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Thema: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

  1. #321011
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von wenhei Beitrag anzeigen
    Hurra!
    Glückwunsch zum Tripple!
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  2. #321012
    Avatar von Mt.Cook
    Mt.Cook ist offline Aoraki reloaded 3.0

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Was macht der Hausarzt, was der Psychiater?

    Einschlägige Angebote gibt es, allerdings ist eigentlich alles theoretische Wissen dazu vorhanden…

    Kur könnte in Form einer Mütterkur stattfinden - ob das am Ende hilfreich wäre - keine Ahnung.
    Reha ist ausgeschlossen, Voraussetzungen nicht erfüllt.

    Alltag: den Stressor gibt es nicht. Es ist die Summe der Kleinigkeiten und das permanente Gefühl, sich irgendwie durchzuwurschteln, aber nichts richtig gut und (die eigenen Ansprüche) zufriedenstellend machen zu können.

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Beim Hausarzt, wenn ersie gut ist.
    Wenn nicht, würde ich einen Psychiater suchen.

    Ich würde mich bei der Krankenkasse erkundigen, ob sie Angebote zur Burn-Out-Prophylaxe haben. Ich würde über eine Kur nachdenken und mich informieren, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

    Ich würde meinen Alltag auf den Prüfstand stellen: was stresst mich am meisten? Warum? Kann ich die Stressoren ausschalten oder wenigstens reduzieren? Wenn nicht, wie komme ich zu einem anderen Umgang damit.


    Ich kann voll schlau daherreden, solange es nicht um mich geht

  3. #321013
    Avatar von Uschi-Blum
    Uschi-Blum ist offline Muttiviert

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Ja, in allen Punkten, außer vielleicht dass es für die Prophylaxe schon zu spät ist.


    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Beim Hausarzt, wenn ersie gut ist.
    Wenn nicht, würde ich einen Psychiater suchen.

    Ich würde mich bei der Krankenkasse erkundigen, ob sie Angebote zur Burn-Out-Prophylaxe haben. Ich würde über eine Kur nachdenken und mich informieren, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

    Ich würde meinen Alltag auf den Prüfstand stellen: was stresst mich am meisten? Warum? Kann ich die Stressoren ausschalten oder wenigstens reduzieren? Wenn nicht, wie komme ich zu einem anderen Umgang damit.


    Ich kann voll schlau daherreden, solange es nicht um mich geht
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    (✿◠‿◠)

  4. #321014
    Avatar von Uschi-Blum
    Uschi-Blum ist offline Muttiviert

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Die Ärzte können einen aus dem Arbeitsalltag nehmen (AU). Blutwerte könnten analysiert werden (Eisen, Schilddrüse z.B.). Psychiater könnten Tabletten verschreiben. Ich würde einen Therapeuten suchen.

    EDIT Bücher gibt es ja auch noch. Ich habe zB das hier. „Geholfen“ hat mir eigentlich aber selten ein Buch. https://smile.amazon.de/Burn-out-Mas...2%2CB07RN3SM5K
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  5. #321015
    Avatar von Mt.Cook
    Mt.Cook ist offline Aoraki reloaded 3.0

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Das wollte ich jetzt nicht lesen. Hmpf.

    Zitat Zitat von Uschi-Blum Beitrag anzeigen
    Die Ärzte können einen aus dem Arbeitsalltag nehmen (AU). Blutwerte könnten analysiert werden (Eisen, Schilddrüse z.B.). Psychiater könnten Tabletten verschreiben. Ich würde einen Therapeuten suchen.

  6. #321016
    Avatar von Uschi-Blum
    Uschi-Blum ist offline Muttiviert

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Wahrscheinlich nicht ganz zu spät. Eher gerade noch rechtzeitig.

    Zitat Zitat von Mt.Cook Beitrag anzeigen
    Das wollte ich jetzt nicht lesen. Hmpf.
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  7. #321017
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Legende

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von Mt.Cook Beitrag anzeigen
    Was macht der Hausarzt, was der Psychiater?

    Einschlägige Angebote gibt es, allerdings ist eigentlich alles theoretische Wissen dazu vorhanden…

    Kur könnte in Form einer Mütterkur stattfinden - ob das am Ende hilfreich wäre - keine Ahnung.
    Reha ist ausgeschlossen, Voraussetzungen nicht erfüllt.

    Alltag: den Stressor gibt es nicht. Es ist die Summe der Kleinigkeiten und das permanente Gefühl, sich irgendwie durchzuwurschteln, aber nichts richtig gut und (die eigenen Ansprüche) zufriedenstellend machen zu können.
    Der Psychiater dürfte fitter in der Diagnostik sein, als der klassische HA.
    Wenn alles theoretische Wissen vorhanden ist und nicht genutzt wird, wird es schwierig.
    Ob eine Mütterkur sinnig ist, muß sich die Person selbst versuchen zu beantworten. SICHER wird sie es erst hinterher wissen können (hier fällt das derzeit zB komplett flach als Option).

    Und, aber dies nur am Rande: meiner Erfahrung nach GIBT es einfach immer wieder Phasen, in denen das Leben eher durchwurschteln ist, als irgendwas anderes (ich weiß aber nicht, ob das an mir liegt, weil ich seit 20 Jahren immer wieder Depressionen habe, oder ob diese Erfahrung von sehr vielen Menschen geteilt wird. Generell wird ja gern so getan, als habe man alles im Griff).
    Eine Überprüfung der eigenen Ansprüche und die Überlegung, dass nach einer 19monatigen Pandemiephase die Ressourcen eigentlich aller Menschen, die mit Kindern leben, relativ erschöpft sein dürften, könnte die Perspektive vielleicht auch geraderücken und ein wenig mehr Nachsicht mit sich selber ermöglichen. *Küchentisch wieder einpack*

    Edit: mein Psychiater schreibt auch krank. Mich, zum Beispiel. Mal sehen, was er morgen meint.
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  8. #321018
    Avatar von wenhei
    wenhei ist offline eigentlich immer Optimist

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Paula, ich teile Deinen Eindruck, dass das Leben immer wieder Phasen hat, in denen ich mich von Stunde zu Stunde, manchmal gefühlt von Minute zu Minute hangele.
    Und dann gibt es wieder Phasen, in denen sich die Termine und Anforderungen nicht verringert haben, und ich mich dann frage, was für ein Problem ich hatte.
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    Fräulein Wenhei Gertrude Esilabeth von Hühnerstein!

    Träumerle (04/04) Hibbelmors (03/06) Grinsebacke (01/08) Madame Zufrieden (05/10)
    Purtzel (05/12)

  9. #321019
    Avatar von Zickzackkind73
    Zickzackkind73 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    *Küchentischpsychologin auspack*
    Ich bin auch so eine Ungernstörerin. Ich vermute, dass die Ursachen hierfür durchaus in der Kindheit liegen. Ich hab durch meine bloße Existenz gestört, sowas setzt sich fest.
    Passt auf mich nicht. Ich habe zu Hause nicht gestört - da gab es andere Probleme. Ich stand schon als Kind ungern im Mittelpunkt und bin lieber durchgeflutscht, als „Wirbel“ um mich zu verursachen. Natürlich gibt es einen Punkt, an dem es ungesund wird und man für seine Bedürfnisse kämpfen und einstehen muss. Und ich finde es gut, dass Uschi für ihr Hähnchen über ihren Schatten gesprungen ist Aber mir sind Ungernstörer eigentlich sympathisch.
    99/02/07/13

  10. #321020
    Avatar von Mt.Cook
    Mt.Cook ist offline Aoraki reloaded 3.0

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    Standard Re: Stacheldraht Gemeinschaft -SLP-

    Die psychiatrisch nicht ganz unerfahrene Hausärztin denkt, dass es keine klassische Depression ist, sondern eine depressive Verstimmung durch anhaltende und verdrängte Überforderung. Medikamente werden im Moment eher nicht in Betracht gezogen.

    Der zweite Teil ist sicher richtig.
    Aber mit einer Persönlichkeitsstruktur, die mit „halbe Sachen machen“ einfach genau gar nicht zurecht kommt, brauchte dieses „gegen die eigene Natur“ leben so viel Kraft, dass jetzt, wo eigentlich wieder alles mehr oder minder normal ist, keine mehr da ist.


    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Der Psychiater dürfte fitter in der Diagnostik sein, als der klassische HA.
    Wenn alles theoretische Wissen vorhanden ist und nicht genutzt wird, wird es schwierig.
    Ob eine Mütterkur sinnig ist, muß sich die Person selbst versuchen zu beantworten. SICHER wird sie es erst hinterher wissen können (hier fällt das derzeit zB komplett flach als Option).

    Und, aber dies nur am Rande: meiner Erfahrung nach GIBT es einfach immer wieder Phasen, in denen das Leben eher durchwurschteln ist, als irgendwas anderes (ich weiß aber nicht, ob das an mir liegt, weil ich seit 20 Jahren immer wieder Depressionen habe, oder ob diese Erfahrung von sehr vielen Menschen geteilt wird. Generell wird ja gern so getan, als habe man alles im Griff).
    Eine Überprüfung der eigenen Ansprüche und die Überlegung, dass nach einer 19monatigen Pandemiephase die Ressourcen eigentlich aller Menschen, die mit Kindern leben, relativ erschöpft sein dürften, könnte die Perspektive vielleicht auch geraderücken und ein wenig mehr Nachsicht mit sich selber ermöglichen. *Küchentisch wieder einpack*

    Edit: mein Psychiater schreibt auch krank. Mich, zum Beispiel. Mal sehen, was er morgen meint.
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