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Thema: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

  1. #11
    Tinkerle Gast

    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Ich kann deiner Logik irgendwie nicht folgen. Wieso war es besser so - du würdest aber heute nicht wieder in die Klinik gehen? Was hat sich da verändert?

    Wenn die Fragen zu persönlich sind, wahlweise ignorieren und sagen "Rasta, halt die Schnauze".
    Kein Problem. Damals kam ich an den Punkt wo ich eingesehen hab, dass dieser Übergriff richtig war-sonst hätte ich es damals beendet.
    Heute bin ich wieder an dem Punkt wo Klinik das letzte ist wo ich hin will.

  2. #12
    WATERPROOF ist gerade online Renitent.

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    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    man kann niemand zum Arzt zwingen und ich finde das bei einem erwachsenen Menschen auch nicht angemessen.

    Würde mich umgekehrt jemand mit sowas nerven, wäre ich auch sehr schnell sehr sauer und würde deutlich mitteilen dass das meine Entscheidung ist.

    Ich würde sicher meine Besorgnis mitteilen, mehr aber auch nicht.

    Bei körperlichen Dingen würde ich mir dann aber vom Arztverweigerer auch kein Gejammer mehr anhören

    Bei psychischen Dingen ist es sehr viel schwieriger.
    Ich würde wohl eine unbehandelte psychische Erkrankung nicht auf Dauer beim Partner mittragen
    Da stimme ich dir voll zu.

    Ich bin auch psychisch krank und teils auch (manchmal erst nachträglich) dankbar, wenn andere mir nahelegen, dass ich auf sie wieder "schlechter" wirke.

    Aber es kommt halt auch auf die Art und Weise an. Wenn es einen abwertenden oder imperativen Charakter hat, dann kann ich da auch durchaus trotzig reagieren.

    Eine psychische Krankheit ist für mich auch kein Entschuldigungsgrund, sich total daneben zu benehmen (Tschuldigung, ist blöd formuliert, aber mir fällt grad nix besseres ein).

  3. #13
    FrauFeinrippRL Gast

    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    man kann niemand zum Arzt zwingen und ich finde das bei einem erwachsenen Menschen auch nicht angemessen.

    Würde mich umgekehrt jemand mit sowas nerven, wäre ich auch sehr schnell sehr sauer und würde deutlich mitteilen dass das meine Entscheidung ist.

    Ich würde sicher meine Besorgnis mitteilen, mehr aber auch nicht.

    Bei körperlichen Dingen würde ich mir dann aber vom Arztverweigerer auch kein Gejammer mehr anhören

    Bei psychischen Dingen ist es sehr viel schwieriger.
    Ich würde wohl eine unbehandelte psychische Erkrankung nicht auf Dauer beim Partner mittragen
    Das sehe ich ähnlich. Irgendwann geht der eigene Selbstschutz vor.


  4. #14
    rastamamma ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von Tinkerle Beitrag anzeigen
    Kein Problem. Damals kam ich an den Punkt wo ich eingesehen hab, dass dieser Übergriff richtig war-sonst hätte ich es damals beendet.
    Heute bin ich wieder an dem Punkt wo Klinik das letzte ist wo ich hin will.
    Na, genau den Teil habe ich doch schon beim ersten Mal nicht verstanden

    Warum war es damals richtig - und warum wäre Klinik heute falsch? Da muss sich doch grundsätzlich irgendwas verändert haben, sonst würdest du ja sagen: das war damals richtig, mir wurde geholfen (oder was auch immer), da kann ich überlegen, ob es heute nicht auch richtig wäre.
    weisserrabe2001 gefällt dies

  5. #15
    .Geradeaus. Gast

    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von Tinkerle Beitrag anzeigen
    Kein Problem. Damals kam ich an den Punkt wo ich eingesehen hab, dass dieser Übergriff richtig war-sonst hätte ich es damals beendet.
    Heute bin ich wieder an dem Punkt wo Klinik das letzte ist wo ich hin will.
    Und wo ist der Unterschied zu einer anderen Erkrankung, bei der jemand sagt: Das Letzte was ich will ist ins Krankenhaus. ?

  6. #16
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von WATERPROOF Beitrag anzeigen
    Da stimme ich dir voll zu.

    Ich bin auch psychisch krank und teils auch (manchmal erst nachträglich) dankbar, wenn andere mir nahelegen, dass ich auf sie wieder "schlechter" wirke.

    Aber es kommt halt auch auf die Art und Weise an. Wenn es einen abwertenden oder imperativen Charakter hat, dann kann ich da auch durchaus trotzig reagieren.

    Eine psychische Krankheit ist für mich auch kein Entschuldigungsgrund, sich total daneben zu benehmen (Tschuldigung, ist blöd formuliert, aber mir fällt grad nix besseres ein).
    psychisch Kranke machen das ja nicht mit Absicht, die benehmen sich ja nicht daneben weil sie das lustig finden.

    Trotzdem kann es für Angehörige unerträglich werden.
    Ich würde nicht dauernd neben einem unbehandelten Depressiven leben wollen, ich will nicht mit Wahnvorstellungen umgehen

    Du scheinst das ja gut im Griff zu haben, da ist das sicher anders

  7. #17
    WATERPROOF ist gerade online Renitent.

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    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von FrauFeinrippRL Beitrag anzeigen
    Das sehe ich ähnlich. Irgendwann geht der eigene Selbstschutz vor.

    Eine schwere psychiatrische Erkrankung kann keiner auf Dauer unbehandelt mittragen.

    Selbst mit Behandlung ist es schwierig, kenne ich viele Betroffene, wo sich der Partner getrennte hat.

    Ich rechne es meinem Mann hoch an, dass er damals, wie es mir so schlecht gegangen ist, bei mir geblieben ist und nicht alles hingeschmissen hat. Weil einfach war es nicht für ihn.
    atakrem und suche1 gefällt dies.

  8. #18
    Tinkerle Gast

    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Na, genau den Teil habe ich doch schon beim ersten Mal nicht verstanden

    Warum war es damals richtig - und warum wäre Klinik heute falsch? Da muss sich doch grundsätzlich irgendwas verändert haben, sonst würdest du ja sagen: das war damals richtig, mir wurde geholfen (oder was auch immer), da kann ich überlegen, ob es heute nicht auch richtig wäre.
    gg ich kann es dir nicht genauer erklären. Im nachhinein hat das Jahr Klinik nicht viel bewirkt. Für mich ist einfach nochmals in eine Klinik gehen nicht der richtige Weg. Sorry, ich kann es dir wirklich nicht besser erklären

  9. #19
    Tinkerle Gast

    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von WATERPROOF Beitrag anzeigen
    Eine schwere psychiatrische Erkrankung kann keiner auf Dauer unbehandelt mittragen.

    Selbst mit Behandlung ist es schwierig, kenne ich viele Betroffene, wo sich der Partner getrennte hat.

    Ich rechne es meinem Mann hoch an, dass er damals, wie es mir so schlecht gegangen ist, bei mir geblieben ist und nicht alles hingeschmissen hat. Weil einfach war es nicht für ihn.
    Ich meinem auch! Dass er mich jetzt seit über 3 jahren damit erträgt und zu mir hält
    suche1 gefällt dies

  10. #20
    Tinkerle Gast

    Standard Re: Einen geliebten Menschen zum Arzt "zwingen"

    Zitat Zitat von .Geradeaus. Beitrag anzeigen
    Und wo ist der Unterschied zu einer anderen Erkrankung, bei der jemand sagt: Das Letzte was ich will ist ins Krankenhaus. ?
    Für mich ist der Unterschied, wenn einer akut Schmerzen hat.

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