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Thema: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

  1. #313841
    Avatar von Mt.Cook
    Mt.Cook ist offline Aoraki reloaded 3.0

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Ich auch

    Zitat Zitat von Uschi-Blum Beitrag anzeigen
    Ich stelle es mir extrem schwer vor, da noch mal soviel Kraft zu haben, um schon wieder dagegen anzugehen.

  2. #313842
    Polly_Schlottermotz ist offline Sonnenstrahlen

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Hier sind ja doch einige Mütter von (künftigen) Erstklässlern, von daher meine Frage an euch:
    Erlebt ihr eure Kinder auch so unzufrieden? Irgendwie ist das die gefühlte Grundstimmung meiner K2 + ihrer Freundinnen/Mitschülerinnen. Ich höre gefühlt von allen Mädchen im besagten Alter, dass sie Angst haben zu kurz zu kommen, vom Gefühl andere erleben mehr oder Besseres usw.

    Mein K2 ist nach einer Woche Schule vollkommen ernüchtert und sagt, sie hätte sich das viel schöner und lustiger vorgestellt und sie glaubt in jeder Parallelklasse wäre das der Fall nur bei ihr nicht. Sie wird bestimmt nie einen Ausflug machen, Laternelaufen, Weihnachtsfeier usw. Interessanterweise kenne ich eine Mutter aus der Parallelklasse, deren Tochter Ähnliches erzählt (andere haben es per se besser) und gerade telefonierte ich mit der Mutter von K2's Freundin, die das auch berichtet.

    Ich frage mich ja, ob diese Altersgruppe so auf die Einschränkungen im Coronajahr reagiert. Viel erlebt haben sie innerhalb einer Kindergartengruppe oder Vorschulklasse ja nicht. Zumindest in HH waren die Regeln durchgehend streng und auf mögliche Lockerungen reagierten in meinem Hier nur weiterführende Schulen, während Grundschulen (inkl. Vorschuklassen) keinerlei Lockerungen zuließen. An unserer GS müssen z. B. nach wie vor alle Erwachsenen auf dem gesamten Schulgelände (außen) Masken tragen, es gab noch keine Elternabende in Präsenz. So habe ich die Lehrerin von K2 lediglich 5 min von Weitem am Einschulungstag gesehen als sie für das Klassenfoto bereitstand. Es gab keine Ausflüge, Abschiedsfeste o. Ä.

    Vielleicht empfinde ich das auch nur so heftig oder es sind Zufälle, aber ich nehme das schon als auffällig wahr, dass die Kinder solche Sorgen haben nichts zu erleben.

  3. #313843
    Polly_Schlottermotz ist offline Sonnenstrahlen

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Das schaffst du!

    Und diese Nächte kenne ich...
    Klar schafft sie 2 Wochen Urlaub.
    tanja73 gefällt dies

  4. #313844
    Avatar von JohnnyTrotz
    JohnnyTrotz ist offline Testet.

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Mt.Cook Beitrag anzeigen
    Ich auch
    Furchtbar...
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  5. #313845
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Legende

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Polly_Schlottermotz Beitrag anzeigen
    Hier sind ja doch einige Mütter von (künftigen) Erstklässlern, von daher meine Frage an euch:
    Erlebt ihr eure Kinder auch so unzufrieden? Irgendwie ist das die gefühlte Grundstimmung meiner K2 + ihrer Freundinnen/Mitschülerinnen. Ich höre gefühlt von allen Mädchen im besagten Alter, dass sie Angst haben zu kurz zu kommen, vom Gefühl andere erleben mehr oder Besseres usw.

    Mein K2 ist nach einer Woche Schule vollkommen ernüchtert und sagt, sie hätte sich das viel schöner und lustiger vorgestellt und sie glaubt in jeder Parallelklasse wäre das der Fall nur bei ihr nicht. Sie wird bestimmt nie einen Ausflug machen, Laternelaufen, Weihnachtsfeier usw. Interessanterweise kenne ich eine Mutter aus der Parallelklasse, deren Tochter Ähnliches erzählt (andere haben es per se besser) und gerade telefonierte ich mit der Mutter von K2's Freundin, die das auch berichtet.

    Ich frage mich ja, ob diese Altersgruppe so auf die Einschränkungen im Coronajahr reagiert. Viel erlebt haben sie innerhalb einer Kindergartengruppe oder Vorschulklasse ja nicht. Zumindest in HH waren die Regeln durchgehend streng und auf mögliche Lockerungen reagierten in meinem Hier nur weiterführende Schulen, während Grundschulen (inkl. Vorschuklassen) keinerlei Lockerungen zuließen. An unserer GS müssen z. B. nach wie vor alle Erwachsenen auf dem gesamten Schulgelände (außen) Masken tragen, es gab noch keine Elternabende in Präsenz. So habe ich die Lehrerin von K2 lediglich 5 min von Weitem am Einschulungstag gesehen als sie für das Klassenfoto bereitstand. Es gab keine Ausflüge, Abschiedsfeste o. Ä.

    Vielleicht empfinde ich das auch nur so heftig oder es sind Zufälle, aber ich nehme das schon als auffällig wahr, dass die Kinder solche Sorgen haben nichts zu erleben.
    Ich bin noch im Büro, daher nur kurz: ja, ich erlebe das auch so. K4 ist unglaublich unzufrieden. Die Schule behagt ihr gar nicht. Ihre Lehrerin hetzt angeblich die Kinder (ich kenne die Frau seit 2015, die ist echt kein Drache) durch die Aufgaben, und außerdem habe ich auch alle anderen Kinder lieber, als sie.
    Es ist sehr anstrengend, und sehr belastend. Die Morgende (richtiger Plural?) waren von Montag bis einschließlich heute so, dass ich um halb acht reif für einen Gin gewesen wäre, würde ich das ernstlich als Lösung sehen.

  6. #313846
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Legende

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Mt.Cook Beitrag anzeigen
    Mich nimmt das echt auch gerade etwas mit… Kurz vor der ersten Diagnose die zweite Ausbildung abgeschlossen, eigentlich am „durchstarten“…
    Das ist echt schrecklich.
    Vielleicht macht das Beispiel der Frau meines Vaters dennoch Mut: sie ist 1994 erstmals an Krebs (Gebärmutter) erkrankt, da war der lange, lange ersehnte Adoptivsohn noch keine drei. Die Prognose war mehr als schlecht (Überlebenswahrscheinlichkeit auf 5 Jahre unter 10%). Nach dem Gebärmutterkrebs kamen bis heute noch dreimal Brustkrebs und einmal Blase hinterher. Aber sie hat bisher alle, alle Rezidive überstanden. Der Adptivsohn wird 30, ihr Ansporn war, ihn großzuziehen.
    Mir ist völlig bewußt, dass das eher selten sein dürfte, und du darüber hinaus sicher mehr solcher Geschichten kennst, als ich. Ich wollte nur irgendwas ermutigendes schreiben, im Angesicht dieser Katastrophe.


  7. #313847
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Polly_Schlottermotz Beitrag anzeigen
    Hier sind ja doch einige Mütter von (künftigen) Erstklässlern, von daher meine Frage an euch:
    Erlebt ihr eure Kinder auch so unzufrieden? Irgendwie ist das die gefühlte Grundstimmung meiner K2 + ihrer Freundinnen/Mitschülerinnen. Ich höre gefühlt von allen Mädchen im besagten Alter, dass sie Angst haben zu kurz zu kommen, vom Gefühl andere erleben mehr oder Besseres usw.

    Mein K2 ist nach einer Woche Schule vollkommen ernüchtert und sagt, sie hätte sich das viel schöner und lustiger vorgestellt und sie glaubt in jeder Parallelklasse wäre das der Fall nur bei ihr nicht. Sie wird bestimmt nie einen Ausflug machen, Laternelaufen, Weihnachtsfeier usw. Interessanterweise kenne ich eine Mutter aus der Parallelklasse, deren Tochter Ähnliches erzählt (andere haben es per se besser) und gerade telefonierte ich mit der Mutter von K2's Freundin, die das auch berichtet.

    Ich frage mich ja, ob diese Altersgruppe so auf die Einschränkungen im Coronajahr reagiert. Viel erlebt haben sie innerhalb einer Kindergartengruppe oder Vorschulklasse ja nicht. Zumindest in HH waren die Regeln durchgehend streng und auf mögliche Lockerungen reagierten in meinem Hier nur weiterführende Schulen, während Grundschulen (inkl. Vorschuklassen) keinerlei Lockerungen zuließen. An unserer GS müssen z. B. nach wie vor alle Erwachsenen auf dem gesamten Schulgelände (außen) Masken tragen, es gab noch keine Elternabende in Präsenz. So habe ich die Lehrerin von K2 lediglich 5 min von Weitem am Einschulungstag gesehen als sie für das Klassenfoto bereitstand. Es gab keine Ausflüge, Abschiedsfeste o. Ä.

    Vielleicht empfinde ich das auch nur so heftig oder es sind Zufälle, aber ich nehme das schon als auffällig wahr, dass die Kinder solche Sorgen haben nichts zu erleben.
    K6 wollte nach ein paar Tagen mehr spielen in der Schule. also den Hort fand es spitze, nur den Vormittag nicht so (da durfte die Ritterburg eben nicht bespielt werden)
    Das fand letztes Jahr den Kindergarten am Schluß schlechter, weil nichts stattfand. Kein Übernachtungsfest, kein Maxiclub, kein richtiges Abschlussfest...
    Silm

  8. #313848
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Das ist echt schrecklich.
    Vielleicht macht das Beispiel der Frau meines Vaters dennoch Mut: sie ist 1994 erstmals an Krebs (Gebärmutter) erkrankt, da war der lange, lange ersehnte Adoptivsohn noch keine drei. Die Prognose war mehr als schlecht (Überlebenswahrscheinlichkeit auf 5 Jahre unter 10%). Nach dem Gebärmutterkrebs kamen bis heute noch dreimal Brustkrebs und einmal Blase hinterher. Aber sie hat bisher alle, alle Rezidive überstanden. Der Adptivsohn wird 30, ihr Ansporn war, ihn großzuziehen.
    Mir ist völlig bewußt, dass das eher selten sein dürfte, und du darüber hinaus sicher mehr solcher Geschichten kennst, als ich. Ich wollte nur irgendwas ermutigendes schreiben, im Angesicht dieser Katastrophe.

    Viviane ist doch auch ein Positivbeispiel.
    Ich kenne eine Mutter, die hatte das erste Mal Brustkrebs mit 30/31, da waren die Mädchen mit meiner Nr3 mit im Kindergarten. Das Zweite mal, als die in der GS waren, auch aggressiver. Wir treffen uns sporadisch, nach dem 2. Mal war Ruhe (jetzt schon über 10 Jahre)
    Meine Mutter hatte im Abstand von 5 Jahren 2x Brustkrebs, fast 20 Jahre später jetzt Metastasen in den Knochen.
    Silm

  9. #313849
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Die Morgende (richtiger Plural?) waren von Montag bis einschließlich heute so, dass ich um halb acht reif für einen Gin gewesen wäre, würde ich das ernstlich als Lösung sehen.
    Gin ist immer eine Lösung. zumindest virtuell.
    stpaula_75 gefällt dies
    LG STEINLINDA WHISKAS LIKORIA HUHN

  10. #313850
    Polly_Schlottermotz ist offline Sonnenstrahlen

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    K6 wollte nach ein paar Tagen mehr spielen in der Schule. also den Hort fand es spitze, nur den Vormittag nicht so (da durfte die Ritterburg eben nicht bespielt werden)
    Das fand letztes Jahr den Kindergarten am Schluß schlechter, weil nichts stattfand. Kein Übernachtungsfest, kein Maxiclub, kein richtiges Abschlussfest...
    Das letzte Jahr setzt sich hier leider fort.
    Ich habe das Gefühl, dass das Kennenlernen auf Musik und Englisch "abgewälzt" wurde und die Lehrerin jetzt ihren Stoff absolviert. Da findet jeden Tag Mathe und Deutsch statt, 1x kurz Kunst, kein Sachkunde, Religion usw. Das ist der Nachteil, wenn außer Musik, Englisch und Sport alles bei einer Lehrerin verortet ist.
    Ich weiß es natürlich nicht genau, ich kenne sie nicht, aber außer von morgendlichen Aufwärmübungen erzählt mein Kind nichts "Schönes" oder "Aufregendes" und kennt - entgegen ihrem Naturell - kaum Namen oder andere Kinder ihrer Klasse.

    Von meiner Großen kenne ich das nicht und auch die Kleine passt eigentlich gut ins System Schule, ist wissbegierig und sozial absolut kompatibel. In neuen Gruppen lotet sie anfangs eigentlich gut aus, wer ihr passt und spielt mit fast jedem mal zum Austesten. Da jedes Kind anders ist, hatte ich die aktuelle Situation hingenommen, da nun aber vermehrt Erstklässlermütter Ähnliches berichten, vermute ich tatsächlich dass das eine Nachwirkung des Lockdoewns ist.
    Im Vorschulalter erleben Kinder doch eigentlich sehr viel sehr bewusst, was coronabedingt komplett wegfiel. Vielleicht entsteht dadurch ein Gefühl des "Zukurzkommens".

    Ich muss los, Reiten im Regen.