir trotzdem wichtig, weil sie vielleicht noch eine Idee hat.
    Und ganz banal hätte ich gerne ein Blutbild, weil das seit einer Ewigkeit nicht gemacht wurde und unsere Tochter sich nicht dadurch auszeichnet, dass sie einen abwechslungsreichen Speiseplan lebt...

    Ein eventueller Mangel kann Heißhungergeschichten ja noch befeuern.
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  9. #307589
    Avatar von Lolaluna
    Lolaluna ist offline Legende

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Ich wusste, dass die Herrschaften einen schlechten Ruf haben so ganz allgemein.

    Aber mit so einer Hinterfotzigkeit und Boshaftigkeit hätte ich nicht gerechnet.

    Da lief noch mehr, aber ich wollte nicht bis morgen um 5 tippen.
    Mein Vertrauen ist ziemlich stark erschüttert in die Leute, die für uns verantwortlich sind.
    Dann zitierte ich wie die anderen nicht und drücke ebenfalls die Daumen, dass deine Kollegin bleiben darf.

    Irgendwie erschüttert es mein Vertrauen, schade wirklich schade, dass mit euch allen so umgegangen wird.

  10. #307590
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    So ähnlich ist es hier auch, nur dass meine sehr hilfreiche Therapeutin leider a. im Ruhestand und b. natürlich nicht hier in der Stadt ist.

    Die Familienberatungsstellen sind echt oft ein Segen. Ich bin sehr froh, dass wir gleich zwei im Bezirk haben, die etwas taugen. Ich handhabe das ähnlich, wie du.

    Und ein Blutbild ist auf jeden Fall ne gute Idee. Und sei es nur, um körperliche Ursachen auszuschließen.

    Ich drück K3 die Daumen. Und jetzt sollte ich ins Bett gehen. Eigentlich brauch ich dringend ne größere Mütze Schlaf.
    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Ja, haben wir.
    Dort war ich vor einigen Monaten und war sehr begeistert.

    Ich gehe seit Jahren hin, aber weniger wegen der Kinder, sondern mehr meinetwegen bisher.
    Ich hatte einen guten Therapeuten, der leider verstorben ist.
    Ich habe niemanden gefunden, der zu mir gepasst und Zeit gehabt hätte (ich gebe zu, ich habe auch nicht mit 200% Engagement gesucht), aber ich bekam mal den Tipp, zur Erziehungsberatung zu gehen.

    Dort muss man nur ein Kind haben, dann kriegt man auch ein Coaching bei kleinem Sockenschuss als Mutter. ;-)

    Es gibt dort sowohl eine Frau als auch einen Mann, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

    Die Kinderärztin ist mir trotzdem wichtig, weil sie vielleicht noch eine Idee hat.
    Und ganz banal hätte ich gerne ein Blutbild, weil das seit einer Ewigkeit nicht gemacht wurde und unsere Tochter sich nicht dadurch auszeichnet, dass sie einen abwechslungsreichen Speiseplan lebt...

    Ein eventueller Mangel kann Heißhungergeschichten ja noch befeuern.